Gibt es außerirdisches Leben (auf der Erde)?

[/QUOTE]wie exakt gleich muss der denn sein? für eine 100%ig gleiche atmosphärische zusammensetzung, dass du da ohne atemmaske rumlaufen kannst stehen die chancen wie für einen lottogewinn, denn dann muss sich das exakt gleiche leben in exakt der gleichen ausprägung entwickelt haben und das auch noch zum exakt gleichen zeipunkt...
das kannst du wohl vergessen. dann lieber die venus beeinflussen, dass sie erdähnlich wird. viel einfacher als 100 lj weit zu fliegen. naja nur weiß ich nicht ob der sprung auf den nachbarplanet uns viel nützt... retten könnten wir uns auch auf titan. müssen halt große kraftwerke bauen um die kolonie (entweder unter kuppeln oder unterirdisch) zu beheizen...[/QUOTE]

Hab mir schon gedacht, das wir ein Definitionsproblem haben. Für mich ist ein erdähnlicher Planet tatsächlich einer, wo man ohne große Schwierigkeiten aus dem Raumschiff steigen kann und ohne oder nur mit einer Atemmaske sofort spazieren gehen kann.

Lt. Wiki ist das aber NICHT die Definition von erdähnlich- dadurch kommen wohl die großen Zahlenunterschiede. Eine allgemeine Definition scheint es dafür gar nicht zu geben. Am nähesten trifft es vielleicht "zweite Erde"- aber das ist offenbar auch nicht offiziell.

Damit wir uns ungefähr abstimmen können: Wieviele zweite Erden (aus dem Raumschiff steigen und spazieren gehen) gibt es nach deiner Schätzung in der Galaxis?
 
es gibt schon eine definition von erdähnlich, das ist eine klasse von gesteinsplaneten mit bestimmten vorraussetzungen. frag bitte nicht welche das jetzt genau waren, jedenfalls ist es nicht dass, was du suchst.

ein planet der ein atmosphäre besitzt die für den menschen atembar ist wirst du so ohne weiters nicht finden, da er eine flora und fauna benötigt, die exakt identisch zu unserer ist. die atmosphäre ist ja durch das leben auf der erde in ihrer jetzigen form erschaffen worden.

mit sauerstoffmaske wirds da schon deutlich üppiger, da brauchts ja nur eine atmosphäre, einen ähnlichen druck und eine ähnliche temperatur, sprich -50°C bis +200°C. entsprechende kleidung vorrausgesetzt versteht sich. beide extreme wurden schon mit soldaten getestet und waren mit relativ normaler kleidung für menschen mit guter kondition auszuhalten. sprich kein raumanzug oder ähnliches. den anteil solcher planeten würde ich auf 0,05 % schätzen
 
Ich finde das enorm faszinierend. Auf einem Jupitermond, Europa denke ich könnte man die Landefähre ohne Druckanzug verlassen, man müsste sich nur SEHR warm anziehen und die Luft anhalten und würde überleben!

Wie wäre es wohl wenn man auf dem Mars ein 20 Meter tiefes Schwimmbecken aufstellen würde und mit Wasser füllen würde.
Würde das Wasser wenn man es warm hält verdampfen?
Wenn nicht könnte man von der neben liegenden Station eine Röhre in 15 Meter tiefe legen, auch darin könnte man einfach auf dem Mars schwimmen gehen ohne dass man dem Vakuum ausgesetzt ist. Nach oben schwimmen um Luft zu holen wäre allerdings ungesund :)
 
Da der Mars keinen flüssigen Kern mehr besitzt verfügt er auch über kein Magnetfeld. Der Sonnenwind hat dann in der Vergangenheit die Atmosphäre inkl. Wasser langsam ins All fortgeweht.

Aufgrund des geringen Luftdrucks würde Wasser sofort verdampfen.

Die Atmosphäre muss nicht genau gleich sein damit Menschen auf einen fremden Planeten atmen könnten. Wir können auch in der Atmosphäre von vor 200 Millionen Jahren existieren. Das Zeitfenster mit Leben an Land ist recht groß.
 
