Gibt es außerirdisches Leben (auf der Erde)?

Tobias Claren schrieb:
1/5 C "abschirmen".
Was muss da "abgeschirmt" werden?

Die Insassen?

Der gemeine Mensch steht jedenfalls nicht wirklich auf kosmische Strahlung bei einer Geschwindigkeit von 1/5 c.
 
Ja, ist klar, dennoch halten es Experten (Physiker, Ingenieure...) für möglich.
Und wenn es wirklich um Staub geht, der hat nur wenige Mikrometer Durchmesser.

Der Strahlungsdruck (letzter Kommentar) bei steigender Geschwindigkeit ist auch abzuwehren.
Hier geht es nicht um dünne leichte Kapseln, eil man es z.B. mit Raketen hochschießen muss.
Es geht um schwere massive Raumschiffe aus Asteroidenerz (das sehr viel reiner ist als aus dem "Dreck" der Erde, wo das Meiste gute schon ins Erdinnere abgesunken ist). Ja, evtl. sogar einfach aus Asteroiden die man aushöhlt. Einer Theorie nach ist Phobos, ein Marsmond übrigens so ein Objekt. Es sind schon ein oder zwei Sonden bei Annäherung auf ungeklärte Weise verunglückt...
Um auch hier mal wieder On-Topic zu werden ;-) . Zwar nicht >"auf der Erde" (Baikalsee, Erie-See... wären hier auf der Erde interessante Orte), aber im Marsorbit.

Zum einen wäre da Plasma, Ein Plasmaschild schützt vor Strahlung.
Dann gibt es noch Wasser, Kot, Urin, Ladung, und eine lange Front.

Eine lange Front bietet durch die Massivität Schutz vor Strahlung. Und wenn man noch etwas im Inneren dieses spitzen Kegel hat, dann sind es Maschinen, Fusionsreaktoren, Lagerraum etc., was eben vorne unterzubringen ist, keine Quartiere. Mit seitlichen Düsen (kommt auf die Effizienz an, ) evtl. sogar die Triebwerke.
Und um so länger um so spitzer, was das zweite Problem löst.
Denn um so länger, um so spitzer, und wenn ein Objekt von vorne (es ist ja weniger die Geschwindigkeit von Objekten, als des Raumschiff) auftrifft, ist der Winkel viel flacher, und die Energie geht nicht zu 100% ins Raumschiff. Es "rutscht ab".
Moderne Panzer haben solche schrägen Flächen, damit Granaten etc. abgleiten können. Das ist kein "Stealth" ;-) .

Und Objekte ab einer bestimmten Größe könnte man per Radar (wenigstens 5x schneller als das Schiff, allerdings muss es ja hin und zurück, als evtl. effektiv "2,5x") etc. vorab feststellen.
Allerdings ist im All eher wenig bis kein solcher "Dreck" zu finden, wenn man nicht gerade im Asteroidengürtel (hinter dem Mars müsste einer sein) etc. ist. Ist man aus dem Sonnensystem raus, ist die Gefahr von "Dreck" sehr gering.

Es heißt dass wenn Milchstrasse und Andromeda "kollidieren", es wegen der riesigen leeren Räume zwischen den Sternen eher keine oder wenig "Kollisionen" geben wird.

Denkbar wäre auch ein (oder mehr) starker Laser in der Front, der größere Objekte (oder Auch kleinere) entweder verdampft, oder so trifft, dass er die Flugbahn ändert. Mit den Fusionsreaktoren hat man ja sehr viel Energie, und wenn man die bei z.B. 15-20% abschaltet, behält man die Geschwindigkeit ja bei.
Das bedeutet, egal ob 5LJ oder 500LJ, wenn die Strecke frei ist, braucht man die gleiche Menge "Sprit" (Impulserhaltung).
Und ob man es unterbricht ist auch egal. Wenn was im Weg ist, stellt man den Antrieb ab, und kann so die ganze Energie in die Laser geben.
Die Fusionsreaktoren versorgen nebenbei noch die Lebenserhaltung. Im Groben eigentlich nur Lampen die das Ökosystem inkl. Pflanzen am Leben erhalten.
Reicht das (mal) nicht aus, kann man natürlich aus Wasser Sauerstoff gewinnen.
Es gibt noch den "Abfall" Wasserstoff, den braucht man bei Fusionsreaktorenergie im Überfluss eigentlich nicht, aber schon um Wasser zurück zu gewinnen muss man ihn verbrennen (oder ihn einer Brennstoffzelle). Außerdem kann man für das Ende der Reise ja noch Wasserstoff für etwas erzeugen, mit dem man dann landet. Das Generationenschiff bleibt ja im All.
 
