Gibt es außerirdisches Leben (auf der Erde)?

so wie ich das verstanden habe, ging es eher darum, dass man ihm gesagt hat, dass es zeitlich nicht machbar wäre, weil die resourcen anderweitig gebunden sind. mond- und mars-mission bauen ja angeblich aufeinander auf. da liegt der schwerpunkt ja bei bemannter raumfahrt... wie dem auch sei, mehr als eine inhaltsleere absichtserklärung ist von der vollmundigen versprechung trumps (malwieder) nicht übriggeblieben.
und btw: was sind denn bei dem haushaltsloch dass trump hinterlässt schon 0,1 billionen $ schulden mehr oder weniger? ;)
 
hallo7 schrieb:
Die NASA hat ihm keine Absage erteilt, sondern schlicht den Preis genannt.
...Eine Mondmission ist mit 104 Mrd $ budgetiert...

Was einer Absage gleich kommt. Wenn ich was durchsetzen will, dann schätze ich die Kosten auf ein Drittel, weil ich die Risiken so klein wie möglich rechne. Dass es dann nach dem Projektstart in die Höhe schießt ist ja allgemein akzeptierter Standard.
Wenn ich aber davor schon die Kosten aus den oberen Enden der Worst-Case-Schätzungen aufbaue, dann will ich damit so ein Projekt verhindern.
 
Foehammer schrieb:
Na denn zurück zum Thema: die NASA will heute eine Entdeckung des Kepler Teleskops präsentieren - mal schaun wie interessant das wird...

na super, NASA hat in nem bekannten System einen weiteren Planeten gefunden - das erste Exosystem mit 8 Planeten ists jetzt..
 
Unsere Galaxie, die Milchstrasse wird auf ungefähr 200 Milliarden Sonnen geschätzt.

Davon können wir vermutlich gleich mal die Hälfte vergessen, weil diese nahe um das Zentrum kreisen und sich so nahe sind, das Planeten keine Chance/Zeit haben Leben zu entwickeln. Falls doch, werden sie durch Novae und Supernovae bestrahlt (=keimfrei) gemacht.

Beim Rest muss auch alles passen, was auch eine ganze Reihe sehr unwahrscheinlicher Zufälle bedingt.
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Kurz gesagt, schätze ich, das nur eine von einer Milliarde Sonnen einen lebensfreundlichen Planeten wie die Erde hervorbringt. Ich schätze also die Anzahl bewohnbarer Planeten in der Milchstrasse auf 200.
 
Wenn du mit "Sonnen" Sterne meinst, dann schwanken die Schätzungen zwischen 100 und 300 Milliarden. Da kann man nicht einfach mal von "ungefähr 200" ausgehen.


Auf welchen Daten beruht deine Schätzung bzgl. 1 Planet von 100.000.000.000 Planeten ist bewohnbar?
 
Selbst wenn es in der Milchstraße nur 200 bewohbare Planeten gibt. Es gibt Milliarden von Galaxien... 200 pro Galaxie ist nicht so wenig ;)
 
Trumps "Mondmissionen" sind lediglich Ablenkungsmanöver.
Die ganze "die NASA sollte sich mal wieder mehr um extraterrestische Forschung kümmern" Propaganda wächst auf dem Mist der Industrie, der es ganz und gar nicht schmeckt, wenn die Forscher ihr Augenmerk auf Klimaforschung legen und Umweltprobleme halt entsprechend frequent in den Medien sind.

Reiner Selbstzweck.
 
Mit den Pyramiden gibt es jedenfalls außerirdische Bauten... :D
 
Prosaft schrieb:
Trumps "Mondmissionen" sind lediglich Ablenkungsmanöver.

LOL, wahrscheinlich. Und "Mondmission" ist dann wohl das Codewort für "Mission in Mitteleuropa" weils da auch immer grau und kalt winterlich ist, und "Marsmission" ist dann wohl das Codewort für "Mission im mittleren Osten und Orient" weils da auch so sandig ist wie auf dem Mars.
 
Martinfrost2003 schrieb:
Mit den Pyramiden gibt es jedenfalls außerirdische Bauten... :D

Nur wenn man zu tief an den Erzeugnissen des Kopp Verlages geschnüffelt hat oder Stargate als Dokumentationssendung betrachtet ;)
 
@akimann: Mediale Ablenkungsmanöver. Wie so viele Dinge in seiner Amtszeit btw.
Ich bezweifle nicht, dass er einen Act unterzeichnet hat um der NASA diese Mission zu geben und so Wissenschaftler zu binden. Aber wer glaubt, dass die NASA irgendwann das benötigte Geld sehen wird, oder dass Drumpf auch nur im entferntesten am Erfolg extraterrestrischer Missionen interessiert ist, irrt.
 
