Gibt es außerirdisches Leben (auf der Erde)?

Daaron schrieb:
Kurz und knapp: Das hat nix mehr mit Wille zu tun. Ein Generationenschiff würde die Ressourcen der Erde für mehrere Jahre komplett binden. Das ist nicht so ne billige Hitsche wie so n Space Shuttle oder die ISS. Wenn du die Ressourcen, die du in das Schiff verschwenden willst, lieber in globale Entwicklung steckst, könntest du die gesamte 3. Welt mit sauberem Trinkwasser, Wohnungen, Nahrung und Strom versorgen sowie jeden Warlord entwaffnen.

Jahre? Jahrzente oder sogar Jahrhunderte würde es die Ressourcen binden. Man schafft es ja nichtmal innerhalb von 14 Jahren eine Raumstation fertigszustellen, was an den gleichen Gründen scheitert. Es ist extrem teuer, wobei ein Generationenraumschiff erstmal überhaupt keinen Zweck erfüllt, ausser Geld zu kosten und Ressourcen zu fressen.

Ehe die Menscheit so etwas baut, leben wir längst auf Mond und Mars und selbst dann gäbe es nur einen Grund, ein solches Projekt in Angriff zu nehmen: die Sonne stirbt und wir müssen weg.

Zwar glaube ich auch, das man die Grundlagen innerhalb weniger Jahrzente zumindest in der Theorie perfektionieren kann, testen geht aber erst, wenn man investiert. Und das wird nie passieren, ohne einen wirklich trifftigen Grund.

Die angesprochenen Biosphären sind übrigens allesamt gescheitert:
http://de.wikipedia.org/wiki/Biosphäre_2
http://de.wikipedia.org/wiki/Biosphäre_3

Wie gesagt, möglich ist es mit Sicherheit, aber nicht heute.
 
GevatterTod schrieb:
Ich würde auch viel lieber darüber reden, warum außerirdische Zivilisation möglicherweise in großer Zahl vorhanden sein müssen, um zu erklären, warum wir noch von keiner anderen Zivilisation gehört haben, aber dazu kommen wir ja nicht.

Über diesen Punkt wurde auch schon gesprochen. Ich denke das höhere Zivilisationen hier ebenso eine "oberste Direktive" haben und sich deshalb nicht direkt einmischen und mit großem Tamtam erscheinen weil sie genau wissen das dies einer weniger entwickelten Zivilisation mehr schadet als nutzt.

Übrigends sollen längst außerirdische Zivilisationen Kontakt mit ausgewählten Personen und gewissen Regierungen aufgenommen haben, aber davon wird man vergeblich etwas in den Massenmedien erfahren. Bei diesen Dingen steht dann immer Aussage gegen Aussage und die Wahrheit ist nur schwer zu ermitteln.

Was die höheren Dimensionen angeht war die Stringtheorie ein schlechtes Beispiel, hier orientiere ich mich an den 12 dimensionalen Raum wie ihn Burkhard Heim beschrieben und berechnet hat.


@MikeBe
Und ich bleibe dabei das nicht nur interstellare Raumfahrt sondern auch intergalaktische Raumfahrt möglich ist, aber jeder darf hier seine eigene Meinung haben.
 
Du bist nicht zufällig der gleiche Megatron wie bei Allmystery? Weil dann können Daaron, GevatterTod und jeder andere hier sich jegliche Diskussion mit dir sparen.

Aber mal eine Frage: du glaubst wirklich, das es Kontaktaufnahmen von Ausserirdischen gibt, aber das Ganze ist soooo Geheim, das du davon weisst? Oder überhaupt jemand? :D

Und zur obersten Direktive... Star Trek ist ne feine Sendung, ich bin ein Fanboy, aber man sollte Fakt und Fiktion doch trennen können.
 
realAudioslave schrieb:
Du bist nicht zufällig der gleiche Megatron wie bei Allmystery? Weil dann können Daaron, GevatterTod und jeder andere hier sich jegliche Diskussion mit dir sparen.

Da kannst du beruhigt sein denn diese Frage kann ich mit einen klaren Nein!! beantworten, musste erst mal nachsehen denn bisher bin ich noch nicht über diese Seite gestolpert. Daaron, Gevatter Tod können ruhig weiter diskutieren, ich sorge hin und wieder nur für den Ausgleich wenn die Diskussion zu einseitig wird.

Aber mal eine Frage: du glaubst wirklich, das es Kontaktaufnahmen von Ausserirdischen gibt, aber das Ganze ist soooo Geheim, das du davon weisst? Oder überhaupt jemand? :D

Das ist gar nicht sooo Geheim, es gibt genügend Bücher wo darüber berichtet wird. Aber wie ich bereits andeutete kann ich ebenso wenig konkrete Beweise liefern. Konkretere Beweise gibt es in Sachen UFO's. Hier gibt es (abgesehen von den vielen Fälschungen) auch einige die mit keinen anderen irdischen Phänomen erklärbar sind. Fotos die von mehreren unabhängigen Filmstudios genauestens untersucht wurden und dabei nicht die geringsten Hinweise auf eine Fälschung gefunden wurden.

In den 80ern und 90ern konnte man über diese Themen noch wesentlich offener diskutieren als heute. Das soll aber nicht heissen das die Menschen damals viel leichtgläubiger waren, denn zwischen "offen aber kritisch" und "kategorisch alles ablehnen" besteht noch ein Unterschied. Zumindest wurde man nicht gleich als Spinner angesehen wenn man sich mit solchen Themen beschäftigte.

Und zur obersten Direktive... Star Trek ist ne feine Sendung, ich bin ein Fanboy, aber man sollte Fakt und Fiktion doch trennen können.

Star Trek ist deshalb eine feine Sendung weil viel von diesen Wissen (was für viele sooo abwegig ist) mit in die Serie eingebaut wurde und es nicht primär um schreckliche Monster, Aliens und Weltraumschlachten geht.

Abschließend noch ein Zitat zum Thema Fakt und Fiktion:
Alles was wir Menschen uns vorstellen können, können wir auch verwirklichen, denn das absolut Unmögliche können wir uns auch nicht vorstellen.
 
Helios co. schrieb:
Über den Rest sind wir uns durchaus einig.
Wenn du also auch der Meinung bist, dass die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwann FTL-Technologien entwickelt werden könnten, ganz stark gegen "nicht existent" geht und daher in einer Diskussion, in der wir darüber reden wollen, was wahrscheinlich sein wird, nicht zu berücksichtigen ist, warum zwingst du uns dann diese Diskussion auf? Damit wir alle darin übereinstimmen, dass es eine Wahrscheinlichkeit von einem Nano-Prozent gibt, dass eine noch zu entdeckende Physik doch noch den Weg in ein Star Trek Universum ebnen wird? Kannst du haben: Es gibt eine beinahe unendlich geringe Chance, dass wir irgendwann mit Warp-Antrieben oder Wurmlöchern zu den Sternen reisen werden, aber weil diese Chance unendlich gering ist, ist sie in dieser Diskussion nicht zu berücksichtigen. Freilich können wir darüber reden, was wäre, wenn es doch möglich wäre, aber dazu müssten erst einmal all jene, die unbedingt haben wahr haben wollen, dass eine noch zu entdeckende Physik den Weg zu den Sternen ebnen wird, den Mund halten. Im Moment ist keine Diskussion möglich, wenn jeder behauptet, dass eine Extra-Dimension oder eine noch zu entdeckende Physik oder die Erkenntnisse einer höher entwickelten Zivilisation schon noch alles richten wird.

