Gibt es außerirdisches Leben (auf der Erde)?

In der Tat. Ich weiss, dich juckt es doch schon den naechsten Schritt zu tun. :P
Ja, fuer Kepler sieht es so aus, als ob sich die beiden sonden relativ zueinander mit 1.2 c bewegen.
Bitte beachte aber, dass die Dinge, die sich in Keplers Koordinatensystem wirklich bewegen, dies hier beide mit 0.6 c tun, was ja genau das ist, was in der SRT gefordert wird.


Als Randnotiz: Der Begriff "Lichtgeschwindigkeit" als kosmisches Tempolimit ist eigentlich ungluecklich gewaehlt. Das Licht selbst hat erstmal nichts mit dem Speedlimit zu tun. Photonen (und auch alle anderen masselosen Teilchen) bewegen sich halt zufaellig gerade mit dieser Geschwindigkeit. Aber das Licht hat nichts mit dem Grund zu tun, warum das die hoechste Geschwindigkeit ist. Besser waere "speed of causality", aus den Ueberlegungen des vorigen Postes heraus.
 
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neinnein, ist schon richtig so, das ist genau die antwort die ich haben wollte. aus der perspektive von kepler haben die zwei sonden sich mit 1.2 c voneinander getrennt, wobei jede sonde für sich vom aus sicht von kepler ruhenden punkt mit 0,6 c wegbewegt hat und somit unterlichtgeschwindigkeit geflogen sind.

trotzdem beträgt der abstand der beiden objekte von außen betrachtet nach t=1y eben 1.2 ly mehr als bei t=0y, richtig?

Aber das Licht hat nichts mit dem Grund zu tun, warum das die hoechste Geschwindigkeit ist.
die namenswahl war wohl weniger wissenschaftlich fundiert als viel mehr wie üblich an einer bekannten größe zum zeitpunkt seiner festlegung als maßstab festgemacht genau wie °C am siedepunkt von wasser bei 1 bar druck. auf anderen planeten oder schon in anderen luftschichten ist der gewählte 0-punkt vollkommen sinnfrei. aber mit irgendwas muste man ja zur orientierung anfangen. und was konnte man als ersten interstellaren maßstab besseres heranziehen als den unterschied zwischen dem was wir beobachten können und dem zeitpunkt, wann das beobachtete stattgefunden hat? sprich die dauer die das licht zu uns braucht? daher lichtjahr ("jahr" für distanz ist ja eigentlich auch widersinnig ;)) und lichtgeschwindigkeit.
 
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Ich denke schon, ja.
Das wuerde Kepler auch so beobachten koennen, sofern die beiden Sonden orthogonal zu der Kepler-Station Achse wegfliegen (kann man sich das vorstellen oder ist das bloed erklaert?).
Interessanter ist es, wenn sich Kepler zwar nicht relativ zu der Station bewegt, eine der Sonde aber eher in Richtung Kepler und eine entsprechend weggerichtet ist.
Diesen Effekt sieht man in Extragalaktischen jets, die haben auch so eine zweiseitige symmetrische Struktur.
Wenn die nur ein paar Grad von unserer Blickrichtung verschoben sind und die jets mit nahezu Lichtgeschwindigkeit sich bewegen, kommt es zu einem Projektionseffekt (einfach dadurch, dass der Jet schon ein Stueck zu uns gereist ist, bevor er den entsprechenden Lichtstrahl abgegeben hat.

Auf diese Weise kann der jet fuer uns als Beobachter so aussehen, als ob er sich weit schneller als das Licht bewegt (man hat Geschwindigkeiten bis 50c gemessen).
Das hat natuerlich nicht wirklich was mit der SRT zu tun, lediglich mit dem Projektionseffekt, den man sich rein geometrisch herleiten kann (und entsprechend kann man von den beobachteten Geschwindigkeiten Rueckschluesse ziehen auf die tatsaechliche Geschwindigkeit des jets und seinem Winkel zu uns).
Ich dachte nur es waere interessant als Nebeninfo, da das diskutierte Beispiel so stark daran erinnert xD.
Nachlesbar hier: https://en.wikipedia.org/wiki/Superluminal_motion
 
Wir haben nun also geklärt, was Kepler im angesprochenen Szenario siehr (orthogonal ist für mich durchaus verständlich).

Meine Frage ist nun, wie sieht Sonde 1 die Sonde 2 in dem Beispiel? Ich bin mir jetzt schon sicher, dass mir die Antwort vermutlich nicht gefallen wird, aber es interessiert mich brennend ;)
 
Bei solchen Themen mache ich, was ich immer mache: Ich werfe meine polierte und geweihte Glaskugel an!
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Meine Glaskugel zeigt mir, es gibt viel ausserirdisches Leben- leider/zum Glück weit entfert!

Ausserdem sagt mir meine Glaskugel, das es ziemlicher Zufall wäre, wenn diese anderen gerade auf der gleichen Zivilisationsstufe wären. Die einen können uns noch nicht anfunken, weil sie noch nichtmal Strom kennen, die anderen wissen nicht mehr, das es mal altertümlichen Funk überhaup gab.
.
Das alles hat meine Glaskugel emotional sehr belastet und deshalb hat sie sich abgeschaltet- gute Nacht!
 
Hat eine Zivilisation erst mal die Technologische Singularität bzw. die Interstellare Raumfahrt erreicht, wird sie ewig leben.
Ich meine nicht das Individuum, sondern die Zivilisation.
Dass Zivilisationen "Aussterben" ist ein Mythos den "schlichte" Menschen nur all zu gern glauben.
Evtl. in 21Mia Jahren, falls es ein großes Zerreißen geben sollte... Genug Zeit, um fest zu stellen, ob es möglich ist vorher in eine andere jüngere "Blase" (Universum in einem Multiversen-"Schaum") zu wechseln.
Genau so wie diese schlichten Menschen auch immer wieder den Blödsinn von der Unmöglichkeit von Besuchen aufgrund der großen Entfernungen vorbeten... Das halten auch Physiker etc. für Blödsinn.

Und dann dieser Unsinn dass jede intelligente Spezies nur Roboter ins All schicken würde 0_o.
Was für ein Weltbild steckt dahinter?
Dass einer Person die in der Zeit lieber daheim Soap Operas sieht, am Strand liegt, Hühnergruppen die über Mode gackern und Prosecco trinken etc.?
Schon mal daran gedacht, dass es Personen gibt, die einen Sinn im Leben wollen, der über solches Leben (in schwebenden Sesseln wie im Film "Walle" ;-] ) hinaus geht?
Inkl. der "Gefahr". Personen denen es um "Aventure" (wie es die von Turnier zu Turnier ziehenden Ritter damals nannten) geht, um Meriten...
In der Biologie heißt es "um so intelligenter, um so Neugieriger".

