günstige "Workstation"

stevenson

Cadet 1st Year
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Aug. 2007
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9
Hallo,

ich bin dabei mir einen neuen arbeitsrechner für zu hause zusammenzustellen.
ich arbeite oft an projekten die ich von der arbeit mitnehme oder an eigenen sachen. hauptsächlich kommt dabei photoshop, cinema 4d, after effects, premiere, audition, freehand und indesign zum einsatz.

mit meinem jetzigen X2 4200+(s939) und 2gig ram wird es immer problematischer.

ich möchte aus dem alten rechner eine maxtor 300gb, 2x samsung 320gb (raid) und eine ati x800 mitnehmen.

beim speicher möchte ich nächstes jahr auf 8gig aufrüsten, deshalb 2x 2048mb.


diese komponenten könnte ich mir vorstellen:

CPU
Intel Core 2 Quad Q6600 _ 235 EUR

KÜHLER
Scythe Mine Rev. B _ 30 EUR

MAINBOARD
Gigabyte GA-P35-DS3P _ 120 EUR
Gigabyte GA-P35C-DS3R _ 118 EUR
Intel Media Series DP35DP _ 96 EUR

SPEICHER
Patriot DIMM Kit 4096MB (DDR2-800) _ 200 EUR
OCZ XTC DIMM Kit 4096MB (DDR2-800) _ 205 EUR

GEHÄUSE
Sharkoon Rebel9 Value _ 40 EUR

NETZTEIL
Seasonic S12II 430W _ 60EUR


was meint ihr?


... an dem rechner wird weder gespielt und auch nichts übertaktet, er sollte nicht "laut" sein und absolut stabil laufen.

außerdem möchte ich auf xp professional x64 umsteigen.

ich hoffe ihr habt einige tips und vorschläge. danke.


besten gruß
stevenson
 
CPU: genau das Richtige für deinen Anwendungsbereich

Kühler: Hersteller ist gut, zum Modell kann ich nichts sagen, habe selber den Infinity und bin hochzufrieden. Der Lüfter dreht unter Volllast mit ca. 800 rpm und die Kerne werden ca 60°C warm.

Mainboard: GA-P35-DS3P. Gigabyte ja, weil die 965P und P35 einfach traumhaft laufen und ein Nein zum DDR2/3 Mischboard, weils außer teuer nix bringt. Siehe hier.

Speicher: da du eh nicht übertakten willst, ist jeder DDR2 800 Markenspeicher gut geeignet

Gehäuse: ist vllt. ein wenig klein geraten, meine Empfehlung ist Chieftec, auch wenn sie nicht das sind was manche "stylisch" nennen, dafür sehr hochwertig verarbeitet und enorm geräumig.

Netzteil: Seasonic ist ein Top Hersteller, bei dem allerdings manche Netzteile recht kurze und wenige Kabel haben. Silverstone und be quiet sind auch sehr empfehlenswerte NT weil sehr effizient. Der Leistungsbereich von 450 bis 500 Watt sollte passen.

XP Prof x64 hatte ich vor Vista x64 als Hauptsystem laufen und hab nur gute Erfahrungen mit gesammelt. Hat einen robusteren Explorer und läuft einen Tick schneller als XP 32bit. Wenn es x64 Treiber für deinen USB Krimskrams gibt, gibts keinen Grund nicht XP x64 zu nutzen.

Zur X800: das ist hoffentlich keine AGP mehr.

Schönen Tach noch :)
 
da du viel mit c4d und after effects (ich auch ein wenig :-) arbeitest, würde ich dir, falls du noch etwas geld über hast, eine quadro empfehlen. ich persönlich hab ne quadro fx1500 und mit der ist das arbeiten unter c4d ein traum.

mfg vikingrussel
 
Wobei den meisten 3D-Heimanwendern eine FX 540 auch dicke reichen würde.
 
Oder man sich spart sich das Geld für eine Quadro/FireGL ganz.

Wenn er bis jetzt mit einer x800 ausgekommen ist, dann wird er mit Sicherheit keine 500€ Quadro brauchen. Als ich noch mit C4D gearbeitet habe, diente die Grafikkarte nur zur Beschleunigung der 3D-Ansicht im Editor. Und da ist nur die OpenGL-Leistung gefragt (mir hat sogar meist eine 9800 pro damals noch gereicht, ok, es gab auch nicht wirklich viel schnellere Karten zu der Zeit).


@ VikingRussel

In welchem konkreten Bereich bringt denn die Quadro wirklich einen Vorteil gegenüber einer normalen Karte, die für den Threadsteller relevant ist? Hattest du schon immer CAD-Karten oder davor auch normale?
 
Evtl bessere Bildqualität, allerdings setzt da einen hochwertigen Monitor voraus...
 
Das sind immer die Standardantworten:
Eventuell bessere Bildqualität, stabiler, hochwertiger, bessere OpenGL-Leistung durch optimierte Treiber (nur ich frage mich was einem Treiberoptimierungen so viel bringen, wenn einfach die Rohleistung nicht da ist (Vergleich fx1500 mit 8800GTX, die ja vom Preis her ähnlich sind) ),...

Und jeder plappert das dann immer nach, ohne auch nur im geringsten Ahnung zu haben (soll jetzt kein Angriff auf dich sein)...