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@B0xR
Du Bei dir ist wirklich Hopfen und Malz verloren. Deine Beiträge sind aufgrund des offensichtlich Halbwissens einfach nur zum Schreien komisch. Noch komischer ist, dass du dir nichts sagen lassen willst, dass du nichts verstehen willst und unbeirrt dein Halbwissen zum Besten gibst, als ob du hier der Einzige bist, der von irgendwas eine Ahnung hat.

Könnten wir an dieser Stelle belegen, dass die Relativitätstheorie nicht allgemeingültig ist, wovon man in der Quantenmechanik mittlerweile ausgeht, hätten wir den Physik-Nobelpreis bereits in der Tasche.
Dass die Realtivitätstheorie wie auch die Quantenmechanik nicht allgemeingültig sind, ist offensichtlich und jedem bekannt. Das musst uns nicht als große Erkenntnis verkaufen. Wenn die Relativitätstheorie oder die Quantenmechanik allgemeingültig wären, dann könnten wir alle Forschungs-Satelliten vom Himmel holen und alle Teilchenbeschleuniger abschalten, denn dann wäre die Suche nach der großen Vereinheitlichung beendet. Was willst du uns hier also erzählen? Das Regen nass ist? Danke, wissen wir schon. Ist auch recht offensichtlich.

Eine außerirdische Intelligenz ist zumindest im Rahmen einer annehmbaren Wahrscheinlichkeit denkbar. Ebenso denkbar ist dann auch, dass eine solche Intelligenz eine Entwicklungsstufe erreicht haben könnte, du unserer Technik weit voraus ist.
Bis hierhin kein Widerspruch.

So könnte eine solche Zivilisation durchaus über Energiequellen verfügen, die aus unserer Sicht unvorstellbar stark und nahezu unerschöpflich sind. Neben (kalter) Kernfusion und Materie/Antimaterie-Reaktoren könnte die Anzapfung der Energiestrahlung von (künstlichen) Singularitäten eine der leichtesten Übungen einer solchen Intelligenz sein.
Und jetzt dringen wir wieder in die Region der von Halbwissen befeuerten Spinnereien vor. Die Kalte Fusion als auch die Materie-/Antimaterie-Reaktion liefern nicht genug Energie, um interstellare Reisen zu einem Kinderspiel zu machen, bei Weitem nicht. Und mit der Hawking-Strahlung wirst du erst Recht nirgendwo hin kommen.

Vor dem Hintergrund uns noch lange nicht verfügbarer oder sogar vorstellbarer Energiequellen, die aber technisch durchaus denkbar sind,
Sie sind nicht vorstellbar, aber technisch durchaus denkbar? Ah ja, da spricht der Experte. Das haben wir ja im vorherigen Absatz gesehen.

erschließen sich natürlich ganz andere Möglichkeiten in der Antriebstechnik, der Kommunikation, der Raumfaltung, der Teleportation und der Umwandlung von Materie und Energie.
Du kannst den Raum nicht falten. Dass ist eine Idee aus einer Zeit, als man angenommen hat, der Raum sei gekrümmt. Das ist er aber nicht. Und Teleportation ist gründsätzlich unmöglich. Da brauchst niemand einen Floh ins Ohr zu setzen. An der Heißenbergschen Unschärferelation und dem No Cloning-Theorem kommt niemand vorbei, egal mit welcher Technologie.

Und was meinst du bitte mit der Umwandlung von Materie in Energie. Das kann jeder Atom-Reaktor, und mehr als eine Materie-/Antimaterie-Reaktion ist nicht drin - die aber wie gesagt auch kein geeigneter Energieträger für die interstellare Raumfahrt ist.

Ohne jetzt noch auf die Punkte in der Quantenmechanik einzugehen, die im Wesentlichen die Relativitätstheorie in Frage stellen,
Quatsch. Die Quantenmechanik und die Realtivitätstheorie befinden sich an gegenüberliegenden Enden der Größenskala des Universums. Die Quantenmechanik befasst sich mit dem sehr Kleinen aber Fundamentalen, der Quantenwelt, die Relativitätstheorie mit den großen Skalen, dem Universum. Die beiden Theorien sind gar nicht in der Lage, sich gegenseitig in Frage zu stellen. Und beide Theorien lassen sich auch nicht in Frage stellen, da sie durch überwältigende Experimentaldaten belegt sind. Es geht nicht darum, welche der beiden Theorien Recht hat. Es geht darum, wie beide Theorien zusammen passen, Stichwort Quantengravitation.

dürften der Wissenschaft in den nächsten Jahren und Jahrzehnten einige neue fundamentale Erkenntnisse bevorstehen.
Wahrscheinlich. Aber es sollte auch mal gesagt werden, dass eine große Vereinheitlichung der Quantenmechanik und der Relativitätstheorie in Form der Quantengravitation nicht existieren muss. Wir würden gerne glauben, dass ein großes, vereinheitliches Modell für unser Universum existiert. Deshalb suchen wir nach einem solchen Modell. Aber es gibt keinen Grund, keine Beobachtung, die nahe legt, dass ein solches Modell existieren muss. Es ist daher ebenso möglich, dass eine Vereinheitlichung nicht existiert, und in diesem Fall würden auf diesem Gebiet keine großen Durchbrüche mehr machen.

Vielleicht sollte man den Thread einfach mal 15 Jahre ruhen lassen. Wobei ich eher davon ausgehe, dass dies bereits in 2 oder 3 Jahren der Fall sein wird.
Yeah! Und in fünf Jahren fliegen wir zum Vulkan! Ist dir eigentlich bewusst, dass eine mögliche Vereinheitlichung keine Antwort auf die Probleme der interstellaren Raumfahrt liefern muss? Und die Chancen stehen nicht 50/50, dass noch ein Hintertürchen gefunden wird. Es gibt kein Phänomen, keine Beobachtung, die nage legt, dass im Unbekannten eine solche Hintertür versteckt ist. Insofern ist alles, was du hier von dir gibst, reines Wunschdenken. Auf dieser Grundlage ist aber eine echte Diskussion unmöglich.

