News Hacker nahmen erneut erfolgreich NPD-Seiten ins Visier

ok dann hab ich deine aussage falsch verstanden. entschuldige bitte. mein fehler.
nichts des so trotz ist deine anschuldig, dass pauschal jedes mitglied eins der aufgeführten verbrechen schuldig ist, nicht sonderlich sachlich. zudem will ich gar nicht über diese menschen reden.
und ja ich gebe zu, ich habe von den mitgliedern, ihren straftaten und sonstigem keine ahnung, da ich nichts mit diesen leuten zu tun habe oder haben will.

es wäre vllt auch hilfreich, statt der npd eine linksradikale partei für die diskussion heranzuziehen, da du bezüglich der rechten sehr emotional bist und daher imho das ganze nicht distanziert genug betrachtest um es zu verstehen.
sagen wir einfach mal jemand will die linke verbieten, weil die fordern, die wirtschaft zu entmachten und unter staatliche kontrolle zu stellen (sprich planwirtschaft) und auch sonst kommunistische tendenzen zeigen (ja ich übertreibe etwas, aber es soll ja nur fürs bespiel passen, also nicht wörtlich nehmen!) und somit die demokratie gefährden.
findest du, dass man die kommunistische anhängerschaft der partei ihres grundrechtes auf ihre (antidemokratische!) freie meinungsäußerung berauben darf zum schutze eben jener demokratie?
wenn du willst wurden auch schon mehrfach führende mitglieder wegen schwerer gewaltdelikte gegen parteigegner verhaftet. würde das deiner meinung nach eine beschneidung der grundrechte aller parteianhänger rechtfertigen?
 
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Es geht nicht darum ob jemand eine Straftat begangen hat oder nicht. Die Anhänger der NPD und ihrer verschleierten und offenen Ideologien machen sich schuldig indem sie sie eben diese billigen, billigend in Kauf nehmen. Nochmals: Albert Speer hat persönlich wohl nicht mal eine polnische Fliege getötet. Er hat aber billigend in Kauf genommen, dass hundertausende, Millionen von Menschen starben und dies sogar direkt durch sein Wirken z.B. als Rüstungsminister unterstützt.

Er hat sich damit mitschuldig gemacht, auch wenn er die Ideologie nachweislich nicht zu 100% unterstützt hat, das hat ihm am Ende noch den Kopf gerettet.


Und die Linke (Partei) bzw. dessen kommunistischer Flügel wird auch vom VS beobachtet, also sehe ich da jetzt kein Problem.

Das ist nämlich immer das Problem, es gibt nicht das Links und das Rechts, es gibt sehr feine Nuancen. Es gibt auch den Unterschied zwischen Radikal und Extrem, nur wird das immer in einen Topf geworfen.


Mein größtes Problem ist jedoch, dass von Rechtsextremen eine unmittelbare physische Gefahr für mein und das Leben anderer ausgeht und diese ist überproportional höher als bei Linksextremisten. Damit will ich die Gewalt die von Linksextremisten ausgeht nicht relativieren, jedoch sind die Auswirkungen die von rechtsextremistischer Gewalt ausgeht unverhältnismäßig größer, statistisch gesehen, werden jeden Tag in Deutschland zwei Menschen durch Rechtsextremisten körperlich verletzt.

Nun sagt die Statistik natürlich immer etwas anderes und man soll ja auf keine Statistik vertrauen die man nicht selbst gefälscht hat:

Insgesamt sind die politisch motivierten Gewalttaten im Jahr 2009 um 20,4 Prozent auf rund 3.000 gestiegen, 1.820 davon werden Linksextremisten zugerechnet. Allerdings warnen Experten wie der Jugendgewaltforscher Michael Kohlstruck von der Technischen Universität Berlin vor der Aussagekraft der amtlichen Zahlen.