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Tobias Claren schrieb:
Exakt AMINIDA.
Nur gut, dass das hier nicht zutrifft...
Die Reise mit Raumkrümmung erfolgt bei 0km/h.
Und verstößt damit auch nicht gegen St. Einsteinius Evangelium.

Aber auch wenn Aliens normal reisen würden, könnten sie nach heutigem Wissensstand problemlos bis zu einem 1/5 der Lichtgeschwindigkeit erreichen (es heißt "15-20%"), und die ganze Milchstraße besuchen.
Da es dir nicht gelingt deine Theorien auf die aktuelle technische Situation zu relativieren, wirken deine Phantasien auf mich ultra naiv.
Raumkrümmung, tolle Geschichte, nur würde selbst unsere Sonne als Energiequelle im Schlepptau nichts bringen.
Für ein so großes Projekt, ein Generationsraumschiff wäre es doch sinniger erst einmal nur einzelne Punkte zu besprechen. Deine überhastete Geschichte darüber ist einfach voller Fehler.
Zielführend wäre erst einmal die eine Frage. Wie will man auf einen zB 100 Km Brocken Material abbauen ohne Anziehungskraft. Denn sicher ist ja jetzt schon, dass wir für ein Generationsraumschiff unser Sonnensystem im Bezug auf Materialien ausbeuten müssen.
Um die Frage tiefer zu präzisieren. Wie soll nur der Abbau von Material auf einen 100 Km großen Brocken ohne Anziehungskraft funktionieren. Jetzt bitte keine endlosen Phantasien dazu.

Menschen im Raumanzug und Spitzhacke wird so nicht funktionieren.
Wenn das geklärt ist können wir ja dann weiter darüber phantasieren, wie wir diese Gerätschaften überhaupt auf diesen Brocken bekommen und wie wir das abgebaute Material zurück zur Basis bekommen auf der wir das Schiff bauen.
 
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Bitte wieder zum Thema zurückkehren und die persönlichen Anfeindungen unterlassen!
 
@ ZeT.

Das befand sich zwischen dem Schulmobberartigen Aggro-Spam ("Pseudoskeptiker"-Phänomen, auch "pseudosceptics" genannt).
Ist ähnlich wie bei Heise/Telepolis mit verschobenen/entsorgten Threads. Alles darunter wird automatisch mit entsorgt.


Alles basierend auf HEUTIGER Technik, und evtl. einem Fusionsreaktor als Energiequelle.
Aber auch der ist keine Fantasy, auch wenn es gerne immer wieder hieß "noch 50 Jahre".

Ich habe nichts von "Menschen im Raumanzug mit Spitzhacke" geschrieben. Wer ist da "naiv"?
Das machen Roboter in automatisierten Werften, die auch von Robotern nach Ankunft (z.B. im Asteroidengürtel) aufgebaut werden.
Man sendet denen die Pläne für ein Raumschiff, und evtl. 10 Jahre (oder 5 oder 20, das ist irrelevant) startet es selbstständig zur Erde, und kann Passagiere und Besatzung aufnehmen.
Auch "die Gerätschaften" werden automatisch vor Ort hergestellt. Wie das ganze Raumschiff.
Von Robotern, 3D-Druckern (massives Metall druckend, auch ganze Maschinen)...

Der theoretische Physiker Alcubieres war es, der die Warpfeldrechnung aufstellte.
Die Formeln hatten ursprünglich ein vielfaches der Energie gebraucht, angeblich mehr als im gesamten Universum verfügbar.
Dann hat die NASA sie weiter berechnet, und auf einmal war es ein winziger Bruchteil davon. Immer noch eine ganze Menge, aber viel weniger. Und das muss noch nicht das Ende sein.