Beim Rest muss auch alles passen, was auch eine ganze Reihe sehr unwahrscheinlicher Zufälle bedingt.
welcher zufall war denn auf der erde unwahrscheinlich? ich wüsste kein ereignis in unserer entstehungsgeschichte dass nicht absolut normal im universum wäre. planet in habitabler zone? trifft hier in 3 von 8 fällen zu. wasser? es wurde noch kein himmelskörper ohne entdeckt. selbst auf dem erdenmond gibt es noch wassereis in kratern, in die keine sonneneinstrahlung kommt. kohlenstoff? selbst auf enceladus wurde schon kohlenstoff nachgewiesen. glycin hat man selst auf meteoriten und in gaswolken nachgewiesen, sauerstoff in der atmosphäre gabs auf der erde nicht als das leben hier entstanden ist... die erde ist ein 0-8-15 planet der eine 0-8-15 sonne umkreist und die ganze ereigniskette ist ebenfalls 0-8-15 bei 0-8-15 resourcen. dass jetzt genau menschen hier am ende der nahrungskette stehen, dass kommt daher, weil alles genau so passiert ist, wie es passiert ist und die kleinste abweichung hätte zu einem anderen ergebnis geführt. nennt sich butterfly-effekt. aber dass hier intelligentes leben herrscht war imho schon sehr wahrscheinlich.
 
@Lübke

Ich zähl mal ein paar Faktoren auf- das danach googeln überlasse ich dir, weil ich zu faul dazu bin (und du offenbar auch!). Wenn du glaubst, das ich meine Aussagen nicht belegen könnte- auch gut.

1. Du brauchst die richtige Sonne. Eine einzige, kleine gelbe oder rote, die lange genug Wärme ohne große Ausbrüche strahlt.
2. Du brauchst einen, großen, drehenden Eisenkern (der Mars hat zB keinen!)
3. Du brauchst genug Schwerkraft, um eine dichte Atmosphäre halten zu können (Mars ist zu klein!).
4. Du brauchst aber auch so wenig Schwerkraft, das es niedrige Lebenwesen schaffen, aus dem Meer zu kriechen und auf dem Land zu überleben und sich bewegen können.
5. Du brauchst die richtige Atmophäre, sonst sieht es aus wie auf der Venus.
6. Du brauchst einen Planeten mit wenig Vulkanismus, aber noch flüssigen und aktiven Kern.
7. Du brauchst ein Plätzchen weit weg von der dichten Sternenregion des Zentrums, weil es dort wirklich rund geht.
8. Du brauchst das Glück, nicht von der Gammastrahlung einer Supernova desinfiziert zu werden (Abstand zum Galaxiezentrum ist da wieder sehr nützlich).
9. Du brauchst große Gasriesen am Sonnensystemrand, die für den lebensfreundlichen Planeten die Meteore/Astereoiden aufsammeln, damit es nicht ewig viele große Einschläge gibt.
10. Du brauchst einen großen Mond, der die Planetenachse stabilisiert (falls diese stark geneigt ist).
11. Du brauchst einen genau passenden Planeten, der genau in der richtigen Zone schwebt.
12. Du brauchst eine annähernd kreisförmige Umlaufbahn, damit die Temperaturen ganzjährig passen.

Die Aufzählung war spontan aus dem Gedächtnis- es gibt sicherlich noch viel mehr Faktoren.
Natürlich gibt es viele Sonnensysteme, Galaxien, usw. Alles in Zentrumsnähe oder um das Zentrum kann man aber sofort vergessen- viel zu unruhig für Leben und viel zu viele große Sonnen, die viel zu nahe "hübsch" explodieren.
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Astronomen und Seti Jäger kennen natürlich diese Faktoren- deshalb hat man in unmittelbare Nähe (zB 100 Lichtjahre im Umkreis) auch noch keine Erdkopie gefunden. Natürlich wird es irgendwo Erdkopien geben- aber ich glaube nicht, das es diese (sehr) oft in Galaxien gibt.
 
