Gibt es außerirdisches Leben (auf der Erde)?

Naja, den Biosphärenpassus würd ich mal widersprechen, wenn wir uns nich so dämlich anstellen wie die Aliens aus "Krieg der Welten".

Wenn man nicht alles völlig überstürzt dürften im Fall der Fälle Impfstoffe recht zügig (so 20-30 Jahre) vorhanden sein, vorrausgesetzt die dortigen Mikroben etc. können überhaupt mit unserem Immunsystem etc. umgehen.

Es existieren genügend Krankheiten, die nur bei bestimmten Tierarten wirken. Oder hast du schonmal eine Hauskatze / Hund / Kanarienvogel mit einer Grippe infiziert?
 
Damien White schrieb:
Naja, den Biosphärenpassus würd ich mal widersprechen, wenn wir uns nich so dämlich anstellen wie die Aliens aus "Krieg der Welten".

Wenn man nicht alles völlig überstürzt dürften im Fall der Fälle Impfstoffe recht zügig (so 20-30 Jahre) vorhanden sein, vorrausgesetzt die dortigen Mikroben etc. können überhaupt mit unserem Immunsystem etc. umgehen.

Es existieren genügend Krankheiten, die nur bei bestimmten Tierarten wirken. Oder hast du schonmal eine Hauskatze / Hund / Kanarienvogel mit einer Grippe infiziert?

Impfen soll angeblich vor Vieren schützen. Zum Beispiel der Grippe samt Unterarten. Nun, renommierte Wissenschaftler sagen klipp und klar: Es nützt überhaupt nix.

Zumal wir über der anderen Biossphäre wohl kaum das Wissen haben wie über unserer Erde und selbst hier geht sogar Wissen ständig wieder verloren aus teils menschenverachtenden Gründen. Aber selbst wenn nur der Mensch uns seine Gesundheit und Überleben auf einem fremden Planeten im Mittelpunkt stünde so würde das sammeln von Wissen um das Immunsystem anzupassen oder sich anpassen zu lassen viele hunderte Jahre dauern oder gänzlich unmöglich sein.
Das Immunsystem kennt keinerlei von den möglichen Milliarden oder Billionen von Bakterien Arten und deren Wirken auf uns Menschen dort. Auch müsste sich unser Stoffwechsel der dortigen "Nahrung" anpassen wenn das überhaupt geht oder unsere Nutzpflanzen welche wir dorthin bringen müssten mit dem "Boden" dort harmonieren oder selber zumindest Immun werden, sein, angepasst werden um dort in Lösungen von uns mitgebracht zu gedeihen.

Lebensmittel alleine zum Mars nur zu bringen oder Nährlösungen und und und wäre logistisch schon kaum zu Stämmen für eine Dauerhafte Station.
 
mehr als spekulieren kann man über das thema auch nicht. nur viele sehen das halt zu einseitig. es gibt nicht so viele institutionen, die in der lage sind, bestimmte informationen zu sammeln, zu manipulieren und zu veröffentlichen. ich möchte mich jetzt auch nicht auf den mars fest nageln. vielleicht sind ja mittlerweile wirklich nur noch ruinen dort und keine "airports".darüber gibt es stundenlange vorträge auf youtube.

es gibt aber auch ein paar physikalische fakten, die reisen über bestimmte entfernungen unmöglich machen. wenn man im weltall von A nach B kommt, macht man das vermutlich mit einer geraden linie. nur ist allerhand zwischen dieser linie. planeten, asteoriden, fliegende untertassen usw. ohne also den kurs ständig zu wechseln, würde man gefahr laufen mit irgendwas zu kollidieren, wenn man ein paar lichtjahre zurücklegen will.

und dann ist da noch das problem, dass das licht ja selbst auch ne weile braucht bis es uns erreicht. sprich, je tiefer wir ins all gucken, desto tiefer gucken wir in die vergangenheit. unmöglich also auf dieser grundlage einen kurs zu berechnen, zwischen zwei punkten im weltall, die über lichtjahre entfernt sind.

wären wir irgendwann mal in der lage unsere physikalischen gesetze zu erweitern, bspw. mit null-gravitations antrieben, die sofort auf halbe lichtgeschwindigkeit beschleunigen und ohne durch die schwerkraft beeinflusst richtungswechsel ermöglicht, dann kann man vielleicht quasi im zickzack um die planeten herum fliegen und so von punkt A nach B kommen. bildlich kann man sich das wie ein kolibri in lichtgeschwindigkeit vorstellen. aber das ist auch nur höchst theoretisch und physikalisch nicht möglich.
 
