Hardwareupgrade mit bestehenden Windows - was ist bei Treibern zu beachten?

C

Creati

Gast
Hallo,
ich rüste gerade einen 6 Jahre alten PC auf. Hier ist noch ein alter AMD Athlon verbaut, welchen ich gegen einen Skylake tauschen werde. Als Betriebssystem ist ein Windows 7 32-bit System installiert.
Ich möchte also heute Abend kurz das alte Mainboard mit Athlon CPU ausbauen und ein GA-H110M-S2HP mit Intel Pentium G4400 einbauen. Die alten Festplatten und SSDs will ich einfach nur wieder ranstöpseln. Am einfachsten wären dann natürlich eine Neuinstallation, aber es handelt sich um den Rechner von einem Familienmitglied und den gemeinsam wieder einzurichten wäre Wahnsinn vom Zeitaufwand her. Gigabyte bietet diverse Treiber an für Windows 7 (http://www.gigabyte.de/products/product-page.aspx?pid=5618#dl). Ich denke, dass ich nun noch beim alten System, wo noch der Athlon läuft, die entsprechenden USB-3.0 Treiber und vor allem die SATA-Treiber installieren muss, damit das bestehende Windows 7 nachher auf der neuen Hardware richtig startet. Die ganze Hardware habe ich in ein paar Stunden in Händen und würde nun gerne mein Vorgehen klären. Kann ich einfach von der Gigabyte-Seite die Treiber laden und die .exe’n ausführen oder kommt es dann zu Treiberkonflikten?
Konkret macht mit der SATA-Treiber sorgen. Wenn ich bei einem bestehenden System beispielsweise im BIOS den Modus für die Festplatte von DIE auf AHCI umstelle, startet das System nicht mehr richtig. Das gleiche befürchte ich hier auch, auch wenn der Modus AHCI erhalten bleibt. Wie muss ich mit den Treibern vorgehen? Danke!

http://www.heise.de/ct/hotline/Mainboard-Wechsel-ohne-Neuinstallation-2056649.html
"Bricht der Bootvorgang mit einem Bluescreen (Stop 0x0000007b) ab oder startet das System immer wieder neu, erkennt die alte Windows-Installation möglicherweise den neuen SATA-Hostadapter nicht, an dem die Festplatte mit der Systempartition hängt. Häufig liegt das daran, dass der SATA-Controller beim alten System im IDE-kompatiblen Modus lief und beim neuen im AHCI-Modus – oder umgekehrt. Das lässt sich im BIOS-Setup umstellen. Später kann man bei Windows 7 den nötigen Treiber für den jeweils anderen Betriebsmodus nachrüsten"
Wenn ich das hier richtig verstehe, startet Windows immer solange ich nicht den Modus von der Festplatte im BIOS ändere. Richtig?

Ich sollte vorher mal die Forensuche bemühen. Das ganze wurde ja schon ausführlich behandelt...
https://www.computerbase.de/forum/threads/windows-7-umzug-auf-neues-mainboard.719588/
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei skylake gibt es den SATA Mode "IDE" eh nicht mehr, da gibt es nur noch AHCI und RAID.

Wenn man von IDE auf AHCI umstellen will brauch man vorher nur ein Wert in der Windows registry ändern und schon geht das ohne Probleme, Anleitungen dafür gibt es ja genug im Internet.

Wenn du dein Vorhaben wirklich durchziehen willst, mach bei dem alten System auf jeden Fall die Änderung auf AHCI und dann noch den alten Chipsatz Treiber löschen. So hast du vielleicht Glück das du ohne Probleme die HDD in den neuen pc einbauen und davon booten kannst.

Ich persönlich würde eine neu Installation machen, so hat man ein schnelles frisches System wo die Probleme durch ein fehlerhaftes System ausgeschlossen sind.

Und mitlerweile sollte ja eine SSD als System und Programm Platte Standard sein, da empfiehlt sich auch gleich eine neu Installation.

Wenn du mehr als 4gb RAM nutzt, musst du eh neu installieren, da das 32Bit System nur 3,5gb nutzen kann. Oder habt ihr nur 4gb DDR4 dazu gekauft?
 
