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Wenn ich so paranoid wäre und Angst vor fremden inländischen und ausländischen Geheimdiensten oder sei es von Deiner Mutter... Dann nutzt man halt ein Netzwerkkabel und kein WLAN.
Ok wir reden hier immer noch von WiFi! Privatsphäre zu 100% ja ist möglich, aber Anonymität nein, da würde ich differenzieren. Du kannst versuchen die Netze zu verstecken. Was VLANs (getrenntes Subnetz von Internet und LAN) und VMware (ich schätze hier sind virtuelle Maschinen gemeint) konkrete damit zu tun haben verstehe ich nicht so ganz. Da WiFi logischerweise IMMER eine Funktechnik ist, gibt es natürlich die Möglichkeit die Signale abzufangen und mitzulesen. Gesetz den Fall du nutzt WPA2 oder sogar schon WPA3 (was Aufgrund der fehlenden Endgeräte schwierig werden dürfte) dann konntest du den Netzwerktraffic on-top noch aufwendig verkapseln und zusätzlich verschlüsseln. Allein die Möglichkeit den Traffic mitzulesen kann natürlich schon Aufschlüsse auf die Clientinfrastruktur geben.
Die Idee mit dem Faradayschen Käfig ist für Aluhutträger gar nicht so weit hergeholt und wird in Unternehmen sogar aktiv genutz.
So wie ich das herauslese, geht es dem TE allein um seine WLAN Verbindung.
Eine richtig und sicher konfigurierte VPN Verbindung über ein WLAN verhindert das Mitlesen dieser WLAN Verbindung. Selbst dann wenn WPA2 auf Grund eines schwachen Passwort, oder versehentliche Weitergabe geknackt wurde.
Es macht sich auch keiner die Arbeit das zu tun, da es genügend andere und einfacher auszunutzende Schwachstellen gibt, in diesem Fall wären es die Endpunkte.
Das sicherste aktuell sind wohl VPNs mit Multihop. Daten gehen z.B. nach Frankfurt, dass sieht der ISP noch, ab da verschwinden sie irgendwo hin, da ab hier die VPNs / Proxies kommunizieren. Und wenn die VPN tatsächlich keine Logs haben...
Sobald du im Internet bist, weiß immer irgendjemand wer du bist. Spätestens dein Internetprovider kann sehen wann du wie viele Daten überträgst. Die könnten also relativ problemlos ein Profil über deine Schlaf- und Surfgewohnheiten erstellen - auch wenn sie die konkreten übertragenen Daten nicht sehen können.
Und bloß keine Accounts bei irgendwelchen Diensten anlegen! Keine Webseiten mit Google, Facebook, etc. Werbebannern besuchen. Die können dich auch über mehrere Webseiten tracken.
Es ist ja nicht nur die IP Adresse. Auch z.B. der Fingerprint deines Browsers ist gut zu verfolgen.
So wie ich das herauslese, geht es dem TE allein um seine WLAN Verbindung.
Eine richtig und sicher konfigurierte VPN Verbindung über ein WLAN verhindert das Mitlesen dieser WLAN Verbindung. Selbst dann wenn WPA2 auf Grund eines schwachen Passwort, oder versehentliche Weitergabe geknackt wurde.
Es macht sich auch keiner die Arbeit das zu tun, da es genügend andere und einfacher auszunutzende Schwachstellen gibt, in diesem Fall wären es die Endpunkte.
Nehmen wir eben LAN ist doch kein Problem LAN anstatt WLAN nutzen wenn das die Anonymität bringen könnte. Würde es dann funktionieren wenn ich VPNs und Virtual Machines nutze?
Ergänzung ()
benneq schrieb:
Sobald du im Internet bist, weiß immer irgendjemand wer du bist. Spätestens dein Internetprovider kann sehen wann du wie viele Daten überträgst. Die könnten also relativ problemlos ein Profil über deine Schlaf- und Surfgewohnheiten erstellen - auch wenn sie die konkreten übertragenen Daten nicht sehen können.
Und bloß keine Accounts bei irgendwelchen Diensten anlegen! Keine Webseiten mit Google, Facebook, etc. Werbebannern besuchen. Die können dich auch über mehrere Webseiten tracken.
Es ist ja nicht nur die IP Adresse. Auch z.B. der Fingerprint deines Browsers ist gut zu verfolgen.
NordVPN hat dieses "CyberSec" , funktioniert wie ein Addblocker. D.h. man hat tatsächlich keine Werbung mehr.
Sehr nice für Handys die nicht gerootet sind.
Aktuell haben die auch Angebote mit 75% und wer Shoop.de nutzt der bekommt auch noch mal 30% zurück. Kostet 60€ für 3 Jahre. Ob man dem trauen möchte ist eine andere Sache, aber besser als nichts. Bei Steam Downloads habe ich zumindest fullspeed damit.