Auch das erschaffen von Robotern auf die man sein Bewusstsein "übertragen" kann ist so eine seltsame Vorstellung.
Wie sollte das möglich sein, denn wenn man eine 1:1-Kopie aller Neuronen etc. erschaffen hat, dann kann man es auch aktivieren bevor die Person tot ist. Trotzdem fühlt man nicht auf einmal gleichzeitig das, was der Roboter fühlt, sieht nicht was er sieht (zugleich mit dem dem was man selbst sieht) etc..
Das beweist schon, es kann nicht das gleiche (Selbst)Bewusstsein sein.
Dazu passend kann man auch mal Belling und Lee 1971 googlen.
Z.B.: http://www.vtf.de/p73_1.shtml
Ein bisher unwiderlegter Beweis für ein physikalisch existentes Jenseits in dem sich alle Toten befinden.
OK, die alternativen Erklärungen wenn man das nicht akzeptieren will, sind Einflüsse aus dem Unterbewusstsein die in technischen Geräten Stimmen erzeugen. Aber auch das ist ja nicht gerade "Normal", sondern "Paranormal". Die seit rund 50 Jahren existente Private Forschung (durch Akademiker, inkl. Physiker, Ingenieure etc.) geht von Ersterem aus.
Unis etc. ignorieren es, haben auch Angst um ihr Image, würden sie sich damit beschäftigen.
Das ist belegt, nachdem vor 30 Jahren RTL 50.000 Mark 11 Unis anbot, eine Studie durchzuführen.
10 meldeten sich nicht, eine antwortete. Überlegte es sich dann aber anders, eben aus Angst um ihr Image...

Wenn man nun also aufgrund der ITC-Erfahrungen der Vereine weltweit davon ausgeht dass dass Wissen, die Lebenserfahrungen, Erlebnisse etc. aus einem Leben auch nach dem Tod erhalten bleiben, inkl. der Erfahrungen aus Leben vor dem letzten Leben (Reinkarnationen gehören auch zu den Hinweisen aus der ITC) zurückkehren, so kann man auch spekulieren, dass es Spezies gibt, deren Gehirn so weit entwickelt ist, dass es nicht wie das menschliche nur auf Erinnerungen und Erlebnisse des eigenen aktuellen Leben beschränkt ist, sondern sich mit der Kindheit mit der Entwicklung des Gehirns auch Zugriff auf vorige Leben, und die Zeiten zwischen diesen Leben hat.
Was für eine Spezies natürlich viele Vorteile bedeuten würde.
Das Wissen der Vorleben käme ohne extra Lernen, und man würde auf eine gewisse Weise auch ein Leben über viele (physische) Leben führen. Weshalb eine solche Spezies evtl. gar keinen so großen Wert darauf legt ihr Leben zwanghaft durch Roboterkörper etc. zu verlängern.
Was nicht heißt, dass man nicht seine physische Lebenserwartung verlängert.

Und wenn man den Erfahrungen der ITC nach geht (das Experiment von Enfield 1971 verpflichtet Wissenschaftler die zweifeln es zu widerlegen, das sind die Regeln der wissenschaftlichen Arbeit), dann lesen die "Stimmen" auch Gedanken.
"Hören" also weniger (oder evtl. gar nicht) das Gesprochene (Der ITC-Forscher, die am Tonband oder Geräten um Kontakt bitten [Ich weiß, das klingt "Eso", weshalb es wohl auch ignoriert wird]), sondern die Gedanken.
Wer jetzt daran denkt sich einen Aluhut aufzusetzen, das brächte nichts ;-) . Denn wie das Experiment 1971 zeigt, auch ein faradayscher Käfig und sogar Raum (beides zusammen) schirmt nicht ab...

Also könnte so eine Spezies auch untereinander ihre Stimmen hören. Telepathie.
Und ohne Technik mit den "gerade nicht lebenden" sprechen. Also im Grunde das, was einige "Eso-Medien" heute behaupten.
Aber abgesehen von dem Hau den die oft generell in ihrer "Art" weghaben, kann man bei denen ja nie sicher gehen dass die nicht einfach Scharlatane sind (wohl die Meisten), oder wirklich "Stimmen hören", die aber in ihrem eigenen Kopf entstehen ;-) .
Daher ist die "ITC", die "Instrumentale Transkommunikation" zumindest objektiver.
Solange man nicht meint in absolut rauschenden Aufnahmen etwas zu hören. Daher hören sich solche Aufnahmen immer mehrere Personen an, dann wird verglichen, und natürlich geschaut ob es im Kontext zum angefragten etc. passt. "Pareidolie" ist denen selbst ein Begriff.


P.S., z.B. an Sologruppe und Co.:
http://www.debunkingskeptics.com/

http://www.skeptizismus.de/syndrom.html
http://www.skeptizismus.de/henke.html
 
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Verlink doch bitte mal die Studie und den Testaufbau. ^^

Btw. was soll ITC sein?

Nachtrag:

zum ersten Teil: wo sagen Physiker das das Problem der Entfernung Blödsinn ist?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich schrieb nichts von einer "Studie".
Scheinbar gab es nur diesen Test, der allerdings von renomierten Firmen und absolut seriösen Experten durchgeführt wurde.
Mit dem Willen es zu widerlegen.
Studien hätten Universitäten etc. durchführen müssen, haben Sie aber nicht.
Aber so läuft das in der Wissenschaft, wenn Universitäten etc. behaupten etwas stimmt nicht, stehen Sie in der Bringschuld es zu widerlegen, wenn zuvor ein Versuch durchgeführt wurde. Dass der durch eine Zeitung initieert und bezahlt wurde, ist dabei irrelevanmt.
Die "Englische Bild" hatte auch vor es zu veröffentlichen, wenn es nicht funktioniert hätte.-
Was allerdings kein Beleg gewesen wäre, dass es nicht wahr ist. Denn dafür würde ein Versuch an einem ort, und speziell mit einer Person nicht reichen. Den ITC-Erfahrungen nach (Ich hatte doch oben geschrieben, "Instrumentelle Transkommunkation", "ITC" ist eben englisch) ist zum einen der Ort wichtig (die Stimmen erreichen/finden Erfahrungen nach, einen Ort mit der Zeit immer besser), und der Experimentator.
Es scheint Menschen zu geben, die für die Stimmen "leichter zu sehen" sind. Dr. Konstantin Raudive könnte so einer gewesen sein.
Ich meine Ich las irgendwo auch, es könnte Versuche an Unis gegeben haben, evtl. nur eine. Die sollen einfach ein Tonband in einen abgeschirmten Raum gestellt haben, und dann raus und weg. Da besteht schon der Verdacht dass das keine Inkompetenz (wäre schlimm genug) sondern Absicht war. Sie also wussten, dass wenn Sie den Experimentator (der ja um Kontakt zu einer bestimmten Person, auch Kohl, Hitler... bitten muss) weglassen, sie eher keine Stimmen rein bekommen.

Ich bin selbst an den Ergebnissen interessiert, und an Studien, falls es die irgendwo gab.
Habe daher auch mal angefragt beim VTF. Bisher noch keine Antwort. Kann es auch mal im Forum "Tonbandstimmen" versuchen, das gehört privat einem der Führenden Mitglieder des Deutschen Vereins.

