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Gibt es außerirdisches Leben (auf der Erde)?
- Ersteller #basTi
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sverebom
Vice Admiral
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Damit man mir auch glaubt, dass man sich die Zahlen nicht zusammen spinnt: Hier eines von vielen Paper, das basierend auf den Daten der ersten 136 Tage der Kepler-Mission eine Extrapolation der Anzahl der terrestrischen Exoplaneten in habitablen Zonen sonnenähnlicher Sterne wagt.
Wir gehen im Moment von mindestens einer Sextrilliarde Sterne im beobachtbaren Universum aus. 90 Prozent dieser Sterne sind Sterne der Hauptreihe, als 900 Sextillionen. 8 Prozent dieser Sterne sind gelbe Zwerge wie die Sonne. Das sind noch immer 72 Sextillionen Sterne, die der Sonne ähnlich sind. Laut dem genannten Paper haben mindestens 34 Prozent aller sonnenähnlichen Sterne einen erdähnlichen Planeten. Das sind rund 25 Sextilionen terrestrische Exoplaneten in habitablen Zonen um sonnenähnliche Planeten.
Aber seien wir ruhig ein wenig pessimistischer. Gehen wir wie frühe Paper davon aus, dass nur 2 Prozent aller G-Sterne einen terrestrischen Planeten in der habitablen Zone haben, auch wenn diese Paper aufgrund von Beobachtungs-Artefakten mittlerweile widerlegt sind. Das wären noch immer mehr als eine Sextillion (eine 1 mit 36 Nullen) terrestrischer Exoplaneten in habitablen Zonen.
Und das sind nur nur sonnenähnliche G-Sterne. Rote, orangene und weiße Zwerge sind um ein Vielfaches häufiger. Dementsprechend wird Zahl terrestrischer Planeten in habitablen Zonen auch um ein Vielfaches größer (allerdings ist die mögliche Komplexität des Lebens um solche Sterne stark eingeschränkt), wenn wir auch diese Sterne einbeziehen.
Natürlich könnte ihr behaupten, dass die Studien allesamt meilenweit daneben liegen und die Zahl terrestrischer Planeten in habitablen Zonen sehr viel kleiner sein muss. Dann reden wir aber noch immer von Quintillionen (eine 1 mit 30 Nullen) oder Quintilliarden (eine 1 mit 22 Nullen) potentiell habitable Planeten. Wie groß ist die Chance, dass ihr aus dieser Masse an möglichen Welten die eine und einzige Welt heraus pickt, die es geschafft hat?
Das ist qualitativ eine ganze andere Aussage und Ausgangslage als "so viele Sterne wie Sandkörner auf der Erde" und "Aliens in einer Extradimension".
@amd322
Und der quantitative Wert, der eine Aussage über die Wahrscheinlichkeit derartiger extradimensionaler Wesen zulässt steckt wo genau?
P.S.: Willst du mit dem zweiten Link andeuten, dass die Suche nach Exoplaneten und Leben außerhalb des Sonnensystems der Esoterik zuzuordnen ist? NASA und ESA als die größten Eso-Vereine der Welt?
Wir gehen im Moment von mindestens einer Sextrilliarde Sterne im beobachtbaren Universum aus. 90 Prozent dieser Sterne sind Sterne der Hauptreihe, als 900 Sextillionen. 8 Prozent dieser Sterne sind gelbe Zwerge wie die Sonne. Das sind noch immer 72 Sextillionen Sterne, die der Sonne ähnlich sind. Laut dem genannten Paper haben mindestens 34 Prozent aller sonnenähnlichen Sterne einen erdähnlichen Planeten. Das sind rund 25 Sextilionen terrestrische Exoplaneten in habitablen Zonen um sonnenähnliche Planeten.
Aber seien wir ruhig ein wenig pessimistischer. Gehen wir wie frühe Paper davon aus, dass nur 2 Prozent aller G-Sterne einen terrestrischen Planeten in der habitablen Zone haben, auch wenn diese Paper aufgrund von Beobachtungs-Artefakten mittlerweile widerlegt sind. Das wären noch immer mehr als eine Sextillion (eine 1 mit 36 Nullen) terrestrischer Exoplaneten in habitablen Zonen.
Und das sind nur nur sonnenähnliche G-Sterne. Rote, orangene und weiße Zwerge sind um ein Vielfaches häufiger. Dementsprechend wird Zahl terrestrischer Planeten in habitablen Zonen auch um ein Vielfaches größer (allerdings ist die mögliche Komplexität des Lebens um solche Sterne stark eingeschränkt), wenn wir auch diese Sterne einbeziehen.
Natürlich könnte ihr behaupten, dass die Studien allesamt meilenweit daneben liegen und die Zahl terrestrischer Planeten in habitablen Zonen sehr viel kleiner sein muss. Dann reden wir aber noch immer von Quintillionen (eine 1 mit 30 Nullen) oder Quintilliarden (eine 1 mit 22 Nullen) potentiell habitable Planeten. Wie groß ist die Chance, dass ihr aus dieser Masse an möglichen Welten die eine und einzige Welt heraus pickt, die es geschafft hat?
