Gibt es außerirdisches Leben (auf der Erde)?

@Sologruppe: lies dir doch bitte mal deine eigenen links durch. die ägypter haben sehr gute methoden gefunden, um erstaunlich genau arbeiten zu können. um das fundament pärzise auszurichten haben sie einfach wassergräben angelegt und den wasserpegel als richtschnur verwendet. primitiv, aber genauer geht es auch mit laservermessung nicht. um einen perfekten rechten winkel zu schaffen, brauchst du nichts weiter als eine schnur und zwei stöckchen, damit ziehst du auf der ersten line zwei kreise in den sand, die sich überschneiden und ziehst eine zweite linie durch die beiden schnittpunkte. ein perfekter 90,00 ° winkel ohne laservermessung. da ist aber weder außerirdisches noch übernatürliches am werk. einfach nur kluge köpfe. leider sind viele tricks und kniffe der großen baumeister nicht überliefert und die wissenschaft grübelt, welche tricks teileweise verwendet wurden, aber alles was aufgedeckt wird, ist weitaus primitiver als man es anhand der perfekten ergebnisse vermuten würde.
 
Um genau zu sein die die Mehrheit der Pyramiden ganz weit weg von perfekt und daher teilweise auch gar nicht mehr vorhanden, weil zerfallen. Andere waren und sind krumm und schief und auch eine Vorgängerversion der großen Gizehpyramiden war ein Fehlschlag. Hier war auch schlicht viel Lernzeit und Trial and Error im Spiel. Man darf nicht vergessen: die großen Pyramiden sind der absolute Höhepunkt einer jahrhunderter langen Perfektion und weit davon entfernt, von mal eben in Perfektion aus dem Boden gestampft worden zu sein.
 
Das wiederum kannst du unter Umständen nicht wissen und ist damit kein logische Widerlegung der These. ;)
 
stimmt, eine widerlegung ist es nicht, nur eine hinterfragung. wie kommt man auf das schmale brett einen zusammenhang zwischen frühzeitlichen prunkgrabmalen und aliens zu konstruieren?
vllt nutzen die aliens ja mumien als treibstoff für ihre raumschiffe? :D
dumm nur dass der sand früher voll davon lag, weil die meisten ohne pyramide bestattet wurden. aber dann kamen ja die europäer und haben die mumien als partygag abgefackelt... -.-
 
Sologruppe schrieb:
Ich war mit dem belauschen vom Internet und den Sexdingen im Mainstream- und der war eben falsch. Hätte ich mich darüber besser informiert, hätte man mir den Aluhut angedichtet, aber ich wäre richtig gelegen. In vielen anderen Dingen bin ich nicht im Mainstream- ob ich damit richtig oder falsche liege, weis ich oftmals immer noch nicht. Wenn ich daran denke, das die ägyptischen Pyramiden angeblich mit Kupfermeiseln geschaffen wurden... Kann sein, klingt aber nicht sehr logisch. Aber Logik kann auch eine Falle sein und es stimmt doch.

All jene, die immer geglaubt haben, dass die Regierungen das Internet belauschen, hatten nicht automatisch schon immer Recht, als Snowden sein Insider-Wissen preis gegeben hat. Und wenn morgen Vulkanier auf der Erde landen, dann haben all jene, die schon immer an Roswell geglaubt haben, nicht automatisch Recht. Zwei Geschichten können das gleiche oder ähnliche Ende haben, aber das Ende von Geschichte A bestätigt nicht all jene, die an Geschichte B glauben.

Und weil wir einzelne Details in der Entstehung der Pyramiden nicht kennen oder eher nicht eindeutig beweisen können, können wir nicht schließen, dass es ja auch Aliens gewesen sein könnten oder gar gewesen sein müssen. Tatsächlich ist es so, dass wir gleich mehrere Theorien haben, wie die alten Ägypter die Pyramiden errichtet haben, und alle Theorien funktionieren im Experiment. Es fällt uns lediglich schwer, einzelne Theorien auszuschließen, aber dass die alten Ägypter das Wissen hatten, um die Pyramiden zu bauen, kann nicht bezweifelt werden.


Sologruppe schrieb:
Vieles ist erstaunlich: Die Steinblöcke der Pyramide sind auf 0,2 Millimeter genau geschlagen. Gerade mal eine Rasierklinge würde zwischen die Steinreihen passen. Die Fundamente der Pyramide weichen nur maximal 16 Millimeter von der Horizontalen ab und das bei einer unteren Kantenlänge von rund 230 Metern.

Auch die rechten Winkel der Ecken lassen Ingenieure heutiger Zeit vor Neid erblassen: Die Winkel sind so genau geschnitten, dass man selbst mit lasergestützten Messapparaten nicht genauer arbeiten könnte.