Aber die ITC selbst sagt "versucht es einfach". Jeder Audiorekorder inkl. Smartphones, und Bitten und Kontakt zu bestimmten Personen.
Wenn es nicht geht, evtl. mit Geräuschen im Hintergrund. Wobei Ich nicht verstehe wie das funktionieren sollte, wenn doch die Stimmen angeblich über durch sie erzeugte EM-Felder ins Gerät (die Spule des Mikrofon...) induziert werden. Aber egal, da wären Wassserrauschen/Wasserplätschern, Wind etc.. Daher auch der bekannte Begriff "White Noise", nachdem auch ein Film benannt wurde.
Evtl. auch einfach als Audiodatei, findet man online z.B. um Kinder besser schlafen zu lassen (oder Erwachsene die es versuchen wollen).

Im Gegensatz zu den Wackelzeigefinger-Lehrer-Typen, die auch schon mal Mitglieder in Sekten wie "GWUP" sind, die aktiv an Schulen vor dem "Okultismus" warnen. Wobei die da nicht an böse Geister etc. glauben (schließlich sind sie die "Debunker"), als an eine "Gefahr" im Sinne der Psyche, evtl. glauben sie auch die Schüler werden zu Satanisten ;-) .
OK, dieser "Okultismus" ist tatsächlich mit viel Symbolismus, Trara, Ritualismus etc. verbunden, wo man sich fragen darf ob das etwas nutzt. So halte Ich z.B. das beliebte Verbrennen von Salbei gegen "Geister" für ziemlich unlogisch.
Auch wenn Ich "noch Hiergebliebene" wirklich für echt hielte, warum sollten Körperlose sich vom Verbrennen von Kohlenwasserstoffverbindungen beeindrucken lassen. Genau so wie Ich als Atheist auch Zweifel habe, wenn im Dokutainment Gebete eingesetzt werden. Aber das ist halt die Kultur des Landes, in dem Fall die USA. Allerdings ist so ein selbstbewusstes "Gegenbeten", und der Glaube an die Wirksamkeit des Salbeiverbrennen, Weihwasser verspritzen..., auch eine Art von psychischer Aktivität gegen das "Etwas".
Also zumindest etwas "Basisplausibler", wenn man annimmt, dass der menschliche Geist Einfluss auf den körperlosen Geist nehmen könnte.
Dazu auch interessant zu erwähnen wäre das Philip-Experiment 1971 in Toronto.
https://en.wikipedia.org/wiki/Philip_experiment
Angeblich haben dieser Mathematiker und Psychologe und ihre Gruppe durch intensives und emotionales Reden über eine fiktive von ihnen erfundene Person, etwas erschaffen, dass per Klopfen Antworten gab.
Und noch Jahre später, als sie sich zu Weihnachten trafen, soll einer gefragt haben, ob "Philipp" wohl noch existiert, und es soll dort geklopft haben...
Das klingt wie ein Film (wohl auch ähnlich zwei mal verfilmt), aber es ist zu ergooglen, inkl. Namen der Beteiligten.
Außerdem soll es anderen Gruppen mit anderen Personen und deren fiktiven Geschichten auch gelungen sein.
Die erste Gruppe hatte es wohl unter "steriler" Büroathmosphäre" 1 Jahr lang erfolglos versucht.
Erst als sie es dann abgedunkelt mit Kerzen und dem ganzen Trara versuchten, soll es Erfolge gegeben haben.
Die Personen schienen die Atmosphäre für Emotionen etc. gebraucht haben. Eine Person zeichnete auch ein Gesicht mit Frisur etc..
Das sollten sich alle immer wieder einprägen, ansehen.
Denn sie hatten sich auch erhofft, dass "es" auch in einer Weise "materialisiert", als dass er zumindest sichtbar wird. Wobei mit "Materialisiert" wohl nicht gemeint war, dass er wirklich zu Fleisch wird, eher einer geisterhafte Erscheinung. Also leicht weisliches Licht (Ich könnte ein beispielhaftes Video aus einer Reihe raussuchen), oder eine "schwarze Masse" (beides sind bekannte Storys, wobei die schwarze "Masse" sehr selten sein soll), oder wirklich "in Farbe und Bunt", aber evtl. leicht transparent etc.. Die Storys gibt es ja auch.

Bei der Philipp-Gruppe soll er auch mal den Tisch ein paar Zentimeter angehoben haben (leider soll es zu dunkel gewesen sein, dass man das klar im Video etc. erkennt, und IR-Video etc. gab es noch nicht).
Und wenn man dieses Experiment (es soll wohl auch Aufzeichnungen, Videoaufnahmen etc. gegeben haben) und die folgenden für möglicherweise real hält, dann kann man weiterdenken.
Was wäre, wenn Gruppen von Personen, deren einzige Aufgabe evtl. das Anbeten von fiktiven Geistern und Dämonen ist, Schamanen in Naturvölkern die sehr intensiv daran glauben was sie tun, die dabei sehr emotional sind dass über Jahre machen?
Wenn diese Gruppe von "Normalos" etwas erschafft, dass klopft und evtl. mal den Tisch etwas anhebt, dann erschaffen "Profis" über viele Jahre, Jahrzehnte etc. evtl. theoretisch auch etwas kräftigeres.
Ich hatte und habe ja generell ein Problem mit den Geistergeschichten bei denen "Dämonen" erwähnt werden.
Der Begriff ist natürlich auch religiös belastet. Das Problem ist aber eher, warum sollte etwas existieren, dass angeblich nicht menschlich ist, und von Grund auf Böse. Bei einem Menschen der evtl. über Jahre in einem dunklen Loch eingesperrt war, lange gefoltert wurde, oder aufgrund einer neurologischen Besonderheit böse war, da wäre es plausibel, dass der Geist "unfreundlich" ist. Aber etwas dass einfach so "Böse" ist, das erscheint nicht logisch.
Außer etwas dass künstlich geschaffen wurde, etwas dass man, auch schon vor, 2.000, 5.000, 10.000, 20.000, 50.000 Jahren erfunden und durch Beschwören erschaffen und mit einem Namen und bestimmtem Verhalten versehen hat...
Wie Philipp scheinbar auch "Psychogon" genannt.
Es gab oder gibt angeblich auch einen Typ der immer wieder von etwas angegriffen wurde.
Aus dem Nichts tiefe Kratzer am Körper. Klar, kann jeder Ritzende behaupten (auch wenn einige Kratzer selbst zugefügt unwahrscheinlich wären). Aber das soll angeblich auch ein Pizzabote Live an der Türe gesehen haben, bevor er abhaute.
 
"soll, hätte, angeblich..."

Das Netz ist voll von solchen Geschichten. Bis jetzt konnte davon nichts reproduziert werden. Das Totschlagargument ist dann immer "die Wissenschaft will nicht, darf nicht,..."

