Gibt es außerirdisches Leben (auf der Erde)?

private firmen machen eigentlich alles viel effizienter und sind auch viel flexibler als staatliche institutionen.
eine staatliche institution hat ein ziel, dass sie irgendwie unter unmengen von auflagen zu erreichen versucht, private firmen gehen immer den weg der maximalen effiziens und des größten nutzengewinns. ich fänd einen richtigen konkurrenzkampf um den weltraum toll. im kalten krieg hat die konkurrenz (hier aber staatlich) viele (um nicht zu sagen alle) meilensteine der menschlichen raumfahrt hervorgebracht. seit dem ende des kalten krieges hat sich kaum noch was bewegt. ist halt teuer und ohne konkurrenz unnötig...
 
Foehammer schrieb:
Man stelle sich nur mal vor, wie weit unsere Wissenschaft heute wäre, wenn es das Mittelalter und die (christliche) Kirche nicht gegeben hätte...
In Anbetracht dessen, dass ein Großteil der damaligen Forschung und Schrifterhaltung durch die (christliche) Kirche erledigt wurde, wären wir heute nicht sonderlich weit. Und das Mittelalter hat u.A. auch Größen wie da Vinci hervorgebracht - und dieser wurde sogar von der ach so bösen Kirche finanziert ;)

Stammtischniveau ist zwar ab und an ganz unterhaltsam, aber man sollte doch am Ende wieder zu den Fakten zurückkehren. Und bevors wieder losgeht mit dem Paradebeispiel Galileo Galilei: Man befasse sich mal damit, worums bei diesem "Prozess" wirklich ging. Da fällt das Kartenhaus ganz schnell zusammen ;)

Einen weitaus größeren Einfluss auf die wissenschaftliche und geschichtliche Entwicklung dürften die unzähligen Kriege gehabt haben. Wenn Herrscher 1 Herrscher 2 "auslöschen" wollte, wurden einfach sämtliche Schriften, die auf Herrscher 2 verwiesen oder irgendwie mit diesem in Verbindung standen, vernichtet. Eine Generation später erinnerte sich schon kaum noch einer mehr an ihn - und das Wissen dieser Dynastie war (zum Teil oder komplett) verloren -> Geschichte schreibt der Sieger.

Auffällig ist, dass gerade Schriften aus dem von dir zitierten Mittelalter, wunderbar erhalten und das Wissen überliefert ist. Selbst der Punkt "wir malen mal über alte Bücher, das merkt schon keiner" greift nur bedingt, da andere Exemplare der betreffenden Schriften schon lange vorher vernichtet wurden - und zwar von ganz simplen und banalen Kindern mit zuviel Macht, die meinen sie müssten Kriege führen und Wissen vernichten.

Also bitte etwas weniger Polemik und mehr Aneignen von Hintergrundwissen...
 
auch kriege waren eher produktiv denn distruktiv in sachen fortschritt. für nichts wurde und wird mehr ausgegeben und nirgends sonst wird die entwicklung so hart und kompromisslos vorrangetrieben als in kriegen...

ohne kriege und ohne christliche kirche oder andere religionen wäre die welt sicherlich anders, aber nicht unbedingt fortschrittlicher...

die gesamte raumfahrttechnologie hat im zweiten weltkrieg und im kalten krieg ihre mit abstand größten fortschritte gemacht. ohne diese kriege wäre sputnik vllt heute noch scince fiction für uns...

man kann zwar spekulieren was wäre, wenn dieses ereignis oder jenes nicht stattgefunden hätte und es sind unstreitbar auch große wissenschaftliche errungenschaften durch krieg und religion zerstört worden, aber dafür wurden an anderer stelle immer neue hervorgebracht und haben uns zu dem heutigen stand der technik geführt.
 
…soll heißen die Aliens die uns irgendwann mal aufsuchen sollten, die sind Kriegerisch veranlagt… also die Besten Krieger gewinnen die Weltraumschlacht, den Trip zu anderen Planeten.

Negativ Beispiel: wenn private Unternehmen zu viel Macht haben wie die Firma Monsanto… 5 Firmen des gleichen Kalibers und ein paar Jahre Zeit und die Halbe Menschheit ist verseucht oder Todkrank.

