Hardware für Virtualisierung von 11 Maschinen

@progr@mmer
Nur weil ich ab und zu mal was mit Kraftwerke zu tun habe baue ich mir doch auch keines in meinen Vorgarten.
Was spricht den dagegen sich darüber zu informieren bzw sich Schulen zu lassen?
 
Also die Computerbase Community ist ein lustiger Haufen (no front). Anstatt über das Vorhaben zu diskutieren, muss man sich hier rechtfertigen 😀.

Vielleicht ist es ja mein Hobby.
Vielleicht interessiert es mich.
Vielleicht bau ich als nächstes ein Kraftwerk.
 
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Schon mal daran gedacht sowas einfach in Azure, oder AWS abzubilden? Die Maschinen fährst du hoch wenn du sie brauchst und wenn nicht wieder runter. Du bezahlst nur bei Bedarf.
Hätte den Vorteil, du würdest dich in aktuelle Cloud Technologien beschäftigen, als mit unnötigen VMs und hast monatliche Kosten die du ggf. absetzen kannst falls du Freiberufler bist.
 
Bei einem Cluster hast du aber meist z. B. ein SAN, dafür benötigst du dann wieder ein externes (All-Flash?)-Storage.

Das wirklich praxisnah nachzubauen macht aus meiner Sicht wenig Sinn, dafür sind die Anwendungsszenarien viel zu unterschiedlich.
 
Falscher Thread.. Sry.
 
Wieso wollen hier einige dem TE das Projekt madig machen?
Ich würde so etwas zwar nicht mit Windows machen, gut jedem das seine, aber solche Projekte machen echt Spaß. Ich hab an so etwas auch mehr Spaß als an OC und Wasserkühlungen, ist doch okay. Und nein, auch ich verdiene mit soetwas nicht direkt meine Brötchen, den VM-Server im Keller und den VM-Host auf meinem Schreibtisch finde ich trotzdem geil.
 
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Ok, jetzt hast du mich.
Was ist ein Software-Cluster?

Ich dachte, du wolltest 2 von den Dingern kaufen :evillol:
 
Ich denke das du auch mit deutlich weniger Leistung klar kommen wirst. Zweitens das Thema vollständige Hardwareunterstützung -> Normaler Standardkram der unter Win-10 läuft, läuft auch unter Server. Und mehr als „Standard“ ist mit der gewählten Hardware nicht vorhanden.

Meine Empfehlung wäre sowas:
ASRock X470D4U oder X470D4U-2T
Ryzen 9 3900X oder 3950X
64-128GB RAM

Da du alles virtualisieren willst, kannst du dir auch überlegen ob du einen „reinen“ Hypervisor als OS verwendest. Auch Opensource Software kann man, gerade für Virtualisierung, sehr gut in betracht ziehen.
 
@supastar Nein um Gottes Willen 😀.

Eine Maschine aus Blech.
Und die 6 Server und 5 Clients werden virtualisiert auf dem Blech. Und die Cluster werden mit dem Ckustermanager konfiguriert.
 
Hier ist wieder die geballte Fachkompetenz versammelt....
Normalerweise halte ich mich ja aus solchen Themen raus, aber das ist dann doch etwas zu durcheinander hier.

Als Entwickler stehen einem ausreichend Lizenzen zur Verfügung. Also das sollte hier nicht das Problem sein. Steht alles im Developerprogramm an welchem man teilnimmt. Und da würde ich auch noch reinschauen bezüglich Azure, denn ich meine da gehören auch Clouddienste zwecks Entwicklung dazu.

Boardseitig würde ich eher bei den Workstationboards schauen. Bei dem Preis der CPU dürfte das auch nicht mehr so den Unterschied machen. Grundsätzlich läuft Hyper-V auf allem was Windows irgendwie unterstützt. Wie stabil ist da die andere Frage. Aber für den Experiementierbetrieb sollte das kein Problem sein.
Zertifizierte Server bekommt man aber auch schon teilweise günstig gebraucht. Alte HP und Dell Möhren z.B.
2*1TB könnte aber etwas knapp werden bei der Maschinenzahl, wenn du viel probieren willst und auch mal mehrere Stände behalten möchtest.

Windows Domaincontroller werden nicht geclustert. Die laufen alleinstehend und replizieren ihre Daten mit den anderen Controllern in der Domain.
 