Die NASA selbst hat solche Szenarien (ohne Raumkrümmungsantrieb und nur mit Rotations"gravitation") inkl. künstlerische Zeichnungen riesiger Generationenschiffe...

Hier noch ein paar Links:
The Fusion Driven Rocket: Nuclear Propulsion through Direct Conversion of Fusion Energy:
https://www.nasa.gov/directorates/spacetech/niac/2012_phaseII_fellows_slough.html


Could 'space arks' save humanity? Experts design self-sustaining ships to rescue us in the event of a global catastrophe:
http://www.dailymail.co.uk/sciencet...ng-ships-rescue-event-global-catastrophe.html
(die Zeitung ist irrelevant, es geht um die NASA, nur Kleingeister versuchen über den Boten dagegen zu "argumentieren")


How Humans Could Go Interstellar, Without Warp Drive:
http://blogs.discovermagazine.com/crux/2016/08/10/interstellar-warp-drive-space-travel/#.WVtYuIjyiUk


https://en.wikipedia.org/wiki/Interstellar_travel
Siehe z.B.: https://en.wikipedia.org/wiki/Interstellar_travel#Fission-electric
Da haben wir die 15%, und das ohne irgendwelche Fantasy-Antriebe...


NASA-funded fusion rocket could shoot humans to Mars in 30 days:
https://www.extremetech.com/extreme...-rocket-could-shoot-humans-to-mars-in-30-days

How an Interstellar Starship Could Actually Explore Alpha Centauri:

http://gizmodo.com/how-an-interstellar-starship-could-actually-explore-alp-1791869321
(noch eine Methode für ~20%)
Über das Bremsen kann man sich Gedanken machen. Man braucht zumindest für die Hälfte bzw. weniger (!) keinen Treibstoff mitzunehmen.
Ein paar abbremsende Manöver um Sonnen (Doppelsternsyste sind ja nicht selten) am Zielort, evtl. noch ein paar Atombomben an der Front gezündet etc...
Und hat man dort erst mal eine Kolonie, kann man von dort aus mit Laser gegenbremsen...

Etc..


Solche "Technologien" ist z.B. der Ionenantrieb, der schon existiert, und eingesetzt wird.


Bitte exakt angeben WAS nicht stimmt, aber mit echten Argumenten.
Ist es die Geschwindigkeit, oder bestimmte Konzepte um sich vor Strahlung oder Partikeln zu schützen?



Mit Blick auf die große Macht die Google zweifelsohne hat (müsste dir als Verschwörungstheoretiker sofort auffallen), google ich nicht, sondern suche mit einer Suchmaschine.
So etwas, und MIR dann vorwerfen Ich wäre ein Verschwörungstheoretiker?!? Das klingt eher nach Paranoia, AFD (Lügenpresse...) und dieser Ecke.
Und Ich gehe davon aus, diese Menschen verhalten sich gegenüber Freunden, oder besonders Familie nicht so.
Ich hätte kein Problem bei einem Treffen beiläufig zu erwähnen, dass Menschen die an Gott glauben psychiosch gestört sind, und Siegmund Freud zu zitieren "Der Gottesglaube ist eine infantile Neurose mit Vaterkomplex"...
Ich habe auch kein Problem damit auf dem Auto mit "Die Polizei ist ein Sammelbecken von Asozialen und Kriminellen" rum zu fahren. Die Maulhelden sind es dann, die in Foren unterstellen, das hätte man nicht getan.
Ich habe das schon getan, das ist Realität. Diese Beispiele sollen nur verdeutlichen, dass diese Menschen Mutter, Vater, Oma etc. nicht sagen würden, dass sie deren Religiösität für Schwachsinn halten.
Und wenn sie gar selbst Glauben, dann wäre das ziemlich heuchlerisch.