Das ist qualitativ eine ganze andere Aussage und Ausgangslage als "so viele Sterne wie Sandkörner auf der Erde" und "Aliens in einer Extradimension".
@amd322
Und der quantitative Wert, der eine Aussage über die Wahrscheinlichkeit derartiger extradimensionaler Wesen zulässt steckt wo genau?
P.S.: Willst du mit dem zweiten Link andeuten, dass die Suche nach Exoplaneten und Leben außerhalb des Sonnensystems der Esoterik zuzuordnen ist? NASA und ESA als die größten Eso-Vereine der Welt?
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MikeBe
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So Leute, ich kann mir sehr gut vorstellen dass es außerirdisches Leben gibt, aber es ist nicht bewiesen dass es welches gibt, die Wahrscheinlichkeit spricht dafür.
Was ich glaube ist wieder ein anderer Schuh, dazu spreche ich ein Gebet, gehe zum Gottesdienst, in die Kirche, in den Tempel, rezitiere Mandras...........
Da ist ein unterschied, ich denke das wird auch so erkannt.
Was mich angeht, ich würde mich sehr freuen wenn außerirdisches Leben tatsächlich gefunden, entdeckt würde, aber solange dies nicht geschehen darf ich auch die extreme Variante, dass es kein Außerirdisches Leben gibt, nicht kategorisch ausschließen.
Ich möchte daher bitten, hier religiöse Gedanken, der Glaube an Gott/Götter, einen Schöpfer und anderes Spirituelles Gedankengut nicht zu verhöhnen, zu verhornballen oder diese Menschen zu beleidigen.
In der Natur gibt es auch keine Verschwendung, in diesem Sinne, sagen wir mal ein Mann produziert am Tag mindestens 100 000 Spermien, und wie viele Kinder zeugt er?
Ich kann diese Art der Auflistung beliebig fortsetzen, daher ist die Anzahl der Sterne nicht dass Killerargument.
Was ich glaube ist wieder ein anderer Schuh, dazu spreche ich ein Gebet, gehe zum Gottesdienst, in die Kirche, in den Tempel, rezitiere Mandras...........
Da ist ein unterschied, ich denke das wird auch so erkannt.
Was mich angeht, ich würde mich sehr freuen wenn außerirdisches Leben tatsächlich gefunden, entdeckt würde, aber solange dies nicht geschehen darf ich auch die extreme Variante, dass es kein Außerirdisches Leben gibt, nicht kategorisch ausschließen.
Ich möchte daher bitten, hier religiöse Gedanken, der Glaube an Gott/Götter, einen Schöpfer und anderes Spirituelles Gedankengut nicht zu verhöhnen, zu verhornballen oder diese Menschen zu beleidigen.
In der Natur gibt es auch keine Verschwendung, in diesem Sinne, sagen wir mal ein Mann produziert am Tag mindestens 100 000 Spermien, und wie viele Kinder zeugt er?
Ich kann diese Art der Auflistung beliebig fortsetzen, daher ist die Anzahl der Sterne nicht dass Killerargument.
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Lübke
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"Die Ergebnisse sind interessant und deuten vielleicht auf eine neue, aufregende Physik hin, die über Einstein hinaus geht, aber wir sollten Ruhe bewahren und die Ergebnisse zunächst überprüfen!".
genau was ich versucht hab dir klarzumachen. sie waren für die möglichkeit, dass die lichtgeschwindigkeit eventuell übertroffen wurde offen. was war daran jetzt so schwer? ich habe die möglichkeit genannt, dass die lichtgeschwindigkeit als absolute grenze vllt in unkenntnis von noch unbekannten faktoren eventuell doch nicht absolut sein könnte. jetzt kommst du plötzlich damit das als höhere physik zu betiteln und verkaufst es als deine eigene aussage und unterstellst mir "einsteinbashing"?
ich muss mich schon sehr über deine diskussionskultur wundern.
sverebom
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Nicht kategorisch, nein. Falls ich das getan haben sollte, dann ist dies im Eifer der Diskussion geschehen, und dann entschuldige ich mich auch dafür. Allerdings ist die extreme Variante so extrem, weil sie so unwahrscheinlich ist. Das mag noch nicht viel bedeuten, aber in anderen Gedankenspielen müssen wir diesen Umstand berücksichtigen.darf ich auch die extreme Variante, dass es kein Außerirdisches Leben gibt, nicht kategorisch ausschließen.