Du unterschätzt die Ägypter und übersiehst einen wesentlichen Punkt. Die Ägypter waren nicht dumm, sondern genauso gescheit wie der moderne Mensch. Und sie hatten alle der Zeit und haben ganze Lebenszeiten oder gar Generation genutzt, um sich einer Aufgabe zu widmen, nämlich Pyramiden aus nahezu perfekt geschlagenen Quadern zu errichten. Uns mag das heute kaum begreiflich erscheinen, wie ihnen das ohne moderne Werkzeuge gelingen konnte, aber die Bauherren der Antike hatten eben viel Zeit und haben andere, clevere Lösungen gefunden. Und geht man durch Ägypten, sie man auch den Werdegang der altägyptischen Baukunst.

Einige Jahrhunderte oder Jahrtausende später haben die Menschen des Mittelalter gewaltige Sakralbauten errichtet, und deren Messwerkzeug war ein geschlossener Faden mit drei Knoten. Aber dieser Faden war genug, um alle Distanzen, Kurven und Winkel zu berechnen und auf hunderte Meter nahezu perfekt zu ziehen.

Übrigens, eine Methode, um einen Stein oder eine Fläche exakt gerade und plan zu behauen, ist, die Oberfläche mit Wasser zu benetzen. Wo die Wasseroberfläche nicht exakt plan ist oder gar noch Material durch die Oberfläche sticht, muss eben nochmal mit dem Meißel nachgegangen werden. Oder eher mit einem Doleritstein. Trägt zwar nur 5mm pro Stunde ab, aber an Zeit und Arbeitskräften hat es eben nicht gemangelt. Und gerade diese Ineffizienz der Werkzeuge ist es, mit der die Ägypter und viele anderen Bauherren der Antike kleinste Unebenheiten auf den Steinoberflächen sorgfältig abtragen konnten.
 
Zuletzt bearbeitet:
@sverebom

Ich könnte natürlich genauso wie du argumentieren- und manchmal, bei zu viel Däniken, mache ich das auch.

Aber das ganze ist wirklich seltsam. Alle Schriftzeichen sind zB immer sehr gleich, es gibt keine Fehler, es ist immer alles perfekt. Das ist wirklich merkwürdig für die damalige Zeit. Ausserdem sind diese Schriftzeichen vorstehend, es wurde also die Umgebung abgemeisselt und das Schriftzeichen blieb als Erhöhung übrig. Dann wurde alles glatt poliert. Das soll mir ein heutiger Bildhauer mal zeigen, wie er das fehlerfrei macht und wie lange es dauert. Er darf dabei ruhig modernste Elektrogeräte verwenden, ich bin da nicht kleinlich.

Soviel ich weis, gibt es keine Beschreibungen, wie der Bau erfolgte. Das ist seltsam, da die Ägypter ansonsten jeden unwichtigen Schmarrn aufschrieben.

Um die Pyramiden so perfekt und haltbar zu bauen, war ziemlich viel Wissen notwendig. Man hat mit diesen praktischen Wissen aber nur völlig unnütze Pyramiden gebaut- das ist auch seltsam. Man hätte damit auch sehr gut Burgen oder Stadtmauern bauen können.

Es war angeblich nichtmal das Rad erfunden (eventuell aber doch), es gab vielleicht keine Seile (eventuell aber doch) und der Platz ist auch schlecht gewählt, weil weit weg vom Steinbruch. Viel einfacher wäre es gewesen, aus einer Steilwand wie zB in Petra irgendwas rauszuschlagen.
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Trotz dieser Merkwürdigkeiten könnte es trotzdem nur klevere Handarbeit gewesen sein, das wäre möglich. Seltsam bleibt es trotzdem.
 
ISt es nicht. Es ist angesichts der vorhanden Manpower und Zeit alles logisch nach zu vollziehen. Welche der möglichen Theorien sie nutzten, dass kann man nicht genau beweisen. Ein sehr großer Unterschied...
 
wieso bist du so sicher? Findest du nichts daran seltsam? Manpower alleine reicht oft nicht, da einen Stein eben nicht 1000 Arbeiter gleichzeitig heben können, weil nur für 50 Platz ist.

100 Arbeiter *50kg Hebekraft = 5000 kg
1000 Arbeiter *50kg Hebekraft = 50000kg

Die Chepos Pyramide wiegt angeblich 6,4 Millionen Tonnen.
Diese Rechnung mache ich aber nicht auf, dafür bin ich jetzt zu faul.
 
Um die Pyramiden so perfekt und haltbar zu bauen, war ziemlich viel Wissen notwendig. Man hat mit diesen praktischen Wissen aber nur völlig unnütze Pyramiden gebaut- das ist auch seltsam. Man hätte damit auch sehr gut Burgen oder...
für burgen reichte das wissen bei weitem nicht. man konnte steine lose aufstapeln, aber komplexe formen wäre mehr erforderlich gewesen. mörtel und komplexe statik zum bleistift. sowas fehlte aber zu der zeit offenbar noch gänzlich.