Warum werden solche Verhaltensweisen akzeptiert?
Das ist doch "Pöbeln". Wenn es jemand nicht gefällt, MUSS die Person hier doch nichts schreiben.
Diese agressive Ablehnung was soll das?
Man könnte es in der Wikipedia als Beispiel für Pöbeln nutzen.
Hier Informationen dazu: www.debunkingskeptics.com
Das Skeptiker-Syndrom von Edgar Wunder (Soziologe und Ex-Miglied und Mitgründer von GWUP, einer Skeptiker-Sekte): http://www.skeptizismus.de/syndrom.html
Vom Regen in die Traufe - Erfahrungen eines Insiders mit der deutschen Skeptikerbewegung, von Rudolf Henke: http://www.skeptizismus.de/henke.html

Dieses Verhalten ist Spammen (auf Schulmobber-Niveau), und im Grunde exakt das Gleiche wie Schulmobbing, und sollte auch früh genug zumindest "mündlich verwarnt" werden. Die Hintergründe (Schicksale der Menschen, aufgrund der Masse an Versagereltern) sind leider eher traurig.
Neben der Masse an schlichten Vertretern gibt es die zumindest akademisch bzw. Naturwissenschaftlich gebildeten Pseudoskeptiker. Die versuchen ja wenigestens noch ein gewisses retorisches Niveau zu halten.
Auch wenn Zeitungen etc. ihnen nach Auftritten in Talkshows heisse Luft attestieren. Denn mal ehrlich, gegen das Tonbandstimmenphänomen 1971 in einem NATO-zertifiziertern Labor, was damals durch alle Medien ging, kann man nicht anstinken. Ein absoluter Beweis aufgrund der seriösität der Beteiligten Forscher und Einrichtung. Dass es keine Uni etc. wiederholt liegt nur daran, dass es als Ansehenskiller gilt. Die "Vorlage" ist nicht angreifbar.
Dass die aktiven Naturwissenschaftler, speziell Physiker sich zumindestbnicht aktiv damit öffentlichen Auseinandersetzen wollen, auch in Foren ist fast schon verständlich.
=> www.huffingtonpost.com/2013/07/20/physicist-eric-davis-mufon-symposium_n_3620126.html
Aber aktive Hetze... Das ist schon bei den Naturwissenschaftlern in Vereinen wie GWUP, CSICOP moralisch daneben.
Aber warum beteiligen sich 08/15-Niemande (das ist nicht beleidigend gemeint) an so etwas?
Entweder sie sagen nichts dazu (so wie gegenüber ihren Gläubigen Eltern und Großeltern), oder wenn sie sich dazu äußern, brauchen sie nicht um ihre Karriere zu fürchten.
Denn egal was sie machen, auch als Abteilungsleiter etc. werden sie keine Nachteile haben, wenn sie an "UFOs und Geister" glauben, und das rauskäme... Ja, nicht mal als AFD-Wähler, käme das raus.


Also lasst uns sachlich diskutieren.
Dem Titel nach geht es hier sogar um die Frage nach außerirdischem Leben auf der Erde.
Und nicht als Mikroben, falls das jemand einwenden will. Nein, es geht eher um Leben in Basen der Tiefe des Baikalsee, Eeriesee, im Ozean, im Untergrund der USA etc..
In diesem Thread geht es NUR um sogenannte "Verschwörungstheorien". Wobei man hier sagen muss, die Regierungen hätten damit nur soviel zu tun, dass sie es ignorieren.
Der TO meinte ganz klar intelligentes Leben dass mit Raumschiffen anreiste.
Wer also "dagegen" ist, der muss hier doch nicht teilnehmen.
Gehen diese "Schulmobber" etwa auch in die Kirche, und rufen in die Messe rein, dass das alles Schwachsinn ist, und die anwesenden geistesgestört?
Das einzig Abweichende an dem Vergleich ist, dass es bei den Kirchgängern wirklich um "Schwachsinn" geht.
 
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Dann nochmal die Kurzfassung:

DS4G seh ich eher in interplanetarer Raumfahrt als in interstellarer. Der Zeitraum um auf 15% c zu beschleunigen dauert jahrzehne. Ebenfalls die gleiche Zeit um abzubremsen. Vorteil wäre, das wenn man mit konstant 1G beschleunigt und abbremst künstliche Schwerkraft generieren kann.

Der Link zur NASA geht nur auf interplanetare Raumfahrt ein. Sicherlich ein interessantes Konzept, aber solange man keinen kleinen Fusionsgenerator in den Orbit bekommt seh ich da ein großes Energieproblem.

