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Notiz „Glücksspiele für Kinder“: ARD-Reportage zu Lootboxen und Mikrotransaktionen

Blood011 schrieb:
[IMG]https://www.computerbase.de/forum/attachments/screenshot_20240117_155407_steam-jpg.1444552/[/IMG]
Und was soll man dann mit dem Steamguthaben machen?

Warten bis die guten Spiele nicht bei Anderen Launchern exklusiv sind?
Steamdecks kaufen und auf eBay verkaufen?

Ich frag mich immer und immer wieder was man mit dem Guthaben macht
 
h3@d1355_h0r53 schrieb:
Als ich früher Counter Strike gespielt habe und der "erste" Killerspielamoklauf durch die Medien ging, haben meine Eltern 1x gefragt ob ich so Killerspiele spiele. Ein kurzes "Nein" meinerseits reichte aus, schließlich war ich gerade mitten im Counter Strike Match und hatte keine Zeit für Diskussion...
Ich denke, jeder hatte ähnliche Erfahrungen mit seinen Eltern (da nehme ich mich nicht aus), wenn man in den 90er oder 2000er aufgewachsen ist, dass die Eltern keine Ahnung hatten was Gaming überhaupt ist oder Verständnis hatten sowie das gelabber aus den Medien glauben geschenkt haben.

Wie gesagt ist der Vorteil der aktuellen kinderkriegenden Generation, dass sie die Erfahrungen von Gaming und ich sag mal digitalen Welt nutzen können bei der Erziehung deren Kinder und somit besser vorbereiten können, als in der Hinsicht ahnungslosen Eltern von damals.
 
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alonsie schrieb:
Und was soll man dann mit dem Steamguthaben machen?

Steamdecks kaufen und auf eBay verkaufen?

Ich frag mich immer und immer wieder was man mit dem Guthaben macht
Steamdeck kannste sogar wohl echt vom Guthaben kaufen,dann vk für paar Euro weniger und gut,dann wäre noch spiele für andere zu kaufen und sich das bezahlen lasse auf PP etc,gibt man halt 10% Rabatt.

Oder man steckt das Geld wieder in neue boxen auf der Hoffnung noch mehr Geld zu machen.

Manche betreiben ja mit Steam ne richtige wirtschafft,damals hat man CS Kisten für 5cent gekauft,un in 1-2Jahre für nen Euro wieder vk u.s.w. manche Kisten stiegen sogar bis auf 10Euro wieder die erst 5cent kosteten.
 
Corros1on schrieb:
Wie gesagt ist der Vorteil der aktuellen kinderkriegenden Generation, dass sie die Erfahrungen von Gaming und ich sag mal digitalen Welt nutzen können bei der Erziehung deren Kinder und somit besser vorbereiten können, als in der Hinsicht ahnungslosen Eltern von damals.

Jo, oder du hast Eltern, die die Medien blind konsumieren und es dann genau so an die Kinder weitergeben. Wie viele Eltern sieht man im öffentlichen Raum aufs Handy starrend mit kleinen Kindern? Früh übt sich.

Kommt mehr drauf an ob du es mit dem Elternsein drauf hast oder nicht würde ich sagen.
 
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Kuristina schrieb:
Da stimme ich sowas von zu. ^^ Leider kommt das total aus der Mode. Man schiebt die Verantwortung lieber anderen zu. Gruselige, unselbstständige Entwicklung.

Ein Unding unserer Zeit ist ja, dass wir für alles und jeden verantwortlich sind (was schon mal falsch ist). Aber Für sich selbst tragen die Leute natürlich keine Verantwortung, sind halt Opfer von diesem oder jenem, und können nichts gegen ihrem Missstand machen (was auch falsch ist). besonders bei politischen Themen ist das zu beobachten. Persönlich stößt mir diese Denke sehr sauer auf, da sie Leute zu unmündigen Opfern macht und von Diesen Verantwortung dahin delegiert, wo sie nicht hingehört, und damit halt das Problem nicht nur nicht löst, sondern es auf diese Art gar nicht gelöst werden KANN. Ob das jetzt lootboxen Junkies, glücksspiellsüchtige oder Identity politics sind, diese Herangehensweise funktioniert so einfach nicht.
 
The Crew Motorfest von Ubisoft ist auch so ein Negativ-Beispiel.
Das Spiel ist ja quasi auf Kinder und Jugendliche ausgelegt, weil es so zum fremdschämen cool und bunt ist.
Es ist ein Vollpreisspiel, aber die Preise für die Autos sind enorm hoch; und das was man in den Rennen verdienen kann dagegen erschreckend gering.
Man merkt an der ganzen Preis-Gestaltung im Spiel enorm das es darauf ausgelegt ist viele Kunden zu nötigen entweder zu grinden bis zum abwinken, oder Echtgeld einzusetzen.
Und für Echtgeld gibt es praktischer Weise im Spiel noch eine zweite Währung.

Ich finde, das gehört sich für ein Vollpreisspiel nicht !
Das ist einfach nur widerlich.
Bei mir bremst sowas enorm die Spielmotivation.
Und es ist bei Motorfest noch viel schlimmer als bei GT7 z.B.
 