Sologruppe schrieb:
Astronomen und Seti Jäger kennen natürlich diese Faktoren- deshalb hat man in unmittelbare Nähe (zB 100 Lichtjahre im Umkreis) auch noch keine Erdkopie gefunden.

Ross 128 b, 11 Lichtjahre entfernt :)
 
1. Du brauchst die richtige Sonne. Eine einzige, kleine gelbe oder rote, die lange genug Wärme ohne große Ausbrüche strahlt.
die drei häufigsten sonnentypen sind geeignet, teilweise mehr als die erdensonne
2. Du brauchst einen, großen, drehenden Eisenkern (der Mars hat zB keinen!)
braucht man nicht zwingend. genug masse ersetzt den eisenkern. abgesehen davon dürfte das allein in unserer galaxie geschätzt auf mehr als 100 mrd. planeten zutreffen. eisen kommt extrem häufig vor.
3. Du brauchst genug Schwerkraft, um eine dichte Atmosphäre halten zu können (Mars ist zu klein!).
selbst der mond titan hat so eine atmosphäre, also ebenfalls nichts ungewöhnliches. alternativen dazu gibt es ebenfalls; z. b. eispanzer.
4. Du brauchst aber auch so wenig Schwerkraft, das es niedrige Lebenwesen schaffen, aus dem Meer zu kriechen und auf dem Land zu überleben und sich bewegen können.
was hat das mit schwerkraft zu tun? der meeresboden ist ja nicht 90°vertikal sondern flach ansteigend. abgesehen davon, dass die motorischen fähigkeiten der lebensformen an ihre umwelt angepasst werden, auf dem bauch krichen geht immer.
5. Du brauchst die richtige Atmophäre, sonst sieht es aus wie auf der Venus.
auf der erde gabs die nicht als das leben entstanden ist. die war hoch toxisch und auch die temperaturen waren deutlich höher.
6. Du brauchst einen Planeten mit wenig Vulkanismus, aber noch flüssigen und aktiven Kern.
vulkanismus ist kein großes problem für die entstehung von leben (siehe erde). kühlt ein planet ab, nimmt auch der vulkanismus ab. ebenfalls nichts seltenes
7. Du brauchst ein Plätzchen weit weg von der dichten Sternenregion des Zentrums, weil es dort wirklich rund geht.
das zentrum einer galaxie ist ungeeignet, da stimme ich dir zu. damit fallen sicher an die 100 mrd planeten allein in der milchstraße aus der verlosung. aber ebensoviele bleiben drin.
8. Du brauchst das Glück, nicht von der Gammastrahlung einer Supernova desinfiziert zu werden (Abstand zum Galaxiezentrum ist da wieder sehr nützlich).
so wie man das glück braucht, beim überqueren der straße nicht von einem auto erfasst zu werden. kann immer mal passieren, ist aber nicht so wahrscheinlich.
9. Du brauchst große Gasriesen am Sonnensystemrand, die für den lebensfreundlichen Planeten die Meteore/Astereoiden aufsammeln, damit es nicht ewig viele große Einschläge gibt.
er wäre zumindest sehr hilfreich. gibts allerdings ebenfalls in massen.
10. Du brauchst einen großen Mond, der die Planetenachse stabilisiert (falls diese stark geneigt ist).
einen großen oder viele kleine sofern die planetenachse über eine entsprechende neigung zum zentralgestirn verfügt. allerdings kommt die neigung nicht von dem mond, der eine entsprechend abweichende umlaufbahn hat? jedenfalls auch nichts seltenes im universum, nichtmal in unserem sol.
11. Du brauchst einen genau passenden Planeten, der genau in der richtigen Zone schwebt.
die zone ist gewaltig. in unserem soll erfasst sie 3 von 8 planeten.
12. Du brauchst eine annähernd kreisförmige Umlaufbahn, damit die Temperaturen ganzjährig passen.
die gängigste aller umlaufbahnen. auch hier: kein außergewöhnlich seltener zufall.

Die Aufzählung war spontan aus dem Gedächtnis- es gibt sicherlich noch viel mehr Faktoren.
es gibt zahlreiche faktoren, da hast du recht. aber im grunde sind die meisten nicht ungewöhnlich und du darfst die schiere anzahl an geeigneten planeten und die unfassbar lange zeit nicht unterschätzen. die anzahl der versuche leben entstehen zu lassen ist so unfassbar groß dass es nahezu unmöglich ist, dass es nicht mehrfach vorgekommen ist. bei weitem nicht immer so komplex wie bei uns, aber selten ist es vermutlich nicht.