So werden in der Statistik unter "politisch motivierte Gewalt" nicht nur Körperverletzungen eingerechnet, sondern auch Brandstiftung - darunter das Anzünden von Autos - Landfriedensbruch oder Widerstand gegen Polizisten, etwa auf Demonstrationen. "Man kann nicht von einer gleichen Bedrohung von links und rechts sprechen", sagte Kohlstruck der taz. "Auf der rechten Seite dominieren schwere Taten und auch aus Sicht des Staatsschutzes bedrohlichere Taten." Außerdem sage die Statistik nichts über die Verteilung rechter und linker Straftaten aus. Letztere beschränkten sich vor allem auf Großstädte wie Hamburg und Berlin, während rechtsextreme Straftaten über ganz Deutschland verteilt anzufinden seien.
http://www.taz.de/!50164/

Die taz war übrigens die erste Seite die ich dazu gefunden habe, nicht über die Quelle wundern.

Auch der frühere Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye, heute Vorsitzender der Initiative "Gesicht zeigen", warnt vor einer übereiligen Interpretation der Statistik. "Seit der Wende gab es mehr als 140 Todesopfer rechter Gewalt", sagte er der taz. "Ich kann mich an keinen einzigen Toten durch linke Gewalt erinnern." Man dürfe die Gefahr des Rechtsextremismus nicht durch "merkwürdige Parallelitäten" herunterspielen, sagte Heye. Innenminister de Maizière zieht aus der Statistik dennoch den Schluss, dass die Bundesregierung "rechtsextremistische, linksextremistische und islamistische Bestrebungen gleichermaßen" bekämpfen wolle.
 
Zuletzt bearbeitet:
es gibt nicht das Links und das Rechts, es gibt sehr feine Nuancen. Es gibt auch den Unterschied zwischen Radikal und Extrem, nur wird das immer in einen Topf geworfen.
die aussage find ich gut, die möchte ich unterstreichen.

Mein größtes Problem ist jedoch, dass von Rechtsextremen eine unmittelbare physische Gefahr für mein und das Leben anderer ausgeht...
das ist das problem in unserer diskussion. du sprichst von den rechtsradikalen und hast imho auch durchaus recht dass was gegen die braune gefahr unternommen werden muss. ABER das ist eine andere sache als das parteienverbot. denn damit begibst du dich auf nicht verfassungskonformes teritorium (und imho wäre das auch ineffektiv, da sie sich einfach unter neuem namen neu formieren würden).
ich sehe das verbieten von parteien und meinungen als äußerst kritisch an. dies is ein werkzeug, auf das jede diktatur inklusive des ns-regimes fusst: ausschaltung der politischen gegner durch verbot und unterdrückung der freien meinungsäußerung.
wie gesagt, ich verstehe deine absichten und finde sie auch richtig, nur die methode kann in meinen augen nicht richtig sein.
 
Ich sehe das Verbieten von Parteien nicht so kritisch wie du, auch hier gehe ich in meiner Meinung konform mit dem Gesetz:


Art 21
(1) Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit. Ihre Gründung ist frei. Ihre innere Ordnung muß demokratischen Grundsätzen entsprechen. Sie müssen über die Herkunft und Verwendung ihrer Mittel sowie über ihr Vermögen öffentlich Rechenschaft geben.
(2) Parteien, die nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden, sind verfassungswidrig. Über die Frage der Verfassungswidrigkeit entscheidet das Bundesverfassungsgericht.
(3) Das Nähere regeln Bundesgesetze.
http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_21.html

Die Ziele bzw. das Verhalten der Anhänger ist entscheidend.

Ich kopiere mal schamlos von Wikipedia:

Das NPD-Verbotsverfahren, das 2001 gemeinschaftlich von Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung eingeleitet wurde, wurde vom Bundesverfassungsgericht aufgrund eines Minderheitenvotums von drei Richtern wegen Verfahrensfehlern im Jahr 2003 eingestellt. Die Verfassungswidrigkeit der NPD wurde dabei nicht geprüft.
http://de.wikipedia.org/wiki/Parteienverbot#Bisherige_Parteiverbote_in_Deutschland

Du verstehst das als Einschnitt in die freie Meinungsäußerung ich sehe das als mit den Gesetzen konform gehen.