Selbstverständlich sind interstellare Reisen auch mit heutiger Technologie möglich. Das nächste uns gelegene Sonnensystem Alpha Centauri wäre mit einer Entfernung von etwa 4 Lichtjahren durchaus in denkbarer Reichweite, auch wenn dies eventuell mehrere Generation dauern würde. Ob eine Reise dorthin allerdings sinnvoll wäre, steht auf einem anderen Blatt.
Eigentlich würde ja gerne wieder und weiter über dieses Thema reden, aber kaum hat man es geschafft, mit dem einen (Helios co.) vielleicht eine Basis für eine fruchtbare Diskussion zu schaffen, kommt der nächste daher (du), der zu glauben scheint, dass Quantenteleportation irgendwas mit "Beamen" zu tun hat und die Antimaterie-Reaktion genug Energie liefert, um all unsere Wünsche zu erfüllen.

Es ist jedoch wissenschaftlich nicht erwiesen, dass die mehrfache Inbetriebnahme einer tibetanischen Gebetsmühle den Wahrheitsgehalt einer Aussage steigert. Wo bitte bleibt der Beweis dafür?
Der Beweis für was? Dass interstellare Raumfahrt und vor allem Kolonisation wahrscheinlich nicht statt finden? Na du bist doch hier, und das wäre nicht möglich, wenn interstellare Kolonisation ein Klacks wäre.

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Daaron schrieb:
Was soll man in Alpha Centauri? Das Ding hat keine Planeten und auch sonst nix, was die Reise lohnt.
Noch wissen wir nicht, ob das Ding einen Planeten hat oder nicht. Wir haben noch nicht nachgeschaut und haben gerade erst verstanden, dass um Doppelstern-System durchaus Planeten existieren können. Aber selbst wenn Alpha Centauri einen Planeten hat, gibt es dort nichts, was den immensen Aufwand lohnen würde.

Daaron schrieb:
- Platz für wirklich große hydroponische Gärten oder ähnliches. So n kleines Kabuff wie auf der Voyager bringt Null.
Ich glaube nicht mehr an hydroponische Gärten. Man würde wohl eher Zellkulturen in Tanks züchten, die man dann mit 3D-Druckern zu mundgerechter Nahrung weiter verarbeitet. Natürlich braucht auch diese Methode enorme Ressourcen, aber sie wäre sehr viel effizienter, als Kühe zu versorgen. Die mirzuführende Nutzlast würde um etliche Größenordnungen schrumpfen.

Daaron schrieb:
- Eine Hülle, die nicht nur die kosmische Strahlung komplett abschirmt, sondern auch Kollisionen mit den ganzen Krümeln abhält, die sowohl innerhalb eines Sonnensystems als auch im interstellaren "Vakuum" so rumgurken.
Dieses Problem ist nicht so groß wie du glaubst. Aber natürlich muss ein großer Teil der Nutzlast aus einer Form der Abschirmung bestehen. By the way, es wird bereits erörtert und erforscht, auch Raumschiffe in riesigen 3D-Druckern zu bauen. Hat mit dem Punkt jetzt nicht so viel zu tun, aber wenn Raumschiffe in einer fernen Zukunft tatsächlich Molekül aus einem Drucker kommen, dann könnte man das perfekte Raumschiff bauen mit einem perfekten Verhältnis aus Masse und Nutzen.

Einwurf von der Seite: Geil! Wir reden mal wieder einige Zeilen über wirkliche bzw. tatsächlich greifbare Technologien und reale Herausforderungen.

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@RealAudioslave
Die Biosphären sind gescheitert, dennoch haben sie unser Verständnis über die Funktionsweise von Biospähren bedeutend weiter gebracht. Und sie sind nicht gescheitert, weil ihnen eine inhärente Unmöglichkeit inne wohnt, sondern weil man Fehler gemacht. Zum Beispiel waren die Wasserflächen zu klein angelegt. Das haben wir nun gelernt.

Allerdings ist das Scheitern der Biosphären für mich auch ein Argument gegen Terraformind. Die Biosphären sind gescheitert, weil wir kleine aber entscheidende Faktoren übersehen haben. Ein ganzer Planet ist aber um ein Vielfaches komplexer als eine Biosphäre, und wenn wir während der Terraformierung eines Planeten eine Kleinigkeit übersehen, erschaffen wir vielleicht ein Monster von einem Planeten.

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@Megatron
Wir reden von tausenden oder gar Millionen von Zivilisationen, die die Erde erreicht haben könnten, vor allem wenn man wie du annehmen möchte, dass selbst intergalaktische Raumfahrt möglich ist. Und die haben sich alle über die letzten drei, vier Milliarden Jahre, in denen sie die Erde hätten erobern können, nicht nur an eine Oberste Direktive gehalten, sondern auch allesamt unabhängig voneinander eine solche Direktive entwickelt. Ein ziemlich extreme Annahme, nicht wahr?

Was die höheren Dimensionen angeht war die Stringtheorie ein schlechtes Beispiel, hier orientiere ich mich an den 12 dimensionalen Raum wie ihn Burkhard Heim beschrieben und berechnet hat.
Den Heim fand ich mal klasse, aber an seinen Theorien ist nicht viel dran. Erstaunlicherweise sind seine Theorien nur für Teilchen und Erkenntnisse zutreffend, die bereits bekannt waren, als Heim seine Theorien aufgestellt hat. Für allen weiteren Teilchen, die gefunden wurden, nachdem Heim seine Theorien ausgearbeitet hat, stimmen die Werte, die aus seinen Theorien hervor gehen, nicht mehr mit realen Werten, die man ermittelt hat, überein.

Wahrscheinliche Erklärung für diese Beobachtung: Heim hat sich einfach angeschaut, welchen Teilchen damals bekannt waren und welche Eigenschaften diese besitzen und seine Theorien so formuliert, dass sie den Experimentaldaten entspricht. Natürlich muss er das tun. Natürlich muss eine Theorie zunächst den bereits vorhandenen Experimentaldaten genügen. Ich kann nicht behaupten, dass Regen nicht nass ist, wenn wir alle wissen, dass Regen nass ist. Aber darüber hinaus hat Heim keine zutreffenden Vorhersagen machen können. Die Eigenschaften, die sich aus seiner Theorie für die Teilchen ergeben, die erst nach der Entwicklung der Theorie gefunden wurden, weichen stark von den tatsächlichen Eigenschaften dieser Teilchen ab, und die Teilchen, die in seiner Theorie vorher gesagt werden, konnten in Teilchenbeschleunigern nicht gefunden werden. Heim ist also auch experimentell widerlegt.

Allerdings bin ich nicht frei von jeder Spiritualität, was vielleicht daran liegt, dass der Tod in meiner Familie sehr präsent ist (aber dafür werden jene, die "es schaffen", steinalt, also drückt mir die Daumen!). Ich bin selber überzeugt davon, dass dieses Leben noch nicht alles ist. Aber da man diesbezüglich keine vernünftige Erkenntnisse gewinnen kann, solange man lebt, und man unweigerlich in die Esoterik abdriftet, wenn man es doch versucht, mache ich mir diesbezüglich keine weiteren Gedanken. Ich werde es ja ohnehin früh genug erfahren :)

Hier gibt es (abgesehen von den vielen Fälschungen) auch einige die mit keinen anderen irdischen Phänomen erklärbar sind.
Das ist dann aber noch keine außerirdisches Flugobjekt, sondern einfach nur ein Phänomen, für das es keine Erklärung gibt. Und bisher konnte noch jedes Phänomen früher oder später ohne Außerirdische erklärt werden.