FossilCar schrieb:
Ich finde das enorm faszinierend. Auf einem Jupitermond, Europa denke ich könnte man die Landefähre ohne Druckanzug verlassen, man müsste sich nur SEHR warm anziehen und die Luft anhalten und würde überleben!

Naja...sehr warm anziehen und ewig Luft anhalten- damit ist das Überleben auf Dauer aber auch nicht einfach (LoL).

Wäre die Erde ein Mond Jupiters, wäre es trotzdem nichts mit: Aussteigen und herumspazieren. Es hätte sich aufgrund fehlender Wärme niemals ein Ökosystem gebildet, das Sauerstoff erzeugt hätte. Die Situation wäre also ziemlich gleich mit dem Jupitermond Europa.

Trotzdem halte ich Europa, Titan, Triton, Kallisto oder Ganymed für weit sinnvoller als den Mars. Immerhin gibt es auf all diesen Monden Wassereis im Überfluß. Leider haben diese Monde für aktuelle Technik ein schweres Manko: Sie sind zu weit weg! Aber ist man erstmal dort angelangt, könnte man es sich in Überlebenskuppeln oder Höhlen "gemütlich" einrichten. Eventuell wäre sogar geothermische Energie nutzbar- ein weiterer, großer Pluspunkt.
 
@basti

Das wäre dann aber schon blöd :).

Nach Snowden und seiner Aufdeckung einer massenhaften und totalen elektronischen Überwachung der Erdbevölkerung (incl dem Mitlesen von emails) kämen jetzt noch UFOs hinzu.

Das "Blöde" daran wäre, das die "Verschwörungstheoretiker" dann zweimal hintereinander doch Recht hatten und die "seriösen" Journalisten, Medien, Professoren und Regierungen uns (unabsichtlich?) belogen hätten.

Dann würden vielleicht als nächstes die Pyramidentheorien (Südamerika und Ägypten) und das esoterische Zeugs als Wahrheiten anerkannt werden?
 
Ein Typ, der irgendein Mini-Programm (4,4 Mio./Jahr) geleitet hat, behauptet, ohne Beweise vorzulegen, dass etwas zweifellos bewiesen ist. Aha... :rolleyes:
Seine ganz Informationsquellen sind "Augenzeugen" die meinen dies und jenes gesehen zu haben. Der Sinn der Projekts ist für mich nicht erkennbar.
Will man wissen, ob da nun was dran ist oder nicht, könnte man wirklich zweifelsfrei vorgehen, indem man in Nevada direkt nachfragen würde. Wenns jemand weiß, dann die in A51.

Das Programm wurde sicherlich nicht grundlos eingestellt, wenn das die wissenschaftliche Basis war, dass jemand "vollkommen überzeugt" ist und das als hinreichend betrachtet. :lol:
Dann nehm ich doch lieber die Verschwörungstheorien mit der Reichsflugscheibe, das klingt wahrscheinlicher ;)
 
Läuft halt auf das Ur-Argument hinaus, aus dem all die Theorien um außerirdische Besucher hervor gegangen sind und sich bis heute gehalten haben. Es gibt so viele teil merkwürdige und unerklärliche Phänomene und Beobachtungen, da muss doch irgendwo auch ein wahrer Kern versteckt sein, oder nicht? Das kann schon sein. Einige Beobachtungen finde ich aus sehr faszinierend und anregend. Aber als Beweis für irgendwas reicht das eben nicht aus. Und für eine so unglaubliche Behauptung wie die Existenz außerirdischer Besucher auf der Erde braucht es einen ebenso unglaublichen Beweis. Verschwommene Aufnahmen von vermeintlichen Sichtungen (ohne jeden weiteren Kontext) und die Meinungen von Einzelpersonen, die mal etwas mit dem Thema zu tun gehabt haben sollen, überzeugen mich nicht. So bleibe ich von dem Thema und der Idee fasziniert, aber in meinem Urteil auch weiterhin skeptisch.
 
Vor Snowden hätte ich es nicht für möglich gehalten, das man das Internet tatsächlich so überwachen, belauschen und speichern kann. Ich dachte wirklich, das wäre zu groß und zu chaotisch hierfür.