Astronomen und Seti Jäger kennen natürlich diese Faktoren- deshalb hat man in unmittelbare Nähe (zB 100 Lichtjahre im Umkreis) auch noch keine Erdkopie gefunden.
doch, mehrere, und es werden zusehens mehr. noch ist es technisch nur sehr schwer möglich so kleine planeten zu finden. erst neulich wurde durch neuauswertung alter daten ein neuer planet festgestellt. d. h. wir kennen die wenigsten planeten in unserer nachbarschaft.
aber was sind denn bitte lächerliche 100 lj? die milchstraße ist 120.000 lj im druchmesser. rechne das zentrum mit 60.000 lj raus und dann berechne die fläche vom rest, wie oft deine 100 lj da reinpassen.

Ross 128 b, 11 Lichtjahre entfernt
gliese 581 hatte doch auch mindestens einen erdähnlichen planeten in seiner habitablen zone und der ist auch nur 20 lj weg und da waren noch einige mehr die kepler gefunden hat...
 
Zuletzt bearbeitet:
Vor allem muss man dieser Zufallsziehung die Zeit bedenken. Das Universum hat enorm viel Zeit und die Habitabilität von Planeten ändert sich mit der Zeit. Somit kommen immer wieder neue hinzu und andere fallen raus.
Der Mars war ja auch mal lebensfreundlicher, dann hätten wir schon 2 alleine in unserem Sonnensystem ;)
 
@Lübke

Titan mit seinen Erdpanzer zähle ich ganz sicher NICHT zu den erdähnlichen Planeten.
Gliese 581 ist mir bekannt- ich zähle diesen NICHT zu den erdähnlichen Planeten.
https://de.wikipedia.org/wiki/Gliese_581
Wenn schon Gliese, dann bitte Gliese 667Cc!

Nehmen wir mal beispielsweise Trappist-1d, der in nur 4 Tagen einmal seine Sonne umkreist. Ich vermute, der Planet ist verstrahlt und primitives Leben gibt es nur in tiefen Höhlen. Man vermutet, das der Planet dem "runaway greenhouse effect" unterliegt. Wie auf dem Mars, hat es vermutlich mal Wasser oder sogar Ozeane gegeben. Zusätzlich zur Sonnennähe fehlt auch noch die Masse- also schlechte Karten für komplexes Leben oder Erdähnlichkeit bei Trapist-1d, genau wie beim Mars.

Viele deiner Einwände kommen mir konstruiert vor. Ich rede auch nicht davon, was in einer Milliarde Jahre vielleicht sein könnte oder vor 1 Milliarde Jahre mal war, sondern ob der Planet JETZT erdähnlich ist. Zuallerst deshalb, weil ich nicht glaube, das wir nicht nochmal 10.000 Jahre Hochkultur auf der Erde schaffen, sollten wir nicht wegkommen.

@hallo7
Der Mars ist ein lebensversager- zu geringe Schwerkraft -> keine ausreichende Atmosphäre, kein schützendes Magnetfeld, etc. Das habe ich schon alles ein paarmal aufgezählt. Zu mehr als ein paar Algen oder anderen primitiven Lebenswesen wird es der Mars nie gebracht haben. Die Atmosphäre war zu unruhig und die Zeit für Evolution zu kurz. Mars hätte auch auf Erdumlaufbahn keine Chance- sorry, ist nun mal so.
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Mir kommt vor, als würdet ihr euch viele erdähnliche Planeten wünschen- das wünsche ich mir auch!
Rein von den Fakten her dürften Planeten mit Erdklima, Größe, etc gegenwärtig schon selten sein- Wünsche helfen gegen diesen Umstand leider nicht.
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Klar wird es in der Galaxies auch erdähnliche Planeten geben, keine Frage.
Aber wieviele? 200 oder 2000 Stück sind für mich schon eine kleine Anzahl, gemessen an der Größe der Galaxie.
Das die Erde in der Galaxie ein Solostück spielt, erscheint mir auch ziemlich unwahrscheinlich- keine Sorge! Für völlig unmöglich halte ich es, das die Erde im Universum einzigartig ist- das wäre tatsächlich ein Wunder.
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Ich würde aber gerne lesen, an wieviele erdähnliche Planeten (wo Menschen sofort siedeln könnten) ihr in unserer Galaxies glaubt/denkt? Den darum geht es jetzt irgendwie: Wieviele solche Planeten vermutet ihr und warum gerade diese Anzahl?
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Zuletzt bearbeitet: ("nicht" vor nochmal 10000 Jahre eingefügt)
Titan mit seinen Erdpanzer zähle ich ganz sicher NICHT zu den erdähnlichen Planeten.
es ging nicht um einen erdähnlichen planeten sondern deine aussage, dass nichtmal der mars eine atmosphäre hat. titan ist ein beispiel dafür, dass relativ kleine himmelskörper atmosphären haben können. im übrigen ist titan nur ein mond, kein planet ;)