Zuletzt bearbeitet:
triangolum schrieb:
Alle uns gefährdenden Sterne sind auf dem Schirm. ab einer gewissen Entfernung sind solche GRBs nicht mehr gefährlich. Zudem kommen gestimmte andere Mechanismen. (Rotationsachse etc.)
Es ging bei den GRBs und deren Beobachtbarkeit weniger um uns (da ist eben kein Problem in Sicht), sondern um potentielle Zivilisationen im galaktischen Kern. Für die stellt sich das eben etwas anders aus: Viele Sterne -> viele GRBs und sonstige Nova-Schäden.

Schaut Euch doch mal das Sonnensystem an. Venus und Mars waren und werden nicht in der Lage sein Leben hervorzubringen.
Beim Mars wäre ich mir nicht so sicher. Auf dem Mars wären (inzwischen wohl ausgestorbene) Extremophile durchaus denkbar. Genau dasselbe gilt für einige Monde der verschiedenen Gasriesen.

Auf einer zweiten Erde mit einer Ökosphäre sich gar anzusiedeln ist praktisch utopisch. Deren Biosphären-Eigenschaften wären für das menschliche Immunsystem völlig unmöglich zu handhaben.
Das ist nicht gesagt. Müssten wir wohl eher ausprobieren.

Damien White schrieb:
Es existieren genügend Krankheiten, die nur bei bestimmten Tierarten wirken. Oder hast du schonmal eine Hauskatze / Hund / Kanarienvogel mit einer Grippe infiziert?
Es gibt Spezies-Sprünge. Durch diese Sprünge kommen ja so geile Aktionen wie die Vogel- und Schweinegrippe zustande. Auch Ebola hängt gern mal an Affen. Kann mich düster dran erinnern, das es sogar eine Abart von HIV für Affen gibt (dann logischerweise kein H mehr...).

Die meiste Zeit über gilt aber: Die Viren können mit unserem Gencode gar nichts anfangen. Problematischer wären eher Prionen.

triangolum schrieb:
Impfen soll angeblich vor Vieren schützen. Zum Beispiel der Grippe samt Unterarten. Nun, renommierte Wissenschaftler sagen klipp und klar: Es nützt überhaupt nix.
Aha? Sag das mal den Pocken, wie nutzlos Impfungen sind.

Auch müsste sich unser Stoffwechsel der dortigen "Nahrung" anpassen wenn das überhaupt geht oder unsere Nutzpflanzen welche wir dorthin bringen müssten mit dem "Boden" dort harmonieren oder selber zumindest Immun werden, sein, angepasst werden um dort in Lösungen von uns mitgebracht zu gedeihen.
Eine der einfachsten Kohlenstoff-Verbindungen ist Dextrose. Wenn da was lebt, an dem man rumknabbern kann, dann wird es eine Kohlenstoff-Verbindung sein, die irgendwo Dextrose, Mehrfachzucker oder Stärke produziert. Damit umzugehen ist für unser Verdauungssystem ein Kinderspiel. Salze, genauer gesagt Natriumchlorid, findet sich auch überall und ist auch überall gleich. Lediglich Aminosäuren könnten problematisch werden. Die lösen am Ende eine Prionen-artige Wirkung aus.

Viel einfacher hätten es da von uns mitgebrachte Pflanzen. Was braucht eine Pflanze zum Leben?
- Wasser
- Licht
- CO2
- verschiedene Mineralien. z.B. Nitrate,... ANORGANISCHE Verbindungen, die in der Natur reichlich vor kommen. Diese anorg. Stoffe entstehen ja nicht durch Lebensprozesse, sondern durch stinknormale chemische Reaktionen. Kackende Kühe beschleunigen nur die Rückführung der Stoffe.