Zuletzt bearbeitet:
hi
ein gangbarer weg wäre windows easy transfer. weis aber nicht ob der von x86 auf x64 transferieren kann. mit dem 32bit system wirst du aber aufgrund der arbeitsspeicherlimitierung von unter 4gb nicht lange spass haben.
bekomme diese woche auch meinen g4400 und hoffe einfach durch klonen auf die neue ssd einfach umziehen zu können. beim klonen auf laptops hat das teilweise sehr einfach funktioniert: w7 detektiert neue/geänderte hardware, installiert entsprechende treiber aus dem netz und das wars, system läuft einwandtfrei.
ich mache mir eher sorgen bzgl altes system BIOS und neues UEFI.
mfg
 
@bisy
Das alte Mainboard hatte in der Tat kein AHCI (Board von 2010 mit nvidia Chipsatz). Ich habe daher vor dem Umbau den Wert in der Registry geändert. Dachte, dass er nach einem Neustart dann sofort auf AHCI geht und kein IDE mehr annimmt. Er hat dann trotzdem noch im IDE Modus auf dem alten Board gestartet. Habe dann gehofft, dass der Umbau einfach glatt geht. Eben alles umgebaut und funktoniert wunderbar.

@ Tider
BIOS war kein Problem. Läuft einwandfrei. Es sind 8 GB RAM verbaut und werden wegen 32 bit wirklich nicht ausgenutzt. Ein Upgrade auf 64-bit werde ich erst machen, wenn ich die Zeit dafür habe. Dafür muss man einen Tag investieren. Ich hatte das schon mal probiert und manche Programme liefen einfach nicht mehr bzw. die Anwednungsdaten konnte ich nicht transferieren (Software für Fotobücher). Ich werde daher das im Sommer so machen, dass es Dualboot wird. Windows 10 als Hauptsystem mit 64-bit und WIndows 7 32 bit als Zweitsystem für die Fotobücher und so. Hatte das System auch schon mal in einer VM auf einem Windows Server laufen, aber das war nicht das ware dnan via RDP mit den Fotobüchern zu arbeiten.

Danke an euch. Läuft alles gut
 
Wenn das Board kein AHCI hat, dann kann es schlecht AHCI nutzen, da ist es egal ob man ein Wert in der registry geändert hat.

Von 32Bit auf 64bit geht kein Upgrade, da geht nur eine komplette neu Installation.

Welche Programme hat er denn, welche nicht unter einem 64bit System funktionieren? Denn die meisten Programm sind ja 32Bit Anwendungen, die funktionieren im Normalfall auch problemlos auf einem 64bit System.

Ich hab schon seit Vista die 64bit Version, und ich kenne da kein Programm, welches nur unter nem 32Bit System läuft.
 
Wegen AHCI dachte ich, dass Windows sofort den vorherigen Treiber über Board schmeißt und den AHCI-Treiber sofort drinne hat.

Wegen dem 64-bit zitiere ich mich:"Ich hatte das schon mal probiert und manche Programme liefen einfach nicht mehr bzw. die Anwednungsdaten konnte ich nicht transferieren (Software für Fotobücher)."
Um genau zu sein, geht es um Anwendungsdaten. Sprich, ich installiere die Software und alle Einstellungen sind genauso wie vorher da. Es gab auf jeden Fall ein Problem mit einer Fotobuchsoftware, da ich die Daten aus dem Benutzerprofilordner dem Programm nicht so unter 64-bit servieren konnte als das es dann wieder alle Fotobücher anzeigt. Exportieren von alten Fotobüchern hatte damals auch nicht geklappt. ALso Programme laufen alle ohne Probleme, egal ob 32-bit oder 64-bit, aber das Übertragen von Programmeinstellungen klappt nicht gut. Windows EasyTransfer brachte da auch nichts.
Und bevor ich da noch mehr rumbastel, wird es Dualboot.

bisy schrieb:
Von 32Bit auf 64bit geht kein Upgrade, da geht nur eine komplette neu Installation.

Ich meinte damit auch eine Neuinstallation.
 
Zurück
Oben