Ist das nicht ein Beispiel für Verschwendung, wenn die weibliche Eizelle von Hunderttausenden Spermien nur einer Einlass gewährt? Wie dem auch sei, "keine Verschwendung" bedeutet in meinen Augen nicht, dass die Natur bestrebt ist, nicht viel "Biomasse" zu erzeugen. Im Gegenteil, in meinen Augen ist die Natur bestrebt, keine Ressourcen ungenutzt zu lassen; sprich, Leben entsteht dort, wo Leben möglich ist, weil alles andere Verschwendung wäre.In der Natur gibt es auch keine Verschwendung, in diesem Sinne, sagen wir mal ein Mann produziert am Tag mindestens 100 000 Spermien, und wie viele Kinder zeugt er?
@Lübke
Tachyonen übertreffen die Lichtgeschwindigkeit nicht. Sie haben eine imaginäre Masse und existieren jenseits der "Lichtmauer" (wenn sie denn existieren). Das ist was anderes als gewöhnliche Materie auf Überlichtgeschwindigkeit zu beschleunigen und deutet auch nicht auf eine Physik hin, in der dies möglich wäre.
Das Problem ist, dass du mit einem Ohr aufschnappst, dass man am OPERA-Experiment überlichtschnelle Neutrinos beobachtet worden sein sollen - und daraus strickst du dann, dass die SRT widerlegt sei und dass wir eine Physik gefunden haben, mir der FTL-Antriebe vielleicht in greifbare Nähe rücken.
Dabei hat das eine mit dem anderen nichts zu tun, und wenn ich dich auf diese Verständnisfehler hinweise, ob im Guten oder mittlerweile genervt, kriege ich von dir meine Diskussionskultur um die Ohren gehauen. Dabei bist du es, der die meisten meiner Aussagen ignoriert. Du pickst dir nur die Aussagen heraus, die scheinbar in deine Argumentation passen. Und selbst die verstehst du noch falsch.
realAudioslave
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MikeBe schrieb:In der Natur gibt es auch keine Verschwendung, in diesem Sinne, sagen wir mal ein Mann produziert am Tag mindestens 100 000 Spermien, und wie viele Kinder zeugt er?
Ich kann diese Art der Auflistung beliebig fortsetzen, daher ist die Anzahl der Sterne nicht dass Killerargument.
Dieser Vergleich ist denkbar schlecht. Man kann hier nicht von Verschwendung sprechen, da die hohe Anzahl an Spermien schlicht notwendig ist um zielführend zu sein. Wären es weniger, wäre die Anzahl an erfolgreichen Befruchtungen deutlich geringer, was für den Homo Sapiens Sapiens und dem Fortbestand seiner Art wohl eher schlecht wäre. Und für alle anderen Tierarten wohl ebenso.
Lübke
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@GevatterTod: kann es sein dass wir in einer tour aneinander vorbeireden? ich erkläre unentwegt, dass es höchstwahrscheinlich keine tachyonen gibt, obwohl sie von der modernen wissenschaft über jahre anerkannt waren und in diversen theorien und versuchen wie z. b. die stringtheorie augenscheinlich bestätigt wurden. so nach und nach gelingt es aber die auf tachyonen zurückgeführten effekte anders zu erklären, so dass sie zwar noch nicht gänzlich wiederlegt, aber zumindst doch als sehr unwahrscheinlich angesehen werden. sie sind ein beleg dafür, dass auch etablierte und allgemein anerkannte theoreme, die durch andere theoreme und versuche untermauert werden können, wie eben die srt nicht zwingend absolut sein müssen. wenn also jemand ernsthaft in erwägung zieht, ob wissenschaftler oder nicht, dass die wissenschaft in zukunft einen weg finden könnte informationen, energie oder gar materie schneller als das licht zu transportieren, dann mag das zwar unwahrscheinlich sein, aber gänzlich unmöglich ist es nicht. solche überlegungen sind in einem rein spekulativen thread wie diesem also durchaus legitim.
ob es eine höhere physik geben wird, die dies evtl doch ermöglicht, können wir heute noch gar nicht wissen, denn alles was wir wissen ist folgerichtig unser aktueller physikalischer wissenstand. und der besagt (und hier schließt sich endlich der kreis) dass nach aktuellem kenntnisstand der physik lichtgeschwindigkeit nicht überschritten werden kann.
ob es eine höhere physik geben wird, die dies evtl doch ermöglicht, können wir heute noch gar nicht wissen, denn alles was wir wissen ist folgerichtig unser aktueller physikalischer wissenstand. und der besagt (und hier schließt sich endlich der kreis) dass nach aktuellem kenntnisstand der physik lichtgeschwindigkeit nicht überschritten werden kann.