Ich kann eine Meinung nur dann frei äußern wenn sie die (persönlichen) Rechte eines anderen nicht beeinträchtigen, auch das ist gesetztlich geregelt wie ich ja schon erwähnt habe, hier greift die sogenannte Schrankentrias:

http://de.wikipedia.org/wiki/Schrankentrias


Art 5
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.
 
ich verstehe was du meinst. ich bringe mal ein beispiel um meinen standpunkt (hoffentlich) zu verdeutlichen:

die regierung beschließt die durchsuchung privater rechner per "bundestrojaner". einschnitt in die privatsphäre der menschen. dazu die internetsprerren, stichwort "generalverdacht". jeder der wie auch immer auf so ein stopschild gelangt, gilt als als kinderschänder überführt, bis er beweisen kann, dass er durch zufall, irrtum, etc. dort gelandet ist.
(sind ja realistische beispiele)
jetzt art 21 (2):
Parteien, die nach ihren Zielen...darauf ausgehen, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen
kann man jetzt ein parteienverbot fordern? eine gewisse beeinträchtigung der demokratischen grundordnung durch verletzung der verfassung an die die regierung ja gebunden ist, ist ja gegeben. wo sind die grenzen? wer bestimmt diese?
erkennst du das problem das ich damit habe?
 
Parteienverbot gegen welche Partei, gegen die Kinderschänderpartei?

Bundestrojaner?

Auf was willst du hinaus?

Was hat das mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung zu tun, bzw. mit der NPD?

Meines Erachtens so gut wie nichts.


Ich verstehe nicht wie du die Absurditäten von Ursula von der Leyen und Konsorten mit der Online-Durchsuchung in Verbindung bringst. Beides ist meines Erachtens absurd und am Rande zum Überwachungsstaat, das BVerfG sieht das bei letzterem aber etwas anders.

Dennoch wo ist der Bezug zum ursprünglichen Thema?
 
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ich bringe garkeine konkrete partei oder person damit in verbindung sondern eine fiktive. es geht um das werkzeug des parteienverbotes an sich. ich halte es für gefährlich und zudem speziell in bezug auf rechtsradikale (und alle anderen radikalen) auch für wirkungslos.

die freie meinnugsäußerung hab ich in dem beitrag gar nicht angesprochen.
 
Du hast gerade das Zugangserschwerungsgesetz mit dem Bundestrojaner a.k.a. Online-Durchsuchung miteinander verwoben.

Das war schon mal dein erster Fehler. Beide Sachen sind nicht vergleichbar und haben auch nur bedingt etwas miteinander zu tun.

Dass das ZugErschwG völliger Humbug ist und null Wirkung gehabt hätte hat auch der dümmste CDU-Zausel mittlerweile mitbekommen.


Und bei der Online-Durchsuchung ist das eben noch mal viel präkerer, denn hier wurde wirklich das BVerfG angerufen um das zu klären und es werden wie bei ähnlichen Verfahren nun deutlich höhere Hürden gesetzt als anfangs von der Politik geplant.

Generell sehe ich die Online-Durchsuchung dennoch deutlich kritisch, aber es wurde festgestellt dass es mit der Verfassung konform ist.

Nun weiß ich zwar immer noch nicht wie du jetzt auf Kinderschänder kommst und da ein Parteienverbot mit hineinwurschtelst, aber natürlich ist das Missbrauchen von Kindern keine Meinung sondern ein Verbrechen, genau wie der Faschismus.

ABER: Pädosexualität ist kein Verbrechen sondern eine sexuelle Präferenz und keine Geisteskrankheit wie von vielen "Parteien" und Gruppierungen propagiert.


Ich weiß aber immer noch nicht was du mir überhaupt sagen wolltest: STOPP-Bundestrojaner-Kinderschänder-Parteienverbot. Die Zusammenhänger erschließen sich mir nicht.
 