Da wird dann immer von den "verbohrten" Wissenschaftlern gesprochen die nicht akzeptieren können das sie falsch liegen usw. Aber allein der Name "Wissen - Schaft" zeigt erst wie unsinnig die Argumentation ist. Jeder Wissenschaftler ist froh und glücklich wenn in bekannten Theorien Fehler auftreten, da dann ein neuer Aspekt aufgetan wird wo dann natürlich neues Wissen geschaffen werden kann.

Siehe aktuell zB der EM-Drive.
 
Das Tonbandstimmen-Experiment konnte immer wieder reproduziert werden.
Und wer es anzweifelt kann es zum einen selbst versuchen, oder mit einem Verein wie VTF (.de) Kontakt aufnehmen. Die werden einen ihrer Leute vermitteln, der es evtl. vorführen will...

Wenn Universitäten dies nicht wollen, dann ist das KEIN Beleg.
Nach den Regeln der Wissenschaft MUSS eine Universität oder ein Wissenschaftler der behauptet etwas ist nicht so (wie es in einem Experiment belegt wurde), dieses Experiment wiederholen.

"Die Wissenschaft" will es tatsächlich nicht.
Fakt ist, RTL bot 11 Universitäten 50.000 Mark für eine Studie zu den Tonbandstimmen an.
10 Unis meldeten sich nicht mal, lehnten nicht mal offiziell ab.
Eine meldete sich, sagte dann aber doch ab.

Da wäre also das faktische Experiment 1971 in Enfield, und das Angebot an 11 Universitäten eine Studie mit 50.000 Mark zu bezahlen.
Das war und ist auch nicht wenig dafür. Das beweist ganz eindeutig dass "die Wissenschaft" nicht will.
Denn aus Kostengründen können sie kaum abgelehnt haben.



Nicht mal die Neurologen und Philosophen, die zusammen Veranstaltungen und Vorträge zum Thema (Selbst)Bewusstsein abhaolten, und verzweifelt darüber schwafeln wie das Bewusstsein denn aus der unbelebten Materie entstehe, sind scheinbar offen dafür einfach mal das Experiment von Enfield zu wiederholen, weitere eigene Versuche zu machen etc..
Die können weiterhin hunderte und tausende Jahre erfolglos darüber schwafeln, woher denn das Bewusstsein kommt, sie werden NIEMALS zu einer Lösung kommen, wenn sie sich nicht mit Tonbandstimmen beschäftigen.
Denn sie schwafeln ja nur darüber wie es entsteht, scheinbar zieht keiner die Möglichkeit in Betracht dass das Bewusstsein schon VOR dem Leben existiert. Und wenn sie es mit ITC-Experimenten testen würden, müssten sie es als real einstufen.
Denn die absolut unabhängigen (hatten davor und danach nichts mit EVP/Tonbandstimmen zu tun) und Quialifizierten Experten des Enfield-Experimentes sagten danach folgendes:
A. P. Hale, einer der damals führenden britischen Experten für elektronische Abschirmung:
„Angesichts der Versuche […] kann ich nicht in gewöhnlichen physikalischen Begriffen erklären, was geschah.“

Ingenieur Ken Attwood:
„Ich habe alles in meiner Macht Stehende getan, um das Geheimnis der Stimmen zu lüften – ohne Erfolg: das Gleiche gilt für andere Experten. Ich vermute, dass wir lernen müssen, sie zu akzeptieren.“


Wie erwähnt, Ich will selbst noch Material haben, denn gerade die schlichten Pseudoskeptiker-Trolle haben mal Fachbegriffe wie "Peer Review" etc. aufgeschnappt, und diesem asozialen Kroppzeug muss man wenn man kann mit so etwas "das Maul stopfen".
Die harten Worte sind nötig, denn diese Leute sind wirklich Internet-Trolle wie sie im Lexikon stehen.
Und im Dritten Reich wären sie 1A-Jubelvolk gewesen, wie man es im Video aus dem Sportpalast sieht.
Siehe dazu die letzten Links über den Charakter der Leute dahinter.

Im Grunde ist deren Radikalität schon vergleichbar mit Sekten, mit der katholischen Kirche vor Hunderten von Jahren, mit Scientology etc..
Ja, auch Scientology (der Name passt sogar ;-]) und deren Methoden gegen Feinde vorzugehen. Denn auch in GWUP, CSICOP etc. hält man vieles für OK, wenn es der Sache dient. Siehe die Texte des Soziologen und die Webseite über diese Trolle. Also z.B. auch Foren "übernehmen", oder sogar eigene Para... oder UFO-Foren zu eröffnen, um dort Einfluss zu nehmen.
Schönes Beispiel: unexplained-mysteries.com/forum/
Dem Titel nach und der Aufmachung und Foren etc. ein offenes Forum zu diesen Themen.
Aber da braucht man gar nicht erst versuchen auch nur sachlich und rein technisch und logisch auf Threads einzugehen, sofort kommen immer die gleichen Trolle aus ihren Löchern gekrochen.
Beispiel: Einer Fragte wieso diese Spirit-Boxen schnell über die Radio-Frequenzen scannen.
Ich habe ganz zurückhaltend den Verdacht geäußert, dass man so verhindern will, dass Fetzen von Radiosendern hörbar werde.
Dass der technische Gedanke dahinter ist, dass ein Geist als natürliche EM-Quelle breitbandig "sendet" (abgesehen von Pulsaren ist das ja normal), und dessen Worte auf jeder Frequenz reinkommen.
Da kläfft mich dieser /(%§$)ZHE (Ich würde den Namen nennen, ist mir aktuell aber egal) mit ellenlangen zerlegten Zitaten an. Als hätte Ich gesagt "Geister gibt es", und nicht nur erklärt weshalb die Teile das machen.
Aber natürlich ist dieses Trollen auch denen gegenüber die sagen "der Vorfall war real, das waren Geister" NICHT OK.
Das ist übrigens typisches Verhalten. Sie nehmen den ganzen Text, und zerlegen ihn in viele kleine Absätze.
Oft setzen sie nur "Nein", "Informiere dich noch mal über die Basis dazu" etc. ein. Also leere "Argumente". Dazu gibt es auch einen Begriff in der Rethorik, las vor kurzem noch einen Artikel/Aufsatz darüber. Im Grunde sind es rethorische Fouls. Und in meinem Fall waren es nur die technischen Erklärungen (!).
Entweder ist der Besitzer von unexplained-mysteries.com selbst so einer, oder er hat eine falsche Vorstellung von Meinungsfreiheit, und erkennt dieses Verhalten nicht als Spam, Trollen, Mobbing etc..