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sverebom
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Was meinst du mit anerkannt? Es wurden Lösungen der SRT gefunden, die Tachyonen vorhersagen. Man konnte schnell schließen, dass sie mit der gewöhnlichen Materie nicht viel gemein haben können und hat diesen Lösungen der SRT nie viel Bedeutung beigemessen. Heute gilt das Auftreten von Tachyonen. etwa in diveresen Spielarten der Stringtheorie, als Makel, der dazu führt, dass das zu Grunde liegende Modell auszuschließen ist.obwohl sie von der modernen wissenschaft über jahre anerkannt waren und in diversen theorien und
Die Stringtheorie ist kein Experiment (und eigentlich nicht einmal eine Theorie, sondern eine bisher unbewiesene Hypothese). Weder ist die Stringtheorie bewiesen, noch geht aus ihr ein Beweis hervor (wie sollte dies auch möglich sein, wenn die Hypothese selbst nicht bewiesen ist).versuchen wie z. b. die stringtheorie augenscheinlich bestätigt wurden.
Das sind genau die argumentativen Unsauberkeiten, die mich stören. Ich bin mir nicht sicher, ob du es nicht besser weißt, oder ob du das absichtlich machst, um etwas zu suggerieren, was nicht da ist.
Tachyonen sind ein Beleg für gar nichts, weil deren Existenz nicht experimentell belegt ist. Und deren Existenz würde die SRT auch nicht widerlegen o.Ä.. Im Gegenteil! Tachyonen gehen aus der SRT hervor. Deren Existenz wäre ein weiterer von unzähligen Belegen der SRT.sie sind ein beleg dafür, dass auch etablierte und allgemein anerkannte theoreme, die durch andere theoreme und versuche untermauert werden können, wie die srt nicht zwingend absolut sein müssen.
Wenn wir aber darauf pfeifen, was wahrscheinlich ist und was nicht, dann jagen wir rosa Einhörnern hinterher. Man kann sich immer eine höhere Physik oder Realität, in der all das wahr ist, was man gerne als wahr annehmen möchte, herbei reden..... aber gänzlich unmöglich ist es nicht. solche überlegungen sind in einem rein spekulativen thread wie diesem also durchaus legitim.
Wir können aber nur über das reden, was wir wissen. Wir können nur aus dem Bekannten extrapolieren. Andernfalls ... siehe rosa Einhörner.ob es eine höhere physik geben wird, die dies evtl doch ermöglicht, können wir heute noch gar nicht wissen, denn alles was wir wissen ist folgerichtig unser aktueller physikalischer wissenstand. und der besagt (und hier schließt sich endlich der kreis) dass nach aktuellem kenntnisstand der physik lichtgeschwindigkeit nicht überschritten werden kann.
Um eines klarzustellen: Ich wünsche mir auch, dass es einen Warp-Antrieb gibt, und wenn ich es erleben sollte, dass jemand einen Warp-Antrieb baut, dann würdest du mich nackig und mit Götterspeise beschmiert durch die Straßen tanzen sehen. Aber was ich mir wünsche und was augenscheinlich wahr sein kann, sind zwei paar Schuhe. Ich kann damit leben und mir andere Lösungen überlegen.
P.S.: Zur Erinnerung: Warp-Antriebe und Wurmlöcher gehen aus der aktuellen Physik hervor.
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Auch nach höherem Wissensstand bleiben einige Aspekte bestehen:
- Objekte mit Ruhemasse > 0 kriegst du nicht auf Lichtgeschwindigkeit, geschweige denn höher. Was denkst du, warum die bei Mass Effect den Kniff mit "Element Zero" und eben dem Namensgebenden Masseneffekt verwenden? Dort wird (grundsätzlich richtig) damit gespielt, dass ein Objekt mit negativer Ruhemasse sehr wohl Überlicht erreichen kann. Nur... negative Masse? Hm....
- Alle Objekte, die sich bewegen, strahlen. Im einfachsten Falle strahlen sie sichtbares Licht und Wärme ab. Jetzt kommt der Trick mit der Verschiebung: Wenn sich das Objekt richtig schnell bewegt, also schon mit einem durchaus beachtlichen Bruchteil von c, dann verschiebt sich das infrarote Spektrum gern mal in den sichtbaren Bereich, während sich der sichtbare Bereich erst in den UV-Bereich verschiebt, um irgendwann sogar als Gammastrahlung zu enden. Es mag ja witzig sein, dass es für ein Auto, dass 1/3c fährt, keine roten Ampeln mehr gibt, aber für alle anderen Autos in Fahrtrichtung wäre der Gammablitz recht eklig.
- der Kausalität wären FTL-Reisen evtl. nicht gerade zuträglich, aber das ist eher Spekulation
- Thema Navigation: Egal ob du nun in einer Warpblase steckst oder einen Masseneffekt-Antrieb hast oder sonstwas: Du wirst deine Umgebung nicht wahrnehmen können. Wie navigierst du blind & taub? Du kannst nur losfliegen und hoffen, dass in 2-3 Lichtjahren Entfernung nicht doch ein Stück Kometendreck in deiner Bahn liegt.
Sorry, aber bevor FTL-Reisen möglich sind wird man eher erfolgreich die Heisenberg-Kompensatoren abkoppeln können.
