Also ich wäre diese ganze Sache genau anders herum angegangen. Also nicht vorab aus "akademischem Interesse" mit irgendwelchen Tools die VRAM-Belegung messen, sich erschrecken und dann nach Nachladerucklern suchen, sondern nur falls mir solche Ruckler störend auffallen nach möglichen Ursachen suchen.
Aber wenn man unbedingt dieser Problematik auf den Grund gehen will, dann wirds schwierig. In typischen Benchmark-Szenarien scheinen sich diese Nachladeruckler dummerweis schwer bis überhaupt nicht feststellen zu lassen.
Das einzige mal, dass CB (meines Wissens) auf ein offensichtliches VRAM-Limit der 780Ti gestoßen ist, war beim
"GeForce GTX 780 Ti SLI vs. Radeon R9 290(X) CF- Multi-GPU-Duell". Und da auch
nur in FarCry3 in 4K-Auflösung und hohen Qualitätseinstellungen. Allerdings gabs da einen deutlich sichtbaren Frameraten-Einbruch, nicht nur einen kleinen Aussetzer.
Wobei in diesem Spiel bei diesen hohen Auflösungen selbst die gestesteten SLI/Crossfire-Gespanne aus absoluten High-End-Karten generell sowieso niemals wirklich gute Frameraten erreicht haben. Eine einzelne 780Ti schafft da gerade mal um die 20FPS im Durchschnitt! Da fallen irgendwelche Nachladeruckler garantiert nicht mehr ins Gewicht. Die GPU-Leistung reicht schon lange nicht mehr aus, bevor man sich wegen den 3GB Gedanken machen müsste.
In BF4 und den meisten anderen Spielen schneiden die 780Ti hier trotz ihrer "nur" 3GB übrigens sogar in dieser Extrem-Auflösung etwas besser ab, als die 290(X) mit ihren 4GB. Aber wie gesagt, irgenwelche kleineren Nachladeruckler müssen sich nicht unbedingt zeigen, in diesen Tests. Dafür bräuchte man möglicherweise andere Messmethoden (ähnlich wie FCAT bei Microrucklern.)
Die Frage ist, ob man selbst sie in realen Szenarien bemerken würde. Solange ich keine bemerke, werde ich über meine 780Ti jedenfalls nicht meckern.

(Ich spiele darauf auch FarCry3 auf 2560x1440 und hohen Qualitätseinstellungen und habe nichts zu bemängeln.)