Zum Sonnensegel: ja, durchaus machbar mit einem Laserstrahl ein Sonnensegel auf 20% c zu treiben - das unlösbare Problem hast du jedoch beim abbremsen. Du bräuchtest am Zielort ebenfalls einen Laser der dich abbremst. Sonst donnerst du mit 20% c am Ziel vorbei.

Probleme bei interstellarer aber auch interplanetarer Raumfahrt ist halt immernoch die kosmische Strahlung. Einen passenden Schutz zu konstruieren bedarf unmengen an Ressourcen und würd extrem viel wiegen. Bei hohen Geschwindigkeiten ist auch jeder Staubkrümel ein tödliches Geschoss. Kannst ja mal die Energie ausrechnen die so ein Staubteilchen bei 20% c hat.... du würdest überrascht sein.
 
Ja, eine bestimmte Technik auf kurze Sicht (Jahrzehnte) sehe Ich auch nicht in Interstellarer Raumfahrt.
Davon hatte Ich ja nie geschrieben.
Aber wenn die Robotik so weit ist, das kann auch in 2050-2100 sein, ab der technologischen Singularität (die stelle Ich als Fakt hin, ob 2050, 2060, etc. ist egal), dann denkt man nicht mehr in Kostenrahmen.
Dann schickt man sie einfach los, und sie bauen die Werft, die Raumschiffe etc..
Kostet ja nichts, am Ziel werden sie auch sich selbst reproduzieren...

Auch den Fusionsreaktor muss man nicht ins All bringen, den baut man dort. Davon abgesehen, so groß sind die auch nicht, das sind keine AKW.
Man bringt heute schon Stück für Stück Hunderte Tonnen ins All.

Die Dauer ist mir bekannt.
Ich lese immer wieder Artikel etc., da heist es dann "40 Jahre" bei 10% nach Alpha Centauri [~4LJ]. Das geht natürlich nicht. War mir bekannt.

Am Ziel kann man auch ein paar mal um Sonnen, Gasriesen etc. kreisen, und auch so Energie abbauen.
Und wer sagt, dass man nicht trotzdem zum späteren Abbremsen noch zusätzlich Treibstoff mitnimmt.
Der Laser kann für den Hinweg genutzt werden.
Und ist man einmal dort, dann baut man auch dort einen Laser auf.
Für zukünftige Missionen.

Die Strahlung ist wie erwähnt in erster Linie der Druck von vorne.
Und da hatte Ich beschrieben wie man sich davor schützt. Die normale kosmische Strahlung ist mit den gleichen Mitteln zu bewältigen, aber es ist weniger nötig.
Schiere Masse ist auch kein Hinderniss, wenn man nicht alles hoch bringen muss.

Auch das 10µm große Staubteilchen wird bei 20% LG das Raumschiff mit einer Hüllendicke von evtl. 10m, 20m... nicht problematisch beschädigen.
Vergessen wir nicht den Winkel. Wie beschrieben, bei sehr langer form, trifft es immer flacher seitlich auf, und die Hauptenergie bleibt erhalten. Es gleitet ab.
Das ist simpelste Logik/Physik. Im All kann einem zwar die Aerodynamik egal sein, aber so wie die Windschnittige Form die Energie der auftreffenden Atmosphäre verringert so veringert es die Energie auftreffender Partikel oder sogar "Steine".
Kieselgroß. Und ansonsten gibt es im interstellaren Raum keine "Felsen".
Felsen bildeten sich aus Gaswolken, Supernovae etc.. Alles lokale Vorgänge.
Wenn es da nicht gerade einen Planeten etc. ins All schleudert, dann ist das was im Weg ist verhersehbr. Und auch den einsamen Planeten zu treffen, hat astronomisch geringe Wahrscheinlichkeit.
 
Wenn du mit 20% c durchs All düst, dann wirst du vermutlich kein Gravitationsfeld finden was du nutzen kannst um Speed abzubauen. Du wirs vermutlich leicht abgelenkt, ähnlich wie bei einem Swing by Manöver, aber mit 20% c in einen Orbit schwenken halte ich für sehr unwahrscheinlich.