Wenn schon Gliese, dann bitte Gliese 667Cc!
gab damals noch n paar mehr kandidaten der gliese-reihe, aber 581 war mir auf die schnelle noch im gedächtnis.

Nehmen wir mal beispielsweise Trappist-1d, der in nur 4 Tagen einmal seine Sonne umkreist. Ich vermute, der Planet ist verstrahlt und primitives Leben gibt es nur in tiefen Höhlen.
kommt auf a) strahlenintensität seiner sonne an und b) dichte seine atmosphäre. auch wenn deine vermutung nahe liegt, es kann durchaus anders sein. zudem kann sich der planet früher mal weiter abseits der sonne befunden haben sowie auch der mars mutmaßlich früher mal über eine atmosphäre und flüssiges wasser verfügt hat und ggf. der erde sehr ähnlich war. da wären wir wieder beim thema zeit.

Viele deiner Einwände kommen mir konstruiert vor. Ich rede auch nicht davon, was in einer Milliarde Jahre vielleicht sein könnte oder vor 1 Milliarde Jahre mal war, sondern ob der Planet JETZT erdähnlich ist.
das leben ist nunmal nicht universumsweit synchronisiert. und meine einwände sind nicht konstruiert, sondern konkrete antworten auf deine aufzählung. kurz gesagt: du hast im grunde nichts genannt was selten oder unabdingbar wäre. mehr wollte ich damit nicht zum ausdruck bringen.

Zuallerst deshalb, weil ich nicht glaube, das wir nicht nochmal 10.000 Jahre Hochkultur auf der Erde schaffen, sollten wir nicht wegkommen.
ein nicht zuviel?
in dem punkt reden wir als wohl etwas aneinander vorbei. du redest von einer zweiten erde als zufluchtsort für die menschheit? eine die zum jetzigen zeitpunkt exakt die selbe entwicklung erreicht hat und mittels blaualgen (bzw. deren extraterristrischem pendant) eine menschengeeignete atmosphäre erschaffen hat?
ich hingegen rede von leben ganz allgemein und von planeten die leben potentiell ermöglichen und die verbreitung von leben generell. nicht menschenähnlich, sondern ganz global gesprochen.

Zu mehr als ein paar Algen oder anderen primitiven Lebenswesen wird es der Mars nie gebracht haben.
ich denke niemand behauptet was anderes, wenn wird auf dem mars bakterielles leben existiert haben. es geht nur darum ob überhaupt weiteres leben innerhalb unseres sonnensystems entstanden ist. mehr als primitives leben werden wir innerhalb unsers sol sicher nicht finden. wäre aber schon eine senstaion, binnen eines einzigen sol mehr als einmal leben zu finden.

Ich würde aber gerne lesen, an wieviele erdähnliche Planeten (wo Menschen sofort siedeln könnten) ihr in unserer Galaxies glaubt/denkt? Den darum geht es jetzt irgendwie: Wieviele solche Planeten vermutet ihr und warum gerade diese Anzahl?
wie exakt gleich muss der denn sein? für eine 100%ig gleiche atmosphärische zusammensetzung, dass du da ohne atemmaske rumlaufen kannst stehen die chancen wie für einen lottogewinn, denn dann muss sich das exakt gleiche leben in exakt der gleichen ausprägung entwickelt haben und das auch noch zum exakt gleichen zeipunkt...
das kannst du wohl vergessen. dann lieber die venus beeinflussen, dass sie erdähnlich wird. viel einfacher als 100 lj weit zu fliegen. naja nur weiß ich nicht ob der sprung auf den nachbarplanet uns viel nützt... retten könnten wir uns auch auf titan. müssen halt große kraftwerke bauen um die kolonie (entweder unter kuppeln oder unterirdisch) zu beheizen...
 
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