Gibt es außerirdisches Leben (auf der Erde)?

Wir wissen nicht, was sich ein hypothetischer Gott bei einer hypothetischen Schöpfung gedacht haben könnte. Wir können aber durch Evolution viele Phänomene, wie Atavismen, "unnütze" Organe, eher ungünstige Lagebeziehungen von Organen usw _erklären_!
genau das ist der springende punkt.

mein kumpel hat einen evolutionssimulator auf grundlage von super mario programmiert. ist sehr lehrreich. es setzt sich nicht der beste lösungsweg durch, sondern schlicht der, der als erstes zum ziel führt. und das ist vollkommen willkürlich. irgendwann passt es halt zufällig mal und die nächste stufe der evolution ist erreicht. ein intelligenter spieler würde das weitaus intelligenter lösen, und das weit schneller und mit weitaus weniger versuchen. ein gott hätte keine jahrmilliarden gebraucht und keine abermilliarden fehlversuche um das leben so zu schaffen wie es heute ist. und auch heute ist es noch alles andere als perfekt und wir sind sicher nicht die letzte stufe der evolution.
 
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Lübke schrieb:
mein kumpel hat einen evolutionssimulator auf grundlage von super mario programmiert. ist sehr lehrreich.

https://www.youtube.com/watch?v=qv6UVOQ0F44

Wenn du das meinst, hat das mit Evolution rein gar nichts zu tun, da es sich bei Mario um einen zu 100% gescripteten Level Aufbau handelt und die Lernsoftware sich lediglich mit "try und error" irgendwie durch mogelt.

Im Gegenteil, ist es eher ein Beispiel gegen die Evolution, da alles einem göttlichen (gescripteten) Plan folgt/folgen muss.
 
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eben nicht. die lösung ist nicht geskriptet, sie findet sich über die zeit per zufall. ganz ohne plan und ohne intelligenz. es sind abläufe da, die in der regel scheitern aber manchmal per zufall zum ziel führen.

es geht nicht um das level, es geht darum, dass sich etwas auf dauer ganz ohne plan und ohne intelligenz durchsetzt und eben keine götter es steuern müssen. wenn ein spieler das level zocken würde, würde er es problemlos auf die schnelle durchzocken, so wie ein gott die lebewesen eben nicht in jahrmilliarden sondern in jahren oder stunden erschaffen könnte und zwar perfekt ohne ständig irgendwelche spezies aussterben zu lassen. die würde er von vornherein einfach gar nicht erschaffen. solche fails entstehen nur, wenn es keinen plan gibt.
 
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@maxxiw

Was heißt allwissend? Alles zu wissen, was bis zum jetzigen Zeitpunkt gewesen und bekannt ist oder allwissend auch was die Zukunft anbelangt?

Ich würde behaupten, dass ein uns deutlich fortschrittliches Wesen mit uns weit überragenden Kenntnissen und Technik uns göttlich vorkäme auch im Sinne von allmächtig und allwissend. Aber eben nur aus unserer beschränkten menschlichen Sicht heraus. Wie will ein begrenztes Wesen den Allmächtigkeit und Allwissen erfassen geschweige den verifizieren? Ebenso bedeutet etwas aus seiner Warte zu begreifen und sei es noch so beschränkt und damit letztlich vll fehlerhaft/unvollständig, dass man nicht seinen Intellekt nicht benutzen soll. Du benutzt ihn ja und kommst auf Basis deiner Fähigkeiten zu einem Schluss, der für dich richtig ist. Richtig für dich muss aber nicht richtig für ein höheres Wesen sein. Das ist doch eben das paradoxe daran.

Heute gehen wir von der Evolution aus und ich halte sie für richtig. Aber Wissenschaft macht im Gegensatz zu Glauben aus, dass sie nicht in Stein gemeißelt ist. Rein hypothetisch könnten wir vll irgendwann doch Hinweise auf eine gesteuerte Evolution finden oder eine Erklärung für die Prostata Sache. Das macht Wissenschaft aus. Sich selbst stets in Frage stellen und wissen, dass Erklärungen ggf. immer nur auf Basis des jetzigen Wissens richtig sein könnten. Solange ich nichts von Quanten weiß, ist die klassische Physik in sich auch absolut korrekt und "allumfassend".
 