- Objekte mit Ruhemasse > 0 kriegst du nicht auf Lichtgeschwindigkeit, geschweige denn höher. Was denkst du, warum die bei Mass Effect den Kniff mit "Element Zero" und eben dem Namensgebenden Masseneffekt verwenden? Dort wird (grundsätzlich richtig) damit gespielt, dass ein Objekt mit negativer Ruhemasse sehr wohl Überlicht erreichen kann. Nur... negative Masse? Hm....
- Alle Objekte, die sich bewegen, strahlen. Im einfachsten Falle strahlen sie sichtbares Licht und Wärme ab. Jetzt kommt der Trick mit der Verschiebung: Wenn sich das Objekt richtig schnell bewegt, also schon mit einem durchaus beachtlichen Bruchteil von c, dann verschiebt sich das infrarote Spektrum gern mal in den sichtbaren Bereich, während sich der sichtbare Bereich erst in den UV-Bereich verschiebt, um irgendwann sogar als Gammastrahlung zu enden. Es mag ja witzig sein, dass es für ein Auto, dass 1/3c fährt, keine roten Ampeln mehr gibt, aber für alle anderen Autos in Fahrtrichtung wäre der Gammablitz recht eklig.
- der Kausalität wären FTL-Reisen evtl. nicht gerade zuträglich, aber das ist eher Spekulation
- Thema Navigation: Egal ob du nun in einer Warpblase steckst oder einen Masseneffekt-Antrieb hast oder sonstwas: Du wirst deine Umgebung nicht wahrnehmen können. Wie navigierst du blind & taub? Du kannst nur losfliegen und hoffen, dass in 2-3 Lichtjahren Entfernung nicht doch ein Stück Kometendreck in deiner Bahn liegt.
Sorry, aber bevor FTL-Reisen möglich sind wird man eher erfolgreich die Heisenberg-Kompensatoren abkoppeln können.
Lübke
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ich will auch gar nicht selbst für eine überlichtreise sprechen, ich selbst glaube eher an eine wie auch immer geartete unkonventionelle lösungsmöglichkeit.
aber zumindest die navigation wäre schon möglich, da man ja richtung und reisezeit vorherberechnen kann (wie in star wars, wo ein lichtsprung nur nach vorheriger routenberechnung möglich ist). wie man allerdings objekte abwehren möchte, die die flugbahn kreuzen und somit mit überlichtgeschwindigkeit auf das schiff treffen, wäre das nächste problem (womit die star wars-routenplanung schon nutzlos ist). eine konventionelle panzerung wäre hier sicherlich nutzlos, egal wie dick sie wäre. und alle teilchen kann man sicher nicht vorrausberechnen zumal sie vorher katalogisiert sein und permanent überwacht werden müssten, und zwar bis zum letzten staubkorn.
aber zumindest die navigation wäre schon möglich, da man ja richtung und reisezeit vorherberechnen kann (wie in star wars, wo ein lichtsprung nur nach vorheriger routenberechnung möglich ist). wie man allerdings objekte abwehren möchte, die die flugbahn kreuzen und somit mit überlichtgeschwindigkeit auf das schiff treffen, wäre das nächste problem (womit die star wars-routenplanung schon nutzlos ist). eine konventionelle panzerung wäre hier sicherlich nutzlos, egal wie dick sie wäre. und alle teilchen kann man sicher nicht vorrausberechnen zumal sie vorher katalogisiert sein und permanent überwacht werden müssten, und zwar bis zum letzten staubkorn.
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MikeBe
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Nee, das Problem stellt sich erst gar nicht. Soll ich verraten warum?
Ich mache es einfach mal:-):
Es sind keine Reisen mit Lichtgeschwindigkeit möglich. Auch nicht mit annähernd Lichtgeschwindigkeit.
Daraus folgt der Schluss dass ich mir auch keine Gedanken über die Navigation machen muss.
Das würde sich auch nicht ändern wenn morgen ein Wissenschaftler Tachyonen entdecken würde.
Ich mache es einfach mal:-):
Es sind keine Reisen mit Lichtgeschwindigkeit möglich. Auch nicht mit annähernd Lichtgeschwindigkeit.
Daraus folgt der Schluss dass ich mir auch keine Gedanken über die Navigation machen muss.
Das würde sich auch nicht ändern wenn morgen ein Wissenschaftler Tachyonen entdecken würde.
sverebom
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Das Problem mit FTL-Antrieben ist, dass man weitaus mehr Probleme lösen muss, als irgendwie auf Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen. Selbst wenn dir Letzteres gelingt, dann kommst du möglicherweise nicht an den Problemen vorbei, die sich ergeben, wenn man sich nahe der oder exakt mit Lichtgeschwindigkeit bewegt.