Vor der "me too" Bewegung hätte ich auch nicht gedacht, das manche TV und Medienleute so Schwe.ne sind. Beim ersten Anpatzen von Bischöfen oder Kardinälen in Bezug auf Sex mit Minderjährigen dachte ich auch an eine Verleumdungskampage- auch falsch gedacht! So einfach ist das also nicht mit der Wahrheitsfindung, wenn man nur Meinungen kennt.
 
es gibt also angeblich beweise, allerdings kann er sie uns leider nicht zeigen weil sie geheim sind.... ahja, das überzeugt mich natürlich.
es gibt durchaus ufos, nur hat das erstmal nix mit außerirdisch zu tun. ufo bedeutet lediglich, dass das flugobjekt nicht identifiziert wurde. wird aber nur all zu gern dann als außerirdisches raumschiff übersetzt. machts ja auch viel interessanter ;)
 
@Sologruppe
Zu all deinen Beispielen gibt's aber harte Fakten und Beweise. Deswegen ist das Wahrheitsfindung. Das hier hingegen ist halt einfach mal wieder nur das üblich wichtig machen einer Person, die plötzlich auftaucht und deren Angaben zum eigenen Lebenslauf irgendwie nicht nachprüfbar sind, wie das sonst bei Personen an solchen Positionen in der Regel der Fall ist. Und Beweise kann man praktischerweise auch keine liefern, nur Behauptungen. Einfach anzunehmen, da muss was sein, weil man andere Dinge, die dann bewiesen wurden und die man vorher auch nicht glaubt (oder besser gesagt DU) hat, ist weder sinnvoll noch dient es der Wahrheitsfindung. Glauben kannst du gerne, dass das die Wahrheit ist. Die Kommunisten glauben auch, dass ihre Ideologie die eine Wahre ist. :>
 
@Sologruppe
Dann warst du sehr gutgläubig, wenn du dir nicht vorstellen konntest, dass das Internet weiträumig belauscht wird oder dass in zölibatären Kreisen nicht auch viel Schmutz schlummert. Davon mal ab ist die Existenz von Außerirdischen auf der Erde nochmal eine andere Hausnummer als das schmutzige Treiben von Kuttenträgern.

Ich sehe auch nicht die Notwendigkeit einer Verschwörung, um die Anwesenheit von Außerirdischen geheim zu halten. Zumindest die westliche Welt hat sich schon lange mit dem Gedanken angefreundet, dass wir nicht alleine im Universum sind. Das Erscheinen eines Vulkaniers würde eine ekstatische Freude auslösen, aber keine Panik. Und offenkundig verfügt niemand auf der Erde über fortschrittliches Wissen der Außerirdische, denn genutzt wurde es noch nicht. Und sag jetzt bitte nicht Mikrowellenherd und Stealth-Bomber. Das sind keine Dinge, die wir uns von Außerirdischen erklären lassen mussten.
 
Ich war mit dem belauschen vom Internet und den Sexdingen im Mainstream- und der war eben falsch. Hätte ich mich darüber besser informiert, hätte man mir den Aluhut angedichtet, aber ich wäre richtig gelegen. In vielen anderen Dingen bin ich nicht im Mainstream- ob ich damit richtig oder falsche liege, weis ich oftmals immer noch nicht. Wenn ich daran denke, das die ägyptischen Pyramiden angeblich mit Kupfermeiseln geschaffen wurden... Kann sein, klingt aber nicht sehr logisch. Aber Logik kann auch eine Falle sein und es stimmt doch.
 
ohne dass ich mich jetzt in das thema eingelesen habe, aber was spricht denn gegen kupfermeißel? die dinger sind aus sandstein und kupfer war den ägyptern nicht unbekannt.
falls du jetzt glaubst dass außerirdische die dinger gebaut hätten: warum sollten außerirdische, die imstande sind durch das weltall zu reisen eine dermaßen primitive bauform aus dermaßen primitivem material konstruieren? wir menschen bauen schon seit jahrtausenden nicht mehr so rückständig, dann eine technologisch überlegene spezies wohl unter garantie nicht.
die pyramieden sind nur deshalb so faszinierend, weil sie mit so primitiven mitteln buchstäblich in handarbeit entstanden sind und da abermillionen arbeitsstunden drinstecken. ansonsten ist son klötchenhaufen architektonisch keine sensation.
 