Damit schotten sich Netzwerke besonders in auf Sicherheit fokusierte Unternehmen ab.
Anstelle von millionen von PCs und Servern, musst du selbst diese mit Daten bereitstellen. Beispielsweise indem du einen PC als Server einsetzt und alle anderen Geräte darauf zugreifen.
Wenn es "100%" sicher sein soll, musst du alle Geräte mit Kabel verbinden. Aber auch die Verbindung per WLAN ist zu 99% sicher, solange es nur innerhalb deiner Wände funkt. 1% wären dann Freunde, Familie oder "Einbrecher", die irgendwie auf dein Grundstück kommen.
Edit:
Online gibt es zwar keine 100% Sicherheit, aber leider haben die meisten Menschen eine total schlechte und falsche Einstellung:
Entweder 100% Sicherheit und wenn jemand sagt, dass es sowieso nicht geht, geben die vollständig auf und setzen auf 0% Sicherheit. "Weil man sowieso irgendwie, irgendwie auspioniert wird."
Daran sind aus meiner Sicht zwei Dinge schuld:
1. dumme Menschen sehen nur schwarz und weiß und möchten dass andere genauso denken
2. man selbst glaubt diesen dummen Menschen und sieht nur noch alles schwarz und weiß
("Ach... ich nutze ja schon WhatsApp von Facebook, dann kann ich gleich Instagram nutzen, ohne Werbeblocker surfen, Google alle Berechtigungen erteilen, Webcams und Mikrofone mit Dauerverbindung zu Google und Amazon überall im Haus verteilen, etc.")
Man kann aber mit wenigen Extras und einer kleinen Umstellung seine Sicherheit massiv erhöhen.
winziger Bruchteil an Beispielen am PC:
keine Google Produkte wie Chrome, GMail, etc. nutzen (angepasstes Firefox sollte es sein)
keine Daten in die Cloud laden, die man nicht bereit wäre jedem zu zeigen
keine Social Media Dinge nutzen
einen normalen Browser für alltägliche Dinge und einen extra Browser nur für sensiblere Dinge wie OnlineBanking nutzen bzw. nur vertrauenswürdige Seiten besuchen (also ohne Werbebanner!)
AdBlocker immer und überall aktiv lassen, da auch angeblich "sichere" Seiten durch Werbebanner dich infizieren können
winziger Bruchteil an Beispielen am Android Smartphone:
keine Google Produkte nutzen (Chrome, Sprachassisten, GMail, Maps, Kalender, etc.)
also auch die Google Tastatur auswechseln, damit die Eingaben nicht ständig zu Google geschickt werden (AnySoftKeyboard über F-Droid beispielsweise)
Werbeblocker wie Blokada nutzen
Apps wie NetGuard zum richtigen Enziehen von Berechtiungen
möglichst Open Source oder "sicherere" Apps nutzen: F-Droid statt Play Store, OmniNotes statt Google Notizen, Musicolet statt Google Music, ProtonMail statt GMail, NewPipe statt Youtube, Telegram/Signal/Threema statt WhatsApp, Nextcloud statt Google Drive, usw.
Was bringt dir die VM? Dein Internet Anschluss hat immer noch dieselbe IP Adresse. Und der Browser in der VM hat genau so einen Fingerprint wie jeder andere Browser auf jedem anderen System auch.
Und was ist mit der Quelle aus der du die VM lädst? Ganz sicher, dass die sauber ist? Wie willst du das verifizieren? Und selbst wenn sie sauber ist: Wie stellst du sicher, dass niemand das Image deiner VM nachträglich manipuliert? Jeden Tag neu runterladen? Oder auf ein Read Only Medium brennen?
Dazu kommt dann sicherlich noch, dass du deine ach so sichere VM unter Windows betreiben willst (?). "Wir bauen einen super sicheren Tresor (Linux VM), und stellen ihn in ein Haus (Windows Host) zu dem jeder Idiot (NSA) einen Schlüssel hat." Solang man Zugriff auf den Host bekommt, kommt man auch an die Daten der VM.
Nehmen wir eben LAN ist doch kein Problem LAN anstatt WLAN nutzen wenn das die Anonymität bringen könnte. Würde es dann funktionieren wenn ich VPNs und Virtual Machines nutze?
Sicherheit gibt es nicht. Die Frage ist eher, wem vertraust Du?
Wenn du deinem ISP nicht vertraust kann eine VPN sinnvoll sein. Dann musst du aber dem VPN Betreiber vertrauen. Das gleiche bei TOR. Hier musst du dem ganzen netztwerk vertrauen schenken.
VPN hat prinzipiell erstmal nichts mit Privatsphäre zu tun, wenn du damit ins Internet willst. Wenn du geoblocking umgehen willst, gibt es kaum alternativen.
Eine Virtuelle Maschine hilft dir das auch nicht wirklich.
100% sicher bist du nur, wenn du dich von digitaler und analoger Kommunikation fern hälst.