@deadohiosky, Lübke wollte damit zum Ausdruck bringen, dass die beiden Massnahmen (Zugangserschwerungsgesetz, Bundestrojaner) als Inhalt eine Generalverdaechtigung aller Bundesbuerger nahelegen. Daher die Parallelen zum Parteienverbot, da er dort eine Generalverdaechtigung aller Mitglieder und damit alles 3 als verfassungsrechtlich bedenklich sieht.

Aber @Lübke: Bei der NPD ist immer noch das Parteienprogramm vorhanden, dessen sich die Mitglieder mehr oder weniger unterwerfen. Und dieses steht beim Verfassungsschutz quasi dauerhaft in der Kritik. Weiterhin, ist es das Verhalten der Parteifunktionaere, welche die Richtung einer Partei bestimmen. Und genau diese Funktionaere fallen immer wieder negativ auf.

@deadohiosky Pädophilie ist keine sexuelle Präferenz, sondern, da im abnormen Bereich, eine Stoerung der selben.
 
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Woahwoahwoah.

Erstens: Wo und wann wurde bitte bewiesen, dass Pädophilie eine Störung ist und darüber hinaus abnorm?

http://de.wikipedia.org/wiki/Pädosexualität#Seelische_St.C3.B6rung_oder_sexuelle_Orientierung.3F

Die Wissenschaftler Psychotherapeuten etc. haben da nämlich nicht mal den Ansatz eines Konsens gefunden und viele setzen sich dafür ein dass jedwede Paraphilie nicht mehr als psychische Störung angesehen wird.

Damit will ich nicht die Pädophilie verteidigen, aber was abnorm ist und nicht, das bestimmt nur! die Gesellschaft. Und die Gesellschaft hat bis vor Kurzem noch mehrheitlich die Homosexualität und andere sexuelle Präferenzen als abnorm bezeichnet und große Teile tun das immer noch.


Veranlagung oder Prägung? [Bearbeiten]

Ungeklärt ist bis heute auch die Frage, ob eine pädophile Ausrichtung angeboren ist oder im Laufe der Adoleszenz erworben wird. Man geht heute von einem individuellen Zusammenspiel biologischer, psychologischer und psychosozialer Faktoren aus. Eine mögliche genetische Disposition soll ebenso eine Rolle spielen wie biographische Faktoren (z. B. traumatische Kindheitserfahrungen) im Zusammenspiel mit bestimmten Charakterstrukturen. Die begriffliche Zuordnung als „pädophile Veranlagung“ oder als „pädophile Prägung“ bleibt problematisch, denn in beiden Fällen wird eine Bewertung vorweggenommen, die wissenschaftlich nicht abgesichert ist.

Zweitens hast du, wie auch ich die Begriffe falsch angewandt.

Aber das ist noch eine weiter Stufe OT.
 
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Ich weiss gar nicht, was ihr Deutschen für ein Problem mit der NPD habt. Sie sind eine Splitterpartei mit grossem Maul.

Hier in der Schweiz haben wir die SVP - und sie ist mit knapp 30% Wähleranteil mit Abstand die stärkste Fraktion (gefolgt von den Sozialdemokraten mit knapp 20%).

Im Oktober sind hier nationale Parlamentswahlen. Hier ein kleiner Geschmack, mit was unsere SVP 30% des Volkes (d.h. die dummen) an die Urne zieht:

http://www.unzensuriert.at/sites/default/files/imagepicker/6/einwanderung.jpg
http://tebb.files.wordpress.com/2009/11/anti-minarett-initiative20091008100800.jpg
http://a3.blick.ch/img/gen/G/F/HBGFvWjm_Pxgen_r_400x267.jpg
http://www.20min.ch/diashow/5362/flyergegenentwur-15ba1347304be800e5151dcbb96e81be.jpg


Wisst ihr, an was mich diese Plakate und der Parteistil erinnern? Jawohl, an den Nationalsozialismus. Die stärkste Partei in der CH bedient sich der Taktiken der Nationalsozialisten und zwar mit stattlichem Erfolg.

