Gibt es außerirdisches Leben (auf der Erde)?

Schackeline schrieb:
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Da streitet man sich nicht ob es wahr ist unwar ist, nein man streitet sich wo die Mitte liegt. Keiner aus diesem Bereich behauptet das etwas falsch ist "beim streiten". Jeder versucht die Mitte in seine Richtung zu ziehen, weil es eben viele Aspekte gibt die der andere nicht beachtet hat oder weniger stark gewichtet hat.
Aber du behauptest einfach, das Sie sich streiten weil keiner die Wissenschaft akzeptiert!!!!
 
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Die Frage lautet richtig: Merkst du was?

Diesen Dualismus gibt es nicht. Es gibt nur den einen Ansatz, der auf Beobachtung und Beweisen beruht, die überall auf der (bekannten) Welt nachvollziehbar sind. Diesen kann man in Formeln beschreiben, also mathematisch. Das geht natürlich nur bei berechnbaren Gebieten.
Allein schon, dass du Wissenschaft gleichsetzt, also Naturwissenschaften, die mathematisch und beobachtbar sind mit medizinische Forschung und gar sozialwissenschaftlichen Themen, bedeutet schlicht, dass du das ganze nicht verstanden hast.
Nur weil es dir zu hoch ist, heißt das nicht, dass du dadurch im Recht bist mit deinen eigenen Annahmen.

Es gibt Natur"gesetze" die auf Annahmen und Beobachtungen beruhen. Diese sind solange gültig, solange sie das Umfeld von uns treffend beschreiben. Kein Wissenschaftler auf dieser Welt wird auf diese beharren, wenn du eine bessere Lösung vorlegst, welche entsprechend wissenschftlich überprüfbar ist. Genau das aber behauptest du. Das beweist eigentlich nur deine Engstirnigkeit.

Auch ist die Wissenschaft durchaus in der Lage ihre Grenzen abzustecken. Die klassische Physik gilt bei uns bisher unangefochten im Alltag. Trotzdem weiß jeder, dass diese Theorien versagen wenn man in neue extreme wie der Quantenphysik eintritt. Das ist ein ganz anderer Themenbereich, welcher auch irgendwann komplett erforscht sein wird. Dieser wird dann auch irgendwann die aktuellen klassischen Physikgesetze erklären können. Diese werden aber dadurch nicht widerlegt, da sie in der heutigen Einschränkung nun mal exakt so existieren.
Das ist ja das Schöne daran, dass es einfach Bereiche gibt die man mit einer Theorie abdeckt und die nicht darauf beharren, alles zu erklären. Sie gelten eben in einem abgeschlossenem System.
Die große "Weltformel" ist noch nicht gefunden. So etwas nicht einfach möglich, sondern kann nur die iterative Forschung erlangt werden. Vielleicht werden wir sie auch nie herausfinden, weil die Antwort unseren Horizont bei weitem übersteigt. Vielleicht ist sie auch einfach 42.

Ideologie bringen eigentlich nur Leute in solche Diskussionen, welche sich der offensichtlichen (bewiesenen) Sachen verschließen, mit fadenscheinigen Argumenten, ohne eine bessere Lösung zu haben. Zugleich aber für sich beanspruchen selbst viel mehr zu verstehen als der ganze Rest. Ein ganz klassischer Dunning-Kruger-Effekt, den ein andere Forist vor ein paar Tagen schon angeführt hat, ohen überhaupt zu merken, dass er sich damit selbst beschreibt ;)

Nochmal: Die "Wissenschaft" ansich gibt es nicht. Es gibt aber wissenschaftliche Methodiken und Vorgehensweisen, welche sich bewährt haben. Man muss für verschiedene Themengebiete auch entsprechend unterschiedliche "Wissenschaften" heranziehen. Keine davon erhebt den Anspruch unfehlbar zu sein, oder gar eine vollständige Lösung zu bieten. Würde sie das tun, dann hättest du recht. Dann wäre es ein Ideologie und somit wiederum eine Religion und damit faktisch falsch, weil bis zur besagten Weltformel, welche sich dann auch den Anspruch der Unumstößlichkeit stellen müsste, keine wissenschaftliche Disziplin sich so betrachten würde.
 