Ich würde mein Geld im Moment auf Wurmlöcher setzen. Die kommen vielleicht sogar ohne exotische Materie aus, wie einige Spielarten der Stringtheorie zeigen. Und sie könnten erklären, warum wir keine anderen Zivilisation sehen, denn man müsste auch am Zielort ein Wurmloch installieren, aber den Zielort kann man weiterhin, wenn überhaupt, nur mit sehr geringen Geschwindigkeiten erreichen. Sprich, Zivilisationen breiten sich weiterhin nur in sehr kleinen Raumregionen aus. Allerdings haben wir nicht die leiseste Idee, wie Wurmlöcher überhaupt zu konstruieren sind.
Ich würde ja gerne etwas Optimistischeres zu dem Thema beitragen, aber ich sehe absolut nicht, was sein könnte.
Ich würde mein Geld im Moment auf Wurmlöcher setzen. Die kommen vielleicht sogar ohne exotische Materie aus, wie einige Spielarten der Stringtheorie zeigen. Und sie könnten erklären, warum wir keine anderen Zivilisation sehen, denn man müsste auch am Zielort ein Wurmloch installieren, aber den Zielort kann man weiterhin, wenn überhaupt, nur mit sehr geringen Geschwindigkeiten erreichen. Sprich, Zivilisationen breiten sich weiterhin nur in sehr kleinen Raumregionen aus. Allerdings haben wir nicht die leiseste Idee, wie Wurmlöcher überhaupt zu konstruieren sind.
Ich würde ja gerne etwas Optimistischeres zu dem Thema beitragen, aber ich sehe absolut nicht, was sein könnte.
Lübke
Fleet Admiral
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also zumindest annähernd lichtgeschwindigkeit zu erreichen wäre möglicherweise realistisch, nur ob man lebewesen so reisen lassen kann oder nur tote materie transportieren...
man könnte z. b. einen protonenklumpen (protonen machen fast die gesamte masse eines atoms aus, zwischen atomkern und elektronen ist aber ein für den maßstab gigantischer zwischenraum, der das volumen des atoms ausmacht) in einer art "superteilchenbeschleuniger" auf dem schiff auf lichtgeschwindigkeit bringen und wenn die geschwindigkeit erreicht ist, beide sich gegenseitig abstoßen lassen. da der protonenball sagen wir mal 99,999% der gesamtmassse ausmacht und das schiff nur 0,001% würde sich genau entgegengesetzt die geschwindigkeit aufeinander übertragen. der protonenball bleibt fast liegen (ok 0,001 c ist noch immer verdammt schnell) und das schiff wird aus dem stand auf 0,99999% lichtgeschwindigkeit beschleunigt. über g-kräfte braucht man da wohl nicht mehr nachzudenken
wenn dieses schiff jetzt GevatterTods wurmlochausgang transportieren würde, wäre er in ca 20 jahren im gliese-sonnensystem. ab da wären in dieser theorie dann zwei sonnensysteme miteinander entsprechend verknüpft. und würde die gliese-planeten (von denen zwei möglicherweise erdähnlich sein könnten, mit betonung auf möglicherweise und könnten!) für uns erreichbar und somit nutzbar machen.
aber jetzt kommt das problem, dass das schiff irgendwo im gliese-system anhalten müsste. will man das mit noch einem protonenball machen, geht nur noch halbe lichtgeschwindigkeit, da man ja die masse des zweiten balls mittransprortieren muss... und schon sinds 40 jahre bis gliese...
man könnte z. b. einen protonenklumpen (protonen machen fast die gesamte masse eines atoms aus, zwischen atomkern und elektronen ist aber ein für den maßstab gigantischer zwischenraum, der das volumen des atoms ausmacht) in einer art "superteilchenbeschleuniger" auf dem schiff auf lichtgeschwindigkeit bringen und wenn die geschwindigkeit erreicht ist, beide sich gegenseitig abstoßen lassen. da der protonenball sagen wir mal 99,999% der gesamtmassse ausmacht und das schiff nur 0,001% würde sich genau entgegengesetzt die geschwindigkeit aufeinander übertragen. der protonenball bleibt fast liegen (ok 0,001 c ist noch immer verdammt schnell) und das schiff wird aus dem stand auf 0,99999% lichtgeschwindigkeit beschleunigt. über g-kräfte braucht man da wohl nicht mehr nachzudenken
wenn dieses schiff jetzt GevatterTods wurmlochausgang transportieren würde, wäre er in ca 20 jahren im gliese-sonnensystem. ab da wären in dieser theorie dann zwei sonnensysteme miteinander entsprechend verknüpft. und würde die gliese-planeten (von denen zwei möglicherweise erdähnlich sein könnten, mit betonung auf möglicherweise und könnten!) für uns erreichbar und somit nutzbar machen.
aber jetzt kommt das problem, dass das schiff irgendwo im gliese-system anhalten müsste. will man das mit noch einem protonenball machen, geht nur noch halbe lichtgeschwindigkeit, da man ja die masse des zweiten balls mittransprortieren muss... und schon sinds 40 jahre bis gliese...
