Hardware für HyperV CoreServer

sikopath

Cadet 4th Year
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Hi,

ich bin auf der Suche nach geeigneter Hardware für einen HyperV CoreServer.

Dieser soll bei mir im Keller stehen und für 2-4 Gastsysteme Leistung haben, bzw ausbaufähig sein.

Das ganze würde ich Hauptsächlich als Spielwiese für Powershelling, Client - / Server Testumgebung usw brauchen, allerdings ist es auch ganz Charmant damit zwei selten genutzte Windows Laptops abzulösen. Meine Frau nutzt quasi nur noch ein iPad, nur selten wird mal ein Windows PC benötigt, dafür wäre das dann Ideal.

Im Grunde würden aber die Gäste nie die Wahnsinnsleistung brauchen.

Ich dachte an einen Microserver, was könnt ihr da empfehlen ?
 
Da sind noch einige Fragen offen:
  • Was willst du ausgeben?
  • Was wird auf den Gastsystemen gemacht bzw. wie viel Leistung benötigen diese?
  • Wie viel Speicherplatz wird benötigt bzw. soll das System vielleicht auch als NAS genutzt werden?
Zur Zeit hätte ich dir alles zwischen einem Intel NUC mit i5 + 16 GB RAM + ausreichend SSD bis Microserver mit SSD + ein paar Festplatten empfohlen.

Edit: Sowas + RAM und SSD könnte passen.
 
Habe zu hause einen NUC 8 i3 BEH mit Hyper-V-Server 2016 und 6 Debian VMs für HomeKit-Brigde (Node.js Anwendung), Fileserver, zwei DNS (ein normaler und Pi-Hole), Web- und Datenbankserver für Heimautomatisierungszwecke + Spielwiese und einen für den Unifi-Controller.

Die Installation ist ein wenig fummelig, da man den offiziellen Intel-Netzwerkkartentreiber erst mal mit Windows Server Betriebsystemen bekannt machen muss und dann unter dem Core-Windows die Treiber-Signatur deaktivieren und den Treiber manuell installieren muss... aber am Ende läuft das System sehr gut.
Die CPU-Auslastung liegt in der Regel bei 3-5 %. Den Energiesparplan habe ich extra angelassen, also das System nicht auf Höchstleistung umgestellt, damit die Stromkosten sich noch im Rahmen halten. Ich habe mit dem System ein Raspberry Pi abgelöst, der vorher ALLE diese Aufgaben bewältigen musste und dabei an seiner Grenze operierte...

Jetzt sind jedenfalls genug Reserven für noch ein paar Services durchaus vorhanden. Ich müsste nur den RAM auf 32 GB aufrüsten, hatte mir extra nur ein 16 GB Modul geholt.

Alles in allen ist so ein NUC-Homelab ein guter Kompromiss aus Leistung und Stromverbrauch. Allerdings ist die Hardware nicht ganz billig. S0 DIMM ist etwas teurer als die normale Bauform und das NUC-Barebone mit knappen 270 EUR ist etwas teurer als ein Mainboard + CPU + Lüfter + Gehäuse + Netzteil zusammen.
Man kann das sicherlich etwas günstiger, wenn auch weniger hübsch, mit selbst zusammen gestellter Hardware und Low-Power-CPU bewerkstelligen.
 
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