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Die meisten Christen glauben wohl, daß Gott allwissend auch für die Zukunft ist. (Obwohl sich das logisch mit der Allmacht beißt, denn wenn Gott vorher schon weiß, was er in 1000 Jahren tun wird, kann er das ja nicht mehr ändern, er ist dann in dem Punkt auch nicht mehr allmächtig. Und wenn er es könnte, wäre er nicht allwissend, weil er dann ja vorher etwas geglaubt hat, was sich im Nachhinein als falsch erwiesen hat.)

Daß wir bei sehr fortgeschrittenen fremden Wesen schwer unterscheiden können, ob sie nun tatsächlich allmächtig sind oder nicht, sehe ich auch so. Prinzipuiell würde ich das aber keinem Wesen von vorneherein zubilligen wollen.

Und die Erfahrung mit "wilden Stämmen" die *uns* zuerst für Götter gehalten haben, zeigt uns, daß ddas sehr schnell umschlagen kann. Die beobachten einen Fehler, eine Unzulänglichkeit an uns, die wir ihrer Meinung nach als Götter nicht haben dürften und schon ist es vorbei mit dem Gottsein! ;-)

Zur Evolution: die heute bekannten Befunde bleiben ja. Sie werden in Zukunft kaum ungültig werden. Aber natürlich ist die Forschung auch da im Fluß und ich denke auch, daß so etwas geschehen kann/wird, wie etwa in der Physik mit dem newtonschen Weltbild und den nachfolgenden der Relativität und Quanten.
Das entwertet ja die newtonsche Mechanik nicht. Es zeigt nur, daß sie unter gewissen Extrembedingungen nicht mehr besonders tauglich ist.
 
Nicht ungültig werden sie nicht, aber in einem anderen Kontext zu anderen Schlüssen eventuell führen. Und Quanten sind kein Extrem, Quanten sind normal. Die newtonische Phsysik kann sie einfahc nur nicht erklären, weil sie eben nicht die Physik als solches erklären kann sondern lediglich den Teilbereich der Makrophysik. Bis zur Entdeckuckung der Quanten galt sie aber als Erklärung der Physik, weil das Problem der QUanten noch gar nicht bekannt war. Oder kurz gesagt: Bis dahin galt sie als die Physik, ab dann war klar, sie ist nur ein Teilaspekt.

Das Paradox des allwissenden und allmächtigen hast du ja ganz gut erkannt. ;) Daher kann allwissend an sich immer nur auf das bis jetzt gelten, nicht in die Zukunft.
 
Blindarm, Mandeln, etc sind blosse Überbleibsel der Evolution und sprechen somit auch für die Evolutionstheorie. Wir brauchten sie mal und wir haben sie noch. Irgendwann werden sie verschwunden sein.

http://www.focus.de/gesundheit/ratg...raegt-sie-doch-mit-sich-herum_id_5256054.html
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Zellen sind vermutlich aus Viren entstanden, die als eine Art Halblebewesen gelten. Löst man sich vom religiösen Gedanken, ist die Evolutionstheorie ziemlich logisch.
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Was noch religiös bestehen kann, ist die Tatsache das es Evolution gibt. Diese könnte von einen Gott sehr wohl befohlen worden. Der Befehl könnte gelautet haben: Es werde Licht, es werde Evolution, es werde.....
 
Sologruppe schrieb:
Zellen sind vermutlich aus Viren entstanden, die als eine Art Halblebewesen gelten.

Vermutlich?
Nein, das ist sogar die unwahrscheinlichste der Theorien.

Viel wahrscheinlicher und logischer ist eine der folgenden Theorien:
- Virusentstehung durch Degeneration (Parasit). Diese Theorie basiert auf dem schon oben dargestellten zweiten Möglichkeitsansatz, wonach die ersten Viren ursprünglich aus freilebenden Organismen wie beispielsweise Bakterien hervorgegangen sind, die langsam und kontinuierlich immer mehr von ihrer genetischen Information verloren haben, bis sie schließlich zu Zellparasiten wurden, die darauf angewiesen sind, dass eine Wirtszelle ihnen die verloren gegangenen Funktionen zur Verfügung stellt.
- Virusentstehung aus wirtszelleigenen RNA- oder DNA-Molekülen. Diese dritte und für die Forschung als am wahrscheinlichsten erscheinende Theorie besagt, dass Viren unmittelbar aus RNA- oder DNA-Molekülen der Wirtszelle entstanden sind. Diese selbständig gewordenen Nukleinsäuren haben zwar als das genetische Material der Viren die Fähigkeit erworben, sich unabhängig vom Genom der Wirtszelle oder ihrer RNA zu vermehren, sind aber letztlich doch Parasiten geblieben (S. Luria, 1960).[13][14] Beispiele von möglichen Übergangsformen sind Transposons und Retrotransposons.

