große Probleme mit Arbeitgeber - was tun?

Robin. schrieb:
Hast du dich auf diese Angebote beworben oder wodurch kamen die zustande (Werkstudent?)?

Initiativbewerbungen und Bewerbungen auf ausgeschriebene Absolventenstellen. Im Telefoninterview kam dann oft raus, dass sie mein Profil hochinteressant finden, aber jemanden ab einem Zeitpunkt suchen, an dem ich mich leider noch nicht Absolvent schimpfen darf ;)
 
@FidelZastro

wärst du so nett und gibst mir per PN einen kleinen Einblick in dein Profl ;-)

@geisterfahrer

man sollte also nicht nur als Firma Rücklagen bilden.
 
was würdet ihr denn in einem evtl. Gespräch sagen bzw. füreuch behalten?

1.) Gehaltsrückstand

2.) Abteilungsleiter hat gekündigt --> keine Chance auf wirklich gute Einarbeitung/Weiterbildung

3.) Unternehmen in schlechter wirtschaftlicher Lage
 
ich würde mich woanders umsehen. im normalfall hast du ja 3 monate probezeit mit sofortiger kündigung. im lebenslauf würde ich deine jetzigen anstellung nicht mit angeben sondern eher was wie "1 monat in australien verbracht" oder "erst mal mit den studienkollegen auf welterkundung gegangen".
 
Also ich würde auch versuchen mich betriebsbedingt kündigen zu lassen. Das wäre wahrscheinlich am einfachsten.
 
Für sowas gibts doch die Probezeit!? Damit beide Seiten entscheiden können, ob es "passt".
 
Hallo @Fabian,

oftmals weiß die Geschäftsführung gar nicht, was in den einzelnen Abteilungen des Unternehmens vor sich geht. Von daher empfehle ich dir, ein offenes Gespräch bei der Geschäftsführung zu ersuchen und dann schauen, was man dir antwortet.

Viele Grüße
Gudi
 
also im Bürogebäude arbeiten nur ca. 40 Leute und da "meine" Abteilung täglich mit der Geschäftsführung zu tun hat, wissen die schon bescheid. Nur die Geschäftsführung genießt nun wirklich keinen guten Ruf dort und scheint das ganze recht teilnahmslos hinzunehmen.

Ich denke ich werde wirklich versuchen mit betriebsbedingt kündigen zu lassen. Alleine kann ich dort einfach nichts reißen, was mir auch alle anderen Mitarbeiter dort bestätigen. Denn zum Einen ist niemand da, der mir etwas erklären kann, zum Anderen WILL ich auch nicht der einzige sein, der mit dem PErsonalangelegenheiten umgehen kann, da die Personalabteilung eigtl. nur als kurze "Durchgangsstation" gedacht war.
 
Also in der Schule haben uns unsere Lehrer eingetrichtert, das es immer besser ist wenn man selber kündigt, als das einem gekündigt wird.
Wurde in dem Zusammenhang erklärt, das es im Arbeitszeugnis einen bessere Eindruck macht, wenn man selber kündigt ("aha, er war unzufrieden mit der Firma"), als das die Firma einen kündigt ("aha, die Firma war also unzufrieden mit ihm").

Und in deinem Lebenslauf gehört das auch rein. Nichts ist schlimmer, als ein Lückenhafter Lebenslauf. Wenn sie dich zu einem Bewerbungsgespräch einladen und dich fragen, kannst du das gerne auf einer sachlichen Ebene erklären, aber schön freundlich sein und nicht zuviel Negatives über die Ex-Firma erzählen.

Ansonsten kann ich mich nur den Vorrednern anschließen. Such dir schnell eine neue Stelle!
 
Am besten solltest du wirklich selber kündigen. Damit zeigst du ja auch, dass du selber Initiative ergreifst anstatt abzuwarten bis das Unausweichliche eintritt. Allerdings solltest du das natürlich auch so kommunizieren dass du wirklich gute Gründe für diesen Schritt hattest, sonst vermittelst du den Eindruck dass du bei jeder Firma sofort das Handtuch wirfst wenn dir mal etwas nicht passt. Ich fände es sogar noch nicht mal so schlimm das schon in einer Bewerbung zu erwähnen (aufgrund von .... sah ich mich gezwungen diese Tätigkeit aufzugeben, da es meinem beruflichen Werdegang geschadet hätte...)
 
Also die Vorschläge zu kündigen und dieses nicht in den lebenslauf zu schreiben sind echt süß. Ihr wist das heut zu tage alles elektronisch gemeldet wird oder? Da kriegt man auch mit ob jemand wo anderes gearbeitet hat, bevor er zu mir kam. Zumindestens unterjährig.
 
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