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rg88 schrieb:
Auch ist die Wissenschaft durchaus in der Lage ihre Grenzen abzustecken. Die klassische Physik gilt bei uns bisher unangefochten im Alltag. Trotzdem weiß jeder, dass diese Theorien versagen wenn man in neue extreme wie der Quantenphysik eintritt. Das ist ein ganz anderer Themenbereich, welcher auch irgendwann komplett erforscht sein wird. Dieser wird dann auch irgendwann die aktuellen klassischen Physikgesetze erklären können. Diese werden aber dadurch nicht widerlegt, da sie in der heutigen Einschränkung nun mal exakt so existieren.
Das ist ja das Schöne daran, dass es einfach Bereiche gibt die man mit einer Theorie abdeckt und die nicht darauf beharren, alles zu erklären. Sie gelten eben in einem abgeschlossenem System.

Korrektur: Die klassische Physik ist keine wissenschaftliche Theorie, die in irgendeinem Bereich gültig ist. Sie wurde durch die Quantenphysik ersetzt. Genauer: Die Quantenphysik kann alles erklären, was die klassische Physik konnte, und mehr. Die klassische Physik ist ein Spezialfall der Quantenphysik, den man erhält, wenn man die Quantisierung gegen null gehen lässt (also h_quer -> 0).
Nochmal: Wenn du die Bewegungsgleichungen in der Quantenphysik nimmst und dies einsetzt, wirst du 1 zu 1 auf die Gesetze kommen, die du aus der klassischen Physik kennst.
Das bedeutet, dass man die Formeln der klassischen Physik bedenkenlos als exzellente Näherung verwenden kann, sofern die Größe dieser Quantisierung vernachlässigbar ist, und deswegen findet sie auch häufig noch Anwendung, in makroskopischen Systemen ist das halt oft der Fall. :)
 
Ja, klar Prosaft.
Drum sag ich ja "im Alltag" un "Das ist ja das Schöne daran, dass es einfach Bereiche gibt die man mit einer Theorie abdeckt und die nicht darauf beharren, alles zu erklären. Sie gelten eben in einem abgeschlossenem System.". Dass es bessere Theorien gibt mittlerweile ist auch klar. Für den sichtbaren klassischen Physikbereich reicht die "alte" Physik soweit aus. Sie kann sich nur nicht selbst erklären, dazu braucht man dann eine "bessere/neuere" Physik, wie die Quantenphysik.
Und selbst du dieser wird es irgendwann noch eine bessere Erklärung geben. Das mit der Unschärfe geht mir bis heute nicht in den Kopf ;) Einstein hatte auch seine Probleme damit ("Gott würfelt nicht")
 
Wenn man Einstein mit: "Gott würfelt nicht" zitiert, dann sollte man aber auch die Antwort von Bohr zitieren:

"Schreiben sie Gott nicht vor, was er zu tun hat!"

:)
 
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Nicht wirklich. Dahinter steht eher der Gedanke, dass die Wissenschaft ein Ergebnis immer eindeutig messen und vorhersehen kann, solange die Entropie nur hoch genug ist. Es wird ja auch niemand anzweifeln, dass selbst dem größten Chaos eine Logik inne wohnt.
Nehmen wir einen Fluss und legen dort ein Reiskorn hinein. Wir können nicht in welchen Bahnen es dort schwimmt. Man könnte es aber bestimmen, wenn man nur genügend Information über jedes einzelen Wassermolekül hätte. Also es ist schwer, aber theoretisch irgendwie machbar.
Die Unschärfe widerspricht dieser Logik.
Insofern bezieht sich "Gott würfelt nicht" nicht auf ein höheres Wesen, sondern auf Gott im Sinne von einem allgemeingültigem Gesetz, dass alles mess- und voraussehbar ist, solange ausreichend Informationen vorliegen.

Die Antwort "Schreiben sie Gott nicht vor, was er zu tun hat!" kann in dem Zusammenhang gedeutet werden, als dass Einsteins Sicht eben auf der bisherigen Physik beruht, aber er nicht entscheiden kann, was eine übergeordnete Physik für Gesetze hat.

Solche Streitgespräche sind immer eher philosophischer Natur als religiöser. Der Begriff "Gott" wird dabei nur als Veranschaulichung für eine höhere Instanz verwendet, bezieht sich aber nicht auf ein religiöses Wesen an sich.

Kurz: Gott != Religion
 
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Sorry Leute, dass ich das hier bringe. Ich bin ständig mit einer Kollegin am diskutieren. Sie ist Zeugin Jehovas und dort wird das Thema Evolution immer wieder geleugnet. Oder generell geleugnet. Sie schickt mir dann immer tolle Links auf deren Seite, die ja angeblich erklären sollen, dass das alles viel zu komplex sei.