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SciFi, sowohl als Spiel, Film oder Literatur, soll in erster Linie unterhalten. Das ändert aber nichts daran, dass einige Konzepte durchaus realistischen Hintergrund haben.MikeBe schrieb:Ein Spiel kann man doch nicht für mögliche Parallelen zur Realität heran ziehen.
So wird z.B. bei Mass Effect explizit auf die Rot- und Blauverschiebung bei FTL-Reisen hingewiesen und auch darauf, dass Infrarot zu sichtbarem Licht wird, während sichtbare Emissionen in den Gamma-Bereich driften. Es wird hingegen mal eben verschwiegen, was so ne Dosis Gammastrahlung anrichtet oder wie extrem die Bestrahlung tatsächlich wäre, wenn ein Schiff von der Größe der Souvereign durchs All donnert. Die Reaper müssten keine Planeten angreifen, sie müssten nur drauf zu fliegen und kurz vorher abdrehen.
Bei Star Wars wird das Problem weitestgehend umgangen. Der Hyperraum ist kein Teil des 3D-Raumes, ein Schiff im Hyperraum kann nicht von Meteoriten etc. getroffen werden. Das Problem entsteht erst beim Rücksprung in den Normalraum. Verrechne dich um ein paar tausend Kilometer, und du landest in einer Sonne oder einem Asteroidengürtel. Das einzige, was im SW-Hyperraum noch Wirkung zeigt, ist Gravitation. Starke Gravitation (grob: ne planetare Masse) holen Schiffe aus dem Hyperraum. Siehe auch: Imperiale Abfangkreuzer.Lübke schrieb:aber zumindest die navigation wäre schon möglich, da man ja richtung und reisezeit vorherberechnen kann (wie in star wars, wo ein lichtsprung nur nach vorheriger routenberechnung möglich ist). wie man allerdings objekte abwehren möchte, die die flugbahn kreuzen und somit mit überlichtgeschwindigkeit auf das schiff treffen, wäre das nächste problem (womit die star wars-routenplanung schon nutzlos ist).
Nun, das klingt ein wenig nach Stargate. Aber ja, es könnte funktionieren. Du müsstest nur viele Jahre investieren, um ein Tornetzwerk zu erschaffen. Immerhin musst du aber nciht alle "Torkonstruktions-Roboter" gleichzeitig bauen und los schicken. Es lohnt nicht, einen 100 Lichtjahre entfernten Planeten heute schon anzufliegen. Schick erst einmal den Roboter für das 10ly entfernte Ziel los. Wenn das Tor dort steht, schick den nächsten Bot von diesem Tor aus los etc. etc.GevatterTod schrieb:Ich würde mein Geld im Moment auf Wurmlöcher setzen. Die kommen vielleicht sogar ohne exotische Materie aus, wie einige Spielarten der Stringtheorie zeigen. Und sie könnten erklären, warum wir keine anderen Zivilisation sehen, denn man müsste auch am Zielort ein Wurmloch installieren, aber den Zielort kann man weiterhin, wenn überhaupt, nur mit sehr geringen Geschwindigkeiten erreichen. Sprich, Zivilisationen breiten sich weiterhin nur in sehr kleinen Raumregionen aus. Allerdings haben wir nicht die leiseste Idee, wie Wurmlöcher überhaupt zu konstruieren sind.
Lübke
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stimmt, mit dem "hyperraum" wird nicht nur in star wars ein nicht unerheblicher teil der probleme umgangen... damit funktionierts dann halt bei sw aber leider noch immer nicht in der realität 

so ein stetig und expondentiell wachsendes tornetzwerk wäre schon was feines. man kann ja von jedem neuen tor in mehrere richtungen weiterreisen, sodass man keine linie, sondern gleich ein netzwerk etabliert.
war auch mein erster gedanke, aber dass eine idee schon für filme genutzt wurde, macht sie ja auch nicht mehr oder weniger realistischNun, das klingt ein wenig nach Stargate.
so ein stetig und expondentiell wachsendes tornetzwerk wäre schon was feines. man kann ja von jedem neuen tor in mehrere richtungen weiterreisen, sodass man keine linie, sondern gleich ein netzwerk etabliert.
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sverebom
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Mach-Lorentz-Antrieb (allerdings ist an dem Effekt wohl auch nicht viel dran, wie den im letzten Kommentar verlinkten Artikel entnehmen kann).
Das ist Blödsinn, was Star Wars da macht. Selbst wenn du in ein Planetensystem springst, ist es extrem unwahrscheinlich, etwas zu treffen. Eher müsste man eine Berechnung anstellen, wollte man etwas treffen.Verrechne dich um ein paar tausend Kilometer, und du landest in einer Sonne oder einem Asteroidengürtel.