Die Energiemenge die man mitnehmen müsste um von 20% c runterzubremsen ist enorm. Du brauchst ja die gleiche Menge wie für die Beschleunigung.

Mit dem Laser stellt sich das Problem, das man keien Kurskorrektur durchführen kann. Gerade Linie und Ende. Jedes Manöver verbraucht ja ebenfalls Energie und ein minimaler Schub bei 20% c lässt dich vermutlich im Nirvana verschwinden.

Wirklich realistisch seh ich nur Generationenschiffe, die jedoch das Problem der fehlenden Gravitation haben. Am ehesten könnte man in einem Orbit eine O´Neill Kolonie errichten die komplett autark ist.

Der nächste Schritt muss sein das wir einen Weltraumaufzug konstruieren um günstig die ganzen Materialien ins All zu bekommen. Dann könnte man mit Asteroidenbergbau beginnen und somit die Materialien die für eine Kolonie notwendig sind zu erhalten.
 
Genmanipulation und der technische Fortschritt (zB Implantate in Form von Chips direkt ins Gehirn) sind aktuell schon Bereiche die jetzt schon positive Erfolge aufzeigen. Diese Möglichkeiten werden zukünftig entscheidend sein für den Abbau von Materialien im Sonnensystem um ein Generationsraumschiff zu bauen.
 
Entscheidend wird sein, wie man günstiger und sicherer Gerätschaften in den Orbit bringen kann. Generell also das Thema Robotik. Wozu Menschenleben riskieren, wenn man Roboter für sowas bauen kann? Erst wenn wir in der Lage sind im Orbit Frachhäfen und Werften zu bauen und direkt im All konstruieren zu können und Mineralien abbauen können, erst dann können wir über den nächsten Schritt nachdenken mit diesem gewaltigen Ressourcen Schiffe zu bauen, die lange Reisen antreten könnten...aber vorher müsste erst mal klar sein, warum wir das ganze überhaupt tun sollten. Ein fremde, bewohnbare Welt wäre ein tolles Ziel.
 
Wir sind aber technisch noch zu weit weg, Roboter zu konstruieren die solche komplexe Aufgaben bewältigen können.

Ein Generationsraumschiff ist deswegen geboten, weil Leben spätestens in einer Milliarde Jahre auf der Erde nicht mehr möglich ist. Weiter kann es auch schon viel früher einen Zeitpunkt geben, der das Leben auf der Erde für tausende von Jahren unmöglich machen könnte.
 
Vergiss doch einfach mal die Sache mit dem der Sonne als rotem Riesen. Das stimmt alles und ist auch schoen und gut, aber Menschen haben im Alltag halt kein Gefuehl dafuer, was "eine Millarde Jahre" ueberhaupt bedeutet. Das sind 6 Groessenordnungen (!) mehr als die Zeitspanne, seit der sich Menschen ueberhaupt ueber sowas den Kopf zerbrechen. Und die technologische Entwicklung ist so, dass man nicht mal voraussagen kann, was in 10-15 Jahren hier abgeht.
Rein praktisch gesehen und in jeder Ueberlegung, die man hier machen sollte, ist die Lebensdauer unserers Sonnensystems unbegrenzt.
Dieses Ereignis liegt so unglaublich weit in der Zukunft, dass wir uns bis dahin mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit entweder bereits selbst ausgeloescht, oder die Probleme interstellarer Raumfahrt ueberwunden haben (oder beides).
 
Prosaft
Auch wenn du anscheinend nicht alles gelesen hast, denn ich schrieb ja nicht nur von dem was sicher sein wird, wäre dein Text besser in Politik und Gesellschaft aufgehoben. Wenn du also mit dem Thema durch bist, dann ist das ok.

Ich finde das Thema Generationsraumschiff spannend. Natürlich sind wir technisch noch ganz weit entfernt, wir haben bis heute es noch nicht geschafft, zumindest eine kleine Basis auf den Mond zu installieren.

Wir können ja auch weiter über das Thread Thema sinnieren. Allerdings wurde das doch schon so weit ausgelutscht, dass praktisch nur noch ja, nein und vielleicht bleibt zu schreiben. Wenn dir das genügt, ist das auch ok.
 
