Hat man bei so vielen Tagen Ausfallzeit ein Sonderkündigungsrecht?

KillerCow schrieb:
Die Diskussion hatten wir bereits und ich werde die hier nicht wieder lostreten :p
Hatten wir die? Anscheinend ja nicht, wenn du es noch immer verbreitest.
KillerCow schrieb:
dann hat der TE nen brauchbaren Ansatz zum Bewerten und Recherchieren.
Den braucht es nicht.
 
@Hayda Ministral
Wenn man beispielsweise eine Rechtsschutzversicherung dafür hat, darf man die auch gerne nutzen.
Einige Anwälte, besonders in letzter Zeit, haben wenig zu tun und verbringen ihre Zeit mit Selbststudium, aber auch das ist etwas langweilig.

Ein richtiger Fall bringt nicht nur Geld, sondern auch Erfahrung.
 
Aktien7654 schrieb:
Der Zeitraum von 7,3 Tagen ist aber schon längst überschritten. Ist es jetzt möglich außerordentlich zu kündigen oder nicht?
Meiner Auffassung nach ja. Du hast alles so gemacht wie es vorgesehen ist. Störung beim Anbieter gemeldet, Besserung gefordert und die vertraglich vereinbarte Ausfallzeit wurde überschritten.
Setze das so in ein Schreiben mit Verweis auf den Punkt zur Verfügbarkeit in den AGB und probiere es. Kann gut sein, dass es im ersten Schritt abgelehnt wird.
Aktien7654 schrieb:
Ich kann nicht verstehen wie man über 2 Wochen braucht um das Internet wiederherzustellen.
Wenn Tiefbau im Spiel ist, ein Kabel abgesoffen oder der Fehler erst einmal genau lokalisiert werden muss sind 2 Wochen teils noch ein recht kurzer Zeitraum.
Der Nachbarort war auch mal 3 Wochen ohne Telefon, weil das Hauptkabel an mehreren Stellen abgesoffen ist.
Aktien7654 schrieb:
Gerade jetzt ist es wichtig weil mein Stiefvater im Home Office arbeiten muss.
Da muss ich aber auch mal anmerken dass du dir Gedanken um eine Fallback Lösung machen solltest. Das kann z.B. ein Gigacube Flex sein, den man nur in den Monaten bezahlen muss in denen man ihn verwendet.
Ein Fallback sollte man immer haben, wenn eine hohe Verfügbarkeit wichtig ist. Du musst mindestens mit den 7,3 Tagen Ausfall (bei der Telekom sind übrigens ca. 11) rechnen. Den Anbieter kümmert es nicht ob da ein Homeoffice dran hängt oder sonst was, das sind Tarife von der Stange ohne ernsthaftes SLA.
 
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brainDotExe schrieb:
Da muss ich aber auch mal anmerken dass du dir Gedanken um eine Fallback Lösung machen solltest. Das kann z.B. ein Gigacube Flex sein, den man nur in den Monaten bezahlen muss in denen man ihn verwendet.
Ein Fallback sollte man immer haben, wenn eine hohe Verfügbarkeit wichtig ist.

Auf den Punkt gebracht. Wobei man natürlich sehen sollte das die meisten Verträge wohl gemacht wurden als und von Leuten denen Homeoffice nicht so wichtig war.

brainDotExe schrieb:
Du musst mindestens mit den 7,3 Tagen Ausfall (bei der Telekom sind übrigens ca. 11) rechnen.

Eigentlich sind die 7 oder 11 Tage nichts womit man rechnen muss. Entweder Internet ist wichtig, dann muss ein Ersatzweg (oder ein Plan für einen solchen) bereit stehen, oder es ist nicht wichtig, dann kann macht es auch keinen Unterschied wenn das Internet mal 3 Wochen weg ist.
(so geschehen bei meiner Nichte, selbstständig).

Falls man brauchbares LTE hat ist das aber nun wirklich kein Problem mehr dank verschiedener Angebote. Hybrid von Telekom wäre mein Favorit wenn DSL und LTE brauchbar sind - und wenn Telekom es denn anbietet.
 
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Ihr redet ja alle von LTE und so, aber da im Dorf ist der Empfang lächerlich. Nicht einmal Telefonieren kannst du da im Haus, draußen geht es gerade so. Deswegen wäre so ein Gigacube dort zwecklos.
 
Den Empfang eines Smartphones oder des Gigacube Routers kannst du aber nicht wirklich mit einer stationären Außenantenne vergleichen.

Ich würde z.B. so eine hier außen montieren:
https://mikrotik.com/product/lhg_lte6_kit
 
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