Haben Rockgruppen heute noch eine Chance

Nossi

Captain
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Da ich grade "Brothers in Arms" höre diese Frage:

Hätten Rockgruppen wie die Stones, Dire Straits, Led Zeppelin, Queen, Scorpions, AC/DC oder Pink Floyd noch eine Chance ? Wenn die jungen "The Who" 30 Jahre später geboren wären und morgen bei Sony BMG mit ihren ersten Songs vor einen Produzenten treten würden: Würde man ihre Platten veröffentlichen ? Oder würde man in Zeiten von MTV, Castingshows und Hitparaden abwinken und sie rausschmeißen ? Und wenn ja, würden Sie heute noch so groß werden ?

Und dazu die Frage:
Wer hat denn heute überhaupt das Format, in die Fußstapfen dieser legendären Gruppen zu treten ? Welche Gruppe könnte heute so groß werden wie die oben genannten ?
Es gibt ein paar aus der zweiten Reihe, die zwar ähnlich erfolgreich und bekannt sind, aber wohl nicht ganz exakt den Mainstream treffen und daher (wenn auch von den Fans vergöttert) niemals an diese heranreichen können. Ich denke da z.B. an Metallica oder Motörhead.

Muss eine Band aufgelöst sein, um zur Legende zu werden ?
Oder ist die Zeit der großen Rockgruppen vorbei, weil die Pfade zu ausgetreten sind und man in diesem Genre nichts neues mehr schaffen kann, was nicht andere schon vor einem gemacht hätten. Muss erst ein völlig neues Genre kommen, um die Massen wieder so zu bewegen wie es die Rocklegenden geschafft haben ?
 
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es is sicher von allem etwas.
zum einen muss so eine musik ja den nerv der zeit treffen und zum andern die gruppierung soviel eigenständigen charakter und einen wiedererkennungswert besitzen, wenn man das ganze jetzt mal auf den kommerziellen erfolg reduzieren will. solche mtv/popstars/castingshowfälle halten sich ja in der regel maximal 1-2 jahre und danach bekommen sie kaum noch ein bein auf den boden, weil sie eben nicht "reinwuchsen" sondern reingeschmissen und auch genauso schnell wieder ausgespuckt. desweiteren wird bei solchen sendungen ja keine "band gesucht", sondern es steht bereits ein konzept und in dieses bestehende konzept werden dann austauschbare köpfe gepresst. da ist überhaupt keine zeit zur entwicklung einer größe - es wird einfach ein statistisch auswertbarer mindestschnitt durchforstet nach einer brauchbaren gesamterscheinung und dann kommt auch schon die nächste sendung, nach dem selben prinzip.
das hat ja nichts mehr mit musik zu tun, sondern nur noch mit marketing - welches gesicht mit welcher stimme können wir am besten verkaufen. die fangen dann ja nicht im keller an zu proben und schleifen sich von club zu club oder von internetauftritt zu internetauftritt um an popularität und fans für sich zu gewinnen.
und ich glaube, wenn du wirklich interessiert bist, musst du schon tiefer graben und irgendwelche "untergrund künstler" suchen, die genau diesen langen beschwerlichen weg gehen und noch feuer im hintern haben. früher dachte ich mal so naiv wie ich war, das dies nur im hiphop der fall ist - aber mittlerweile ist mir klar, das es wohl alle größeren genres betrifft, wenn man sich nicht mit dem einheitsbrei abspeisen lassen will.
insofern denke ich persönlich - solche gruppen hätten es heute ebenso schwer wie alle andern auch die an diesem mainstream vorbeigehen.
 
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Ich kann mir nicht vorstellen, dass Bands nochmal eine solche Bedeutung haben können. Dafür hat sich der ganze Rock-/Metal-Bereich mittlerweile viel zu stark zersplittet, während die von dir genannten Bands in den 60er/70er/80er Jahren weitestgehend Neuland beschritten haben. Als letzte wirklich populäre Band mit großen Einfluss würde ich Nirvana werten, aber danach? In Flames hat wohl viele Bands aus der Metalcore-Ecke beeinflusst, aber wer außerhalb dieser Musikgefilde kennt schon In Flames oder kann was mit Metalcore anfangen? Wohl eher die wenigsten. Manche Bands mögen für gewisse Szenen und Stilrichtungen bedeutsam sein, eine breite Basis sprechen diese aber nicht mehr an. Als eine der wenigen Ausnahmen fällt mir von aktuellen Vertretern nur Rammstein ein, wobei die ja mittlerweile auch schon einige Jährchen auf dem Buckel haben.