Organisiert halte Ich sie für gefährlicher als Rechte Ideologen. Dass Rechts/Fremdenfeindlich "Nicht gut" ist, ist irgendwie ja bekannt.
Aber GWUP, CSICOP etc. sind gefährlich, weil diese Menschen unter dem Deckmäntelchen der seriösen Wissenschaft ihre Propaganda und Hetze verbreiten. Kritik an der Esoterik, an Kristalwedlern, aber auch an Rosenkrankrasslern (da scheinen die Heuchler nicht zu hetzen, da haben sie Schiss vor Ansehensverlust, weil die Geistesstörung des Gottesglaubens gesellschaftlich akzeptiert ist, auch wenn es psychologisch nach Freud eine "Infantile Neurose mit Vaterkomplex" ist) etc. ist OK, aber demagogische Denkverbote und Ablehnung von Fakten, das ist GEFÄHRLICH.
Weil die Masse es eben gerne glaubt. Denn das sind ja schließlich gebildete Naturwissenschaftler. Da greift dann die Obrigkeitshörigkeit.
"Der wird es schon wissen". Und weil es die Masse glaubt, auch die Angst wenn sie selbst sagen "in Belgien 1989/1990 das waren Aliens" (wie es auch im TV der Radar-Physiker der Elite-Militäruniversität von Belgien sagte!), oder sie paranormale Phänomene, "Geister", für real halten, von anderen Menschen ausgelacht zu werden. Andere Menschen, die dass aus einem Bedürfnis der extorvertierten Distanzierung machen. SO nach dem Motto "Ich muss den auslachen, damit nicht noch jemand glaubt, Ich glaube selbst daran. Denn egal ob Bürger oder Wissenschaftler, schon das sachliche Gespräch "mit Solchen", scheint in deren Köpfen einen Verdacht auszulösen man könnte auch nur darüber nachdenken...
Also im Grunde wie mit dem Nichtglauben an Gott vor Jahrhunderten. Nicht hetzen und mitmobben setzt einem dem Verdacht aus selbst dazu gehören zu können. Klar, die Hagen ist Plemm-Plemm (nicht bösartig, aber schon irre...), und Ich kann Bublath schon verstehen, aber das Aufstehen hätte nicht sein müssen. Da sieht man gut das Verhalten, die Angst wenn man nicht drauf haut, nicht laut wird, dass die Anderen (die Physikergemeinschaft etc.) glauben man wäre dem nicht absolut abgeneigt.
Bei Yogeshwar (der, der die Chinesische Internetzensur lobte, und auch für Deutschland gut fände) war es aber noch übler.
Das gleiche Verhalten, aber gegenüber einem "Ufologen" mit akademischem Hintergrund, sachlicher Art, keinerlei ESO-Hau (wie die Hagen).
Etc. Er ist aufgestanden, hat rumgepöbelt und ist gegangen...

Ein gutes Beispiel und beleg für deren Unseriösität:
https://www.gwup.org/infos/themen/88-okkultismus/76-tonbandstimmen
Man sehe sich diesen hetzerischen und auch sachlich und fachlich schlechten Artikel an.
Ich erinnere daran, "GWUP" bedeutet "Gesellschaft zur Wissenschaftlichen Untersuchung Paranormalem".
Es gab nachweislich NIE eine "wissenschaftliche Untersuchung", auch in diesem Fall nicht, wie auch der Artikel belegt. Das "Argument" der Pareidolie wird einfach als Keule verwendet. Die Pareidolie ist den ITC-lern selbst bekannt, aber es gibt eben nicht nur schlechte Einspielungen wo geraten wird.
Und würden die die den Kritikern vorspielen, hieße es "Radio" bis Fälschung.


Ich habe zuletzt in einem Telepolis-Artikel über so eine Veranstaltung über das menschliche Bewusstsein zwei Namen von Neurologe und Philosophin gefunden, und dann auch deren Emailadressen. Ich sollte wirklich mal eine Email formulieren, und an die schicken.
Auch Roger Penrose forscht zusammen mit dem Anästhesisten Hammeroff am Bewusstsein:
https://www.welt.de/print-welt/article552619/Ein-Quantenmodell-fuer-das-Bewusstsein.html
Zumindest der hält "Geister" für möglich. Evtl. muss man nur den mal auf das "EVP-Phänomen" hinweisen.
Auch ein weltbekannter Physiker und Uni-Kollege von Hawking denkt nicht an alles.
Wenn Ich die noch finde, Email an mindestens Vier. Wobei Ich es besser fände, wenn man da einen Text mit anderen zusammen formulieren könnte. Besonders weil Englisch nicht meine Muttersprache ist. Man kann so etwas auch als Petition online stellen, und diese Personen einfach darauf hinweisen. Online-Petitionen richten sich ja nicht nur an Staaten...
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Endeffekt verhält sich die Wissenschaft so wie sie es immer tut. Sie beschäftigt sich nicht mit Sachverhalten die wissenschaftlich nicht erklärbar sind.

Frage wie "was war vor dem Urknall" oder "was liegt außerhalb des Universums" usw sind Fragen die mit normaler Wissenschaft nicht lösbar sind. Ebenso Fragen bezüglich der Existenz Gottes. Kein seriöser Wissenschaftler würde die Existenz Gottes strikt verneinen. Solche Fragen liegen außerhalb der Möglichkeiten.

Bezüglich Bewusstsein gibt es maximal die Neurowissenschaften, die jedoch lediglich aufzeigen können wie das Gehirn funktioniert bzw sie an der Funktionsweise des Gehirns forschen.

Nun kommen wir zur Parapsychologie die eine großes Glaubwürdigkeitsproblem hat, da sich viele Scharlatane im Fahrwasser der Esoterik rumtreiben und somit jede "seriöse" Forschung untergraben. Es wird etwas postuliert wobei das Ergebnis selbst nicht erklärt werden kann.
 
Tobias Claren schrieb:
Ich schrieb nichts von einer "Studie".
Scheinbar gab es nur diesen Test, der allerdings von renomierten Firmen und absolut seriösen Experten durchgeführt wurde.
Mit dem Willen es zu widerlegen.

Ja, ne. Entweder du kannst nen ordentlichen Versuchsaufbau praesentieren, mit dem man den Versuch reproduzieren kann, oder eben nicht. Sofern das Experiment besonderes Equipment erfordert, welches der Durchschnittsotto nicht zur Verfuegung hat, halt eine entsprechende Veroeffentlichung, wo ganz klar dokumentiert ist wie genau unter welchen Umstaenden der Versuch durchgefuehrt wurde, und was rauskam.

Auf die renomierten Firmen und absolut seriösen Experten, die du nicht man naeher bennenst, gibt doch nicht wirklich irgendwer nen feuchten Dreck.
Das ist doch exakt das selbe Spiel wie bei den "Veroeffentlichungen" von Klima-Gegnern, bei denen man nach 3 Minuten googlen meist schon rausbekommt, woher das Geld fuer diese "Studien" geflossen ist.
Das ist halt keine unvoreingenommene Forschung.

Und ohne dir jetzt zu Nahe treten zu wollen, aber unvoreingenommene Forschung sind diese Stimmen-Experimente vermutlich auch nicht. Besonders der vorgezogene Interpretation bzgl dem Part mit der Kommunikation ins Jenseits. Da sollten alle Alarmglocken laeuten. Es ist offensichtlich, dass Menschen ein eindeutiges Interesse daran haben, so eine Entdeckung zu machen. Wer hat keinen geliebten Angehoerigen, der verstorben ist?
Das menschliche Gehirn ist ein hochdimensionales neuronales Netzwerk, das bis heute weitestgehend unverstanden ist. Es ist bei weitem eines der komplexesten Forschungsgebiete. Und es ist ausgesprochen gut darin uns zu bescheissen. Das sieht man im einfachsten schon an optischen Taeuschungen, die eigentlich "brain failures" heissen sollten. Wir beobachten nicht die Realitaet, sondern eine Faltung der Videos der beschissenen Kameras, die wir Augen nennen, mit unserer Erwartungshaltung. Wir sehen, was wir sehen wollen. Das sieht man im Alltag, und in der Notwendigkeit von Doppelblindtests.
 