Ich verusche ihr dann in meinen Worten immer zu erklären, dass das teilweise einfach ausgemachter Quatsch ist was bei denen so geschrieben wird.

https://www.jw.org/de/publikationen...sch-beleuchtet/gibt-es-einfache-lebensformen/

da mal ein Link, wo das Thema "kritisch" betrachtet wird. Was haltet ihr von den "Argumenten" auf dieser Seite? kann sich das mal einer durchlesen und dazu was sagen? Dankeee :D ich bin schlicht überfordert langsam, weil da soviel durcheinander gewürfelt wird. Hier wirds sicher Leute geben, die da so einiges entkräften können, was dort steht.
 
mit religiös verblendeten zu diskutieren ist eigentlich sinnlos. wenn du deren ansichten mal kritisch hinterfragst läuft es am ende immer auf "gottes wege sind unergründlich" hinaus.
die evolution ist äußerst schlüssig und weitestgehend bewiesen. dennoch glauben in den usa selbst heutzutage ein großteil der bevölkerung an kreationismus, also wissenschaft ist quatsch und das hat alles gott in handarbeit aus einem klumpen lehm geschnitzt. bis auf die frau natürlich, die wurde ja bekanntlich aus einer rippe des mannes geschnitzt. ich frage mich welches werkzeug er beim schnitzen der bakterien verwendet hat? :confused_alt:
 
@Lübke: mir gehts aber dennoch ihr mit "unseren" Argumenten zu kommen und sie nicht als verblendet ansehen. Ist sie für mich ja auch, aber am meisten Spaß macht es wenn man mit guten Argumenten daherkommt. Daher die Frage, ob sich das mal jemand dort durchlesen kann und was dazu sagen kann.
 
Ist zwar ziemlich OT aber der Satz sagt schon viel:

"Wenn die Evolutionstheorie stimmt, dann müsste sie eine plausible Erklärung dafür liefern können, wie sich die erste „einfache“ Zelle von selbst entwickeln konnte."

Evolution sagt NICHTS über das entstehen von Leben und will dies auch gar nicht. Entstehung des Lebens ist Abiogenisis oder auf deutsch "ChemischeEvolution". Und auch dort tappen wir nicht komplett im dunklen.
 
^@`basTi: ach so OT finde ich das gar nicht. Es geht um Leben im Universum. Dazu gehört doch auch sich die elementare frage zu stellen, wie sich überhaupt Leben entwickelt haben könnte. Ob hier auf der Erde oder sonst wo im Universum. Daher ist die Entstehungsgeschichte finde ich sehr wichtig.
 
das ist nur die typische sugestiv-propaganda. es werden echte fakten aufgegriffen und mit suggestivfragen wird die meinung des lesers manipuliert. da die zugrundeliegenden fakten stimmen, glaubt er dass auch die interpretation der fakten stimmen würde.
bestes beispiel zum schluss der seite, der fakt-frage-abschnitt:
Fakt: Die äußerst aufwendig strukturierten Moleküle einer Zelle — DNA, RNA und Proteine — scheinen für eine Zusammenarbeit wie geschaffen.
wenn etwas nur irgendwie scheint, dann ist es eben kein fakt.

darauf die suggestivfrage:
Frage: Was ist einleuchtender? Dass die ausgeklügelten Systeme, die auf Seite 10 abgebildet sind, auf eine planlose Evolution zurückgehen oder dass sie Planung und Gestaltung verraten?
mal ganz davon abgesehen dass es mir durchaus einleuchtet, dass über die jahrmilliarden angrenzende puzzelteile irgendwann mal eine bindung eingehen müssen und es daher eher eine mathematische wahrscheinlichkeitsberechnung als ein "zufall" ist, in wie weit hängt denn bitte die wahrheit davon ab, was dem leser eines einseitig geschriebenen textes mehr einleuchtet?

Fakt: Einige namhafte Wissenschaftler sagen, schon eine „einfache“ Zelle sei viel zu kompliziert, um durch Zufall auf der Erde entstanden zu sein.
wer sind denn diese ominösen "namenhaften" wissenschaftler und was qualifiziert sie, so eine behauptung aufzustellen?
fakt ist, viele selbsternannte experten sagen, dass die weißen kondenzstreifen am himmel sogenannte chemtrails sind, denen substanzen zur manipulation der menschen beigemischt werden. bedeutet dieser fakt (denn faktisch gibt es diese menschen und faktisch behaupten sie das tatsächlich) also, dass tatsächlich manipulative substanzen den kondenzstreifen zugesetzt werden?

