H61 - H67 - P67? Wo ist der Unterschied?

Alcarhon

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Hallo zusammen,

ich hab hier nirgends eine einfache Übersicht über die grundlegenden Unterschiede, Einsatzbereiche und Fähigkeiten der o.g. Chipsätze gefunden. Ich spiele mit dem Gedanken, mir ein neues MoBo zuzulegen und hab nicht den leisesten Schimmer, welcher Chipsatz für mich reicht. Ich möchte mir einen Intel i5-2500K zulegen. Mit dem PC möchte ich zwar AUCH spielen können (z.b. Batman Arkham City, Mass Effect 3), aber ich werde die Kiste auch für die Bildbearbeitung und für Büro-Arbeiten benötigen. Ich werde definitv nichts übertakten oder ähnliche Experimente fahren. Danke für die Tipps!

Gruß

AL
 

wilbad

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Für den 2500K brauchst du unbedingt eine p67 Mainboard.
Ansonsten hast du nicht die Funktion ihn zu übertakten. Dann würde z.b. auch ein 2400 reichen:

intel iX 2X00K -> P67 ! | intel i5 2X00 kein K -> H67
 

-tRicks-

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H61 = Günstiger Chipsatz + Grafikausgang, wenig Features, OC nicht möglich

H67 = Grafikausgang, viel Features, kein OC

P67 = viel Features, OC ist möglich
 

todde1987

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Also:
der P67 ist der Overclocking chipsatz. Mit ihm ist es möglich, die xxxxK CPU´s zu übertakten, dafür muss aber eine Grafikkarte eingebaut werden, da die integrierte Grafik nicht nutzbar ist.
Der H67 kann zwar die integrierte Grafik in der CPU nutzen, hat dafür aber keine Overclocking möglichkeiten.
Der H61 ist wie der H67, was genau hier beschnitten ist, weiß ich jetzt nich, vielleicht irgendwelche Schnittstellen wie PCIe Lanes usw.

edit:
die Aussage, man kann nur mit einem P67 übertakten ist übrigens falsch, an alle über mir inkl. mir ^^
man kann alle SB-CPU mit allen Chipsätzen einen um 400MHz höheren Turbo geben. Und da der Turbo immer an ist (je nach Auslastung mal höher, mal weniger aber immer höher als der Standardtakt) wird die CPU auch immer um 400MHz mehr laufen. Über den BCLK ist auch noch n bischen was machbar, aber nicht wirklich viel.
 
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K-on-road

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Also wenn du nicht übertakten möchtest brauchst du keinen i5-2500K. Da würde der i5-2500 ausreichen.
Das wesentlichste Merkmal von H67 ist, dass du die integrierte Grafikeinheit des Prozessors nutzen kannst. Aber übertakten ist damit nicht möglich.
Der H61 ist nichts anderes als der H67 nur mit 2 DIMM-Slots, er ist somit um einiges preiswerter.
Bei P67 ist das genau das Gegenteil, da kann man nur übertakten aber keine Grafikeinheit nutzen. Wenn du jedoch beide Features nutzen möchtest solltest du auf den Chipsatz Z68 warten, der angeblich am 8. Mai vorgestellt werden soll.
MFG K-on-road
 
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Alcarhon

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Hmm - o.k., also wenn ich sowieso nicht übertakte (weil ich nicht weiß wie das geht und keinen Bock habe mein System abzuschießen) dann brauche ich auch keinen 2500K - richtig? Die "K"-Variante hat ja einen frei wählbaren Multiplikator. Wenn ich das richtig verstanden habe könnte ich theoretisch die Frequenz des Prozessors damit hochschrauben...? Ich will eigentlich nur ein System, das für die nächsten drei Jahre genügend Dampf hat, ohne dass ich an irgendwelchen Multiplikatoren, Drehzahlen etc 'rumspielen muss. Also keinen 2500K und damit auch kein P67 nötig. Lohnt sich denn, einen "kleineren" Chipsatz und Prozessor zu kaufen - oder spare ich damit vielleicht gerade mal 50,00 Euro?
 

Vortox

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Zitat von wilbad:
Für den 2500K brauchst du unbedingt eine p67 Mainboard.
Ansonsten hast du nicht die Funktion ihn zu übertakten. Dann würde z.b. auch ein 2400 reichen:

intel iX 2X00K -> P67 ! | intel i5 2X00 kein K -> H67

Nicht unbedingt, weil die K-CPUs eine Intel 3000HD und die non K nur ne 2000 HD. Dies zählt aber nur, wenn man die zusätzliche Power braucht, man aber keine dedizierte Graka will/haben kann. Dafür sind die Ks in Funktionen beschnitten meine ich.
 

todde1987

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Also den 2500K würde ich dir schon empfehlen. Zum 2500 ist der Preisunterschied sehr gering < 10,-. Der 2500K bietet auch einen schnelleren Grafikchip. Ich denke mal, die paar Euros könntest du beim späteren Verkaufen schnell reinholen.
 

Alcarhon

Lt. Junior Grade
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O.k. das waren ja ein paar gute Tipps. Schönen Dank an alle Beteiligten, dann werde ich mal weiter suchen.

Gruß

AL.
 

noctum

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Zitat von Alcarhon:
Hmm - o.k., also wenn ich sowieso nicht übertakte (weil ich nicht weiß wie das geht und keinen Bock habe mein System abzuschießen) dann brauche ich auch keinen 2500K - richtig? Die "K"-Variante hat ja einen frei wählbaren Multiplikator. Wenn ich das richtig verstanden habe könnte ich theoretisch die Frequenz des Prozessors damit hochschrauben...? Ich will eigentlich nur ein System, das für die nächsten drei Jahre genügend Dampf hat, ohne dass ich an irgendwelchen Multiplikatoren, Drehzahlen etc 'rumspielen muss. Also keinen 2500K und damit auch kein P67 nötig. Lohnt sich denn, einen "kleineren" Chipsatz und Prozessor zu kaufen - oder spare ich damit vielleicht gerade mal 50,00 Euro?

wenn du nicht übertakten willst, kannste trotzdem die nahezu gleichteuren komponeten wie 2500k und P67 holen. damit kannste bildbearbeiten, videobearbeiten und zocken und falls dir doch in den nächsten 3 jahren der "dampf" ausgehen sollte, kannste immernoch übertakten und noch die zeit bis zum nächsten PC upgrade durchstehen.

"Eine weitere gute Nachricht ist das Verhalten von Sandy Bridge bei Wärmeentwicklung.
Selbst bei extremer Übertaktung ist ein Luftkühler in der Lage, die
Hitze unter Kontrolle zu halten. Das erlaubt, dass deutlich mehr Leuten übertakten werden."

aja, hier ein intel-video, wie man in 3 schritten die cpu übertaktet:
http://www.youtube.com/watch?v=_GR5_X1CfUA&

so schwer is es nich und es geht au nix futsch :)
 

Alcarhon

Lt. Junior Grade
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Alles klar - hab mich jetzt für eine P67 Variante mit Intel i5-2500K entschieden. Was mich überzeugt hat ist der geringe Preisunterschied zu "schwächeren" boards.

Danke für die Tipps!

Tschüss

AL
 
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