Manpower alleine reicht oft nicht, da einen Stein eben nicht 1000 Arbeiter gleichzeitig heben können, weil nur für 50 Platz ist.
die pyramieden bestehen auch nicht aus nur einem stein. wenn 50 mann für einen einzigen sandsteinblock eine woche brauchen, dann brauchen 10.000 mann eben für 200 sandsteinblöcke auch nur eine woche. und viel hebekraft brauchten sie auch nicht, sie haben für alles lange rampen mit relativ geringen gefälle gebaut.

die ägypter waren sehr klug und innovativ, aber an die leistugnen der römer oder babilonier oder griechen kommen sie bei weitem nicht heran.
wie man dabei auf außerirdische technologie kommt, ist mir ein rätsel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie gesagt, ich könnte auch so argumentieren- aber ich finde die Dinger wirklich seltsam. Das es für Pyramiden, aber für viel kleinere Burgen nicht reichte, will mir auch nicht in den Kopf. Vorstehende, perfekte Schriftzeichen- ich möchte wirklich sehen, wie das jemand macht. Letztlich sind unsere Argumente aber fast egal, da keiner von uns beim Bau dabei war und darüber berichten kann. Wir vermuten eben irgendwas und irgendeine Vermutung wird wohl auch die Richtige sein.
 
Nein, es gibt wahrscheinliche Herangehensweisen an so ein Thema und unwahrscheinliche. Du bevorzugst anscheinend die unwahrscheinlichsten Sologruppe.
Waren eben gute Kunsthandwerker. So what?

In 2000 Jahren kommen Leute wie du daher und sagen: "Da müssen damals Aliens auf der Erde gewesen sein, die denen in den 19xxer Jahren geholfen haben. Die hatten kurz zuvor erst die Dampfmaschine entwickelt und plötzlich haben sie Transistoren und Schlatkreise gemacht. Das ist vollkommen unmöglich." ;)
 
@rg88

So, und jetzt zitier mal die Stelle, wo ich von Aliens geschrieben habe!

Dann wirst du nämlich darauf kommen, das ich das nicht gemacht habe.
 
Um das gehts doch gar nicht. Es geht darum, dass du dir das nicht vorstellen kannst, dass die das geschafft haben.
Dass sie es geschafft haben ist ja alleine dadurch bewiesen, dass die Teile schlicht heute noch in der Landschaft als Beweis stehen.
 
Hm- du hast dich jetzt nicht für deine Älienfrage erklärt, bzw. mich nicht zitieren können.
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Eines wissen wir wirklich: Da stehen ein paar alte Pyramiden herum. In Südamerika und China ebenfalls. Warum und wie, das wissen wir aber nicht.
 
Weil diese Form nun mal stabil ist auch ohne, dass man konkrete Ahnung von Statik haben muss. Das ist kein Geheimnis, sondern können auch mehrere Völker vollkommen unabhängig von einander herausgefunden haben. Einfach durch ausprobieren.
pyra_world.jpg

Die "Pyramiden" in China und Südamerika unterscheiden sich auch noch dazu deutlich von den ägyptischen und der Anwendungszweck war auch unterschiedlich.

Warum gibts die ägyptischen Pyramiden: Vielleicht als Schwan*vergleich? Ansonsten hätte es eine kleinere Grabstätte auch getan. Dass immer alles Sinn haben muss und rational begründbar ist, ist halt so eine falsche Annahme. Es gibt die halt, weil sie irgendwer haben wollte.
Ein Präsident wie Trump ist auch nicht rational erklärbar, trotzdem gibt es ihn. ;)
 
Natürlich sind Pyramiden leicht erbaubar- in dieser Größenordnung aber nicht mehr.
Aber ansonsten ist natürlich möglich, das es einfach ein Sch...vergleich war.
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Hätte ich drei Wünsche frei, würde ich zwei so verwenden

1. Jesus treffen und mit ihm reden/berühren können
2. Beim Bau der Pyramiden zusehen.
 
@Solo: Das sind schlicht aufeinander gestapelte Steine die davor eckig gemacht wurden. Schüttest ne Rampe auf und ziehst sie rauf. Problem gelöst. Arbeiter sind nur Ressourcen die benutzt werden und quasi in unendlicher Anzahl zur Verfügung stehen. Keine doofen Berufsgenossenschaften, Arbeitsschutzgesetze oder gar Gewerkschaften, die da irgendwie reinpfuschen. Dann geht sowas schon ;)
 
es ist genau wie rg88 sagt. ergänzend dazu: die pyramiden wurden halt über die jahrhunderte immer genauer gearbeitet und auch die baumeister haben wissen aus früheren bauprojekten weiterentwickelt. was die größe angeht: damit wollte der jeweilige pharao seine göttlichekeit auch über seinen tod hinaus demonstrieren und ja, auch die so salopp ausgedrückte schwan*vergleichthese ist wohl zutreffend; die pharaonen wollten ihre vorgänger übertreffen, weshalb die pyramieden mit der zeit immer größer gebaut wurden.

da ist im grunde nichts verwunderliches dran.
 
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