Resultat: Schamlose Hetze und breite Akzeptanz in der Bevölkerung für Anti-Ausländer Ressentiments, besonders gegenüber Albanern, Afrikanern, Türken und Deutschen.

Und bevor ein Deutscher hier meint den Schweizern gehe es sooo viel besser: Nein, es geht den Schweizern nicht besser als den Deutschen. Ein hoher Lohn und verhältnismässig niedrige Steuern werden schnell weg kompensiert durch signifikant höhere Arbeitszeiten (42-45 Stunden Woche), weniger Urlaub (gesetzliches Minimum: 4 Wochen/Jahr) und einen lächerlichen Arbeitnehmerschutz, wie ihn sonst kein westeuropäisches Land kennt (dem Arbeitnehmer kann de facto jederzeit ohne echten Grund gekündigt werden, denn einen Grund findet der Arbeitgeber immer). Dazu kommen exzessive Miet-, Gesundheits- und allgemeine Lebenskosten.

Kurz: Regt euch nicht über die NPD auf, seid froh dass die mehrheitsfähigen Parteien in eurem Land noch über Anstand verfügt.
 
Ich bin froh, eine Schweizer Stimme der Vernunft hier zu lesen.

Aber um die Frage zu beantworten, warum hier gegen so eine Partei wie die NPD gehetzt wird: Weil der Versuch, national zu sein/denken/leben/wie auch immer hierzulande etwas böses bedeutet. Es ist sozusagen anerzogener Haß oder Ekel oder Abneigung auf die eigene Volksgruppe. Anders kann ich mir es momentan zumindest nicht erklären.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wolfsrabe schrieb:
Weil der Versuch, national zu sein/denken/leben/wie auch immer hierzulande etwas böses bedeutet. Es ist sozusagen anerzogener Haß oder Ekel oder Abneigung auf die eigene Volksgruppe.

Ah richtig. Entweder ich bin Rechtsextrem, oder ich hasse die Deutschen. Geh doch mit solchen Argumenten zu PI-News, die beklatschen dich da für so einen Unsinn. Aber sei dir versichert: Wenn die NPD das Deutsch-sein repräsentiert, dann bin ich froh, dass es hier scheinbar so wenig Deutsche gibt und auch, dass ich scheinbar nicht zu den Deutschen dazugehöre.
 
deadohiosky:
Du hast gerade das Zugangserschwerungsgesetz mit dem Bundestrojaner a.k.a. Online-Durchsuchung miteinander verwoben.
ohje, neinneinnein. ich habe nur zwei beispiel aus der jüngeren vergangenheit gebracht, wie parteien (egal welche) mit der verfassung aneinandergeraten können ohne dabei rechts oder linksradikal sein zu müssen.
dass die zwei kritischen gesetzesentwürfe nichts miteinander zu tun haben, sollte denke ich klar sein.

ok, vergiss die beispiele. es geht nur darum, dass man den von dir zitierten artikel 21 sehr weit interpretieren kann und wenn man sich einmal auf ihn beruft und einen präzedenzfall schafft, besteht imho gefahr, dass es zum missbrauch kommen kann. kleinste verfassungs... sagen wir mal konflikte, also dass gesetze geschaffen werden, die nicht voll verfassungskonform sind, könnten schon zum anlass genommen werden, unliebsame politische gegner auszuschalten. mir geht es einfach um die gefahr, die dieses werkzeug für die demokratie bedeuten kann, wenn man es leichtfertig einsetzt. wir können nur hoffen, dass nie ernsthaft davon gebrauch gemacht werden muss.

