Cool Master schrieb:
Nein nicht wirklich. Gegen Mittel Alter war dies tatsächlich so. Dank Columbus und anderen Seglern hat sich das aber geändert. Des Weiteren dachten die Leute damals auch dass die Sonne sich um die Erde dreht. Dafür darf man der Religion danken. Das sich das geändert hat dürfen wir und unter anderem bei Galileo bedanken.
Da muss ich aber nun Widersprechen. Das es zu frühen Jahrhunderten oder Jahrtausende sicherlich Menschen gab, die glaubten die Erde sei eine Scheibe, will ich nicht bestreiten, aber Gelehrte Menschen wussten es auch schon zu der Zeit.
Zitat aus dem Wikipedia Eintrag für Christoph Kolumbus:
Die Kugelgestalt der Erde, Voraussetzung für den Plan des Kolumbus, war seit der Antike und auch im Mittelalter den Gelehrten bekannt und kaum bestritten, auch nicht von der katholischen Kirche. Vorstellungen einer
scheibenförmigen Erde finden sich in manchen Texten zwar auch, hatten aber wohl keinen Einfluss auf die Akzeptanz der Idee einer Westroute nach Ostasien. Das Problem für Kolumbus’ Plan lag im großen Abstand
So wie ich den Textausschnitt verstehe, hielten die Menschen Kolumbus Unterfangen nicht deshalb für unmöglich, weil sie glaubten er würde vom Rand der Welt fallen, sondern weil sie der Überzeugung waren, dieser Weg sei zu lange. Und sie hatten sogar damit recht. Wäre nicht zufällig Amerika dazwischen gewesen, wäre Kolumbus und seine Leute mit größter Wahrscheinlichkeit auf hoher See verhungert.
Bei dem Thema Erde und Sonne und Galileo stimme ich dir aber zu. Daran glaubte man wirklich lange daran nur aus dem Grund, weil man glaubte, man sei der Mittelpunkt des Universums.
Aber selbst da muss man immerhin zugestehen, je nach Epoche kann man es den Menschen nicht übel nehmen dies zu glauben.
Das die Erde Rund ist, war eher leicht zu erkennen, schon alleine durch den Horizont. Bei einer flachen Erde hätte man von einem Ende zum anderen blicken können. Und wie schon gesagt, für die Gelehrten die Ahnung über Mathematik hatten, konnten dies sogar mit Experimente belegen.
Ein recht einfaches (ich glaube bei den alten Ägypter) war, man steckte ein Stab senkrecht in den Boden und ein paar Kilometer weiter ein zweiten, ebenfalls Senkrecht. Anschließend wartete man, bis die Sonne über Stab eins direkt senkrecht darüber stand. Wahrscheinlich über ein Signal gab man einem Beobachter an Stab zwei nun zu verstehen, diesen zu kontrollieren. Durch die Erdkrümmung hatte dieser nun einen Schatten und an dessen Größe konnte man errechnen, wie groß der Umfang der Erde war.
Das die Erde nicht der Mittelpunkt des Universums ist, konnte man eigentlich nur dadurch erkennen, dass die Bewegung der Planeten im Sonnensystem nicht zu dem Modell passten. Ich glaube, dies war auch eines von Galileos Hauptargumente.
Und nach dem man nun erkannte, dass die Erde nicht der Mittelpunkt war, über nahm die Sonne für eine Zeit lang diese Position ein. Und nun weiß man, dass selbst das nicht stimmt.
Und damit ich auch etwas zum eigentlichen Thema schreibe:
Nein, ich glaube nicht, dass Außerirdisches Leben auf der Erde gibt. Auch wenn ich an Außerirdische glaube (also wenigstens ein paar Bakterien auf einem fernen Planeten), glaube ich nicht, dass uns eine hohe Zivilisation jemals besucht hat. Auch halte ich es für eher Unwahrscheinlich, dass selbst Bakterien durch einen Meteoriten auf die Erde kamen, denn selbst wenn Bakterien auf einem Meteoriten im Weltraum überleben könnten, spätestes beim Atmosphären eintritt wären sie vernichtet worden und aller spätestens beim Einschlag.
Aber ich würde mich freuen, wenn ich mich irre und man vielleicht doch mal ein Meteoriten findet (der vielleicht ins Wasser landete und somit halbwegs heil blieb), in dem man leben aus einer anderen Welt findet.
Was mich auch freuen würde ist, wenn man auch eines Tages nachweisen könnte, dass es auf dem Mars auch leben gab. Selbst wenn es nur ein paar Bakterien waren (aber besser ein paar Pflanzen oder so). Weil dies würde bedeuten, wenn es schon in einem Sonnensystem zwei Planeten mit Leben gibt (wenn auch Zeitbesetzt), bedeutet dies, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass es in der Galaxie noch mehr gibt.