Das einzige konkrete Fallbeispiel, das ich gehört/gelesen habe ist das, dass in manchen Programmen mit normalen Grafikkarten die OpenGL-Beschleunigung von einem Editorfenster funktioniert, bei einer CAD-Karte durch die Treiber eben mehrere.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Seppuku
wie du es schon richtig gesagt hast, die bildbeschleunigung im editor. je nachdem wie aufwendig die arbeit ausfällt, ist es schon sehr angenehm wenn das alles flüssig läuft. das macht das arbeiten effektiver und angenehmer für den nutzer. normale grafikkarten haben nicht die nötige open-gl leistung.
für den heimanwender ist das sicher ansichtssache. ich hab jeweils mit quadros sehr gute erfahrungen gemacht, deswegen meine empfehlung. bei sowas sollte man nicht immer aufs geld gucken, auch wenn es wehtut
 
@ VikingRussel

Ich habe mit normalen Grafikkarten immer gute Erfahrung gemacht (noch keine einzige ging kaputt) ;). Vielleicht sehe ich es deswegen nicht ein, mehr als das doppelte für eine Karte zu zahlen, die mit persönlich keinen Mehrwert bietet. Ich denke aber trotzdem, dass die x800 aureichen sollte (abhängig von der Größe der Porjekte und der Anzahl verwendeten Polygone. Wenn man will kann man auch eine 8800 GTX in die Knie zwingen ;).
 
jedem das seine, das ist schon richtig.
da der threadersteller wie er selber geschrieben hat, auch was für die arbeit macht, ist eine quadro auf jeden fall eine alternative.
er kann es ja testen und gucken ob es ihm was bringt. wozu gibt es ein rückgaberecht;)
 
@ Seppuku:
http://download.nvidia.com/ndemand/Quadro_extranet/Product_Overview/PO_QFX_APR06.pdf

Und ein bisschen Ahnung hab ich schon, haben schließlich ein CAD-Büro bei uns in der Firma (5 Mitarbeiter). Diese schwören jedenfalls auf Quadro-FX-Karten, für den normalen Enduser können natürlich auch Gamer-Karten ausreichend sein (o. e. sogar onBoard-Grafik)... kommt halt u. a. drauf, an mit wie vielen Teilen man arbeitet usw.
 
Die teuren Preise der Quadro/FireGL-Karten entstehen größtenteils durch die Treiber. Da im Geschäftsumfeld Stabilität und Anwendungssupport gefragt sind. Von daher kann man auch nicht zwei Grafikkarten vergleichen, welche im selben Preissegment sind.

Für einen Privatanwender wird eine "normale" Grafikkarte in den meisten Bereichen vollkommen ausreichen.
 
hallo,

danke soweit für die antworten.

km52 schrieb:
Mainboard: GA-P35-DS3P. Gigabyte ja, weil die 965P und P35 einfach traumhaft laufen und ein Nein zum DDR2/3 Mischboard, weils außer teuer nix bringt. Siehe hier.

eigentlich würde mir das Gigabyte GA-P35-DS3 vollkommen auseichen, nur leider hat es kein firewire.
ich werde wohl zum Gigabyte GA-P35-DS3P greifen ... das wären aber fast 40 EUR nur wegen dem firewire!
ist das Intel Media Series DP35DP (mit firewire für circa 95 EUR) keine gute alternative?
ich habe gelesen, dass das intel-board mit nicht so hochwertigen komponenten, wie z.b. die gigabytes daherkommt, ist das richtig?


km52 schrieb:
Gehäuse: ist vllt. ein wenig klein geraten, meine Empfehlung ist Chieftec, auch wenn sie nicht das sind was manche "stylisch" nennen, dafür sehr hochwertig verarbeitet und enorm geräumig.

"stylisch" muss es nicht sein. funktional und klassisch schlicht wäre gut. und ja, ich werde mich mal bei den "chieftecs" umsehen. danke für den tip.


km52 schrieb:
XP Prof x64 hatte ich vor Vista x64 als Hauptsystem laufen und hab nur gute Erfahrungen mit gesammelt. Hat einen robusteren Explorer und läuft einen Tick schneller als XP 32bit. Wenn es x64 Treiber für deinen USB Krimskrams gibt, gibts keinen Grund nicht XP x64 zu nutzen.

leider muss ich mein gutes A3-grafiktablet für den umstieg opfern. xp-treiber gibt's zwar, aber nur für die 32bit variante.


km52 schrieb:
Zur X800: das ist hoffentlich keine AGP mehr.

Nein, es ist eine pci-e karte. :)


VikingRussel schrieb:
da du viel mit c4d und after effects (ich auch ein wenig :-) arbeitest, würde ich dir, falls du noch etwas geld über hast, eine quadro empfehlen. ich persönlich hab ne quadro fx1500 und mit der ist das arbeiten unter c4d ein traum.

über eine "CAD-karte" habe ich bereits nachgedacht, ich fand die anschaffung aber einfach zu kostspielig. bis jetzt habe ich immer die opengl-beschleunigung der normalen grafikkarte genutzt, die ist aber wirklich nur "ausreichend" ...


Seppuku schrieb:
In welchem konkreten Bereich bringt denn die Quadro wirklich einen Vorteil gegenüber einer normalen Karte, die für den Threadsteller relevant ist? Hattest du schon immer CAD-Karten oder davor auch normale?

VikingRussel hat schon recht, wenn er sagt, dass es einen vorteihaften unterschied macht eine CAD-karte drin zu haben.
ich merke das sehr stark im direkten vergleich mit den rechnern auf der arbeit und wie schnell man sich an die gute performance dieser gewöhnt ...

sicher, es geht aber auch ohne ... kommt auch immer darauf an was man genau macht.
ich habe mal in einem büro gearbeitet, da waren alle rechner mit geforce mx-karten ausgestattet und und die arbeit mit cinema 4d lief trotzdem ;)


... besten dank für die tips und anregungen.


gruß
stevenson
 
immer wieder gern
 
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