Wenn du also keine Alien-Raupen hast, die unseren Salat auffressen, dann haben wir gar kein Problem. Unsere Pflanzen sorgen dafür, dass aus den vorhandenen anorganischen Stoffen für uns verwertbare organische Stoffe werden.

Lebensmittel alleine zum Mars nur zu bringen oder Nährlösungen und und und wäre logistisch schon kaum zu Stämmen für eine Dauerhafte Station.
Kreislauf... Mampf den Salat, sammel die Kacke, dünge den hydroponischen Garten damit, mampf den neuen Salat.

Du musst nur einmalig genug liefern, um den Kreislauf stabilisieren zu können.
 
Zornbringer schrieb:
mehr als spekulieren kann man über das thema auch nicht. nur viele sehen das halt zu einseitig. es gibt nicht so viele institutionen, die in der lage sind, bestimmte informationen zu sammeln, zu manipulieren und zu veröffentlichen. ich möchte mich jetzt auch nicht auf den mars fest nageln. vielleicht sind ja mittlerweile wirklich nur noch ruinen dort und keine "airports".darüber gibt es stundenlange vorträge auf youtube.

Hör nicht auf irgendwelche Spinner auf youtube, sieh es dir selbst an...

Hier mal 3 Beiträge von den Hobbyastronomen aus diesem Forum. Landebahnen auf dem Mars sind für die kein Problem. Die können dir die Nasenhaare vom Mann im Mond zählen:

https://www.computerbase.de/forum/threads/der-weltraumthread-planeten-sterne-usw.536633/page-34#post-12476839
https://www.computerbase.de/forum/threads/der-weltraumthread-planeten-sterne-usw.536633/page-37#post-12878339
https://www.computerbase.de/forum/threads/der-weltraumthread-planeten-sterne-usw.536633/page-37#post-12885542



Zornbringer schrieb:
es gibt aber auch ein paar physikalische fakten, die reisen über bestimmte entfernungen unmöglich machen. wenn man im weltall von A nach B kommt, macht man das vermutlich mit einer geraden linie. nur ist allerhand zwischen dieser linie. planeten, asteoriden, fliegende untertassen usw. ohne also den kurs ständig zu wechseln, würde man gefahr laufen mit irgendwas zu kollidieren, wenn man ein paar lichtjahre zurücklegen will.

Also bei "ein paar Lichtjahren" würde ich mir keinen Kopf um Planeten, Sterne und Ufos machen ;)

Zornbringer schrieb:
und dann ist da noch das problem, dass das licht ja selbst auch ne weile braucht bis es uns erreicht. sprich, je tiefer wir ins all gucken, desto tiefer gucken wir in die vergangenheit. unmöglich also auf dieser grundlage einen kurs zu berechnen, zwischen zwei punkten im weltall, die über lichtjahre entfernt sind.

Weil Planeten, Sterne etc auch völlig chaotisch durchs All eiern.

Zornbringer schrieb:
wären wir irgendwann mal in der lage unsere physikalischen gesetze zu erweitern, bspw. mit null-gravitations antrieben, die sofort auf halbe lichtgeschwindigkeit beschleunigen und ohne durch die schwerkraft beeinflusst richtungswechsel ermöglicht, dann kann man vielleicht quasi im zickzack um die planeten herum fliegen und so von punkt A nach B kommen. bildlich kann man sich das wie ein kolibri in lichtgeschwindigkeit vorstellen. aber das ist auch nur höchst theoretisch und physikalisch nicht möglich.

Du überschätzt die Dichte des Universums enorm ^^
 
@triangolum: um die außerirdischen bakterien würde ich mir keine sorgen machen. entweder sind sie biologisch kompatibel und heilbar, oder biologisch inkompatibel und folgerichtig harmlos.
auf der erde sind bei weitem nicht alle viren und bakterien entdeckt und auch längst nicht alle heilbar. und trotzdem überleben wir ganz gut ;)

und zum beispiel grippe: das ist eine der schlimmsten krankheiten überhaupt. sie kann nicht geheilt werden. alle medikamente dienen lediglich der symptombekämpfung. nur überlebt der mensch die symptome in der regel.