Das Schiff wäre bei 0,1 c noch immer 1.000 Jahre untwergs. Dennoch, ich habe nicht bedacht, dass das Schiff klein und automatisiert sein oder gar durch ein Wurmloch mit der Erde verbunden sein könnte. Auch wenn uns Wurmlächer nicht sofort irgendwo hin bringen, wird interstellare Kolonisation plötzlich sehr viel einfacher. Schick das Wurmloch voraus, und wenn es angekommen ist, holst du die Siedler nach. Aber da wir keine interstellare Kolonisation beobachten ...Es lohnt nicht, einen 100 Lichtjahre entfernten Planeten heute schon anzufliegen.
Lübke
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Aber da wir keine interstellare Kolonisation beobachten ...
ich nehme an, du gehst bei der annahme davon aus, dass nicht selektiv nur die planeten besiedelt werden, die besonders hochwertig sind, sondern pauschal jeder planet besiedelt werden würde. der zeit- und energieaufwand für so eine erschließung ist ja nicht grad ohne, und wenn am ende nur unbewohnbare planeten mit wenig masse oder kaum resourcen dabei rumkommen, obwohl andere sonnensysteme bedeutend mehr zu bieten hätten...
noch haben wir keinen planeten außerhalb unseres sonnensystems wirklich gesehen, wir haben lediglich ihr vorhandensein am verhalten ihrer sonne errechnen können wenn ich mich nicht täusche.
vllt sitzen außerirdische schon zwei sonnensysteme weiter und kultivieren grad einen neuen planeten für ihre spezies
ich mein um leben auf einem planeten zu entdecken müsste man ja erstmal den planeten "sehen" können, oder?
sverebom
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Das Fermi-Paradoxon geht so: Eine Zivilisation kolonisiert, sobald sie dazu in der Lage ist, eine handvoll erreichbarer Welten. Die Kolonien werden über kurz oder lang ihrerseits eine handvoll erreichbarer Welten kolonisieren. Schon haben wir einige Dutzend kolonisierter Welten, die dieses Spielchen weiter treiben. Und so weiter und so fort. In Windeseile ist jeder Lebensraum in der Galaxie von Zivilisationen besetzt (jede Kolonie wird unweigerlich zu einer eigenen Kolonisation), die ständig nach neuem Lebensraum Ausschau halten. Das hätte zu jedem Zeitpunkt in den letzten drei, vier, fünf Milliarden Jahre geschehen können. Die Erde wäre kolonisiert worden, kaum dass sie lebensfreundlich war, und immer wieder kolonisiert worden, kaum dass wieder "frei" war.
Mit Wurmlöchern ändert sich aber eine Sache: Die Kolonien wären nicht vom Ursprungsort abgeschnitten. Es gäbe eine große Zivilisation, die sich über unzählige Welten erstreckt. Wie verändert dies die Dynamik der Ausbreitung dieser Zivilisation? Wird weiterhin jede "Kolonie" versucht sein, erreichbare Welten zu kolonisieren? Oder breitet sich die Zivilisation nur Stern für Stern, Wurmloch für Wurmloch aus? Aber selbst dann wäre die Galaxie in einem Bruchteil der Zeit, seit dem Zivilisationen in der Milchstraße existieren können, kolonisiert worden.
Irgendwas muss die Kolonisation stoppen oder verhindern: Entweder sind wir nahezu allein und vor allem eine der ersten Zivilisationen, die sich zu den Sternen aufmachen, oder interstellare Kolonisation ist unmöglich oder findet ganz anders statt, als wir nach Jahrzehnten mit Star Trek erwarten.
Mit Wurmlöchern ändert sich aber eine Sache: Die Kolonien wären nicht vom Ursprungsort abgeschnitten. Es gäbe eine große Zivilisation, die sich über unzählige Welten erstreckt. Wie verändert dies die Dynamik der Ausbreitung dieser Zivilisation? Wird weiterhin jede "Kolonie" versucht sein, erreichbare Welten zu kolonisieren? Oder breitet sich die Zivilisation nur Stern für Stern, Wurmloch für Wurmloch aus? Aber selbst dann wäre die Galaxie in einem Bruchteil der Zeit, seit dem Zivilisationen in der Milchstraße existieren können, kolonisiert worden.
Irgendwas muss die Kolonisation stoppen oder verhindern: Entweder sind wir nahezu allein und vor allem eine der ersten Zivilisationen, die sich zu den Sternen aufmachen, oder interstellare Kolonisation ist unmöglich oder findet ganz anders statt, als wir nach Jahrzehnten mit Star Trek erwarten.
Spielt kein Rolle. Sie breiten sich von Stern zu Stern aus, bis sie nahe genug sind, um die Erde eingehend zu untersuchen und als lohnendes Ziel zu erkennen.ich mein um leben auf einem planeten zu entdecken müsste man ja erstmal den planeten "sehen" können, oder
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