An der Stelle ein Wort der Warnung und eine Bitte: Eine Vielzahl von Fotos und Zeugenaussagen können keinen Beweis ersetzen. Ich will niemanden aufzuzwingen, den Glauben an außerirdische Besucher abzulehnen. Gleichzeitig kann und sollte man aber auch niemanden den Glauben an außerirdische Besucher aufzwingen, schon gar nicht anhand von Fotos und Zeugenaussagen. Das ist wirklich eine Glaubensfrage, die sich einer wissenschaftlichen Beweisführung entzieht. Lasst uns bitte nicht den Weg gehen, diese Frage anhand von Fotos und Zeugenaussagen, die wie angedeutet stets den Willen zum Glauben voraussetzen! Eine solche Diskussion würde zu nichts führen außer dass wir uns noch heftiger zanken, als es ohnehin schon der Fall ist.
 
@realAudioslave:

Für die technische Machbarkeit eines Generationenraumschiffes spielt die Ressourcenfrage keine Rolle. Auch den Sinn eines solches Projektes sollte man dabei nicht hinterfragen.

Angenommen, es gäbe es eine technisch hochentwickelte außerirdische Intelligenz mit ähnlichen oder besseren technischen Möglichkeiten, müsste man die gleichen Einschränkungen dort ebenfalls annehmen. Eine außerirdische Intelligenz würde nie aus reinem Interesse handeln.

Auf jeden Fall dürfte die Behauptung, interstellare Reisen werden nie möglich sein, dann wohl falsch sein.
 
Megatron schrieb:
. Ich denke das höhere Zivilisationen hier ebenso eine "oberste Direktive" haben und sich deshalb nicht direkt einmischen
Du implizierst hier 2 Dinge:
- jede uns technisch überlegene Zivilisation hat einen Moralkodex wie die Sternenflotte... So. Jetzt überleg mal, wie technisch überlegen die spanischen Konquistadore gegenüber den mittelamerikanischen Völkern waren.... Wo war da die moralische Überlegenheit? Wenn es milliarden Zivilisationen gibt, dann sind da garantiert ein ganz paar Arschlöcher dabei, denen es scheiß egal ist, dass hier schon jemand wohnt
- 4Mrd Jahre Erdgeschichte, davon eine ordentliche Portion mit wirklich leckeren lebensfähigen Bedingungen... aber nur n paar Jahrtausende menschliche Zivilisation. Warum war keine Alienzivilisation hier, bevor wir überhaupt vom Baum gestiegen sind? Da wär die Direktive ja vollkommen egal.

Megatron schrieb:
Das ist gar nicht sooo Geheim, es gibt genügend Bücher wo darüber berichtet wird. Aber wie ich bereits andeutete kann ich ebenso wenig konkrete Beweise liefern. Konkretere Beweise gibt es in Sachen UFO's.
Nur komisch, dass solche Bücher nur von Abzockern und Gaunern wie z.B. von Däniken geschrieben wurden. Warum schreibt Stephen Hawking kein Buch über Alienbesucher? Wenn ich ein Alienbesucher wäre, ich würde nicht mit ungebildeten Wilden wie Obama sprechen. Selbst unsere Physiker-Kanzlerin würd ich kaum eines Blickes würdigen. Ich würde direkt Kontakt mit den brilliantesten Geistern der jeweiligen Zeit aufnehmen: Einstein, Hawking, Newton, Kepler,...
Eine Rasse, die uns so weit überlegen ist, dass sie interstellare Distanzen problemlos überwinden kann (also eine extrem starke FTL-Technologie hat), hat keinen Grund, vor unserem irdischen Militärapparat zu katzbuckeln. Die könnten die USA, Russland, Korea und China mit einem Augenzwinkern entwaffnen.

In den 80ern und 90ern konnte man über diese Themen noch wesentlich offener diskutieren als heute.
Weil die meisten angeblichen UFO-Sichtungen am Ende doch nur auf Militärtests hinaus liefen, diese Tests aber im Rahmen des Kalten Krieges hochgradig geheim waren. Lieber erzähl ich den Bauern in New Mexico, dass sie ein UFO gesehen haben, anstatt zuzugeben, dass das eine B2 oder F117 im Tiefflug war.

Abschließend noch ein Zitat zum Thema Fakt und Fiktion:
Alles was wir Menschen uns vorstellen können, können wir auch verwirklichen, denn das absolut Unmögliche können wir uns auch nicht vorstellen.
Ich verweise hier an dieser Stelle mal auf Alice im Wunderland. Wie viel von dem, was sich Menschen da erdacht haben, ist möglich? Oder wie wärs mit Herr der Ringe?

B0xR schrieb:
Für die technische Machbarkeit eines Generationenraumschiffes spielt die Ressourcenfrage keine Rolle. Auch den Sinn eines solches Projektes sollte man dabei nicht hinterfragen.
Die Ressourcenfrage spielt IMMER eine Rolle. Die Evolution hätte den Menschen auch 20 Meter groß machen können, aber es wäre pure Ressourcenverschwendung gewesen.
Stell dir vor, ein Generationenschiff würde mehr als die gesamten irdischen Vorräte an Seltenerdmetallen benötigen. Spielt die Ressourcenfrage immer noch keine Rolle?

Auf jeden Fall dürfte die Behauptung, interstellare Reisen werden nie möglich sein, dann wohl falsch sein.
Möglich? Mit entsprechenden Ressourcen und entsprechender Technologie: durchaus
Sinnvoll? Nein, außer die eigene Sonne fliegt einem um die Ohren.
 
B0xR schrieb:
Für die technische Machbarkeit eines Generationenraumschiffes spielt die Ressourcenfrage keine Rolle. Auch den Sinn eines solches Projektes sollte man dabei nicht hinterfragen.

Natürlich muss man das. Warum etwas bauen, was nur kostet, in jeglicher Hinsicht, aber nichts einbringt, in jeglicher Hinsicht? Und mit Ressourcen sind auch Arbeitskräfte gemeint, für ein gigantisches Raumschiff wirst du einiges an Menschenmaterial brauchen. Vllt. bist du dir über die nötigen Dimensionen eines solchen Projektes nicht ganz im klaren.
Das Schiff will Modulweise gebaut, Stück für Stück in den Orbit transportiert, dort zusammengesetzt, das kostet alles Geld, Material, Arbeitkraft, Nahrungsmittel, Zeit, ...

Ohne einen Teil grossen der Weltwirtschaft für viele Jahre brach zu legen wird das nicht hinhauen.

