Hat der Vodafone Giga Cube eine eingebaute Firewall und kann man diese konfigurieren?

Sry, aber 1 Sekunden danach gegoogelt und Hunderte Einträge gefunden... sogar welche auf CB
 
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Jeder WLAN-Router hat eine Firewall, mindestens dann, wenn er über einen WAN-Port verfügt. Diese Firewall wird einerseits am WAN NAT betreiben und andererseits alles eingehende blockieren, was nicht als Portweiterleitung eingerichtet ist. Wie das beim Gigacube konkret geht, steht mutmaßlich in der Bedienungsanleitung.

Aber: Um Portweiterleitungen nutzen zu können, benötigt der Router eine öffentliche IP-Adresse, die er via Mobilfunk in der Regel nicht bekommt.

Näheres findest du dazu bei google, Vodafone und ggfs deinem Mobilfunkbetreiber, wenn dies nicht Vodafone ist.
 
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Meinst du nicht eher eine öffentlich statische IP Adresse? Eine public IP ist doch Grundvoraussetzung für die Internetnutzung, sonst könnte man ja keinen Traffic empfangen.
 
L0g4n schrieb:
Meinst du nicht eher eine öffentlich statische IP Adresse? Eine public IP ist doch Grundvoraussetzung für die Internetnutzung, sonst könnte man ja keinen Traffic an diese senden.
Nein ich muss nur herausfinden ob es eine Firewall hat und ob man diese konfigurieren kann
 
Ich hab eigentlich den Vorposter gemeint. Nicht dich.
 
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L0g4n schrieb:
Meinst du nicht eher eine öffentlich statische IP Adresse? Eine public IP ist doch Grundvoraussetzung für die Internetnutzung, sonst könnte man ja keinen Traffic empfangen.
2 Paar Schuhe.

Via Mobilfunk sitzt man häufig hinter einem CGN-Gateway des Providers. Das heißt man teilt die öffentliche IP-Adresse des Providers mit anderen Kunden. Der Router bekommt dabei eine IP-Adresse aus dem Kunden-Subnetz des Providers - eine "private" IP-Adresse - oder eine aus dem dafür reservierten CGN-Pool 100.64.0.0/10. Darüber ist der Router aber nicht öffentlich erreichbar, da der Provider in seinem Gateway erstmal eine Portweiterleitung einrichten müsste.


Eine statische öffentliche IP-Adresse ist wiederum etwas anderes. Sie steht einer dynamischen öffentlichen IP-Adresse gegenüber. Letztere zeigt sich in der Regel durch eine Zwangstrennung der Verbindung nach Zeitraum x, zB alle 24h. Dabei bekommt der Router jedes Mal eine neue öffentliche IP-Adresse zugewiesen, sie bleibt aber öffentlich. Bei der statischen öffentlichen IP-Adresse würde man stets dieselbe IP-Adresse bekommen, was beispielsweise bei Businesstarifen häufig der Fall ist, da dahinter in der Regel auch Serverdienste hängen und man sich die DDNS-Krücke sparen will.
 
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davidfragt1211 schrieb:
ich muss nur herausfinden ob es eine Firewall hat und ob man diese konfigurieren kann
Dann schau dir einfach die Handbücher, und/oder Bilder in zig Foren zum Thema an. Dann wirst wissen was du wissen willst. So schwer ist das ja nun nicht an die Infos zu kommen. Oder biste zu faul?

Edit auch wenn ich eigentlich Faulheit nicht unterstütze :

https://maxwireless.de/wp-content/uploads/2019/04/B818-Firewall.png

Da siehst schonmal wie das aussehen kann, je nach Gigacube. Gibt ja nicht nur ein Modell. Den Rest kannst dir dann aber wirklich selber zusammen suchen.
 
Wie gesagt, jeder WLAN-Router hat eine Firewall. Genau genommen sind das ja AccessPoint-Switch-Router-Firewall-DHCP-und-Medienserver-mit-optionalem-Modem.

Konfigurieren kann man sie in der Regel auch, aber üblicherweise nur durch Wizards für Portweiterleitungen. Erweiterte Funktionen wie Port Knocking oder dergleichen gibt es in den seltensten Fällen. Es wäre daher hilfreich zu wissen, was nun die Definition des TE von "konfigurierbar" ist.
 
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@Raijin Danke für die Erklärung. Das ist ja letzendlich alles Resultat aufgrund der begrenzten IPv4 Adressen und damit der Notwendigkeit für dieses ganze NAT Gelumpe. IPv6 sollte das ganze ja vereinfachen, das man "relativ einfach" eine direkte Peer-to-Peer Connection mit anderen Teilnehmern aufbauen kann. Weißt du da, ob das ganze mit IPv6 einfacher ist?
 
L0g4n schrieb:
Weißt du da, ob das ganze mit IPv6 einfacher ist?
Was heißt einfacher? Ja, mit IPv6 gibt es genug Adressen, um jedem Endgerät eine eigene IPv6 zur Verfügung zu stellen. Ja, dabei entfallen auch etwaige Portweiterleitungen, weil man effektiv direkt auf das Endgerät zugreifen kann. Aber nein, weil man sich mit der Konfiguration beschäftigen muss, um beispielsweise das vom Provider zugewiesene IPv6-Subnetz auch korrekt an die Endgeräte durchzureichen. 08/15 Router sind weitestgehend noch für IPv4 konzipiert und damit geht auch alles mehr oder weniger out-of-the-box mit DHCP, Wizard für Portweiterleitungen und ab geht's. Bei IPv6 muss man erstmal schauen welche Möglichkeiten der Router bietet.

davidfragt1211 schrieb:
Danke Leute ihr habt mir echt den Tag gerettet.
Ok, wenn du meinst... Zwar wissen wir immer noch nicht was du dir unter einer konfigurierbaren Firewall vorstellst, aber wenn dir das reicht...
 
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