Die habe Ich in allen Details verlinkt.


Was sind denn "Klima-Gegner"?
Besonders seriös klingt diese Wortwahl nicht.
Ohne Klima könnte der Mensch nicht leben, wäre es wie auf dem Mond...

Und hier "Doppelblind" als Buzzword einzuwerfen belegt dass keinerlei Grundbildung vorhanden ist.
Denn "Doppelblind" hat nun wirklich nichts mit Experimenten zu tun, die rein technisch sind.
Hier geht es nicht um Medikamentenstudien etc..
Wie genau sollte denn hier etwas "Doppelblind" ablaufen? Darauf erhalte Ich sicher keine konkrete Antwort.


Bitte wirklich lesen, denn " aber unvoreingenommene Forschung sind diese Stimmen-Experimente vermutlich auch nicht" zeigt es wurde NICHT gelesen.

Und genau das hatte Ich belegt. Ja, diejenigen die es durchführten waren nicht "Unvoreingemnommen", denn sie wollten NUR wiederlegen. Inkl. der Boulevardzeitung, die obwohl der Text schon gesetzt war wegen der Anweisung des Zeitungschef verzichtete. Das schlug große Wellen, und andere Medien inkl. der BBC berichteten.

NIEMAND hat ein "eindeutiges Interesse" daran.
Mit welchem Grund? Es gibt keine "Industrie", und wer "Jenseitskontakt-Sitzungen" anbietet, macht das üblicherweise ohne Gerätschaften.
Kann den Kunden alles erzählen. Egal ob ausgedacht oder Cold Reading etc..
Sogar die alte Parapsychologische Gesellschaft in England schoss durch ihre Vorsitzende öffentlich dagegen, weil diese Leute Angst haben, dass wenn sie so etwas akzeptieren es ihrem Ansehen schadet!
Paradox? Nein, die Parapsychologie hatte sich eine gewisse Anerkennung erarbeitet, indem sie zuvor für alle Phänomene möglichst der traditionellen Wissenschaft genehme Erklärungen abgaben.

Im Gegenteil, es gibt einzig und alleine starke Interesse es nicht zu akzeptieren.
"Was nicht sein kann, das darf nicht sein"...

Ich zitiere hier nun direkt, weil Ich glaube dass es "schlichte Menschen" gibt, die zwar mit ihrem Kot werfen (Schimpansen-Analogie), aber nicht mal verlinkte Texte lesen. Und wenn Ich wirklich Texte auf Uni-Servern, oder durch das Informationsfreiheitsgesetz erlangte geheime Studien (der Staat kann da schon Interesse haben, und wenn sie nur Angst hätten dass ein toter Geheimnisträger plaudert...) etc. finde, dann ist das ja noch viel mehr "anstrengender" Text zum lesen.

Hier noch das Buch, um das es im nachfolgenden Text geht:
https://www.amazon.com/Breakthrough-Amazing-Experiment-Electronic-Communication/dp/0900675543

Es geht um einen Verlag, der vor erscheinen eines Buches zu dem Thema Beweise verlangt hatte:
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX


Nur wenige Wochen vor dem endgültigen Erscheinen kamen dem Vorsitzenden des Verlages, Sir Robert Mayer, eine im britischen Musikleben sehr bekannte Persönlichkeit - er hatte sich die ganze Zeit Dr. Raudive gegenüber sehr unsicher gefühlt -, Bedenken. Er fühlte, man würde wohl seine Persönlichkeit wie den Verlag lächerlich machen. Schließlich teilte er dem Verleger Colin Smythe mit, daß, würde nicht in Kürze ein wissenschaftlich akzeptabler Beleg für die faktische Existenz des von Raudive behaupteten Phänomens erbracht, dann würde er sich zwar der Herausgabe des Buches nicht widersetzen, sich aber persönlich von der Angelegenheit distanzieren, was in Wirklichkeit genau dasselbe war: Die ganze Arbeit müßte stillgelegt werden.

Aber auch von anderer Seite wurden Raudives Experimente in Frage gestellt.
Der Verlag veranstaltete eine Vorausinformation, an der sowohl die Presse als auch einige Wissenschaftler teilnahmen, und hier wurden Raudives Stimmen als Radiodurchschläge bezeichnet. Es wurde hier auf den sogenannten "Luxembourg-Effekt", wo ein Träger einem anderen sich aufmodulieren kann, hingewiesen und es wurde einstimmig erklärt, würde man diese Experimente nicht in einem total abgeschirmten Raum, im Faradayschen Käfig, durchführen, wären sie für die Wissenschaft nicht akzeptabel.

So stand die Sache also, als Dr. Raudive Mitte März 1971 wieder nach London kam, um der Herausgabe des Buches beizuwohnen. Jetzt sah sich der Verlag genötigt, das Erscheinen des Buches ganz von den Ergebnissen einiger neuer, extrem kritischer Versuche abhängig zu machen. Es zeugt von Dr. Raudives Mut und Selbstbewußtsein, daß er, der sich über die weitreichenden Konsequenzen eines negativen Ausgangs ganz im klaren war, ohne Zögern sein Mitwirken an den bevorstehenden Experimenten zusagte. Es gab nur zwei Möglichkeiten, er hatte also zwei Versuche bei verschiedenen wissenschaftlichen Gremien. Das Experiment sollte stattfinden in einem Faradayschen Käfig, von denen es nicht so viele gibt, die wirklich radiodicht sind. In England gibt es einen, in Italien und auch in Frankreich, meines Wissens nicht in Deutschland. Die von mir genannten haben von der NATO ein Zertifikat, daß man sie für Militärzwecke anwenden kann, und so eine Anerkennung ist heute das Höchste, was es überhaupt gibt im Felde der wissenschaftlichen Elektronik.