Frage: Wenn einige Wissenschaftler mutmaßen, das Leben sei aus dem All gekommen, warum akzeptieren sie dann nicht die naheliegende Erklärung, dass ein Gott dahintersteckt?
wieso bitte ist diese erklärung naheliegend? sie ist keinen deut naheliegender als der kreationismus, wo ein gott das leben vor ort erschaffen hat anstatt es umständlich erst durchs weltall zu schicken.
und wer sagt überhaupt dass keiner der besagten anhänger der these vom außerirdischen ursprung an sowas glaubt?

auch sehr schön:
Dieser Wolkenkratzer stürzt ein, weil er kein solides Fundament hat. Muss die Evolutionstheorie dann nicht auch in sich zusammenfallen, weil sie keine plausible Erklärung für den Ursprung des Lebens liefern kann?
also ist die evolutionslehre falsch, weil sie noch nicht abschließend lückenlos erforscht ist? gleichzeitig ist bei religionen das fehlen plausibler erklärungen kein problem, denn für alles was nicht plausibel ist, gibt es ja den "unergründlichen weg gottes".
die evolutionslehre behauptet gar nichts, sie zeigt nur die bisher bekannten zusammenhänge auf. und je mehr zusammenhänge entdeckt und nachgewiesen werden, des so vollständiger wird das bild. inzwischen reicht dieses gesamtbild bereits bis vor das erste große massensterben zurück. zur entstechung des lebens grundsätzlich trifft die evolutionslehre entgegen der behauptung dieses zeugen jehowas artikels keine aussagen.
 
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Also wer auch immer die Evolution geplant hat, muss mir bitte mal erklären, warum ich in meinem Leben drei Mal operiert wurde, um weitestgehend überflüssige Organe entfernen zu lassen, deren Vorhandensein man meist nur dadurch bemerkt, dass sie gerne mal for Probleme sorgen. Wer hat sich Weisheitszähne ausgedacht? Wer hat sich die Gallenblase ausgedacht? Mit dem Kerl (oder der Dame) würde ich gerne mal reden.
 
@ Mustis

Der müßte dann aber ein arger Stümper gewesen sein.

Wenn die amerikanischen Kreationisten etwas verschleiernd von "Intelligent Design" sprechen, dann muß man eben zugestehen, das dieser Designer an diversen Stellen versagt, gepfuscht hat.

Daß es keine besonders gute Idee war, die Harnröhre mitten durch die Prostata zu verlegen, können unzählige ältere Männer bestätigen.

All das, was sverebom angesprochen hat, wird aber verständlich, wenn man von einem evolutiven Geschehen ausgeht.

Es gibt mittlerweile so viele gut belegte Befunde, nicht nur aus der Bioloie und ihren Fachgebieten, sondern auch aus vielen anderen Disziplinen wie der Chemie, Geologie, usw, daß man ernsthaft nicht mehr daran zweifeln kann, daß sich das Leben auf der Erde per Evolution entwickelt hat.

Ein bekannter Biologe, Thedosius Dobzhansky fasste das so zusammen: Es macht nichts Sinn in der Biologie, außer im Licht der Evolution.

Dieser Dobzhansky war übrigens KREATIONIST! JA! Er war gläubiger orthodoxer Christ und durchaus der Überzeugung, daß sein Gott diese Welt und alles andere geschaffen hat. Er war allerdings nicht so dumm wie die Zeugen Jehovas, die Kurzzeitkreationisten sind und nicht so dumm, die vielfältigen Beweise für die Evolution zu ignorieren.

Er hat dazu auch einen Aufsatz geschrieben. Wer Englisch kann, möge ihn lesen.
Hier die erste Seite:

http://www.bioone.org/doi/full/10.2307/4444260

Man kann den Aufsatz auch gratis hier erhalten:

https://scihub22266oqcxt.onion.link/

Er hat ihn für Biologielehrer geschrieben, also ist er einigermaßen verständlich. ;-)
 
Evolution hat Vorhersagen gemacht. Diese Vorhersagen wurden bestätigt. Mehr Beweis geht nicht.