Es ist eine Frage der Intelligenz, inwieweit sich eine Spezies ohne zu Töten weiterentwickelt und Sinnvolle Technologie hervorbringt.
Krieg ist für Fortschritt nicht von Nöten… es sei denn man definiert Krieg als Fortschritt, also Kriegskunst. Aber wenn du alle Erfindungen der Menschheit Auflistest, wie viele wurden Tatsächlich in Kriegszeiten oder durch den Krieg erfunden.
Jules-Gabriel Verne Romane könnte man bereits als Vorlage für die Raumfahrt betrachten, lediglich im Krieg wurde die Idee dann Umgesetzt/Finanziert.
 
Ich denke weiterhin, solange wir von Reisen im Raum mit chemischen oder nuklearen Mitteln reden, erreichen unsere Schiffe Bruchteile der Lichtgeschwindigkeit, unter idealen Bedingungen vielleicht 99% - damit wären alle Schiffe zu langsam um etwas anderes als Einwegpionierfahrten zu unternehmen.
Solange eine Zivilisation auf solche Antriebstechniken angewiesen ist, ist sie nicht oder nur unter grössten Hindernissen in der Lage, das eigene System zu verlassen.

Sollte es aber so etwas wie Slipspace, Hyperraum, Wurmlöcher oder andere, höherdimensionale Räume geben, könnte durch solche evtl sehr schnell sehr weit gereist werden. Damit würden auch häufige Besuche (wie zB von Däniken behauptet) möglich.
Natürlich sieht er überall Aliens, wer ein Buch von ihm kauft, will ja nicht lesen, dass irgendeine Formation rein zufällig so aussieht. Trotzdem kann man seine Theorien als Anstoss nehmen, über bekannte, alte Geschichten nachzudenken.
Und tatsächlich hören sich viele Passagen in der Bibel viel plausibler an, wenn man die Anwesenheit einer höher entwickelten Zivilisation in Betracht zieht. Das ist zumindest meine Meinung.

Das die Kirche in den letzten 1500 Jahren ziemlich viel Wissen zerstört und Entwicklung verhindert hat, dürfte allgemein bekannt sein. Menschen mit Macht wollen immer noch mehr davon.
 
Species 8472 schrieb:
Er Bewegt sich auf einem Gebiet indem jeder alles behaupten kann, denn es lässt sich weder beweisen wie z.B. die Nazca-Linien angelegt wurden noch wiederlegen.
Captain Kirk fragte mal ganz clever: "Wozu braucht Gott ein Raumschiff?"
In diesem Sinne: Wozu braucht eine Rasse, die entweder Generationsschiffe verwendet oder zu FTL-Reisen fähig ist denn Pyramiden und Felszeichnungen als "Landemarkierungen"? Die NASA hat in den 60ern (zu Zeiten ohne GHz-CPUs etc.) Menschen auf dem Mond landen lassen, und zwar ziemlich genau. Genauso hat sie ziemlich punktgenau Roboter auf den Mars geworfen. Also wenn wir für so etwas keine Landestreifen brauchen, wozu braucht sie dann E.T.?

Däniken ist, wie du schon sagtest, n Geldschneider. Der Mann ist ein totaler Vollspack, der armen Idioten die Kohle aus der Tasche zieht.

Bublik79 schrieb:
Zurück zum Thema: Privater Weltraum-Transporter ist gestartet und auf dem Weg zur ISS, wer weis vielleicht wird es besser mit E.T. Konntakt laufen wenn private Firmen es übernehmen.
:cheerlead: Go SpaceX, go!
 
Außerirdisches Leben wird solange eine Spekulation bleiben, bis es empirische Beweise dafür gibt.

Für alle Verschwörungstheoretiker: Offenbar hat die CIA in den 50ern bewusst Berichte über Außerirdische in UFOs lanciert, damit die Sowjets keinen Wind von ihren neuen Spionageflugzeugen bekommen. Stichwort ist hier Skunk works.
 
Ja, genau, und genau an diesen "empirische Beweisen" scheitert alles. Diese zu erbringen dürfte auch in absehbarer Zukunft unmöglich sein.
 
...es sei denn die außerirdischen ermöglichen es durch einen besuch ;)

aber stimmt schon, von menschenseite wird wohl keiner von uns mehr eine solche entdeckung miterleben, wenn nicht plötzlich etwas bahnbrechendes erfunden wird, das "raumsprünge" ermöglicht... und selbst dann würde es vermutlich noch jahrhunderte, eher jahrtausende dauern, alle zigmilliarden planeten "anzuspringen" und auf leben zu untersuchen...
 