Dann war die Frage: Wie soll man die Sache finanzieren? Dr. Raudive konnte es natürlich nicht finanzieren. Der Verlag hatte keine Möglichkeit, eine solch teure Untersuchung zu bezahlen. Da bot die britische Zeitung The Sunday Mirror an, die Kosten zu übernehmen, natürlich gegen das Alleinrecht auf die Veröffentlichung der Ergebnisse, ganz egal, seien sie nun positiv oder negativ. Auch die Regie wurde von der Zeitung übernommen, unter der ausdrücklichen Bedingung, Dr. Raudive solle sich völlig passiv verhalten und sich in die Technik der Versuche nicht einmischen. In den Tagen 22. Bis 27. März fanden dann zwei Untersuchungen statt. Die Durchführung überließ die Zeitung den zwei international bekannten britischen Unternehmen Pye Records Ltd. und Belling & Lee Ltd.. Jeder, der sich mit Hochfrequenz- oder auch mit Audio-Technik befaßt hat, kennt diese Firmen. Die Firma Belling & Lee Ltd. war Hochfrequenzspezialist; sie verfügte über ein total abgeschirmtes Laboratorium einige Meilen außerhalb Londons. Konnte sich das Stimmenphänomen unter Umständen, wo das Einwirken nicht nur von Radiosendungen, sondern auch von äußeren elektromagnetischen Feldern jeder Art physikalisch einfach unmöglich war, manifestieren? Das war die Frage, deren Beantwortung man sich erhoffte. Dabei wurde das Problematische einer solchen Untersuchung scheinbar nicht berührt: Ein positver Ausgang konnte zwar die Existenz des Phänomens bestätigen, ein negativer sie dagegen nicht entkräften.

Man fing an mit einer Untersuchung der Firma Pye Records Ltd. am 23. März in einem vom Colin-Smythe-Verlag zur Verfügung gestellten Raum. Anwesend waren Vertreter des Verlages mit Sir Robert Mayer und Lady Mayer an der Spitze, Journalisten und Techniker von The Sunday Mirror, Mr. Victor Bearman, den vielleicht Parapsychologen kennen (er ist Vorstand der Churches' Fellowship for Psychical Research), einige eingeladene Interessenten und natürlich die Hauptperson Dr. Raudive. Die technische Leitung lag in den Händen zweier hochkarätiger Spezialisten der Firma Pye Records Ltd., Chefingenieur Ken Attwood (Apparatur) und Chefingenieur Roy Prickett (Aufnahme). Mr. Attwood erklärte die Funktion der sorgfältig abgeschirmten Geräte und versicherte, daß ein zufälliges Eindringen von hoch- oder niederfrequenten Signalen völlig ausgeschlossen sei. Man hatte nämlich vereinbart, die Untersuchungen so durchzuführen: Erst wollte man mit einer total abgeschirmten Apparatur, wo nichts eindringen konnte, arbeiten, und danach noch dasselbe wiederholen in einem Faradayschen Käfig, wo man also eine doppelte Sicherheit hatte.

In gewohnter Weise forderte Dr. Raudive die Anwedenden auf, eventuelle verstorbene Freunde, mit denen man Kontakt wünsche, anzusprechen. Das wurde Sir Robert etwas zu viel und er antwortete sehr gereizt, er möchte doch gerne einmal etwas anderes als dieses ewige "Konstantin", Kosta" und "Raudive", von der Schwester Tekla und solche Sachen hören. Er sei ein alter Mann, schon über 90, und die meisten seiner Zeitgenossen hätte diese Welt schon vor Jahren verlassen, und so würde sicher sein guter Freund, der verstorbene Pianist Arthur Schnabel, nicht die Gelegenheit versäumen, von sich hören zu lassen, und er würde kaum lettisch antworten. Es war Sir Robert deutlich anzumerken: für ihn war der bevorstehende Versuch entscheidend. Würde der nicht einen positiven Ausgang finden, würde er die ganze Sache fallenlassen, obwohl das Buch übersetzt, zum Druck bereit schon dalag.

Es wurden zwei Einspielversuche unternommen von insgesamt 18 Minuten Dauer. Schon während der Aufnahme bemerkten die Techniker, daß die Kontrollinstrumente, die zur Überwachung der Aufnahme an verschiedenen kritischen Stellen der Apparatur angeschlossen waren, unerklärliche Signale indizierten. Beim nachfolgenden Abhören des Tonbandes - ein langwieriger und für das untrainierte Ohr schwieriger Prozeß - wurden etliche deutliche Stimmen festgestellt. Sir Robert bekam die gewünschte Antwort - drei kurze Aussagen: "Arthur -- wir sind hier", "Arthur -- täglich", "Winston -- Arthur". Wer Winston war, weiß man nicht. Der Name Arthur kam dreimal durch, deutlich hörbar. Es waren noch einige andere, mehrmalige Stimmen mit Arthur, aber die waren schon schwächer. Eine längere, schwer zu deutende Durchsage enthielt "-- Arthur -- Barbirolli --". Der kurz vorher verstorbene Dirigent John Barbirolli war ein naher Freund von Sir Robert und Lady Mayer.

Während der Aufnahme hatte Mr. Bearman, der der Parapsychologe von der kirchlichen Gesellschaft war, einige Bemerkungen gemacht und seinen Namen genannt. An dieser Stelle war zu hören: "Kathy Bearman -- kurla". Kathy war eine verstorbene Verwandte von Mr. Bearman, und "kurla" konnte Dr. Raudive erklären, es bedeutet auf lettisch taub. Mr. Bearman trug eine Hörhilfe, er war schwerhörig, es gab also eine ganz relevante Aussage! Es kamen noch etliche andere Stimmen, der Name von Raudives Schwester Tekla, die Sekretärin Petrautzki, ungezählte "Kosta" und "Raudive". Insgesamt wurden mehr als 200 Stellen identifiziert, an denen mehr oder weniger verständliche Stimmen entstanden waren.

Es war also ein Erfolg. Den Technikern war die Sache ein Rätsel. Das Geschehene war aus technischer Sicht einfach unmöglich. Es entspann sich eine sehr lebhafte, aber auch sehr sinnlose Diskussion, die der Techniker Mr. Attwood jäh zu Ende brachte: "Es sei nutzlos, jetzt technische Einzelheiten zu diskutieren, viel wichtiger wäre zu versuchen, die Technik zu verbessern und auf diesem Wege dem Entstehungsprozeß des rätselhaften Phänomens auf die Spur zu kommen. - Einige Wochen später schrieb derselbe Mr. Attwood: "Ich habe mein möglichstes getan, um das Rätsel der Stimmen zu lösen - ohne Erfolg. Ich vermute, wir müssen lernen, sie zu akzeptieren."


Bitte bedenken Sie, daß Mr. Attwood eines der größten Laboratorien in England zur Verfügung hatte, um die Sache zu verfolgen; es ist ihm aber nicht gelungen. Das sagt etwas von den Schwierigkeiten, denen man begegnet, und das sagt auch etwas darüber, ob es Sinn hat, daß sich - sagen wir - Bastler, technische Interessenten, mit ein bißchen Apparatur mit dieser Sache überhaupt beschäftigen, ob da etwas anzustellen ist. Das ist eine Frage, die ich offenstehen lasse.

Sir Robert Mayer hatte sich bei dieser Gelegenheit entschlossen: Wenn die Techniker von Pye Records Ltd. das Ergebnis akzeptierten, sehe er keinen Grund, es nicht auch zu tun. Er wolle dann dieses bemerkenswerte Phänomen der Öffentlichkeit nicht länger vorenthalten. Sieben Tage später, am 29. März 1971, erschien Konstantin Raudives Buch "Breakthrough" in England.

