Grafikkarte als eGPU

Markus_23

Cadet 2nd Year
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Jan. 2019
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Hi,

bin neu hier und frage gleich mal frei von der Leber weg:

Ich habe ein Asus XG Station Pro , externes GPU Gehäuse mit Thunderbolt-Anbindung (Link)
Das Gehäuse hat ein 330W externes Netzteil zur direkten 12V Spannungsversorgung (Ist also kein regelrechtes Computer-NT mit 330W).

Nun würde ich gerne ne aktuelle Gfx-Karte dort einbauen, bin aber bedingt durch Doppelnutzung am Mac auf AMD Karten beschränkt.
Denn leider gibt es z.Z. keine offiziellen Nvidia-Treiber für OSX. Bleibt also nur Vega 56 / 64 oder Radeon VII.

Nun weiss ich, dass die VEGA-Karten recht anspruchsvoll in der benötigten Leistung sind, wobei wohl eine Vega56 schon erfolgreich mit dem Gehäuse getestet wurde.

Meint Ihr, man bekommt mit Undervolting auch eine Vega64 in dem Gehäuse stabil zum Laufen ?
Da ich einen 1440p /144Hz Monitor habe und auch durch die Thunderbolt-Anbindung etwas Leistung verloren geht, würde ich schon gerne so viel GFX-Power wie möglich in das Gehäuse integrieren.

Vielen Dank schon mal für alle Antworten 😊
 
Ich schätze mal am Mac wird sie nur im Idle laufen?!
Probier es aus, mit UV sollte auch ne Vega 64 laufen, notfalls kann man mit Registry Mod die Leistung begrenzen.
 
Am Mac werde ich zumindest nicht zocken 😉
Hmm, ausprobieren ist natürlich die letzte Möglichkeit, hoffe aber noch auf ein paar mehr Hinweise, trotzdem danke 🙂
 
Ja mit undervolting geht einiges. Im Notfall reduzierst du den GPU Takt um 5-10% und kannst nochmals richtig gut undervolten.
 
Denke das geht, du hast ja die 330w exclusiv für die Vega. meine nitro plus brauch laut hwinfo um die 240W
mfg
 
und was soll das bringen sich die große Vega zu kaufen mehr Geld zu bezahlen um sie dann durch verringerte Spannung und anderes eh wieder auszubremsen ...

Die 10-15 % Mehrleistung sind dann doch eher vernachlässigbar.
 
@xxMuahdibxx ich dachte durch das Undervolting verliert man eben nicht Leistung , sondern reduziert nur den Stromverbrauch ? Und gerade die 10-15% sind vielleicht das, was ich ca. durch die Thunderbolt-Verbindung verlieren werde. Ist also die Frage, ob man mit Undervolting die Vega64 im normalen Leistungsbereich betreiben könnte UND mit dem 300-330W des Gehäuses auskommen würde.
 
Wenn die Datenverbindung langsamer ist oder am Limit ist ... dann wird auch eine schnellere Grafikkarte bei einem gleichen Limit auflaufen.

Durch die Verbindung müssen alle Dreiecke durch ... die sind für beide Vega Karten gleich.. wenn es ein Limit dort gibt trifft es die größere auch stärker.
 
ok, aber wenn das ultimativ so wäre, dann dürfte es ja gar keine Unterschiede im externen Gehäuse geben, egal ob ich z.B. ne RX470, rx590 oder Vega einbaue. Soweit ich aber mal Benchmarks im externen Gehäuse gesehen habe, sind durchaus Steigerungen durch größere Gfx-Karten möglich. Klar sind die karten nativ auf dem Mainboard dann noch schneller.
 
sagen wir es einfach so ... du brauchst 3 Millionen Dreiecke für die Grafik die müssen durch den Bus ... der packt nur 2 Millionen ... wie sollen andere Karten die 4 Millionen Dreiecke brauchen auf einmal 3 Millionen durch den BUS schaffen ?
 
sorry, ich versteh es nicht (ist ja auch schon spät) :freak:
Wenn ich doch Benchmarks finde wo Karten in externen GPU-Gehäusen getestet werden und dann hat z.B. ne RX580 ne kleinere Framerate wie ne Vega 56 wie ne Vega 64 im gleichen Spiel d.h. man kann mit besseren Karten mehr Frames erhalten, trotz des Flaschenhalses extern/Thunderbolt. Wieso sollte ich dann also nicht versuchen die best-mögliche Karte in das Gehäuse zu bauen, wenn es dabei noch so sein sollte dass undervolting nicht die Leistung der Karte negative beeinflusst, sondern nur die Power-Consumption reduziert?

Argh, vielleicht erhellt mir das jemand :)
 
Dann ist der Falschenhals den du beschreibst nicht vorhanden ..

Die CPU berechnet die Geometrie ... die Grafikkarten machen dann alles bunt
 
ah, ok.
Also es ist insofern schon ein „Flaschenhals“ vorhanden, weil die GFX-Karte über Thunderbolt3 nur mit PCIx4 Geschwindigkeit angebunden ist und nicht mit PCIx16 wie über nen Mainboard. Das macht dann so ca. 10-15% weniger Frames im Vergleich mit Mainboard Installation. Trotzdem bringt halt ne z.B. ne Vega56 mehr wie ne RX470 ;-)
Mal schauen was ich mache mit meinem „Vega-Problem“ :-)
 
ich weis einfach nicht wie ich es dir besser erklären soll..

Der BUS hat ein Limit an Signalen die er in einer gewissen Zeit übertragen kann... und genau das ist das Limit was ab einer gewissen GPU Leistung bedeutet das es einfach nicht mehr genügend Daten geben kann für mehr FPS..

https://egpu.io/forums/mac-setup/pcie-slot-dgpu-vs-thunderbolt-3-egpu-internal-display-test/

Hier sieht man es etwas besser das die Schnittstelle erst dann stark begrenzt wenn man durch die Thunderbolt Verbindung noch die Grafikdaten an das intere Display eines Notebooks schickt ...

Siehe den viel Stärkeren Einbruch der 1080 vs 1060 GTX ... 30 % zu 20 %..

Der reine Performanceverlust von knapp 15-20 % liegt einfach an der langsameren Übertragung der Daten von CPU zur GPU ... ws auch klar sein sollte da ja weniger Datenleitungen da sind.

Also anders ausgedrückt noch reicht Thunderbolt aus mit einem gewissen Performance Minus ... aber die Limitierungen sind ersichtlich wenn die schnittstelle noch mehr machen muss als nur die GPU zu versorgen.
 
erstmal Danke für den Link, der verdeutlicht die Einbußen.
Allerdings wird dort auch angegeben, dass bei Nutzung mit „external Display“ der Verlust fest bei ca. 20% bleibt, egal welche Karte man nutzt. Nur bei Nutzung mit „internal Display“ - was wohl heisst das man an einem Laptop die externe Gfx-Karte nutzt, aber mit dem Display des Laptops - hat man mehr Verlust bei schnelleren Karten.
Da ich so eine Nutzung nicht plane, bleibt es lt. dieser Seite dann bei den 20%.

Bleibt die Frage, ob die Vega64 mit Undervolting stabil mit dem externen 330W NT laufen würde :-) ?
 
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