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Was wäre denn ideal. Hier sagen alle: "Nicht gut!" aber keine sagt was "gut" bzw. "ideal" ist 😀
Dafür würde ich keine Workstation Plattform nehmen sondern einen Server. Das muss keine Monster Kiste sein, ein Sockel reicht hier vollkommen aus.
Wie viel CPU Power und RAM du brauchst hängt von den Applikationen und Datenbanken auf dem System ab und lässt sich nicht pauschal beantworten.
Du brauchst aber auf keinen Fall Standard UND Datacenter Lizenzen, denn wenn du DC hast kannst du bereits beliebig viele VMs aufsetzen, dann kannst du dir die Standard sparen. Bei der Anzahl an VMs rentiert sich das aber noch nicht. Pro Standard Lizenz darfst du übrigens zwei VMs betreiben, du musst also nur die Hälfte kaufen.
Beim Raid hängt es wesentlich davon ab wie viel TB du brauchst. Solange noch alles auf eine SSD passt reichen in der Regel zwei Stück im Raid 1. Brauchen die VMs allerdings richtig IOs weil die Datenbanken richtig zu tun haben muss es mehr sein, denn auch SSDs kann man an ihr Limit bekommen, besonders in virtuellen Umgebungen wenn durch viele VMs quasi nur random IO auf den Platten ankommt.

Um mal eine Hausnummer in den Raum zu werfen würde ich ein System wie folgt aufbauen:
  • 1x Intel Xeon Gold 5218
  • 4x 32GB Reg. ECC DIMMs
  • 2x Intel SSD S3-S4510 960GB

Das bekommst du so von zahlreichen Systemintegratoren fertig konfigurierbar geliefert (Tarox, Terra Wortmann wenns etwas günstiger sein soll; Dell, HP, Lenovo und Co wenns mehr kosten soll). Ob das auf deine Anforderungen passt kann hier keiner wissen da wir die Anwendungen und Daten nicht kennen.

Willst du das ganze jetzt noch halbwegs ausfallsicher aufbauen brauchst du einen Cluster mit zwei dieser Kisten und musst den Storage spiegeln. Das geht z.B. über das Windows eigenes Storage Spaces Direct, oder über Zusatzsoftware z.B. von Starwind.

Dann noch eine gescheite Backupsoftware dazu (die Veeam Community Edition sollte hier noch reichen, die ist kostenlos) und du kannst so mit der Umgebung arbeiten.
 
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progr@mmer schrieb:
Warum gerade diese Boards
Die einzigen AM4 Mainboards mit IPMI, integrierter Grafik und offizieller ECC Unterstützung. Letzteres wirst du für dein Vorhaben aber nicht benötigen.
 
Du schießt voll übers Ziel hinaus. Das wird eine Spielwiese. Nichts geschäftskritisches.
Das war aus deinem Beitrag schwer rauszulesen^^ Du wolltest wissen wie man sowas richtig aufbaut und das hab ich beschrieben. Geht es jetzt nur um das Wissen oder willst du das wirklich bauen? Ich verstehe die Intension immer noch nicht ganz.

Kleiner geht natürlich auch und wenn es eh nicht produktiv ist tut es auch eine normale Desktop Plattform. Dort bekommst du 64GB RAM drauf, ob das reicht musst du wieder entscheiden.
 
Nochmal zur Klarstellung:

  • Lizenzen kein Problem (Kostenlos durch Visual Studio Enterprise)
  • NICHT Produktiv, Spielwiese
  • Ich möchte alles selber aufbauen und anfassen und Probleme googeln, um es wirklich selbst zu verstehen.
  • EINE Hardware-Kiste und 11 Virtuelle
 
progr@mmer schrieb:
Das wird eine Spielwiese. Nichts geschäftskritisches.

Wenn das so ist kannst doch die angedachte Hardware kaufen + Windows 10 bzw. Server 2019 Datacenter, so du darauf kostenfrei zugreifen kannst.
Und dann kannst deine 11 VMs mit HyperV virtualisieren und hast deine Spielwiese.
 
@leipziger1979 Genau das habe ich vor. Aber ich wollte wissen ob es bei der Hardware was zu beachten gibt und ob meine Konfiguration passt.
Mann kann ja auch auf einen Dual-Core z.B. nicht unendlich virtualisieren.
 
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