Nun, falls tatsächlich intelligentes Leben auf Gliese581c existiert udn wir es mit nem Laser blitzdingsen, dann könnten wir in 40 Jahren unseren empirischen Beweis haben.
Rein theoretisch muss SETI aber auch einfach mal Glück haben.

Gedankenspiel:
SETI empfängt ein stabiles Signal, kann es verstärken und dekodieren. Nach hinreichender Analyse stellt sich heraus: Es ist Reality-TV der Aliens. Gibt es also intelligentes Leben da draußen?


Edit: Was würde uns ein Sprungantrieb nutzen? Wir hätten gar kein Schiff, um überhaupt abzufliegen. Lies mal Sternenspiel/Sternenschatten von Sergej Lukjanenko, da taucht genau diese Problematik auf. Da können Menschen durch eine Zufallsentdeckung zwar schlagartig 12ly weit springen, aber jeder Start und jede Landung mit unseren müffelnden Feststoff-Boostern und Klapper-Shuttles ist ein Abenteuer.
 
Zuletzt bearbeitet:
kommt drauf an: wenns die gleichen nachmittags-talkshows wie bei uns im fernsehn sind wohl nicht :D

nein so ein signal würden wir sicher nicht empfangen. wenn dann müsste es schon was sein, das gezielt ausgestrahlt wird um andere lebensformen zu erreichen.
so viel sendeleistung für ein planetar begrenztes signal ist mehr als unwahrscheinlich...
 
In einem (1) Lichtjahr sind Signale der Erde nur noch Rauschen. Egal was wir auch immer (Arecibo-Botschaft & Co) gesendet haben. Daher ist es unwahrscheinlich das Außerirdische, sollte es sie geben, unsere Signale mitbekommen.


Seti selber sucht im übrigen wohl an der falschen Stelle.
 
Würden wir überhaupt ein Signal als ein solches erkennen ?
Falls doch, dann wird das Verstehen sehr viel Zeit in Anspruch nehmen.
Wir haben bzw. hatte schon beim entziffern alter irdischer Schriften unsere Probleme.
Beispiele wären Rongorongo und das Alt Ägyptische.
Und von beiden wissen wir, dass es Schrift ist.
 
Ich sehe es ähnlich wie -oSi-. Ohne einen "Stein von Rosette" wird das nichts.

Noch Bemerkenswert wäre hierbei auch die Goldenen Schallplatten der Voyager Missionen:
http://upload.wikimedia.org/wikiped...s_of_Earth_Record_Cover_-_GPN-2000-001978.jpg
Ob überhaupt ein Lebewesen diese in der nähe wieder zu Gesicht bekommt?
Ich bezweifele es, halt es aber nicht für unmöglich.

Frage ist auch, ob die "Finder", überhaupt den Bauplan entziffern, bzw. überhaupt lesen/fühlen können.

Man stelle sich nur mal vor, wie weit unsere Wissenschaft heute wäre, wenn es das Mittelalter und die (christliche) Kirche nicht gegeben hätte...
Schwere Frage, die man an sich nicht wirklich beantworten kann.
 
Ein künstliches Signal ist in aller erster Linie ersteinmal ein Ton (Radiowelle) oder Licht (Laser?).
Wie beim "WOW" Signal wird es "lauter" und wieder "leiser". Je Rotation und Position.
Ob wir das Signal jedoch entschlüsseln können oder dekodieren oder deuten oder oder ist erst einmal zweitrangig.
Wichtig ist nur das es ein künstliches Signal ist und kein natürliches. Alles andere folgt dann.
 
Ein künstliches Signal ist in aller erster Linie ersteinmal ein Ton (Radiowelle) oder Licht (Laser?).
woraus schließt du das? sehen und hören gehören auf der erde zu den verbreitetsten sinneswahrnehmungen, aber selbst hier gibt es blinde tiere. wer weiß, auf welche umwelteinflüsse wesen aus einer völlig anderen welt reagieren? prinzipiell wäre jede form der strahlung und jede nur erdenkliche frequenz möglich... aber es ist unmöglich jede strahlung und jede frequenz permanent zu analysieren. theoretisch wäre es durchaus möglich, dass wir schon mehrfach von außerirdischen signalen getroffen wurden, diese aber als solche gar nicht wahrgenommen haben... das ist ein weiteres hindernis für den kontakt zwischen zwei zivilisierten rassen auf unterschiedlichen planeten...
 
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