Mit dem neuen Genre liegste glaub ich gar nicht mal so verkehrt, sieht man ja beispielsweise am HipHop. Zumindest sind da die bedeutsamen Vertreter allesamt wesentlich jünger als die Herrschaften aus der Rockecke. Ein weiterer Punkt liegt meiner Ansicht nach auch im Internet, dass es viel mehr Bands ermöglicht, sich öffentlichkeitswirksam zu inszenieren und auch die Hypes von einzelnen Bands wesentlich beschleunigt hat. Dafür sackt dieser aber auch schneller wieder ab und andere Bands gelangen in den Fokus. Sieht man beispielsweise beim Britpop, bei dem ja zeitweise jedes Jahr die neue Super-Band durch die Massen getrieben wurde. Dauerhaften Erfolg dürfte aber eigentlich nur Oasis verzeichnet haben, und die waren eben auch eine der Genre-Begründer.
 
ich glaube das dreht sich alles wieder irgendwann
ich habe auch jahrelang nur hip hop gehört doch langsahm gewöhne ich mich an Rock Metal etc oder alles was mit gitarre zu tuen hat da ich jetzt andere leute kenne..
ich glaube dass es vielleicht irgendwann mehr erfolg für solche gruppen gibt wenn die netz piraterie durch WERBUNG ersetzt wird etc...
 
Ja, Hip Hop ist nur eine vorübergehende Krankheit *duck_und_renn* :D

Nein, im Ernst, Rock und Metal werden nie aussterben. Seht euch doch nur um, was für eine riesige Community diese beiden Stile haben.
 
Das Problem für neue Bands ist weniger das es "alles schon mal gab" sondern viel mehr das es mehr Auswahl gibt.

Nehmen wir mal die Beatles, oder auch AC/DC die waren/sind einfach konkurrenzlos gewesen. Mittlerweile gibt es aber dermaßen viele musikalisch richtig gute Bands und insbesondere im Rock/Metal Bereich züchten die skandinavischen Länder auch massig Nachwuchs.

Und da alle ihre Akzente leicht anders setzen, verteilt sich die Begeisterung auf viel mehr Bands und wird nicht mehr auf einzelne fokussiert.

Daran werden auch "neue" Genres nichts ändern, viel mehr ist langsam auch nicht mehr machbar ohne ins experimentelle abzudriften was nach heutigen Maßstaben einfach nicht "gut" klingt.

Die besten Möglichkeiten wird man wohl im CrossOver Bereich haben aber auch dessen Möglichkeiten sind begrenzt
 
Ja, Hip Hop ist nur eine vorübergehende Krankheit *duck_und_renn*

Das hoffe ich mal :p

Die etwas aktuelleren Lieder von AC/DC finde ich nicht so gut.
An die wirklichen Hits wie "Hells Bells", "TNT" oder "Back In Black" kommen die neuen Lieder nicht ran, wie ich finde.
Diese sind einfach eine Legende und immer noch sehr beliebt bei mir.

Also wirklich so erfolgreiche Bands wird es vermutlich nicht mehr geben, da es einfach zu viel gibt.
Aber, wie schon erwähnt, wird der Rock/Metal-Berreich niemals aussterben. Davon bin ich überzeugt.

Aber mir macht so langsam dieser "Atzen-Kram" Sorge.
Bands wie Frauenarzt oder Laserkraft 3D machen meiner Meinung nach nur stumpfsinnige Lieder, die man sich kaum antun kann.
Das überbietet ja schon fast den deutschen Gangster-Rap, wobei ich diesen absolut nicht leiden kann.
 