@Vektor: so wie ich das verstanden habe, ist das (offizielle) parteiprogram im rahmen des erlaubten, oder nicht? auch wenn es diesen rahmen doch sehr stark strapaziert und wir alle wissen, dass gewisse herren da im grunde noch weit mehr wollen als das was sie offiziell sagen (dürfen)...
wie gesagt, keiner verlangt dass du, deadohiosky, ich oder sonstwer das gutheißt was die da treiben. nur sollten wir uns alle an geltendes recht halten und auch nicht versuchen, dies zu unserem vorteil zu beugen. es gibt viel parteien, die mich stören. die npd ist nur eine davon. wenn ich alle verbieten dürfte, die mir nicht in den kram passen, dann bräuchten wir keine wahlen mehr :D
etwas übertrieben, aber ich denke du weist was ich meine ^^

sicher gehört etwas unternommen, aber bitte nicht zu lasten der demokratie. es gibt andere, bessere wege. demokratie kann anstrengend und auch nachteilhaft sein, sie ist alles andere als perfekt. aber sie ist nunmal die beste bekannte staatsform.
 
Wolfsrabe schrieb:
Aber um die Frage zu beantworten, warum hier gegen so eine Partei wie die NPD gehetzt wird: Weil der Versuch, national zu sein/denken/leben/wie auch immer hierzulande etwas böses bedeutet. Es ist sozusagen anerzogener Haß oder Ekel oder Abneigung auf die eigene Volksgruppe. Anders kann ich mir es momentan zumindest nicht erklären.
Du solltest dir mal die entsprechenden Argumente gegen die NPD durchlesen und merken.
Auch ich hatte Dir bereits einen triftigen Grund genannt, weshalb ich gegen die NPD bin. Aber anscheind hast Du meinen Grund geflissentlich überlesen. Wenn Du nur selektiv liest bzw. wahrnimmst, dann muss man natürlich zu dem o.a. törichten Rückschluss kommen.
 
Zuletzt bearbeitet: (Korrektur)
Wolfsrabe schrieb:
Weil der Versuch, national zu sein/denken/leben/wie auch immer hierzulande etwas böses bedeutet. Es ist sozusagen anerzogener Haß oder Ekel oder Abneigung auf die eigene Volksgruppe. Anders kann ich mir es momentan zumindest nicht erklären.


Selbst als Halbkanacke muß ich Wolfsrabe hier recht geben. Nur wenn man wirklich erlebt hat wie andere Länder mit Dingen wie Patriotismus oder Nationalismus umgehen, dann ist absolut alles was man in Deutschland erleben kann völlig harmlos.

Der Generalfehler der Wolfsrabe und andere hierbei machen ist aber, daß man Patriotismus/Nationalismus mit Ausgrenzung und Einigelung verwechselt. Ich kann und darf stolz darauf sein ein Deutscher zu sein. Aber nicht deswegen weil ein Türke oder Vietnamese nur ein Halbmensch ist, sondern wegen der zahllosen positiven Errungenschaften und Personen Deutschlands.

Ich bin stolz ein Deutscher zu sein - nicht wegen einem Hitler sondern wegen einem Goethe!

Genauso darf ich ein Nationalist sein. Deswegen muß ich aber keinem Vietnamesen in der U-Bahn die Schnauze einschlagen. Ich kann dies auch kundtun indem ich bei der WM friedlich direkt neben einem Italiener die Deutschen anfeuere - auch wenn am Schluß die Italiener siegen (natürlich nur durch unfaire Methoden, Bestechung des Schiedrichters usw - soweit geht die Liebe dann doch nicht :D).

Ich darf, kann und sollte Partei für mein Volk ergreifen. Aber nur ein jämmerlicher, unterbelichteter Feigling ohne Selbstwertgefühl hat es nötig auf Schwächere loszugehen um sich selbst groß zu fühlen.

Du hast absolut Recht Wolfsrabe - den Deutschen würde ein bißchen mehr Nationalismus / Patriotismus wahrlich nicht schaden. Doch an diesem Dilemma sind nicht die Ausländer oder Andersdenkende schuld. Wir die Deutschen sind es, wir müssen an uns selbst etwas ändern/verbessern, anstatt wie die NPD nur die Schuld immer bei den anderen zu suchen und dafür verantwortlich machen zu wollen.

