Günstiger Office PC

Die hier vorgeschlagenenen Mainboards und Netzteile sind nicht schlechter als die HPs oder Lenovos da draußen. Die gehen auch nicht kaputt.
Auf diese Dinge wird immer geachtet.

Ja die 6 Komponenten reichen.
 
HominiLupus schrieb:
Die hier vorgeschlagenenen Mainboards und Netzteile sind nicht schlechter als die HPs oder Lenovos da draußen.

Willst Du ernsthaft alle HP- oder Lenovo-Geräte über einen Kamm scheren? Das wäre genauso wie wenn Du bei Notebooks die Thinkpad-Reihe mit den billigen Consumer-Geräten vergleichst!

Nur zur Info mal die Garantie der ProDesk 600:
"3 Jahre Herstellergarantie einschließlich 3 Jahre auf Teile, Arbeit und Hardware-Austauschservice am nächsten Arbeitstag Vor-Ort -Service."
In sowas baut man kein Mainboard für <50,- ein. Die Geräte sind auf störungsfreien Dauerbetrieb im harten Arbeitsalltag ausgelegt und nicht für den Endkunden, der lieber auf den Preis schaut als auf Ausfallsicherheit. ;)

Nicht ohne Grund kostet ein HP Pavilion 550 (mit Standard 1 Jahr Garantie) satte 200,- weniger als ein vergleichbarer ProDesk 600 (jeweils i5, 8GB, 1TB HDD), obwohl der Pavilion eine Geforce GTX 745 4GB drin hat und der ProDesk sich mit integrierter Grafik zufrieden geben muss. Macht eine realen Preisunterschied von rund 300,- aus. Irgendwo muss das doch herkommen, oder?

Denk mal drüber nach...
 
Zuletzt bearbeitet:
Stimmt. In so was ist ein Mainboard für 25€.

Seit ~2006 sind so gut wie alle Mainboards praktisch störungsfrei sofern man einigermaßen Qualität kauft, z.B. Gigabyte. Das sind keine teuren Mainboards.
Die FSP Netzteile da drin sind auch nicht von Pixies zusammengelötet sondern eben die normalen FSP Serien, steht ja dann auch immer so auf den Netzteilen: die Netzteile sind nicht schlecht, aber sie sind eben auch nicht vergoldet.

Wenn etwas für Firmen gedacht und an sie verkauft wird, dann kostet es immer 200€ mehr. Wenn man dir das erst erklären muss, ist Hopfen und Malz verloren. Insbesondere da diese Firmen dann den Listenpreis so gut wie nie zahlen.

Wenn ich mein Thinkpad normal neu kaufen müsste, kann ich es mir nicht leisten. Firmen zahlen den Preis der auf gh.de steht nicht. Studenten zahlen den auch nicht (campuspoint.de). Glaubst du ernsthaft Lenovo macht Verlust bei den campuspoint Preisen?

Werd erwachsen.
 
Jetzt wird es echt kindisch.

Mainboards für 25,-?

HominiLupus schrieb:
Seit ~2006 sind so gut wie alle Mainboards praktisch störungsfrei sofern man einigermaßen Qualität kauft, z.B. Gigabyte. Das sind keine teuren Mainboards.

Willst Du mir jetzt etwas erklären, was im krassen Gegensatz zu unserer RMA-Quote steht? Mach Dich bitte nicht lächerlich!



HominiLupus schrieb:
Wenn etwas für Firmen gedacht und an sie verkauft wird, dann kostet es immer 200€ mehr. Wenn man dir das erst erklären muss, ist Hopfen und Malz verloren.

Die Geräte kannst Du auch selber kaufen, die sind nicht nur Firmenkunden-Exklusiv. Und wenn Du Dir die Geräte mal genauer anschauen würdest, dann würdest vielleicht auch Du verstehen, wo der Preisunterschied herkommt. Das beginnt schon bei der Gehäusequalität (Material, schraubenlos etc.) und geht halt mit der Qualität der verbauten Komponenten weiter.



HominiLupus schrieb:
Wenn ich mein Thinkpad normal neu kaufen müsste, kann ich es mir nicht leisten. Firmen zahlen den Preis der auf gh.de steht nicht. Studenten zahlen den auch nicht (campuspoint.de). Glaubst du ernsthaft Lenovo macht Verlust bei den campuspoint Preisen?