Metallica und Motörhead sind doch auch schon 20 Jahre und länger dabei.

Ich denke das ist sehr schwer zu sagen, sicherlich kann es eine Band Schaffen ähnlich "groß" zu werden wie die von Nossi angesprochenen "Urgesteine".
Allerdings ist das heute sicherlich nicht einfacher als vor 30 Jahren und mit Sicherheit wird es auch nicht mit Hilfe der Majorlabels passieren. Bei denen geht es offenbar hauptsächliche darum möglichst schnell möglichst viel Gewinn aus irgendwelchen über massives Marketing aufgebaute Sternschnuppen zu pressen.

Weiterhin hat sich auch die Hörgewohnheit bei vielen verändert, wer hört den wirklich mal noch bewusst ne ganze CD ohne Nebenbei irgend etwas anderes zu machen?

Was mögliche Kandidaten angeht, da kann ich nur für die Rock/Metal Szene sprechen da ich mich neben dieser kaum mit Musik befasse.
Rammstein ist da sicherlich ne Truppe die man nennen muss, mit überwiegend deutschen Texten weltweit so erfolgreich zu werden muss man erst mal schaffen.
Ne relativ junge Band der ich das zutrauen würde ist Volbeat.
 
Jetzt mal ohne auf Plattenfirmen oder Gelder einzugehen ...

Ich sehe das alles als eine Art Zyklus.
Fast alle Dinge die uns umgeben unterliegen einer gewissen zyklischen Entwicklung, so ist es ja z.B. in der Wirtschaft oder in der Mode (wiederkehrende Trends die als "ausgestorben" galten), da könnte man jetzt noch 100 Dinge aufzählen (Universum (zumindest in vielen Theorien), Leben etc...).
In 10-20 Jahren ist der Markt an diesem Pop-Gejaule und vorallem an all den stereotypischen Popbands so übersättigt, dass die Leute einfach wieder andere Dinge hören wollen und sich umorientieren und somit der Individualismus wieder mehr gefördert wird, es ist mMn eine Farce zu behaupten, dass es die Musik aus den 70ern oder 80ern bzw. erfolgreiche Bands aus dieser Zeit nicht mehr geben wird, da die Leute heutzutage andere Musik hören, dies ist mMn nur eine Momentaufnahme und wird sich wieder ins Gegenteilige entwickeln sobald man einfach die Nase voll davon hat ....
 
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Im Sommer wurde an Anthrax, Slayer, Megadeth und Metallica genau die gleiche Frage gestellt bzw. ob sie sich eine Chance geben würden, wenn sie heute mit ihrem alten Stuff einsteigen würden.

Alle vier kamen sie auch zu dem ernüchternden Ergebnis, das sie es wohl nicht schaffen würden, die gleiche Größe zu erreichen wie damals.

Und ich würde sagen, dass so gut wie niemand mehr zu der Größe der uns bekannten Legenden aufsteigen wird.
Dafür hat sich der Musikmarkt auch einfach zu sehr gewandelt. Der sog. Musikquickie ist in, sich mit der Musik zu beschäftigen nicht.

Und wie Necrol sagte, keine Mensch hört sich mehr 'ne CD in aller Ruhe an.
Wobei: Gaaanz selten tu ich das noch. Meisten dann bei den Virtuosen Vai und Satriani.
Mein Kaufverhalten in punkto Musik beschränkt sich aber eher auch auf die alten Meister und weniger auf das Neue.
 
Ehrlich gesagt war das letzte und einzigste "rockige" was ich in der letzten Zeit gehört habe von den Rolling Stones - Gimme Shelter. Was ich übrigens recht geil finde.

Und das auch nur wegen Black Ops.

Was ich damit sagen will ist, in der heutigen Zeit wird mehr auf das moderne eingegangen. Auf das Jugendliche.
Und seien wir mal ehrlich: Hip-Hop ist die Sprache der Jugend geworden.

Früher ist man mit dem Rock groß geworden, jetzt wird man es mit Hip-Hop.