Lebensmittel alleine zum Mars nur zu bringen oder Nährlösungen und und und wäre logistisch schon kaum zu Stämmen für eine Dauerhafte Station.
wie daaron schon sagte, ist das kein thema. wenn wir so eine kolonie errichten, dann logischerweise vollkommen autark. alles andere wäre wohl ziemlich sinnfrei.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was wollt ihr denn eigentlich auf dem Mars? Abgesehen davon, dass es wohl mit ganz erheblichem Aufwand möglich wäre dort zu leben, sehe ich kaum eine Chance, dass es irgendeinen Vorteil bringen würde, außer sich Marsianer nennen zu dürfen und dass man das deutsche Privatfernsehen nicht mehr sehen kann.
Wenn eine derartige Katastrophe stattfindet, die das Leben auf der Erde auslöscht, ist dann nicht die Chance recht hoch, dass der Mars auch davon betroffen wäre? Wenn es um Strahlung geht, die unser Atmosphäre zerstört, warum dann nicht gleich die Biosphäre-Kuppeln auf der Erde, in einer Wüste oder vielleicht sogar am Meeresgrund, errichten?
Wer soll Flugfelder auf dem Mars gebaut haben?

Und wenn dort eine Biosphäre errichtet wird, ist es freilich sinnvoll, diese so autark wie möglich zu halten. Wir müssten ja irgendwann anfangen die Kacke wieder abzuholen, oder ins All zu feuern, wenn wir damit keinen Salat herstellen ;)

@lübke:
Nochmal ernsthaft: Naja, was die Krankheiten angeht, würde ich mich nicht ganz so weit aus dem Fenster lehnen. Ich denke da an das Beispiel der Ausrottung der amerikanischen Ureinwohner. Da sind deutlich mehr an importierten Krankheiten gestorben, als durch Blei in der Luft, da sie keine entsprechenden Antikörper hatten. Wir brauchen Bakterien/Viren ja auch nicht zu entdecken, damit unser Körper eine Abwehr dagegen entwickelt. Krankheiten wären sicherlich nicht das Hauptproblem, aber "keine Sorgen machen", ist vielleicht nicht ganz richtig.
 
Zuletzt bearbeitet:
die ureinwohner hatten weder forschung auf dem gebiet noch überhaupt kenntnis von sowas wie bakterien. und irdische bakterien können irdische organismen teilweise angreifen. es waren menschenkrankheiten, die auf menschen trafen. büffel, pumas, wildpferde oder sonstige nordamerikanischen spezies waren imho nicht betroffen, obwohl sie ebenfalls irdischen ursprungs sind...
es ist also bei weitem nicht so banal, wie es scheint.
 
Unter Umständen hätte es aber eventuell auch gereicht denen ein paar Raten und Schweine zu schicken, bei vielen Krankheiten waren diese, bzw. deren Parasiten, die Träger. Dass es Zoonose gibt, ist ja zumindest unstrittig und wir haben zwar Forschung, aber die Indianer hatten auch Heilkundige. Wenn man einen ersten Kontakt mit etwas Neuem hat, ist man selten perfekt vorbereitet.
Allerdings möchte ich anmerken, dass ich gar nicht an die Existenz irgendwelcher Erreger auf dem Mars glaube. Sehr viel weiter weg, hingegen schon viel eher.
 
der mars ist ja auch nur ein beispiel.
aber wie gesagt, es braucht schon bakterienstämme, die mit dem menschlichen körper überhaupt was anfangen können. und da das schon unter irdischen bakterien alles andere als selbstverständlich ist, wie sollen sich dann außerirdische bakterien, die nie in kontakt mit einer tierischen zelle gekommen sind, etwas damit anfangen können?
 
Naja gut, ich denke ein Virus ist ein Parasit und wenn ich sage "sehr viel weiter weg" existieren Viren, dann heißt das wohl in der Konsequenz auch, dass es dort einen Wirt geben muss, wenn auch nur einen sehr einfachen.
Die Frage nach Leben und komplexem oder "intelligentem" Leben, sind ja auch nochmal 2 paar Schuhe. Also organisches Matial zum "andocken" müsste dann dort auch schon vorhanden sein.
Und auf dem Mars ist wohl beides nicht vorhanden. Nur würde es mich, ehrlich gesagt, jetzt nicht völlig aus der Fassung bringen, wenn ich hören würde, dass man Einzeller in gefrorenem Mars-Wasser entdeckt hätte. Viel mehr wird es aber dort, wegen der von euch genannten Faktoren, nicht gegeben haben.
 