Nö, denn die liegen teilweise sogar über den üblichen Straßenpreisen. Beispiel gefällig?
Lenovo ThinkPad® T460s 20F90043GE
campuspoint 1.959,-
geizhals 1.824,-


Werd selbst erwachsen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Du glaubst HP zahlt mehr als 25€ fürs Mainboard? Kein Wunder ist deren Marge so schlecht! EK für HP bei Foxconn != unsere Preise in Buxtehude.

RMA von was? HP Consumer, HP Business oder PCs aus Einzelteilen aus dem Handel? Ich glaube sofort daß die HP Consumer PCs so eine hohe RMA Quote haben.

Mein Gehäuse und vor allem ob schraubenlos oder nicht hat nix mit der Qualität der Hardware darin an sich zu tun, der PC hält deswegen nicht länger. Das sind nette Extras und wenn man den PC öfters bewegen will sogar notwendige Extras (Stahlblechstärke) aber trotzdem nur Extras.

Ja, einzelne Teile mögen natürlich darüber liegen und immer noch unter Listenpreis. Einzelstücke rauspicken ist keine ehrliche Strategie. Du müsstest schon zeigen daß der Durchschnitt, Median, ASP oder was auch immer darüber liegt.
 
So, Business PCs haben also ein anderes Qualitätsniveau?! Ok, das mag sein, aber weshalb ist die Hardware in den Dingern genau so schnell veraltet wie bei den Consumer-Geräten?

Weshalb sollte man nun deutlich mehr Geld in die Hand nehmen und ein Business Gerät neu kaufen? Das macht doch für den Privatmann keinen Sinn, wenn er nicht gerade sehr günstig einen sogenannten Rückläufer für kleines Geld abstauben kann.

Meiner Ansicht nach sollte man, ob mit Neu- und/oder Gebrauchtteilen auf bestimmte Dinge achten:

- Gehäuse: Mini-/Midi-Tower mit gutem Airflow
- Micro-ATX Mainboard
- ATX-Netzteil von einem Markenhersteller, kein Super-Duper-Übertakter 1000 Watt Netzteil, sondern eines mit einer vernünftigen Watt-Leistung im unteren Bereich
- Vernünftig angeordnete Einbauplätze für Laufwerke
- Speichermodule ohne Schnickschnack, Value Ram reicht vollkommen aus
- Standard-Kühler als Top Blower

Warum gehen Boards kaputt? Richtig, weil sie zum Großteil an kaputten Elkos bei der Prozessor-Stromversorgung gestorben sind. Zumindest war das früher so, als die Chips noch satt Leistung brauchten. Mit Einführung der LGA 115x Plattform kam das so gut wie nicht mehr vor. Wenn diese Boards kaputt gehen, dann weil irgendwelche Halbgescheiten die Sockel-Pins krummbiegen! ;)
Vom Airflow eines Top Blow Kühlers bekommen die Spannungswandler genug ab. Da geht nichts mehr kaputt, auch bei 40 Euro Boards nicht.

Zum Thema Blechstärke der Gehäuse: Diese hat seit Jahren sukzessive abgenommen. Wenn ich heute ein Gehäuse anschaue, dann stelle ich das sogar bei den sauteuren Esprimos von Fujitsu fest. Die Dinger sind so dünn, dass man ins Blech mit dem Finger fast eine Delle hinein drücken kann. Ein Aldi-PC von 2008 (MT 7) war da deutlich besser! :D

Netzteil und Mainboard haben bei den Dingern von Fujitsu diesen ATX 12 Volt Standard. Da passt ohne Adapter kein anderes Mainboard hinein, es sei denn, man wechselt auch das Netzteil. Dann haben sie einen Semit-Passiv Betrieb beim Prozessor. Der Airflow durch das Gehäuse reicht aus, um den Passivkühler auf dem Intel-Chip noch genug Luft zuzufächeln. Als Platte ist eine WD5000AAKX verbaut. Das ist eine normale Caviar Blue Desktop-HDD. Die ist nicht besonders ausfallsicher, da es keine spezielle HDD für den Dauereinsatz ist. Also kochen die auch nur mit Wasser. Besonders toll ist nur, dass der Rechner sehr leise ist, aber das ist auch beim Semi-Passiv Betrieb kein Wunder.

Im Ernst: Vernünftige Komponenten-Auswahl ist wichtig. Man sollte was ab Intel Sandy Bridge kaufen und hat dann seine Ruhe. Bei geschickter Auswahl der (Gebraucht-)Komponenten ist sogar fast ein UHU-PC (Unter Hundert :D) möglich.
 
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