Versteh mich nicht falsch, prinzipiell halte ich es für möglich, so ein Raumschiff zu bauen. Aber nicht heute, da noch vieles an technischen Problemen gelöst werden muss.

B0xR schrieb:
Auf jeden Fall dürfte die Behauptung, interstellare Reisen werden nie möglich sein, dann wohl falsch sein.

Da hast du völlig recht. Die Frage ist nicht, ob es möglich ist, sondern wie. Und ob es sinnvoll ist.

@GevatterTod:
Na eben deshalb hab ich die beiden Biosphären ja als Beispiel angeführt. Es wurden Fehler gemacht, von denen niemand wusste, das man sie machen könnte und eben das darf bei einem Generationenraumschiff nicht passieren. Ich wollte damit also meine Argumentation, das ein solches Raumschiff zur Zeit nicht machbar ist, untermauern.
 
Wenn wir hier über ein Generationenraumschiff reden, das Zehntausende Menschen transportieren soll, mag der Aufwand natürlich enorm sein.

Bei einer technischen Machbarkeitsstudie mit sagen wir einigen Dutzend Menschen an Bord, bei denen nicht unbedingt auch die Fortpflanzung gesichert werden müsste (z.B. eingefrorene Eizellen), sähe das schon ganz anders aus.

Mir geht es auch nicht darum, ob ein solches Teil heute oder in wenigen Jahren startklar sein könnte, sondern dass die aktuelle Technik grundlegend ausreicht, ein solches Projekt zu realisieren.

Selbstverständlich wären da Details zu entwicklen und zu lösen, bis hin zu einer künstlichen Schwerkraft.
 
Okay, nehmen wir mal an mit befruchteten Eizellen die am Tage X aufgetaut und ausgebrütet werden sollen.
Daran scheitert es schon, es ist heutzutage (noch) nicht möglich diese komplett im "Brutschrank" fertig "zu entwickeln".
Nehmen wir an dieses Problem ist zu lösen.

Wer füttert und zieht die synthetisch erzeugten Kinder groß, wer erzieht sie, wer sorgt für ihre (Aus) Bildung?

Da stellt sich nun die Frage, warum ein solches Projekt? Sinnlos.........oder sollen diese Menschen Kolonien gründen????

Auf Ethische Fragen und Bedenken die bei einem solchen Projekt entstehen gehe ich nicht ein, die sollten allen hier klar sein.
 
B0xR schrieb:
Bei einer technischen Machbarkeitsstudie mit sagen wir einigen Dutzend Menschen an Bord, bei denen nicht unbedingt auch die Fortpflanzung gesichert werden müsste (z.B. eingefrorene Eizellen), sähe das schon ganz anders aus.
OK, du hast also ein Dutzend gebildeter Menschen und einen Batzen befruchteter Einzellen nebst Brutkasten...
Wie deckst du mit einem Dutzend Menschen alle elementar wichtigen Berufszweige ab, die für mehr nötig sind als ein schwarzafrikanisches Hüttendorf?
Weißt du z.B. wie man Bauxit findet? Weißt du, wie man es verarbeitet um daraus Aluminium zu gewinnen? Weißt du, wie man aus Alu-Blöcken Folien, Drähte, Motorblöcke,... herstellt? Oder anders: Kannst du aus einem Feuerstein einen Schaber herstellen? Kannst du ohne Feuerzeug und Streichholz ein Feuer entfachen? Eine moderne Gesellschaft, die lebensfähig sein soll, hängt von tausenden Menschen ab.

Mir geht es auch nicht darum, ob ein solches Teil heute oder in wenigen Jahren startklar sein könnte, sondern dass die aktuelle Technik grundlegend ausreicht, ein solches Projekt zu realisieren.
Tut sie nicht, nicht einmal im Entferntesten.
- wir haben keine entsprechend starke Antriebstechnologie
- wir haben keine langfristig wirksamen Energiequellen
- wir haben nichts, wo mit man eine entsprechend robuste Hülle herstellen könnte
- wir haben keine Möglichkeit, entsprechend viel Material für den Bau des Schiffes in den Orbit zu bringen
- wir haben im Orbit keine Werft, um das Schiff zu bauen
- wir haben keine Technologie, um ein Schiff sicher auf beliebigem Grund landen zu lassen
- wir haben keine Technologie, um ein Schiff sicher in eine Atmosphäre eindringen zu lassen. Sogar unsere Shuttles hats zerrissen, sobald n Stück Styropor beim Start gegen die Hülle gekracht ist.
- unsere Fähigkeit zum Erzeugen künstlicher Nahrung steckt noch in den Kinderschuhen... eigentlich ist sie noch gar nicht geboren. Die braucht noch einige Jahrzehnte, bis sie spruchreif ist

MikeBe schrieb:
Da stellt sich nun die Frage, warum ein solches Projekt? Sinnlos.........oder sollen diese Menschen Kolonien gründen????
Es sind keine Kolonien. Nicht wirklich. Eine Kolonie steht immer unter der Fuchtel ihres Mutterlandes. Versuch mal einen Planeten zu kontrollieren, wenn jede Nachricht 10-20 Jahre braucht.
Ableger wäre das treffendere Wort. Unser Planet X würde vollkommen unabhängig von der Erde operieren. Seine Kultur würde sich vollkommen anders als unsere entwickeln. Seine Bewohner würden sich eventuell über einige Jahrtausende von unserer Erscheinung wegbewegen.

Tja, und einen Sinn macht es trotzdem nicht. Neuer Wohnraum? Da bau ich mir lieber n Habitat irgendwo im Orbit der Erde, des Mars oder ich bau mir einen Dreckklumpen im Asteroidengürtel aus. Das ist billiger und intelligenter, als einige Generationen lang sinnlos durchs Weltall zu gurken.
 
Ich wollte ja nicht wieder mit BOxR anecken, deshalb meine 4 ? hinter Kolonien :D.

Er gibt einfach nicht auf und will es nicht wahrhaben dass Raumschiff Enterprise ein modernes Märchen bleiben wird :p.

Man kann es drehen und wenden wie mal will, es bleibt beim alten, "there's no way out of here" :evillol:. (Daaron, kennst du den Song von Dave Gilmour?)

Selbst wenn irgendwelche FTL Teilchen entdeckt werden sollten, so bedeutet das noch lange nicht dass man auch einen FTL Antrieb entwickeln kann. Selbst wenn rechts neben Wega ein Wurmloch sein sollte, so ist nicht gesagt dass man dadurch auch reisen kann, und, das Problem ist nicht gelöst, wie komme ich rechts neben Wega :king:.

Wie hat der geschätzte User BOxR meine Beiträge genannt, NONSENS! Der geneigte Leser kann sich jetzt selbst ein Bild davon machen wer von uns beiden nun Nonsens schreibt ;).
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzt)
B0xR schrieb:
Wenn wir hier über ein Generationenraumschiff reden, das Zehntausende Menschen transportieren soll, mag der Aufwand natürlich enorm sein.