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Ein mittelguter Trollversuch.
Wenn du weist, wie die das gemacht haben, solltest du das gleich publizieren- endlich jemand, der Bescheid weis! Allein die Genauigkeit und Glätte der teils riesigen Steinquader ist kaum erklärbar- da geht um 1/10 Millimeter.
Du kannst dem heutigen Agypten auch gerne den Vorschlag machen, zwecks Ankurbelung des Tourismus eine neue Pyramide zu bauen. Selbstverständlich können sie dabei moderne Technik verwenden. Die werden sicherlich bei so einen einfachen Bauwerk gleich loslegen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Pyramide_(Bauwerk)
https://www.planet-wissen.de/geschichte/antike/pyramidenbau/index.html
 
die neuen pyramieden stehen in las vegas. als ob ein so primitiver bau heute noch irgendwen beeindrucken würde. außer natürlich er zwingt zigtausende menschen bis zum umfallen jahrezehntelang daran unter menschenunwürdigen verhältnissen zu arbeiten, dann wärs ne leistung.

so faszinierend und unglaublich die arbeitsleistung für die damalige zeit ist, für außerirdische wäre eine derart primitve konstruktion einfach nur lächerlich.
 
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Vieles ist erstaunlich: Die Steinblöcke der Pyramide sind auf 0,2 Millimeter genau geschlagen. Gerade mal eine Rasierklinge würde zwischen die Steinreihen passen. Die Fundamente der Pyramide weichen nur maximal 16 Millimeter von der Horizontalen ab und das bei einer unteren Kantenlänge von rund 230 Metern.

Auch die rechten Winkel der Ecken lassen Ingenieure heutiger Zeit vor Neid erblassen: Die Winkel sind so genau geschnitten, dass man selbst mit lasergestützten Messapparaten nicht genauer arbeiten könnte.

Und all diese bautechnischen Meisterleistungen sollen von einem Volk stammen, das zum Zeitpunkt der Grundsteinlegung nach Meinung einiger Forscher noch nicht einmal die Vorzüge des Rades kannte?

https://www.planet-wissen.de/geschichte/antike/pyramidenbau/index.html

Mehr schreibe ich dir aber dazu aber nicht mehr.
 
Moment mal, das ägyptische Reich bestand über mehrere tausend Jahre, fast doppelt so lange wie es die christliche Zeitrechnung gibt.

Als die großen Pyramiden gebaut wurden, war das ägyptische Reich mehrere tausend Jahre alt und kannte das Rad bereits. Also erzähl bitte keinen Blödsinn bzw. verzerre die Erkenntnisse über das Reich nicht bis zur Unkenntlichkeit. Zwischen der Grundsteinlegung des Reiches und der Pyramidenbau von Gizeh gingen mehr als 2500 Jahre ins Land! Oder ist, was du meinst, die Vermutung, dass beim Bau dieser keine beräderten Fuhrwerke benutzt wurden? Das ist aber etwas anderes, Räder kannten di Ägypter damals schon. Benutzt wurden sie nicht, weil man höchstwahrscheinlich mit den damaligen Werkstoffen schlicht keine Räder bauen konnte, die der Belastung der Steinquader standgehalten hätten.

Und nur weil Forscher heute nicht 100% genau sagen können wie alles im Detail abgelaufen ist, heisst das nicht, dass man weitgehend erklären kann, wie es von statten gegangen sein mochte. Es fehlt halt an unwiderlegbaren beweisen, was nach 4600 JAhren wenig überrascht, zumal die Werkstoffe damals sämtlich aus NAturmaterial bestanden und somit vergänglich waren. Und ohne 100% Beweis nennt es jeder seriöse Wissenschaftler eben eine Theorie. Was nicht im Umkehrschluss heisst, dass man quasi nichts weiss und sich nicht vorstellen kann, wie das ganze womöglich bewerkstelligt wurde und es daher Hilfe aus dem Weltall gegeben haben muss...
 
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