Es braucht wie gesagt erst mal ein Ziel. So wie ich es vernehme wird grad kräftig nach erdähnlichen Planeten gesucht. Die Suche geht weiter und die Erfolge werden immer wahrscheinlicher. Irgendwann ist man vielleicht in der Lage wirklich Planeten zu analysieren und feststellen, dass es andere Planeten in unserer Nachbarschaft gibt, die bewohnbar sind oder gar bewohnt sind. Es braucht Ziele. Ohne diese Ziele macht eine Raumstation keinen Sinn. und alles weitere darüber hinaus auch nicht.

Fakt ist, dass Automation die Zukunft ist. Robotik und KI auch. Es wird eine Herausforderung sein, schweres Gerät in den Orbit zu bringen. ISt man irgendwann in der Lage die Gerätschaften im All zu bauen und zu warten und Ressourcen gewinnen zu können. Aber Grenze bleibt immer die Zeit und Geschwindigkeit.

Selbst Lichtgeschwindigkeit ist eine arschlahme Angelegenheit in den Maßstäben des Universums. Wenn man mal überlegt, dass wir selbst mit Lichtgeschwindigkeit nicht anständig mit entfernten Sonden kommunizieren könnten, da die Signale mehrere Stunden benötigen und Tage und je nach Entfernung Jahre und Jahrtausende.

Heißt: die Möglichkeit, dass es physikalisch nicht möglich ist und nicht lohnenswert ist, interstellare Reisen zu unternehmen, ist im Bereich des möglichen. Vielleicht sind schon viele Spezies im All nach Jahrhunderten und jahrtausendlanger Forschungen auf den Trichter gekommen, dass es schlichtweg nicht möglich ist interstellare Reisen sinnhaftig zu unternehmen. Ihre Gesellschaft aber so weit entwickelt ist, dass ihr Heimatplanet und Sonnensystem nun mal ausreichend Platz bietet und mehr nicht nötig ist.
 
Wie naiv der Gedanke doch ist. Schon mal etwas von Paralleluniversen gehört?
Stichwort Stringtheorie.

Wenn man die kosmische Inflation berücksichtigt, können wir gar nicht von "Universum" sprechen.
Da wir aber so beschränkt sind und von Uni = Eins sprechen, müssen wir umdenken und Multiversen in betracht ziehen.

Alles was bei uns, Physisch möglich ist, sollte demnach auch auf einer unserer Kopien möglich sein :D Alles!

Ich glaube wir leben in einer Riesigen Seifeblase gespalten in mehreren Stufen.
 
Oktu schrieb:

Und genau das ist der Unterschied. Die Stringtheorie ist soweit ich weis aktuell nicht falsifizierbar. Naiv ist der Gedanke, das man den aktuellen Kenntnisstand der Wissenschaft einfach mal so über Bord werfen kann.

Die Stringtheorie ist bestenfalls eine Hypothese. Der Gedanke das man nicht nachweisbare Dimensionen braucht um die aktuelle Welt zu erklären ist für mich... sehr lückenhaft und wenig haltbar.
 
Nur weil man neue Therien noch nicht von vorne bis hinten beschrieben hat, ist das noch lange nicht falsch.

Ich weiß noch damals als mit mit den Teilchen angefangen hat, da hat jeder jeden ausgelacht weil er an einer anderen Ecke angefangen hat die Teilchen das Gewicht, Lebenszeit etc. zu beschreiben bzw. vorherzusagen.... als aber genügend Wissenschaftler zusammenkammen und festgestellt haben, hopla es also nicht nur eine Handvoll sondern sehr viele mit teilweise geringer Nachweiszeit, Gewicht etc. ... auf einmal waren es keine Spinner mehr.....
Dann als genügend Teilchen zusammenwaren konnte sich keiner ein Model vorstellen wie diese Teilchen zusammen aussehen und zack kam ein junger Wissenschaftler der das Model innerhalb vor ein paar Wochen am Laptop entworfen hat..... den hat man auch ausgelacht und gesagt das gehe so nicht.... als man das nachgeprüft hat und feststellte das es so aussehen könnte da war es wieder OK.

Es ist also nicht nur so das die Wissenschaft gleich auf Anhieb etwas als richtig oder unwahr beschreiben kann, es dauert teilweise Jahre bis kleine Abweichungen und andere Therien bestätigt werden.