Naja eben^^

B0xR schrieb:
Bei einer technischen Machbarkeitsstudie mit sagen wir einigen Dutzend Menschen an Bord, bei denen nicht unbedingt auch die Fortpflanzung gesichert werden müsste (z.B. eingefrorene Eizellen), sähe das schon ganz anders aus.

Nun, das Thema war aber "Generationenraumschiff". Eine Machbarkeitsstudie mit ein paar Leuten taugt nicht um es mit einem Raumschiff zu vergleichen, was Jahrhunderte oder gar Jahrtausende im All unterwegs sein wird.

B0xR schrieb:
Mir geht es auch nicht darum, ob ein solches Teil heute oder in wenigen Jahren startklar sein könnte, sondern dass die aktuelle Technik grundlegend ausreicht, ein solches Projekt zu realisieren.

Selbstverständlich wären da Details zu entwicklen und zu lösen, bis hin zu einer künstlichen Schwerkraft.

Die künstliche Schwerkraft ist das geringste Problem an der Geschichte. Die bekommst man mit einem rotierenden Zylinder. Das Problem wäre eher, Lager zu bauen, die diese Rotation Jahrhunderte/Jahrtausende lang überstehen und möglichst wenig Wartungsintensiv sind, denn man kann nicht beliebig Material mitnehmen um Reparaturen durchzuführen. Man kann auch nicht ständig anhalten, da es Unmengen an Energie benötigt, so ein Schiff wieder auf seine Reisegeschwindigkeit zu bekommen. Im Grunde sollte man gar nicht anhalten, bis man sein Ziel erreicht hat, sofern es überhaupt ein Ziel gibt.

Und das wäre nur eins der vielen Probleme, die man lösen müsste. Die beiden Wikipedia-Artikel zu den Biosphären hab ich nicht umsonst verlinkt, stehen sie beiden doch für Probleme, die wir jetzt noch gar nicht abschätzen können.
Oder anders ausgedrückt: Wir sind bislang nicht im Stande, eine Biosphäre aufrecht zu erhalten, die für so ein Projekt dringend benötigt wird. Und sowas muss funktionieren, auf Anhieb und nicht nur für 10 oder 20 Personen, sondern für zehntausende oder gar hunderttausende Menschen.

Wie gesagt, Machbar ist das, nur muss man erstmal Grundlagen für verschiedenste Probleme erarbeiten.
 
Zuletzt bearbeitet:
realAudioslave schrieb:
Wie gesagt, Machbar ist das, nur muss man erstmal Grundlagen für verschiedenste Probleme erarbeiten.

Und genau davon sind wir (lichtjahre-:evillol:) weit entfernt. Und ob es je gelingen wird steht buchstäblich in den Sternen.
 
MikeBe schrieb:
Und genau davon sind wir (lichtjahreweit:evillol:) weit entfernt. Und ob es je gelingen wird steht buchstäblich in den Sternen.

Nein, das glaube ich nicht. Ein Generationenraumschiff ist machbar, zumindest in der Theorie. In der Praxis wird es eben niemals gebaut/entwickelt, da es eben zuviel Geld und Ressourcen kostet. Daher wird sich die Menschheit wohl erst in 5 Milliarden Jahren darum kümmern ;)
 
Na vielleicht werden wir es nicht mehr erleben, wie ein solches Raumschiff gebaut wird. Oder vielleicht wird es tatsächlich niemals gebaut werden. Mag sein.

Das war meiner Meinung aber nicht die Frage. Sondern ob es physikalische Grenzen gibt, die der erreichbaren Technik eine solche Begrenzung auferlegen, dass die Realisierung eines solchen Projektes unmöglich wäre. Das dürfte eben nicht der Fall sein.

Genau vor den gleichen technischen Herausforderungen stand die Menschheit vor Eintritt in das Raketenzeitalter. Abgehalten hat es den Menschen nicht. Und hätten die ewigen Zweifler über Wohl und Wehe solcher Projekte zu entscheiden gehabt, hätte nie ein Mensch einen Fuß auf den Mond gesetzt. ;)
 
@Gevatter Tod

In der Wissenschaft herrscht nach meiner Meinung ein viel zu starkes schwarz-weiß-Denken, alles was nicht zu 100% bestätigt und erklärt werden kann wird sofort abgelehnt. Echte Neuentdeckungen erfordern aber eine gewisse Offenheit auch wenn die gewonnenen Erkenntnisse und Messungen zuerst gegen bekannte Regeln verstoßen. Wenn man ständig nach den Motto handelt "was nicht sein darf das nicht sein kann" behindert das nur den Fortschritt. Dabei verlangt auch niemand das man plötzlich völlig utopische Dinge akzeptieren soll.

Wir sind auch hier nicht in einen wissenschaftlichen Forum und deshalb muß auch nicht alles wissenschaftlich 100%ig fundiert sein, besonders wenn es sich um ein Thema handelt bei dem wahrscheinlich keiner von uns in der Lage ist wirklich 100%ige Beweise zu liefern.

Wenn ich hin und wieder ein paar unbeliebte Ansichten vertrete dann auch in der Hoffnung das vielleicht jemand dabei ist der dazu etwas mehr sagen kann und das nicht nur in der negativen Richtung.


Daaron schrieb:
Jetzt überleg mal, wie technisch überlegen die spanischen Konquistadore gegenüber den mittelamerikanischen Völkern waren.... Wo war da die moralische Überlegenheit?

Wenn es darum geht sind wir inzwischen technisch bedeutend weiter gekommen, moralisch aber aber immer noch nicht.

Wenn es milliarden Zivilisationen gibt, dann sind da garantiert ein ganz paar Arschlöcher dabei, denen es scheiß egal ist, dass hier schon jemand wohnt

Bestimmt mag es auch solche geben aber eines sollte man dabei bedenken, je größer die Kluft zwischen technischer und moralischer Entwicklung wird desto höher wird die Gefahr der Selbstzerstörung. Wir sind noch nicht mal in der Lage einen bemannten Raumflug zu unseren Nachbarplaneten durchzuführen aber bereits kräftig dabei unseren Planeten zu zerstören.

Eine Zivilisation die eine so hohe technische Entwicklung durchlaufen hat das sie interstellare Raumfahrt betreiben kann hat damit auch mit hoher Wahrscheinlichkeit eine entsprechende Ethik.

Nur komisch, dass solche Bücher nur von Abzockern und Gaunern wie z.B. von Däniken geschrieben wurden.

Nicht überall sind nur Gauner und Abzocker am Werk.

ich würde nicht mit ungebildeten Wilden wie Obama sprechen. Selbst unsere Physiker-Kanzlerin würd ich kaum eines Blickes würdigen. Ich würde direkt Kontakt mit den brilliantesten Geistern der jeweiligen Zeit aufnehmen: Einstein, Hawking, Newton, Kepler,...