Gibt es "das irdische Genom" als solches? Du meinst damit "irgendeinem irdischen Genom"? Wieso muss er 100% identisch sein, oder was meinst du mit "was 100% identisches besitzen"?
Hast du da tiefer reichende Kenntnisse, als die von Internet-Artikeln und TV-Dokus, sprich hast du in dem Bereich studiert? Falls ja, kannst du ja vielleicht erläutern wie du das meinst und dann klingen in deinen Ohren meine Fragen gewiss auch doof. Aber ansonsten kann ich diese Aussage nicht ganz nachvollziehen. Dann würde ich antworten "kann stimmen, muss aber nicht".
 
Wieso muss er 100% identisch sein, oder was meinst du mit "was 100% identisches besitzen"?
naja versuch mal mit einem windows-virus ein android-system zu infizieren. geht nicht, weil android keinen windows-code auslesen kann. kann ein außerirdisches virus irdischen gencode auslesen oder eine irdische zelle außerirdischen code?
in ermangelung außerirdischer zellen zur untersuchung ihres genoms kann das natürlich nicht abschließend beantwortet werden.
 
Klar was du meinst, aber der Vergleich hinkt, da ein Computer-Programm-Code leider nicht selbstständig mutiert um sich anderen Plattformen anzupassen.
Außerdem gibt es ja auch schon Multiplattform-Trojaner ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist durchaus möglich dass man als Mensch Haustiere mit einer Krankheit infiziert, es muss ja nicht unbedingt Grippe sein.

Gefährlich für Menschen wird es wenn plötzlich ein vormals Tiervirus sich plötzlich umstellt (mutiert) und Menschen angreift, Beispiele HIV, Ebola, Marburg, Hanta, Lassa, Malaria (ja, auch Malaria ist eigentlich keine Menschenkrankheit, entwicklungsgeschichtlich ist Mal. beim Menschen sehr jung, das ist auch der Grund dass man die Krankheit nie mehr so richtig los wird) und ich habe noch ein paar auf Lager, z.B. auch die Vogel und Schweinegrippe.................
 
Zuletzt bearbeitet:
Jop, und trotz Medienpanik haben uns weder Vogel- noch Schweinegrippe oder Ehec ausgerottet.

Unsere Medizin ist halt auch nicht im Jahre 3768 v.Chr. stehengeblieben.
 
An der Grippe, egal welche, sterben die wenigsten. Die meisten Menschen sterben aufgrund einer Sekundärinfektion. Viele merken nichtmal, das es die Grippe ist, weil sie nur etwas Schnupfen haben.

Aber darum geht es gar nicht. Ein Immunsystem muss gefordert/trainiert werden, weil dessen Besitzer sonst an einer ansonsten harmlosen Infektion verstirbt. Impfungen können dshalb sehr nützlich sein um das zu verhindern. In einer nicht natürlichen Umgebung jedenfalls.

Impfungen generell sind nicht immer sinnvoll. Aber auch nicht immer sinnlos. Grippeimpfungen sind aber eher sinnlos.
 
Lübke schrieb:
und zum beispiel grippe: das ist eine der schlimmsten krankheiten überhaupt. sie kann nicht geheilt werden. alle medikamente dienen lediglich der symptombekämpfung. nur überlebt der mensch die symptome in der regel.
Unser Immunsystem heilt uns schon recht ordentlich von Grippe. Wenn unsere T-Zellen erst einmal wissen, worum es diesmal geht, ist ganz schnell Ende mit Grippe.
Das einzige was du brauchst: Immunförderung, z.B. Vitamin C, und Ruhe.

Es gibt aber sehr wohl antivirale Mittel, nur werden die hochgradig selten eingesetzt. Wenn wir Antibiotika (die nicht gegen Viren helfen!) ähnlich selten einsetzen würden, hätten wir ein paar PRobleme weniger.