Das Problem bei vielen Crackpots ist, dass sie nicht verstehen, worüber sie reden. Sie verstehen nicht, wie Wissenschaft und der Wissenschaftsbetrieb funktionieren. Sie verstehen nicht, wie die Evolution oder der Urknall oder die Relativitätstheorie funktionieren. Von Dingen wie dem Sparsamkeitsprinzip oder dass jede neue Theorie zuerst alle Erfolge bestehender Theorien bestätigen muss, haben sie noch nie etwas gehört. Aber sie sind fürchterlich davon überzeugt, dass sie alles verstanden haben und dass sie nur mit der Kraft ihres überlegenen Intellekts die Antworten auf alle Fragen finden können. Und ausgehend von ihren ganz grundsätzlichen Verständnisproblemen verrennen sie sich dann hoffnungslos in irren wirren Ideen.
 
@maxxie

Warum sollte ein Wesen, auch wenn es technologisch weit fortschrittlicher ist, fehlerfrei sein und was hat das unbedingt mit Pfusch zu tun? Weißt du, was sich ein "Creator" ggf. dazu gedacht hat? Das Problem wäre doch, dass wir/du vll gar nicht begreifen kannst, warum die Entscheidung so getroffen wurde und ob es dabei ein Fehler war oder nicht. Du kennst weder die Beweggründe, noch das Ziel, noch die aufgetretenen Probleme und dadurch notwendige Kompromisse.

Das ist das grundsätzliche Problem wenn unterschiedlich intelligente Lebensformen aufeinander treffen. Beide können sich unter Umständen nicht verstehen, weil beide verschiedenes Wissen haben und dadurch zu unterschiedlichen Schlüssen gelangen, die für beide jeweils komplett richtig und korrekt sein können und dennoch für den jeweilig anderen fehlerhaft sich darstellen oder gar nicht nachvollzogen werden können.
Dir könnte also ein vollkommen überlegene Rasse trotz allem sehr wenig intelligent vorkommen, schlicht weil du ihrer Logik und ihrem Wissen nicht folgen kannst und somit ihre Schlüsse, ihre Ideen und ihre Kompromisse nicht nachvollziehen kannst.

Du siehst, auf dieser Basis kannst du nicht ausschließen, dass es nicht doch eine federführende Intelligenz gab. Nicht falsch verstehen, ich glaube nicht daran, ich möchte aber aufzeigen, dass man sich auf dieser Basis dieser Theorie nicht erwehren kann.
 
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@Mustis

Von einem technologisch zu uns weit fortschrittlicheren Wesen erwarte ich gar keine Vollkommenheit.

Von einem angeblich allwissenden, allmächtigen usw GOTT schon.

Wir wissen nicht, was sich ein hypothetischer Gott bei einer hypothetischen Schöpfung gedacht haben könnte. Wir können aber durch Evolution viele Phänomene, wie Atavismen, "unnütze" Organe, eher ungünstige Lagebeziehungen von Organen usw _erklären_!

Während die Vertreter des ID oder einer göttlichen Schöpfung eigentlich nur auf den unergründlichen göttlichen Ratsschluß und die eigene im Vergleich dazu begrenzte Verstandesfähigkeit verweisen können.

Damit könnte man aber, wenn man ehrlich ist, alles rechtfertigen.

Unser Verstand reicht aber wiederum bei vielen solchen Problemen durchaus dazu aus, zu konstatieren, daß sie nach *menschlichen* Maßstäben eher schlecht gelöst wurden.

Klar, man *kann* argumentieren, daß die Prostatabeschwerden und das schwierigere Urinieren einen uns unergründlichen Zweck verfolgen. Aber wenn ich die Existenz eines Gottes und Schöpfers annehme, will ich auch annehmen, daß er uns unseren Verstand nicht deshalb gegeben hat, damit wir ihn nicht benutzen.

Man könnte auch behaupten, daß Gott die vielen Fossilien nur geschaffen hat, um unseren Glauben zu prüfen. Dann wäre dieser Gott aber ein Trickser und Schwindler., der uns absichtlich auf falsche Spuren führt und das will ich einem Gott auch nicht unterstellen. Denn wenn man so etwas annimmt, dann kann man gar nichts mehr glauben, es könnte ja alles geschwindelt, hingetrickst oder gefälscht von Gott sein.

Das mit der fremden, uns überlegenen Rasse: möglich, aber es gibt auch kaum belastbare Belege dazu. Wenn man mal Däniken und ähnlich Dubioses wegläßt. Die Evolution beschäftigt sich nicht damit, wie das erste Leben entstanden ist, sondern nur damit, wie es sich von da ab entwickelt hat. Und dafür braucht man imho ebensowenig einen Schöpfergott wie eine fremde Schöpferrasse.
 
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