Quelle: Wikipedia
 
@Sologruppe: die evolutionslehre widerspricht ja nicht der existenz von göttern oder übernatürlichem, sie tangiert diese themen schlicht nicht, so wie die wissenschaft ganz allgemein. es ist nur umgekehrt so, dass religionen oft der evolutionslehrer und der wissenschaft widersprechen, schlicht weil wissen die macht und den einfluss der religion schmälern. plötzlich sind phenomene, die man früher den gläubigen noch als zorn oder strafe gottes verkaufen konnte erklärt und die menschen sehen, dass das eben kein allmächtiger gott war, der die menschen für ihren mangel an gehorsam abstraft sondern ein ganz normales wetterphenomen, eine sonnenfinsternis oder sonstwas banales.
wissenschaft bedroht daher die machtgierigen religiösen führer in ihrer stellung. darum sind auch bekämpfungen von "ungläubigen" so beliebt. sie bedrohen diese machtstellungen dadurch, dass sie den anhängern einer religion durch wissen die augen öffnen könnten. außerdem sind "ungläubige" eben nicht so leicht manipulierbar, indem man ihnen strafen der götter androht.
 
@Lübke

Im Grunde profitiert von Religion nur eine einzige Gruppe: Die Priester!
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Gleiches gilt für kommunistische Regierungen: Dort profitieren nur hohe, kommunistische Politiker- das Volk leidet (im Grunde ist Kommunismus längst zur Religion geworden).

Im Kapitalismus (gebremst durch Sozialdemokratie) profitieren schon viel mehr Menschen; am meisten profitieren die Spitzen von Wirtschaft, Parteien und Religion. Je nach Land/Volk kommt der Rest aber auch ganz gut oder einigermassen über die Runden. Es gibt meist eine passabl große Mittelschicht.
 
Derzeit gibt es kein faires Staatsystem.
Ein kluger man aus Deutschland sagte es einst....

Kapitalismus ist nur eine Vorstufe die dann ausartet und letztlich im Kommusismus endet. Siehe USA, Deutschland, Russland.... nach einer gewissen Zeit kristaliesiert sich eine Elite die am Ende diktiert was Recht und Unrecht ist und wer und wie das Geld verdienen "darf". Der Staat versucht sich zwar aus den Geschäften rauszuhalten aber entweder er wird zumhandeln gezwungen durch Gesetze oder eine Lobby versucht einen Vorteil auszuarbeiten.....

Ich glaube ich hatte es mal geschrieben.... die beste Demokratie war eins in Griechenland... da konnte man jedes Jahr die schlechten Politiker absetzen. Und aktuell sieht man auch das den Partien wichtig ist die Mehrheit zu haben um immer "Recht" zu haben.... dabei wäre es Demokratischer wenn Minderheiten Teils mit "Überschneidungen der Meinung" etwas als Gesetz festzlegen und nicht weil es die CDU halt so will weil die die meisten Stimme hatten.

Zu dem Thema Gott. Wenn es einen Gott gäbe und er alles wissen sollte.... dann ist das aber aus unserer Sicht nichts anderes als Schauspieler sein in einem Pupentheater.... das hieße für uns es gibt keine freie Meinung, jeder Aktion/Reaktion ist bereits geplannt und wird passieren. Am Ende würde der Gott quasi eine Serie anschauen und bei belieben vor und zurückspulen, aber eingreifen könnte selbst er nicht. Das müßte man eigentlich den Priestern mitteilen und dann aber aber ganz genau erklären welche Folge es hätte wenn wir so einen Gott hätten. Betrachtet man dies mit mehr Abstand würde es also egal sein wenn das Universum sich refrescht und beim nächsten Big Bang der Ablauf etwas anders wäre..... Es würde also egal sein, das Bil Gates 3000 Bio hätte oder nur 1 Bio. wenn niemand "das Buch" drüber lesen kann werden wir quasi immer nur Puppen bleiben ohne es zu wissen. Natürlich reden wir hier von ein paar Mrd. an Jahren aber was macht es schon wenn niemand mitbekommt wie oft es den Big Bang schon gab?!