In meiner Klasse sind die Meisten auch auf dem Hip-Hop Trip. Wenn Bands wie die Rolling Stones vor ihnen stehen würden, würden sie sie auslachen (oder umgekehrt^^).

Ob solche Bands noch Chancen haben?
Ich weiß es nicht. Im Zeitalter wo es Justin Biebers, Lady Gagas, Katy Perrys usw. gibt und so gut wie nichts mehr old schooliges bei den Kidds, und damit bei der Haupteinnahmequelle ankommt, eher schwierig...

Aber

Man hat gesehen, was für einen Impact der Release-Trailer von Black Ops auf die Verkaufszahlen von Gimme Shelter ausgelöst hat.

Vllt. kann man ja altes mit neuem Kombinieren und somit mehr Leute dazu animieren altes zu hören und deswegen neue Bands in dieser Richtung zu unterstützen.
 
Früher gab es auch schon Pop. Was für uns die Gagas, Perrys waren früher die Madonnas, Minoques etc...es hat sich überhaupt nicht viel verändert soweit ich das als 84er beurteilen kann. Nur dass in D die Popularität für Rock/Metal gesunken ist. Das heisst aber nicht dass es weltweit so ist.

Und Bands wie Korn oder Slipknot kennt auch jeder der nicht gerade hinterm Mond lebt. Dagegen sind QotSA fast keinem HipHopper ein Begriff. SOAD kenn auch wieder jeder Musikinterssierte. Ich kann nur aus meinem Umfeld berichten aber es gibt noch die "modernen"Bands die so bekannt sind dass sie jeder kennt und auch gerne hört wenns im Radio kommt, ob Technofreak oder HipHopHippie.

So schlecht kanns um Rock ja nicht stehen :daumen: Es werden auch sicher neue Metalbands bis ganz nach oben kommen die uns noch in 20-30 Jahren in Errinerung bleiben.

Die vom TE genannten da hör ich eigentlich auch nur Led Zeppelin gerne, der Rest ist mir dann doch zu "oldschool". War vor meiner Zeit und habe keine Bindung dazu, nur der LZ Sound ist Hammer ;) Bei Metallica ist es andersum, da find ich die alten besser, ride the lightning und so.

Ist euch aufgefallen dass alle Originale von SOAD und Slipknot auf youtube raus sind? Contentseggl...
 
Necrol schrieb:
Metallica und Motörhead sind doch auch schon 20 Jahre und länger dabei.

Natürlich, aber sie sind halt zu hart und zu weit ab vom Mainstream. Es sind keine Frage große Bands, aber sie werden imho trotzdem nie an den Status heranreichen, den Led Zeppelin und Co. erreicht haben. Die sind einfach noch eine Nummer höher.

Gilt imho natürlich auch für jede noch so große Metalband, egal wie "in" die grade ist und wie groß sie in der Szene ist, sei es In Flames, Volbeat oder so. Diese Bands stehen ja nochmal eine Stufe tiefer als Metallica und co, was bekanntheitsgrad und Plattenverkäufe angeht. Wer auf der Straße kennt schon In Flames, das sind - insgesamt gesehen - noch absolute Insider. Bei Metallica dürften die meisten immerhin ma den Namen irgendwo gehört haben....
 
Nossi schrieb:
Natürlich, aber sie sind halt zu hart und zu weit ab vom Mainstream. Es sind keine Frage große Bands, aber sie werden imho trotzdem nie an den Status heranreichen, den Led Zeppelin und Co. erreicht haben. Die sind einfach noch eine Nummer höher.

Das kann man so nicht stehen lassen, sowas wie Venom galt damals als extrem hart, ist nach heutigen Maßstäben aber auch eigentlich nur "Rock".

Volbeat laufen mittlerweile hin und wieder auf Pop-Sendern wie 1Live, scheint also steil aufwärts zu gehen was den Bekanntheitsgrad außerhalb der Szene angeht.
 
