man konzentriert sich nur noch auf die systeme, die einen wirklichen mehrwert bringen.
Dann breiten sie sich gar nicht aus. Um eine materiellen Mehrwert wird es niemals gehen.
ich sage mal, wenn unser szenario vom wurmloch, dass per schiff mit annähernder lichtgeschwindigkeit gebracht wird,
Oooooh, für eine Zivilisation, die ein geöffnetes Wurmloch mit Beinahe-Lichtgeschwindigkeit transportieren kann, bekäme das Universum eine ganz andere Gestalt. Tatsächlich kann in diesem Szenario das Fermi-Paradoxon möglicherweise gelöst werden.
Der Clou: Wir wären durch das Wurmloch mit dem Bezugssystems des Schiffes verbunden, und da das Schiff mit relativistischen Geschwindigkeiten unterwegs ist, ist es auch relativistischen Effekten unterworfen. Wenn wir das Schiff nun zur Andromeda-Galaxie schicken, dann würde die Reise für einen außenstehenden Beobachter 2,5 Millionen Jahre dauern. Aber nicht für uns. Wir sind ja durch das Wurmloch mit dem Bezugssystem des Schiffes verbunden, und im Bezugssystem des Schiffes dauert die Reise zur Andromeda-Galaxie nur 15 Jahre. Das bedeutet, dass wir nach 15 Jahren durch das Wurmloch treten können - und wir wären in der Andromeda-Galaxie.
Und vielleicht kommt es noch besser: Das Wurmloch muss während der Reise nicht groß sein. Es kann winzig sein, mikroskopisch klein, gerade groß genug, um Signale durch das Wurmloch zu schicken. Und es kann von der Erde aufrecht gehalten werden. Das bedeutet, dass auch das Schiff winzig sein kann, wodurch es deutlich einfacher wird, das Schiff in den Bereich relativistischer Geschwindigkeiten zu beschleunigen. Und am Zielort angekommen, blasen wir das Wurmloch einfach auf eine sinnvolle Größe auf.
Wie so dass Fermi-Paradoxon möglicherweise gelöst wird:
1. Zwar könnte eine solche Zivilastion aus ihrer Sicht in kurzer Zeit viele Welten erreichen, aber aus unserer Sicht würden sie dafür viele Millionen Jahre benötigen. Um die Galaxie zu erschließen, vergingen aus unserer Sicht vielleicht Milliarden Jahre.
2. Aber warum sollten sie das tun? Die können in wenigen Jahrzehnten den Rand des beobachtbaren Universums erreichen. Ihnen stehen einige Sextillionen Welten offen. Warum sollten sie sich für eine kleine, blaue Kugel in einem Seitenarm einer durchschnittlichen Galaxie interessieren.
Zu mal sie von unserer Existenz wahrscheinlich nicht einmal etwas mitkriegen, denn während sie zur Andromeda unterwegs sind, vergehen bei uns 2,5 Milliarden Jahre. Eine Wurmloch-Zivilisation verabschiedet sich unweigerlich aus unserer Realität und aus der Realität jeder anderen Zivilisation. Jede Zivilisation würde für sich alleine existieren, außer sie begegnen sich zufällig, was nahezu beliebig unwahrscheinlich ist.
Aber bevor dir jetzt der Kopf platzt: Wir haben noch kein Wurmloch beobachtet. Wir wissen nicht, was ein Wurmloch benötigt. Wir wissen nicht, ob ein Wurmloch überhaupt von Materie durchquert werden kann. Und selbst wenn es keine Unmengen an exotischer Materie benötigen oder wir diese Materie auftreiben könnten, wüssten wir nicht, wie sie zu bauen sind. Sie sind nur eine mathematische Spielerei mit interessanten Konsequenzen.
-oSi- schrieb:
Das Raumschiff muss erstmal das Ziel erreichen, um das Wurmloch zu etablieren.
Oder etwa nicht?
Soweit ich weiß spricht nichts dagegen, ein Wurmloch auf einem Objekt, das beschleunigt wird, zu installieren. Aber wer weiß schon, was da für eine Mathematik drin steckt, wenn denn solche Objekte überhaupt möglich sind. Vielleicht zeigt sich, dass in dem Fall der Energiebedarf für den Transport des Wurmloches gegen unendlich geht.
Zum Vergessen braucht man nur Zeit.
Die Reisen wären sehr kurz, vor allem wenn den "Wurmloch-Transporter" mit relativistischen Geschwindigkeiten bewegt.
Daaron schrieb:
Ob die Kolonien irgendwann expandieren? Die Frage ist: Warum sollten sie?
Aus den gleichen Gründen, weshalb sie die ersten Kolonien errichtet haben.