Sir Mayer war zufrieden, aber die Zeitung The Sunday Mirror, die diese Sache finanziert hatte, war nicht zufrieden. Sie verlangte, Dr. Raudive solle sich noch einer Untersuchung unterziehen, sozusagen dem eigentlichen Experimentum crucis: Versuche in einem Faradayschen Käfig, in diesem Fall im abgeschirmten Laboratorium der Firma Belling & Lee Ltd. in Enfield. Diese Untersuchung fand am 28. März statt. Während dieser Untersuchung waren außer Dr. Raudive nur drei Personen gegenwärtig: David Ellis vom Trinity College in Cambridge, der Physiker R. T. Lovelock und Peter Hale, er war zu der Zeit einer der führenden Sachverständigen auf dem Gebiet der elektromagnetischen Abschirmung, und seine Beurteilung muß man als absolut seriös bewerten. Er war mit den Stimmenphänonemen im voraus bekannt und hatte sie als "eindeutige Radiodurchschläge" abgetan.

Nach dem positiven Ausgang des Versuchs schrieb er einen Bericht an den Colin-Smythe-Verlag und erlaubte folgende Erklärung an die Presse weiterzugeben: "Angesichts der Ergebnisse, die wir letzten Freitag erzielten, findet etwas statt, das wir mit unseren normalen physikalischen Begriffen nicht erklären können."


(...)

Von Mr. David Ellis vom Trinity College, Cambridge, wissen verschiedene vielleicht hier: Er hat damals mit unterschrieben, daß diese Stimmen absolut echt sind.

(...)

Jetzt war alles gut - die Mitarbeiter des Sunday Mirror hatten jetzt, was sie brauchten: Eine definitive Erklärung von Experten, daß das Phänomen echt sei, daß hier nicht manipuliert worden ist. Es wurde ein detaillierter Bericht mit Interviews, Fotos der anwesenden Personen und natürlich mit einer besonderen, etwas sensationellen Betonung der spiritistischen Seite abgefaßt und sollte sogleich mit Dr. Raudives Buch erscheinen. Der Verlag erwartete dadurch natürlich ein erhöhtes Interesse. Aber dann tauchten plötzlich unvorhergesehene Schwierigkeiten auf.

(...)

Es war das folgende geschehen: Irgendjemandem an der Spitze der Redaktion gefiel der Ausgang der Angelegenheit nicht. Vielleicht hatte man eine sensationelle "Entlarvung" erwartet, bei der sich die Zeitung als Vertreter der "Aufklärungskampagne" hätte hervorheben können, vielleicht fürchtete man aber auch die Reaktion des Publikums. Jedenfalls wurde der bereits im Satz vorliegende Artikel zurückgezogen, man bezahlte die bestimmt nicht geringen Kosten der beiden Untersuchungen - und schwieg.

(...)

Natürlich konnte man eine solche Sache nicht verstecken. Die übrige Presse, Rundfunk und Fernsehen erfuhren schon sehr bald von den Geschehnissen und verschafften sich umgehend alle Einzelheiten über die stattgefundenen Untersuchungen mit den Namen aller Beteiligten, Fotos usw. Zwei Tage später wußte ganz England von dieser Untersuchung. Die Sache wurde groß herausgebracht und der Verlag hatte all die Reklame, die er sich wünschen konnte.

In zahlreichen Artikeln, Radio- und Fernsehsendungen wurde das Für und Wider wochenlang diskutiert. Bemerkenswert dabei war nicht nur die große Anzahl, sondern auch die Seriosität der meisten Stellungnahmen, von denen überraschend viele eine zwar vorsichtige, aber doch positive Haltung ausdrückten. Die Wissenschaftler, die an dieser Diskussion teilnahmen, sagten: "Ja, es muß noch genauer untersucht werden, wir können nichts sagen, als absolut unmöglich können wir es nicht bezeichnen", und so weiter.


(...)

Wenn heute gefragt wird, "Sind die Tonbandstimmen überhaupt jemals wissenschaftlich bewiesen worden?", kann man zurückgreifen auf diese Sternstunde in den letzten Märztagen 1971. Das ist jetzt 22 Jahre her, es wurde nicht ausgenutzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schon wieder so ein extremer parawissenschaftlicher Schwachsinn mit einer guten Portion VT....
 
Tobias Claren schrieb:
Die habe Ich in allen Details verlinkt.

[...]

Und hier "Doppelblind" als Buzzword einzuwerfen belegt dass keinerlei Grundbildung vorhanden ist.


Ich hab saemtliche deiner Links ueberflogen, keiner davon enthaelt eine ordentliche Versuchsbeschreibung.
Und falls du ein Interesse daran hast, irgendjemanden dazu zu animieren dein Geschwurbel zu lesen, wuerde ich recht zuegig aufhoeren mit Beleidigungen um dich zu werfen.
 
Seit gut 100 Jahren haben bis jetzt alle Untersuchungen bezüglich der Lichtgeschwindigkeit immer nur ein Ergebnis gebracht. Es ist unmöglich einen Körper (zB Raumschiff) auf Lichtgeschwindigkeit zu bringen. Jede Annäherung an die Lichtgeschwindigkeit würde den Körper immer massereicher machen und würde unendlich Energie benötigen um diesen Körper immer weiter in Richtung Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen.
Was bleibt sind irgendwelche theoretische Gedankenspiele die aber weiterhin nur Gedanken bleiben. Masse kann einfach nicht auf Lichtgeschwindigkeit gebracht werden.
 
Exakt AMINIDA.
Nur gut, dass das hier nicht zutrifft...
Die Reise mit Raumkrümmung erfolgt bei 0km/h.
Und verstößt damit auch nicht gegen St. Einsteinius Evangelium.

Aber auch wenn Aliens normal reisen würden, könnten sie nach heutigem Wissensstand problemlos bis zu einem 1/5 der Lichtgeschwindigkeit erreichen (es heißt "15-20%"), und die ganze Milchstraße besuchen.
 
Es geht um die Energiemenge die man aufbringen muss.

1/5 c muss auch erstmal abgeschirmt werden. Das liegt alles imho im Reich der SciFi da wir bezüglich solcher Technologien keine Ahnung haben.
 
1/5 C "abschirmen".
Was muss da "abgeschirmt" werden?
Die 20% LG sind Aussagen von Physikern und Antriebs-Ingenieuren, nicht SciFi!
Die haben von "solchen Technologien" Ahnung. Denn das ist keine theoretische Technologie, da geht es um Ionen/Plasma...Triebwerke etc..
Mit HEUTiGER Technik, versorgt von Fusionsreaktoren (die werden kommen, sicher).
 
Dir is klar was passiert wenn ein Staubteilchen mit 1/5 c in dir einschlägt?

Und was ist mit Strahlung? Je schneller du dich bewegst, desto kürzer werden die Wellenängen. Das geht je nach Geschwindigkeit bis zur beinharten Gammastrahlung. Mit kosmischer Strahlung ist eh nicht zu spaßen, da braucht man dann schon so was Star Trek mässiges wie einen Deflektor oder eben Schutzschilde usw.
 
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