Jemand der ständig mit erhobenem Zeigefinger auf Andere (/Andersdenkende) zeigt, versucht meist nur von eigenen Sünden abzulenken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, Wolfsrabe hat nicht recht.
Denn was er tut ist, jemanden, der keine Symphatien für die NPD hegt vorzuwerfen, er wäre Deutschfeindlich. Was da zwischen den Zeilen mitschwingt hat absolut nichts mit Patriotismus zu tun oder damit, dass am 4. Juli alle in den USA ihre Flaggen raushängen, während man hier bei gehisster Deutschlandflagge krumm angesehen wird.

Selbst wenn man der NPD keine Verfassungsfeindlichkeit beweisen kann, so ist sie doch absolut unstrittig rechtsextrem. Und ich werde den Teufel tun und jemandem zustimmen, der mit die Wahl lässt, entweder rechtsextrem zu sein, oder mich des "Deutschenhasses" oder "Deuschenekels" bezichtigen zu lassen.

Um's mal deutlich zu machen: Ich hetze nicht gegen die NPD, weil ich Abscheu vor der eigenen Abstammung habe, sondern weil ich rechtsextreme Politik zum kotzen finde.
 
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deadohiosky schrieb:
@ Kowa
Du liegst natürlich falsch. Ich habe nichts dergleichen studiert, finde es aber unverschämt, dass du jetzt in meine Privatsphäre versuchst einzudringen. Ich erwarte, dass du es in Zukunft unterlässt.
Sir! Jawoll, Sir! Kein SozPäd, kein Außerirdischer! Sir!
deadohiosky schrieb:
Nun hast du ja gesagt, die Menschen in Berlin, Hamburg und München, also Großstädten ist verschieden bzw. unterscheidet sich. Darüber hinaus ist die Mentalität zwischen Stadt und Dorf nochmals verschieden. Nun haben wir in diesen Lebensbereichen schon starke Mentalitätsunterschiede, wie kann es dann dann sein, dass es "DIE" deutsche Mentalität gibt, wenn sich die Mentalitäten der einzelnen Städte und Dörfer so stark unterscheidet?
Ich bitte um Aufklärung diesbezüglich.
Und? Was ist nun ein guter, reiner Deutscher?
Um es kurz zu machen, das ist die Erwartungshaltung:
http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Tugenden?title=Deutsche_Tugenden&redirect=no
Meiner Erfahrung nach erfüllen diese Erwartungen im Moment die Polen und Schweizer. Die Deutschen in dieser Tradition sind mehrheitlich 50+. Die Jüngere Generation ist geprägt von Wegwerfmentalität und überbordener Diskusionsfreude.

Ein guter (deutscher, polnischer, türkischer, lummerländischer) Staatsbürger ist bemüht ein wertvolles Mitglied SEINES Staates zu sein. Mehr zu arbeiten, als er vergütet bekommt, Sozialabgaben zu zahlen in der Hoffnung, dass diese Gelder gerecht an die Bedürftigen SEINES Staates verteilt werden. Man zahlt Politiker um Beziehungen zu knüpfen, damit kein Gadafi vor der UNO die Auflösung des Landes durchsetzen kann,
man zahlt Geld für das Militär damit selbiger nicht die A-Bombe aufs Land wirft. Man bezahlt Judikative und Executive, damit nicht wie in Rußland das Faustrecht oder lokale Mafiabosse jeder Lebensplanung zunichte machen können. Man zahlt den BGS um die BG vor Kriminellen zu schützen. Man will nicht für einen 2000-köpfigen libanesischen Miri-Clan in Bremen zahlen.

Eine Staatsangehörigkeit erwirbt man genetisch (durch die Staatsangehörigkeit der Eltern), mitunter durch den Aufenthaltsort, man kann sie sich verdienen, durch Können und charakterliche Eignung (Kanada, Schweiz). Man kann sie mitunter verlieren (Charlie Chaplin).

Man braucht nicht zwingend ein Land, das Judentum hielt 2000 Jahre über die Kontinente verstreut ihre Gemeinschaft aufrecht und droht erst jetzt zu zerfallen, wo sie wieder ein eigenes Land haben.