Als Kind hat mit die Tatsache erschreckt das alles vergeht und in der Zyklischen Ewigkeit endet..... aber was soll man schon groß dagegen machen können?! Sofern das Universum so aufgebaut ist wie es aktuell beschrieben ist, könnte von uns niemand entkommen, das ist wie in einem Videospiel... der Char würde es niemals aus dem Spiel in ein anderes Spiel überleben ohne das ihm ein "Gott/Admin" dabei hilft.
 
Bitte verliert euch nicht in Kleinigkeiten und bleibt bei dem Thema "Gibt es außerirdisches Leben (auf der Erde)?".

Religionen und Gesellschaftsformen haben recht wenig damit zu tun, Danke.
 
Na denn zurück zum Thema: die NASA will heute eine Entdeckung des Kepler Teleskops präsentieren - mal schaun wie interessant das wird...
 
und weils auch gut hier reinpasst: endlich mal was positives von trump: er will endlich mal wieder menschen auf den mond schicken und das als vorbereitung für eine mars-misson. aber wie üblich bei trump sind auch diese vorhaben gescheitert. klar waren die unvernünftig und teuer, aber das sind die ersten schritte ja meistens. lohnen tut sichs nur, wenn das gröbste schon erarbeitet wurde. aber wäre ja ausnahmsweise mal nicht unser steuergeld :lol:
 
Die NASA hat bereits klargestellt, dass sie kein Interesse an bemannten Missionen zum Mond hat (dieses Ziel habe man ja bereits erreicht). Die ESA hingegen zielt derzeit darauf. Die NASA konzentriert sich auf bemannte Missionen zum Mars. Der Mond soll dafür eigentlich nur als Zwischenstopp und Treibstofflager dienen (wenn überhaupt). Es mag daher sein, dass die NASA bemannte Flüge zum Mond haben wird, das ist aber nur Mittel zum Zweck, kein Ziel. Wobei ich meine gelesen zu haben, dass die NASA quasi direkt zum Mars will während die ESA den Mond "erobern" will und ihn quasi zur Startbasis für Marsmissionen nutzbar machen möchte.
 
naja trump hat die mondlandung ja auch als zwischenschritt zum mars ausgerufen. das imho gute dabei: er wollte es gern noch innerhalb seiner amtszeit erreichen, sprich zeitdruck und höhere mittel für prestige. aber die nasa hat ihm ja eine absage erteilt. ich würde mir wünschen dass mehr staaten wieder aus prestigegründen in den weltraum fliegen und immer höhergesteckte ziele verfolgen. das treibt die entwicklung vorran.
 
es ging mir weniger um die pläne ansich als viel mehr darum, dass trump ein populist ist, der solche maßnahmen ungeachtet der kosten schnell durchpeitscht, um es sich selbst auf die fahnen schreiben zu können. sprich alles geht schneller und mit viel mehr budget ausgestattet. die raumfahrt dümpelt ja schon seit jahrzehnten vor sich hin weil der kalte krieg vorbei ist und kein land mehr nur aus prestigegründen mal eben so milliarden und abermilliarden investiert und dabei unwirtschaftliche meilensteine der raumfahrt anpeilt.
 
Die NASA hat ihm keine Absage erteilt, sondern schlicht den Preis genannt.

Eine Mondmission wäre ja kein Problem, nur zahlen muss es jemand und ich bezweifel, dass Trump die Kosten durchbringt. Eine Mondmission ist mit 104 Mrd $ budgetiert...

Die Angst der NASA ist natürlich, dass Trump zugunsten einer Mondmission andere Projekte einstampft.
 
Und ne reine Mondmission ist denen halt mal nicht wichtig, schon gar nicht wenn dafür Mittel für die Marspläne dann fehlen was ja quasi immer der Fall wäre
 
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