Das eine schließt das andere nicht aus, ich würde auch erst mit entsprechend gebildeten Menschen Kontakt aufnehmen, aber dennoch bleibt die Regierung eines Landes ein wichtiger Ansprechpartner wenn ich nicht das Risiko eingehen will das meine Ansprechpartner kurzerhand verhaftet werden und diese Wilden (Regierung) einen Krieg anzetteln.

Übrigends; wer hätte Einstein, Hawkins, Newton usw. geglaubt wenn diese behauptet hätten das Außerirdische mit ihnen Kontakt aufgenommen haben.

Eine Rasse, die uns so weit überlegen ist, dass sie interstellare Distanzen problemlos überwinden kann (also eine extrem starke FTL-Technologie hat), hat keinen Grund, vor unserem irdischen Militärapparat zu katzbuckeln. Die könnten die USA, Russland, Korea und China mit einem Augenzwinkern entwaffnen.

Das bedeutet aber wiederum einen massiven Eingriff in die Entwicklung einer anderen Zivilisation und ich würde diesen Schritt als hochentwickelte Zivilisation erst dann anwenden wenn wirklich die unmittelbare Selbstzerstörung droht.
 
B0xR schrieb:
Das war meiner Meinung aber nicht die Frage. Sondern ob es physikalische Grenzen gibt, die der erreichbaren Technik eine solche Begrenzung auferlegen, dass die Realisierung eines solchen Projektes unmöglich wäre. Das dürfte eben nicht der Fall sein.
Du kannst auch jemanden töten, indem du ihn mit Sahnetorten bewirfst. Physikalisch spricht nichts dagegen. Würde es jemand tun? Äh... ne.
Es spricht, die nötige Technologie und Ressourcen vorausgesetzt, nichts gegen ein Generationenschiff. Es macht nur einfach keinen Sinn, eins zu bauen. Man kann damit NICHTS gewinnen. Gewinn an Wohnraum/Freiheit? So ein Sonnensystem ist riesig, bietet mehr als genug Raum für alle Spinner. Gewinn an neuen Ressourcen? Definitiv nicht. Gewinn an Kenntnissen? Eine unbemannte Sonde ist dafür viel besser geeignet. Du kannst Millionen Sonden losschicken für den Preis eines Generationenschiffes.

Die Kernfrage lautet immer: Wem nutzt es?

Megatron schrieb:
In der Wissenschaft herrscht nach meiner Meinung ein viel zu starkes schwarz-weiß-Denken, alles was nicht zu 100% bestätigt und erklärt werden kann wird sofort abgelehnt.
Entweder es kann mit empirischen Beweisen untermauert werden, oder es ist nur Spinnerei. Das mag wie Schwarz-Weiß-Denken aussehen, ist aber einfach nur der Weg, mit dem sich die Wissenschaft von Hippie-Spinnern abgrenzt.

Eine Zivilisation die eine so hohe technische Entwicklung durchlaufen hat das sie interstellare Raumfahrt betreiben kann hat damit auch mit hoher Wahrscheinlichkeit eine entsprechende Ethik.
Oh, du vergisst hier noch etwas: die absolute Kontrolle.
Die Sache mit der Obersten Direktive funktioniert nur, wenn jedes Mitglied aller raumfahrenden Kulturen mitspielt. Es reicht EIN durchgedrehter Raumschiffkapitän, um das gesamte System ins Wanken zu bringen. Stell dir einfach eine religiöse Sekte vor, die uns "den wahren Glauben" bringen will. Wie kontrollierst du so etwas?

Nicht überall sind nur Gauner und Abzocker am Werk.
Im Bereich der Wundertechnologien und Esoterik... oh doch, durchgängig. Dort kann nicht einer für seine Behauptungen einen wissenschaftlich überprüfbaren Beweis bringen, aber das Geld für ihre Machwerke streichen sie alle sehr gern ein.

...wenn ich nicht das Risiko eingehen will das meine Ansprechpartner kurzerhand verhaftet werden und diese Wilden (Regierung) einen Krieg anzetteln.
Ich glaube irgendwie nicht, dass eine FTL-Spezies Angst vor einem Krieg mit uns hätte. Was könnten wir schon tun, deren Lack zerkratzen?
 
Megatron schrieb:
In der Wissenschaft herrscht nach meiner Meinung ein viel zu starkes schwarz-weiß-Denken, alles was nicht zu 100% bestätigt und erklärt werden kann wird sofort abgelehnt.
Das hat nichts mit Schwarz-/Weiß-Denken zu tun. Man kann schlichtweg aus Glaube und Wunschdenken kein Wissen gewinnen. Erkenntnisgewinn braucht unabhängig überprüfbare Fakten. Andernfalls sind wir gezwungen, an etwas zu glauben, was vielleicht oder auch wahrscheinlich nicht existiert.

Wir sind auch hier nicht in einen wissenschaftlichen Forum und deshalb muß auch nicht alles wissenschaftlich 100%ig fundiert sein, besonders wenn es sich um ein Thema handelt bei dem wahrscheinlich keiner von uns in der Lage ist wirklich 100%ige Beweise zu liefern.
Doch, wir müssen 100% wissenschaftlich argumentieren. Das müssen wir immer, zu jeder Zeit und nicht nur in diesem Forum. Anders kann man gar nicht durchs Leben gehen.

Wenn bei dir Zuhause der Strom ausfällt, was ist dann wohl passiert? Ist die Sicherung raus gesprungen? Ist die Stromversorgung für das ganze Haus oder gar den ganzen Stadtteil ausgefallen? Oder hat ein Gremlin das Stromkabel durch gebissen? Natürlich überprüfst du zunächst die Sicherung anstatt nach einem Gremlin zu suchen, denn es ist sehr viel wahrscheinlich, dass einfach die Sicherung flöten gegangen ist, als dass sich ein Gremlin über deine Stromleitung her gemacht hat.

Wir bewerten Möglichkeiten stets nach ihrer Wahrscheinlichkeit und treffen dann eine Entscheidung, die unserer Einschätzung der Wahrscheinlichkeit folgt. Nicht nur in dieser Diskussion, sondern zu jedem Zeitpunkt. In Diskussionen wie diesen gibt es dann aber immer wieder Leute, die anderen Leuten weiß machen wollen, dass ein Gremlin und nicht eine überlastete Sicherung für den Stromausfall verantwortlich ist.

Wenn ich hin und wieder ein paar unbeliebte Ansichten vertrete dann auch in der Hoffnung das vielleicht jemand dabei ist der dazu etwas mehr sagen kann und das nicht nur in der negativen Richtung.
Habe ich mich denn dir gegenüber bisher negativ geäußert? Ich habe lediglich darauf hinweisen wollen, dass es aus Mangel an unabhängig überprüfbaren und reproduzierbaren Fakten nicht möglich ist, die Frage nach UFOs, Aliens auf der Erde oder dem Leben nach Tod mit dem Ziel eines fundierten Erkenntnis- und Verständnisgewinns zu diskutieren.