TnTDynamite schrieb:
Was wollt ihr denn eigentlich auf dem Mars? Abgesehen davon, dass es wohl mit ganz erheblichem Aufwand möglich wäre dort zu leben, sehe ich kaum eine Chance, dass es irgendeinen Vorteil bringen würde, außer sich Marsianer nennen zu dürfen und dass man das deutsche Privatfernsehen nicht mehr sehen kann.
Fernsehen wäre, wenn man einen Satelliten entsprechend ausrichtet, kein Problem. Nur Anrufe bei Domian müsstest du lassen. 15 Minuten Latenz pro Richtung (bei ungünstigen Konstellationen).
Und was wir da wollen? Wir teilen uns auf.

Wenn eine derartige Katastrophe stattfindet, die das Leben auf der Erde auslöscht, ist dann nicht die Chance recht hoch, dass der Mars auch davon betroffen wäre?
Ein Gammablitz: Jap, der würde wohl das ganze Sol-System rösten.
Aber Gammablitze sind ja eher harmlos. Die Erde wurde in >4Mrd Jahren noch nie von einem getroffen. Viel riskanter sind folgende Dinger:
- Supervulkane... Damit würdest du die Menschheit zwar nicht ausrotten, aber der Schaden wäre extrem. Und das schöne: Sowohl die Phlegräische Felder in Italien als auch Yellowstone sind eigentlich langsam "reif".
- Superplumes... gegen einen Superplume ist ein Supervulkan echter Kindergarten. Ein Superplume dürfte der Grund für das Massensterben an der PT-Grenze gewesen sein. Ich glaub, das waren so grob 90-95% aller Spezies, die ausgerottet wurden...
- Asteroiden und Meteoriten.... Frag mal die Dinos, was die von Meteoriten halten.... ein globaler Killer wäre langsam mal wieder fällig.
- und dann wäre da noch der nukleare Holocaust... war schon mal recht knapp.

All diese Probleme könntest du lösen, wenn du endlich deinen Arsch von diesem Planeten bewegst. Eine Diaspora ist die einzige Chance, wirklich zu überleben.

Und wenn dort eine Biosphäre e

TnTDynamite schrieb:
Gibt es "das irdische Genom" als solches? Du meinst damit "irgendeinem irdischen Genom"? Wieso muss er 100% identisch sein, oder was meinst du mit "was 100% identisches besitzen"?
Ja, es gibt so etwas wie ein "irdisches Genom". Alles Leben auf der Erde teilt sich die selben 4 Basenpaare. Außerdem teilen sich die meisten Spezies gewisse gemeinsame genetische Marker aufgrund der Abstammung von einer Urzelle. Zwischen einer Stubenfliege und einem Menschen liegen glaub ich nur so 10% genetischer Unterschied.

Ein Virus kackt ab, wenn es auf ein völlig fremdes Genom trifft. Ein Virus hat keine eigene DNS, nur eine RNS. Es ist darauf angewiesen, seine eigene Struktur in die DNS der Wirtszelle einzuschleusen um diese Zelle umzuprogrammieren, auf dass sie neue Viren generiert.

Daher ist auch der Windows vs. Android - Vergleich treffend. Windows Binary Code kriegst du auffen Tod nicht nativ unter einem Linux-Kernel ausgeführt.

realAudioslave schrieb:
An der Grippe, egal welche, sterben die wenigsten. Die meisten Menschen sterben aufgrund einer Sekundärinfektion. Viele merken nichtmal, das es die Grippe ist, weil sie nur etwas Schnupfen haben.
Zumal die meisten Grippe-Toten aus Risikogruppen stammen: Herzkranke, Alte, Kleinkinder,... Selbst die Spanische Grippe, die letzte echte Pandemie, hat primär genau diese Fälle erledigt. Ein 20-30 Jahre alter körperlich fitter Mensch schüttelt auch die Spanische Grippe nach ein paar Tagen Fieber ab.

Impfungen generell sind nicht immer sinnvoll. Aber auch nicht immer sinnlos. Grippeimpfungen sind aber eher sinnlos.
Grippeimpfstoffe taugen zumindest, um erfolgreich 14Mio € Steuergelder des Landes Sachsen erfolgreich zu verbrennen. Jedes Mal wenn ich an GlaxoSmithKline vorbei fahre kommt mir die Galle hoch.
 
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