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alonsie schrieb:
Und was soll man dann mit dem Steamguthaben machen?
Also wenn du wirklich aktiv mit den Skins handelst dann verkaufst du die über externe Platformen und kannst dir das Geld dann auch auszahlen.
Mach ich seit Jahren schon so.
 
Zuletzt bearbeitet:
Drag Racing Classic hat im neuen Update alle Währungen außer RP und $ entfernt, aber ein paar der zuvor NUR mit Echtgeld erhältlichen Sachen mit RP versehen. Getriebetuning ist ab sofort kostenlos.
 
amorosa schrieb:
Ich habe nicht ein einziges Spiel gespielt, wo man sich mit Ingamekohle einen Vorteil erkaufen kann.

Ich schon, und es ist mir wesentlich lieber, als ohne spielbare Demo den Vollpreis vorzustrecken für ein Spiel, das nach ein paar Stunden in die Ecke fliegt.

Obwohl ich diese freche Demoverweigerungspolitik der AAA-Hersteller umgehend mit Kaufzurückhaltung und grundsätzlichem Abwarten bis zum Budget-Release beantwortet habe, hat sie mich sicher wesentlich mehr Geld gekostet, als ich (ohne Schwierigkeiten beim Spielefortschritt) nach erhaltener Gegenleistung in Genshin Impact und Honkai Star Rail gesteckt habe.

pseudopseudonym schrieb:
Ich frag mich bei dem Thema immer, wo die Kinder das Geld herhaben.

Ich frage mich, warum der Gesetzgeber die Finanzdienstleister und Akzeptanzstellen nicht zwingt, ein einfaches, wasserdichtes Prepaid-Zahlungssystem anzubieten und voreinzustellen, das kein Konto leerräumen oder überziehen kann.

Mein Taschengeld war Bargeld, und wenn es weg war, war es weg. Ich musste sorgfältig abwägen, welche Lootbox ich beim Flohmarkt-Glücksspiel kaufen wollte. Konnte ich den Hifi-Baustein nicht reparieren, taugte er nur noch als Ersatzteilspender.

Pummeluff schrieb:
Denn schon wieder fühlt man sich minderwertig, wenn die anderen Leute in der Gruppe mit irgendwelchen Skins und Ausrüstungen rumrennen, an die man ohne V-Bucks nicht rankommt. Also hab ich mich auch dem ergeben und das Basispaket gekauft (1000 V-Bucks für 8,99€)

Zum Geburtstag hat er jetzt zum Geburtstag aus dem Freundeskreis noch einen V-Bucks-Gutschein bekommen.

Fazit: Lootboxen und Ingame-Käufe sind gefährlich. Psychologisch kommt man dagegen nur schwierig an.

Wo ist der Unterschied zu echten Modeklamotten, oder gar Selbstverstümmelung durch nutzlose "Tattoos", "Piercings" oder Schlimmerem ? Gruppenzwang ist gefährlich, und sollte durch Schule und Eltern durch Aufklärung bekämpft werden.
 
Haldi schrieb:
Thats not how this works.
Das Ziel aller dieser ist es die "Whales"
Hast zwar recht, aber eines kann ich mir nicht verkneifen: Das ist der gleiche Grund, warum die Werbeindustrie massiv auf Anglizismen setzt, es verschleiert. Beispiele: Influencern zu folgen is hipp, aber sag mal, Du hast einen Werbekanal abonniert. Sneakers haben die Assiletten abgelöst.
Leider fallen mir gerade nicht mehr Beispiele ein. Jedenfalls sind sie Lootboxen auch Verschleierung. Klingt ja auch hipper als kostenpflichtige Glücksspielelemente. ;)
 
Muntermacher schrieb:
Jedenfalls sind sie Lootboxen auch Verschleierung. Klingt ja auch hipper als kostenpflichtige Glücksspielelemente.
Plünderkiste wäre die korrekte Übersetzung. Klingt aber zugegeben auch nicht so toll.

Und zum Verschleiern braucht man nicht unbedingt hippe Anglizismen. Im Supermarkt werden die Produktpreise auch nicht erhöht sondern nur "angepasst".
 
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Corros1on schrieb:
Ich denke, jeder hatte ähnliche Erfahrungen mit seinen Eltern (da nehme ich mich nicht aus), wenn man in den 90er oder 2000er aufgewachsen ist, dass die Eltern keine Ahnung hatten was Gaming überhaupt ist oder Verständnis hatten sowie das gelabber aus den Medien glauben geschenkt haben.

Wie gesagt ist der Vorteil der aktuellen kinderkriegenden Generation, dass sie die Erfahrungen von Gaming und ich sag mal digitalen Welt nutzen können bei der Erziehung deren Kinder und somit besser vorbereiten können, als in der Hinsicht ahnungslosen Eltern von damals.
Zum ersten Absatz: du hast schon recht, aber es gehört zu den 100%-igen Pflichten von Eltern, sich bei "Gefahren für ihre Kinder" zu informieren. Das wird ja auch sonst bei vielen Eltern gemacht. Wenns um Ernährung geht z.B. Aber in den 90ern haben die Kids auch noch draußen gespielt. Die hatten gar keine Möglichkeit "zu suchten" so wie heute. Man darf hierbei auch nicht vergessen, dass damals häufig oder immer die Mutter den Daumen drauf hatte. Heute sind Eltern immer nur noch gestresst, weil beide arbeiten und ihre Kinder überall hinkutschieren.

