Offensichtlich verstehst du unter "suchen" dasselbe wie "besuchen".
Nein, ich verstehe unter "suchen" die Lichtspektren der Atmosphären extrasolarer Planeten auf typische Spuren des Lebens zu untersuchen.
Wenn es intelligente Zivilisationen gibt ...
Wir waren beim Leben. Du bist schon 3,5 Milliarden Jahre weiter. Ich halte es für vollkommen plausibel, dass in unserem Lichtkegel keine andere Zivilisation sichtbar ist.
... und sie in der Sendetechnik mindestens so weit sind wie wir, dann kann es jede Sekunde geschehen, dass wir sie empfangen.
Typische Radio-Emissionen wie wir sie aussenden kommen gerade mal 50 Lichtjahre weit. Und die anderen werden nicht mit Gamma-Strahlen Rundfunk betreiben.
Wir sind also permanent auf der Suche nach der Antwort, ob es hochentwickeltes Leben gibt, ....
Und können nur feststellen, dass im Umkreis von 50 Lichtjahren keine hochtechnisierte Zivilisation existiert und das wir nicht ausgerechnet in den letzte drei, vier Jahrzehnten angefunkt wurden. Über Leben oder über weniger weit entwickelte Zivilisationen können wir noch nicht das geringste Sagen. In diesem Bereich geht aber die meiste Action ab. Leben existiert auf der Erde seit über drei Milliarden Jahre. Wir funken seit nicht einmal 100 Jahren, und das, was wir Funken, kommt gerade mal 50 Lichtjahre weit. Wenn die nächsten Nachbarn 100 Lichtjahre entfernt sind, dann werden sie uns mit SETI nicht entdecken, und wir werden sie nicht entdecken.
Davon mal ab ist es nicht einfach, dem Universum mitzuteilen, dass man existiert. Die nötige Sendeleistung und der Energieverbrauch übersteigt alles, was wir uns vorstellen können, vor allem da wir mit unserer Energie mehr tun wollen, als nur Signale zu senden. Aber selbst wenn andere Zivilisation tatsächlich in der Lage sein sollten, der Galaxie ihre Präsenz mitzuteilen, so ist es extrem unwahrscheinlich, dass wir oder eine andere Zivilisation genau dann hin hört, während dieser Super-Zivilisation sendet.
Aha, also alles was hier bislang von den Threadteilnehmern, einschließlich dir, gesagt wurde, ist nicht fundiert. Da machst du dir aber kein Kompliment
Fundiert im Sinne von "mit überprüfbaren Daten unterlegt".
Zumal es auch falsch ist. Warum sollten wir auf der Erde keine Aussagen über die Prinzipien machen können, nach denen Leben ensteht? Warum sollten wir keine Aussagen darüber machen, wie häufig erdähnliche Planeten enstehen? Und warum sollten die Ergebnisse nicht extrapoliert werden können?
Tun wir doch. Extrapolation der bisherigen Datenlage, die in den letzten Jahren vor allem durch Kepler angereichert wurde: Dort draußen sollte es 25.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000 terrestrische Planeten in habitablen Zonen um sonnenähnliche Sterne geben (die Zahl wächst stetig). Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass nur eine dieser vielen Welten Leben hervor gebracht hat?
Aber: Noch haben wir nicht genügend Planeten gefunden - geschweige denn dass wir bisher auch nur einen eingehend und vor allem auf Spuren des Lebens untersucht hätten - um abschätzen zu können, wie wahrscheinlich die Entwicklung von Leben außerhalb des Sonnensystems ist. Wir können nur schließen, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass nur auf der Erde leben entstanden sein soll.
amd322 schrieb:
Also wenn ich das lese,(kein Zweifel und es muss Leben geben)Tut mir leid,aber das ist für mich Religion pur.Ohne den geringsten Beweis mit irgendwelchen Formeln dass es Leben geben " muss" und das man Leben nachweisen kann,das ist Religion pur.Nennt es wie ihr wollt.Alienisch,E.T-Religion oder Ufoinisch.
Es ringt mir mehr Glaube ab, davon auszugehen, dass die Erde unter 250.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000 geeigneten Welten die einzige sein soll, auf der Leben entstanden ist.
Um eines klar zu sagen: Wir reden hier nicht einfach nur von den "vielen Welten, die zahlreicher sind als Sandkörner an den Stränden der Erde", sondern von Welten, die der Unseren sehr ähnlich sind.