Soviel ich weiß können wir mit der am "meisten anerkannten Therie" nicht 100% aller Zustände und "Sichtungen" beschreiben, weshalb man dann manche Theorien "zusammenlegt" hat, damit es beschreibar wird..... und es gibt noch ein paar Brücken....die trotzdem nicht weit genug die Therie stützen. Das ist der doch einer der Gründe warum andere Therien "gesucht" werden.... Würde die derzeitige Therie alle gücklich machen würde sich niemand die Mühe machen.....


Zu der "Tonbandsache": ich finde es interssant aber wenn man das logisch angehen möchte macht es keinen Sinn.
Beispiel: jemand verliert einen wichtigen Menschen..... dieser lebt dann in ewig irgendwo quasi einen Schritt entfernt und versucht Kontakt aufzunehmen, wie es dann wenn dieser Mehrere wichtiger Freunde hatte, kann es dann gleichzeit zu Ihnen sprechen egal ob diese in der Nähe sind oder längst umgezogen sind?
Ich will das ja nicht schlecht reden aber eine Logik steht für mich keine dahinter.
Würde es so einfach sein wie der Verein es darstellt, warum schlägt man da drauß nicht Profit und lässt die Stimmen sinvolle geistige Arbeit erledigen? Es waren doch sicher ein paar Wissenschaftler dahinter die haben ja Langeweile die würden doch Kiloweise auf die Bänder sprechen "wollen"....

Genauso Reinkarnation: Wiedergeburt ist alles cool auf den ersten Blick aber nehmen wir an es gibt einen festen "pool von Seelen" was passiert wenn es in 200 Jahren mehr Menschen als Seelen gibt? werden die Menschen dann einfach gebohren werden und kein Bewustsein haben? was passiert mit den Seelen die aktuell keinen Körper finden? sind die Trotzdem da und warten?
Ohne diese Fragen beantworten zu können, kann man Thema nicht ersthaft verteidigen.

Nimmt man die "unschärfetherie" die im PC-Gaming beschrieben werden kann..... nimmt man die "Stimmen" und "Reeinkalation" so wäre meine Therie dahinter eine Matrix in der es eine Fixe Zahl an eventuell reisenden gibt die um die Langeweile für den Langen Flug zu überwinden eine Matrix erschaffen haben die unser Universum darstellt.
Die Personen sind in der linearen Matrix und starten bei 0. Der Zugriff auf das Gedächtniss wird geblockt, so das jeder bei 0 startet. Nach jedem Matrix-Tod startet man wieder einen neuen Körper der natürlich zeitlich etwas später ist als man vorher war..... durch einen Softwarefehler können sich dan eventuell manche eine Identät aus dem letzem Leben errinern. Man könnte damit eventuell aus das vorherige "Leben der Kultur" durchleben und dann sehen wo man falsch abgebogen ist....

Ein Forscher sagte das wir in ca. 35 -50 Jahren potente Hadware hätten die diese Art von Matrix erlauben würden, wir hätten dann genug Rechenleistung um unsere Matrix in der Matrix zu erschaffen!
Das blöde daran ist, auch wenn wir Virtuell sind, könnten wir das niemals nachweisen, man könnte nicht weiter als unsere Matrix ausgedehnt ist forschen. Das ist das gleiche was wir aktuell bei Multiversen haben.... wir könnten diese aus der jetzigen Sicht niemals nachweisen :-(

Und irgendwie habe ich das Gefühl das wir in so einer "Simulation" leben, vieleicht sogar nur in unserer Freizet und wenn wir schlafen gehen hier, arbeiten wir vielleicht mit einem anderem Gedächtniss vielleicht gerade an der Reparatur des Warpantriebs..... wir könnten es niemals nachweisen!
 
Zuletzt bearbeitet:
worldoak schrieb:
Nur weil man neue Therien noch nicht von vorne bis hinten beschrieben hat, ist das noch lange nicht falsch.

Es geht nicht darum eine Theorie sofort komplett beschreiben zu können, sondern darum, das man eine Hypothese postuliert die nicht falsifizierbar ist.
 
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