Der Slogen "kriminelle Ausländer raus" beschreibt 2 Themen.
1. Ausländer, die die Landesgrenzen überschreiten um hier Straftaten zu verüben.
2. Hier lebende Personen mit ausländischer Staatsbürgerschaft, die hier wiederholt schwere Straftaten verüben.
Beide Gruppen kann ich problemlos des Landes verweisen und mit effektiven Grenzkontrollen fernhalten, was nicht durchgängig praktiziert wird. Kriminelle mit deutscher Staatsangehörigkeit sind dann unser eigenes Problem, dem man sich dann um so besser widmen kann. Leider geniesen diese Leute mitunter oft Immunität oder können sich hinreichend schützen.

Die nächste Frage bitte, die ich mit knappen Worten beantworten darf?:)
Ergänzung ()

dichter-karl schrieb:
Es sind Einwanderer, Menschen, und keine Dinge wie Einwanderungen.
Ja, das ist das das größte moralische Problem aller Zeiten. Wieviel Menschen trägt die Erde, wieviel unberührte Natur wollen wir uns leisten?
Schon die relativ zivilisierten Nordafrikaner haben sich hemmungslos vermehrt. Agypten muß 50% des benötigten Getreides importieren, alle anderen Lebensmittel nahezu komplett. Bezahlt wird per Kredit. Die Bevölkerung hat sich in 30 Jahren vervielfacht, der errungene Wohlstand der Älteren wird plötzlich aufgebraucht.
Zusammenrücken? Mehr spenden? Gen-Mais, Gen-Kartoffel? Atomkraft?
Die Grenze des Möglichen wurde und wird durch Technologie immer weiter verschoben. An dieser Grenze zwischen Leben und Tod gab und gibt es pure, reine, emotionslose Gewalt. Auslese des Stärkeren, Klügeren.
Es gibt nur einen Weg. Geburtenkontrolle, wie ihn China seit Jahrzehnten praktiziert. Stellt Euch China vor, wenn die dort wie alle anderen 8, 12 oder 18 Kinder bekommen hätten! Der Mensch ist mittlerweile das Krebsgeschwür der Flora und Fauna des Planeten und jetzt liegt es an ihm, ob er gutartig oder bösartig ist.
 
Nossi schrieb:
Nein, Wolfsrabe hat nicht recht.

Lies doch bitte erst in meinem Post (bitte ganz lesen) wie ich das meine. ;) Ich gebe ihm schließlich nicht in allem was er sagt recht.

Das was Du scheinbar nicht begreifst, wenn man alles was NPD oder sonstige Nazis behaupten kategorisch ablehnt, beschreitet man einen gefährlichen Weg. Der manipuliernde und durchaus gebildete Führungsmann macht sich die Wahrheiten die in deren Hetzkampagnen durchaus zugrunde liegen zu eigen um Lügen, Halbwahrheiten und schlichtweg Hass in ihren Botschaften mit zu transportieren. Wenn Du einfach alles ablehnst und einfach alles als Lüge darstellst, finden sich für ein gewiften Argumentierer schnell Lücken in denen dann das braune Gift injeziert wird.

Die Masche ist einfach. Man bringt ein paar Argumente, die man beweisen kann. Dann zieht man Schlüsse daraus, die schlichtweg haltlos sind. Doch ein einfacher Geist ist lange nicht mehr in der Lage dann noch Wahrheit von Lüge, Fakt von These zu unterscheiden. Ist der einfache, zur Selbstkritik unfähige Geist, erst einmal dementsprechend gedüngt, dann wird das Denken oft anderen überlassen. Denen die bei ihren einfachen, populisten Argumente ja die Wahrheit sagten.

Wenn man gewisse Themengebiete aus der öffentlichen Diskussion ausgrenzt, ungeliebte Fakten gar verleugnet, dann ebnet man solchen Fanatikern nur den Weg. Wenn man sie bekämpfen will, dann muß man erstmal lernen einzustecken anstatt darüber nachzudenken wie man austeilen kann.
 
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