Zum zweiten Absatz: sollte man denken, ja, und es klappt dennoch immer weniger. Ich habe durch meinen Job sehr viele und genaue Einblicke: Fazit ist: die Eltern sind mit allem überfordert und trennen sich dann in 60% der Fälle. Da ist die Daddelsucht des Jungens und die Handysucht der Tochter schnell kein Thema mehr. Mir fehlen nach jeden Elternsprechtag die Worte. Ja, es gibt noch ein paar Ausnahmen. Aber auch diese Gletscher schmelzen zügig dahin...

Ich halte übrigens überhaupt nichts davon, mit seinem Kind diese Spiele als "erzieherische Maßnahme" zu spielen. Aber da möchte ich jetzt nicht weiter drauf eingehen.
 
Und man darf bei der Pflicht der Eltern auch nicht vergessen, dass der Staat ebenfalls eine Führsorgepflicht für seine Bürger hat. Und was den Schutz der Kinder sogar noch mehr, denn nicht umsonst gibt es ein Jugendschutzgesetz oder sowas wie ein Mindestalter für die Geschäftsfähigkeit.
Eltern können (und müssen) ihre Kinder nicht 24/7 bei allem kontrollieren - auch Kinder stehen gewisse Freiräume zu.
Es ist also durchaus auch Aufgabe des Staates, über geeignete Gesetzgebung (speziell mit dem Jugendschutzgesetz), dort vorsorglich tätig zu werden, wo etwas negativen Auswirkungen auf Minderjährige haben kann.
 
mibbio schrieb:
Eltern können (und müssen) ihre Kinder nicht 24/7 bei allem kontrollieren - auch Kinder stehen gewisse Freiräume zu.
Es ist also durchaus auch Aufgabe des Staates, über geeignete Gesetzgebung (speziell mit dem Jugendschutzgesetz), dort vorsorglich tätig zu werden, wo etwas negativen Auswirkungen auf Minderjährige haben kann.
Du hast keine eigenen Kinder, oder?
 
BillyTastic schrieb:
Kommt mehr drauf an ob du es mit dem Elternsein drauf hast oder nicht würde ich sagen.
Klar, am Ende liegt die Erziehung bei den Eltern wie sie deren Erziehungsauftrag wahrnehmen wollen.
Ein Vorteil bedeutet ja nicht automatisch, dass man diese genutzt werden oder sie zu besseren Eltern macht. ;)
Medcha schrieb:
ihre Kinder überall hinkutschieren.
Dass ist mMn so ziemlich das schlimmste was man den Kindern antun kann.
Ich meine wie sollen die Kinder Selbstständigkeit oder Unabhängigkeit lernen, wenn sie das rundum sorglos Paket bekommen.
Und wenn ich Berichte aus dem Bekanntenkreis so höre, wird man mittlerweile auch blöd angeschaut, wenn man seine Kinder nicht überall hin kutschiert werden...
Medcha schrieb:
Zum zweiten Absatz: sollte man denken, ja, und es klappt dennoch immer weniger. Ich habe durch meinen Job sehr viele und genaue Einblicke: Fazit ist: die Eltern sind mit allem überfordert und trennen sich dann in 60% der Fälle.
Ich denke und vor allem beobachte, dass vielen Eltern am Anfang nicht bewusst ist, was ein Kind(er) haben bedeutet bzw. es zu spät realisieren, dass man halt salopp gesagt für ne weile ein Kind an der Backe hat und es nicht damit getan ist es zu füttern oder zu bekleiden.
 
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Verstehe das auch immer nicht. Spielhallen sind (zurecht) von außen abgeklebt und schwer einsehbar und mit Kontrolle, das da Kinder/Jugendliche nicht gefährdet werden. Spielautomaten sind seit Ende der 90er fast kaum noch zu finden (meine Automaten ala Pacman usw.) in den USA gibt es ja in jedem Dorf eine "Arcade". Bei uns maximal im Urlaub in Spanien..

Und dann kann man hier sein Taschengeld in Premiumwährung, FUT, Lootboxen usw. reinballern.. Klar sind immer die Eltern gefordert aber dennoch.. Spielhallen usw. zu recht abdunklen und abriegeln aber Lootboxen die nicht minder gefährlich sind quasi unter dem Radaer laufen lassen
 
Ist halt ne Goldgrube,da interessiert alles andere nicht.

In manche Ländern sind ja lootboxen schon lange verboten da kommt entweder Spiel A nicht oder es gibt einfach keine boxen wie bei PUBG z.b diese länder bekommen dann diese sachen nicht reingepatcht.

Hier wird das wohl nie kommen,auch wenn ich mir das wünsche würde.
 
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