Mit alten Rockgruppen ist es wie mit Kneipen. Verraucht, stinkend und mit dickbäuchigen Männern gefällt ist das ein Relikt der 70er/80er Jahre. In den 90ern ging es damit auch bergab und alles wurde nach und nach modischer oder ging mehr Richtung schickimicki. Ebenso bei den Diskotheken und Clubs. Wo in den 90ern und Anfang des neuen Jahrtausends noch gemütliche Diskotheken und Clubs der Renner waren, wird heute viel mehr Wert auf äußerliches gelegt: stylishe Sitze. schrille Beleuchtung und ein Publikum was von sehen und gesehen werden lebt. Das wirklich wichtige wird dabei oft vergessen oder übersehen: Spaß!

Alles unterliegt einem gewissen Wandel, der sich meiner Ansicht nach leider in eine falsche oberflächliche Richtung entwickelt. Man schaue sich doch mal die deutschen Charts mit den GaGas, Perrys, No Angels, Mark Medlocks und wie sie alle heißen an. Vieles davon ist zwar hörbar, aber eben auch sehr austauschbar, weil es schnelllebige auf die Bedürftnisse der Zeit zugeschnittene Musik ist, die mit Ehrlichkeit wenig zu tun hat. Es geht nur ums kommerzielle. Verkaufen, verkaufen, verkaufen. Gerade in Zeiten der sinkenden Absätze durch Raubkopien aus dem Internet (die ohnehin dazu beitragen) ein Problem.

Die Künstler von damals machten handgemachte, ehrliche Musik, mit frischen neuen Ideen. Und genau damit hatten sie Erfolg. Doch leider ist es so, daß sich Musik und Melodien nunmal immer mehr ähneln, weil es kaum noch neues gibt. Alles wurde in irgendeiner Form schonmal gebraucht. Das heißt, daß der Abnuntzungseffekt viel höher geworden ist und es umso schwerer wird, ein prägnantes Gitarrenriff a la "Enter Sandman" oder ähnliches zu komponieren. Allerdings gibt es auch heute noch alte und neue Rockgruppen, die erfolgreiche Musik produzieren und verkaufen. Und es wird sie auch weiterhin geben. Es verteilt sich nur eben nicht mehr auf die Übergruppen, wie die Beatles, Metallicas, Led Zeppelins und Co. von damals, sondern auf mehrere kleine bis mittelgroße Stars, die ihre Abnehmer dennoch finden werden. So ähnlich quasi wie der Michael Jackson Effekt - so eine Lichtgestalt wird es wohl auch nur noch sehr selten geben, weil er (wie die anderen auch) damals eben den Zahn der Zeit trafen und extrem erfolgreich waren - und weil es damals eben auch noch kein Internet und daher keine Raubkopien gab...
 
Cattivo schrieb:
... und weil es damals eben auch noch kein Internet und daher keine Raubkopien gab...

Deswegen war die Musikindustrie damals so erfreut über die Erfindung von bespielbare Musikkassetten mit denen man munter tauschen und Musik aus dem Radio aufnehmen konnte.
Mit den schnellen Internetanschlüssen wurde das Kopieren vereinfacht, aber ganz sicher nicht erfunden.
 
Alles unterliegt einem gewissen Wandel, der sich meiner Ansicht nach leider in eine falsche oberflächliche Richtung entwickelt. Man schaue sich doch mal die deutschen Charts mit den GaGas, Perrys, No Angels, Mark Medlocks und wie sie alle heißen an. Vieles davon ist zwar hörbar, aber eben auch sehr austauschbar, weil es schnelllebige auf die Bedürftnisse der Zeit zugeschnittene Musik ist, die mit Ehrlichkeit wenig zu tun hat.

Das sehe ich genau so.
Und deshalb wäre ich für mehr Unterstützung der unbekannten Bands. Nun gut, im Kommerz-Bereich werden norwegische und deutsche Black/Death Metal Bands wohl schlecht ankommen. was ich ziemlich schade finde, denn die Texte sind oft viel tiefsinniger als die von dir genannten Kommerz-Bands.

Wem Death- oder Black Metal zu hart ist, sollte sich mal die Band "Mantus" anhören. Sehr schöne Melodien, teils auch metallastig, aber die Texte regen einen zum Nachdenken an, worauf ich persönlich viel Wert lege.
 
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