Eine Zivilisation die eine so hohe technische Entwicklung durchlaufen hat das sie interstellare Raumfahrt betreiben kann hat damit auch mit hoher Wahrscheinlichkeit eine entsprechende Ethik.
Sehr scharfsinnig. Aber "die anderen" hätten zu jeder Zeit, als auf der Erde weit und breit vom Menschen, vielleicht sogar vom Leben selbst nicht das Geringste zu sehen war, die Erde erreichen und kolonisieren können. Mit ethischen Einsichten kommst du an der Stelle nicht weiter, egal wie hoch entwickelt diese Einsichten sind.

Das eine schließt das andere nicht aus, ich würde auch erst mit entsprechend gebildeten Menschen Kontakt aufnehmen, aber dennoch bleibt die Regierung eines Landes ein wichtiger Ansprechpartner wenn ich nicht das Risiko eingehen will das meine Ansprechpartner kurzerhand verhaftet werden und diese Wilden (Regierung) einen Krieg anzetteln.
Es ist nicht möglich, Informationen von dieser Tragweite geheim zu halten. Die besten Geheimdienste der Welt scheitern schon daran, ein Geheimnis, dass unter nur sechs Leuten bekannt ist, geheim zu halten.

Und was ist eigentlich der Sinn des Ganzen? Sie wollen sich nicht unsere Angelegenheiten einmischen, den wichtigsten Regierungen sagen sie trotzdem "Hallo"? Mit der Auflage, nur ja kein Wort über den Kontakt zu verlieren? Wo ist da der Sinn? Und wo sind vor allem die Beweise?

Meine Meinung: Wenn sie Kontakt aufnehmen wollen, dann werden sie unmissverständlich tun. Und wenn sie keinen Kontakt aufnehmen wollen, dann haben wir keine Chance, von ihnen zu erfahren.

B0xR schrieb:
Auf jeden Fall dürfte die Behauptung, interstellare Reisen werden nie möglich sein, dann wohl falsch sein.
Keiner der hier Anwesenden hat gesagt, dass interstellare Reisen unmöglich sind. Außer MikeBe vielleicht. Wenn überhaupt haben wir festgestellt, dass interstellare Reisen derartig aufwändig sind, dass man den Sinn und die Durchführbarkeit einer solchen Reise in Frage stellen muss. Ich bin aber durchaus geneigt zu glauben, dass dort dort draußen Habitat-Zivilisationen ihre Runden drehen.
 
GevatterTod schrieb:
Doch, wir müssen 100% wissenschaftlich argumentieren. Das müssen wir immer, zu jeder Zeit und nicht nur in diesem Forum. Anders kann man gar nicht durchs Leben gehen.

In der Wissenschaft ist längst nicht alles so 100%ig wie man es gerne vorgibt. Es gibt genug Beispiele wo Erkenntnisse revidiert wurden nachdem man bessere Messgeräte und Untersuchungsmethoden zur Verfügung hatte, darum sollte man auch bei Dingen die noch nicht vollständig erklärbar sind ebenso tolerant sein.

Natürlich überprüfst du zunächst die Sicherung anstatt nach einem Gremlin zu suchen, denn es ist sehr viel wahrscheinlich, dass einfach die Sicherung flöten gegangen ist, als dass sich ein Gremlin über deine Stromleitung her gemacht hat.

Ich habe auch noch nie nach einen Gremlin gesucht wenn einmal das Licht ausfiel, aber warum immer von den einen Extrem in das andere Extrem verfallen, es gibt auch durchaus seriöse grenzwissenschaftliche Forschung.

Habe ich mich denn dir gegenüber bisher negativ geäußert? Ich habe lediglich darauf hinweisen wollen, dass es aus Mangel an unabhängig überprüfbaren und reproduzierbaren Fakten nicht möglich ist, die Frage nach UFOs, Aliens auf der Erde oder dem Leben nach Tod mit dem Ziel eines fundierten Erkenntnis- und Verständnisgewinns zu diskutieren.

Dies war auch nicht persönlich gegen Dich gerichtet sondern allgemein formuliert, aber es war ungünstig in deinen Themenbereich plaziert.

Es ist nicht möglich, Informationen von dieser Tragweite geheim zu halten. Die besten Geheimdienste der Welt scheitern schon daran, ein Geheimnis, dass unter nur sechs Leuten bekannt ist, geheim zu halten.

Das sind dann aber nach meiner Meinung keine wirklich guten Geheimdienste.


Und was ist eigentlich der Sinn des Ganzen? Sie wollen sich nicht unsere Angelegenheiten einmischen, den wichtigsten Regierungen sagen sie trotzdem "Hallo"? Mit der Auflage, nur ja kein Wort über den Kontakt zu verlieren? Wo ist da der Sinn? Und wo sind vor allem die Beweise?

Ich denke wenn ein Kontakt mit einer Regierung aufgenommen wurde dann zu den Zweck das alles entsprechen koordiniert abläuft und es zu keiner Massenpanik kommt und andere Organisationen (insbesondere die Religionen) die Sache nicht torpedieren in dem sie diese Wesen z.B. als Dämonen bezeichnen.

Auf jeden Fall würde das Erscheinen einer höherentwickelten außerirdischen Rasse die Machtgefüge auf der Erde gehörig durcheinander bringen. Wenn aber seitens der Mächtigen keinerlei Kooperation zu erwarten ist wird jede moralisch höherentwickelte Zivilisation den Kontakt vorerst abbrechen. Falls die Mehrheit der Bevölkerung bereits weiter entwickelt ist als ihre Führer kann man ja versuchen die Bevölkerung über die Hintertür darauf vorzubereiten.


Wenn überhaupt haben wir festgestellt, dass interstellare Reisen derartig aufwändig sind, dass man den Sinn und die Durchführbarkeit einer solchen Reise in Frage stellen muss. Ich bin aber durchaus geneigt zu glauben, dass dort dort draußen Habitat-Zivilisationen ihre Runden drehen.

Diese Ansicht basiert auf unseren aktuellen physikalischen Wissen, dieses ist aber noch sehr begrenzt. Unsere Schulphysik kann ja noch nicht einmal 100%ig erklären wie Masse und Gravitation entsteht. Das einzige was man Berechnen kann sind die entstehenden Kräfte für den dreidimensionalen Raum. Die höheren Dimensionen (feinstoffliche Ebenen) wird dabei nicht berücksichtigt. (Entschuldigt bitte wenn ich wieder "Esoterische Begriffe verwende.)

Damit ist noch längst nicht erwiesen das für die Durchführung solcher Reisen dieser extreme Aufwand (Energiemengen) benötigt werden.

Abschließend dazu noch zwei Zitate.

Es gibt viel mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als wir und vorstellen können.
Das was wir Wissen ist ein Tropfen, was wir noch nicht wissen ist das Meer.

Diese Sätze sollte man immer bedenken wenn man zu vorschnell etwas für unrealistisch erklärt.
 
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