Hausverkabelung für Glasfaseranschluss

speltach

Lt. Commander
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Bei uns wird dieses Jahr Glasfaser ausgebaut.

Bisher ist die TAE Dose für das Telefon im Mitten im EG wo vom Keller aus ein Leerrohr hinführt aber nicht weiter, daher muß ich mir wohl was überlegen.

Für die Verkabelung für das EG muß ich über den Dacboden (Speicher) bzw. Dachgeschoss gehen, da von Keller zu EG keine passenden Leerrohr vorhanden sind.

Benötige im EG 2-3 Dosen und im Dachgeschoss so 3-4 Dosen.

Für die Glasfaserabschlussbox kommen im Keller 2 stellen in Frage.
1: Neben Strom und Telefonanschluss im Keller wo ein Leerrohr mit einem SAT Kabel in den Dachboden führt, aber doch Platz ist für ein 2tes Kabel (ca.8m)
2: Im Heizungsraum wo ich ein neues Leerrohr in den Schacht der Solaranlage ziehen kann was ebenfalls in den Dachboden führt (ca. 15m)

Welcher ist der besserer Standort?

Desweiteren stellt sich die Frage was der Beste Standort für den Konvertor und Router ist.

Das Problem ist daß ich die Verkabelung für die ganzen Räume nicht aus dem Keller machen kann, sondern wahrscheinlich nur Platz für max. 2 Kabel habe vom Keller aus in DG habe.

Daher ist es wohl am sinnvollsten den Sternpunkt in den Dachboden (Speicher) zu legen.

Macht dieses hier sinn?
Keller: Glasfaserabschlussbox => Konvertor
DG: Router => Patchfeld und dann von hier aus die Verkabelung?

Kann man am Router auch 2 Geräte direkt anschließen und die anderen per Patchfeld?

Was ist der Unterschied zwischem einem Switch bzw. Patchfeld?
 
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Das Glasfasermodem, das auch 220V braucht, kommt in den Keller. Den Router würde ich dahin stellen wo die meisten Clients stehen, ins DG. Von dort wird auch das WLAN am besten funktionieren. Auf dem Dachboden einen Switch setzen und von dort verteilen.
Aus dem Glasfasermodem kommt LAN (WAN). Ich würde also vom Keller 2 LAN Kabel direkt zum Standort des Routers im DG ziehen. 1 LAN Kabel kann man für das Telefon im EG nutzen, wenn das so bleiben soll. Einfacher ist es jedoch DECT Telefone am Router anzumelden und zu nutzen. Das 2. LAN Kabel um den WAN-Ausgang auf den Router zu legen. Beide Kabel über den Schacht der Solaranlage. Das Leerrohr mit dem Sat-Kabel in den Keller kann man bei Bedarf dann noch nutzen um LAN in den Keller zu bekommen vom Switch des Dachbodens.
Den Router auf den Dachboden zu legen, ist wenig sinnvoll. Da er der auch jederzeit erreichbar sein muss und Telefone/Fax daran angeschlossen werden müssen. Außerdem dürfte dann im EG und Keller kein WLAN mehr ankommen durch 2-3 Decken.
Ein Patchfeld verursacht wesentlich mehr Aufwand, kann aber eigentlich nur auf dem Dachboden montiert werden, sonst musst Du ja x (vermutlich 10) Kabel ins DG ziehen. Das geht mit keinem Leerohr, nur mit Kabelkanal.
Ich habe das bei mir auch so gemacht, allerdings mit VDSL. Der Router (Fritzbox 7490) steht im DG im Büro und die dortigen PCs sind direkt angeschossen. Von dort führt ein Kabel auf den Dachboden. Dort auf dem Dachboden kommen Leerohre von jedem Raum an mit Sat-Kabel drin. Dort wurde je nach Bedarf ein LAN Kabel eingezogen. Als die PV-Anlage kam (2010), wurde ein zusätzliches LAN-Kabel zum Wechselrichter vom Switch auf dem Dachboden mit den Kabeln von der Solar Anlage gezogen. Damit ist das Webinterface des Wechselrichters (Piko 8.3)im LAN erreichbar. Die Telefone und ISDN sind über vorhandene 2 Telefonkabel vom Büro weiter verteilt. Wurde bereits 2006 aufgebaut.
Wenn Dein Wechselrichter im Keller einen LAN Port hat, kannst Du das noch vorhandene Leerohr dafür nutzen. Daran denken einige Wechselrichter haben gekreuzte LAN Belegung. Man muss bei 100Mbit LAN gekreuztes Patchkabel nutzen.
 
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Habe kein Glasfaser sondern Kabel in folgender Zusammenstllung:

Im Keller kommt das Kabel an, dort steht der Unitymedia WLAN-Router/Modem mit 4x 1Gbit Port.

Davon laufen zwei Leitungen in mein Wohnzimmer (EG) und zwei auf den Dachboden.

Auf dem Dachboden ist dann die Verteilung für das Obergeschoss und den Dachboden mit einem 16 Port 1Gbit Managed-Switch.

Dort könnte ich beide Leitung die vom Keller ankommen zu einem VLAN-Trunk verbinden (in Zukunft falls benötigt).

Aktuell habe ich aber keinen Leitungsverbund, also habe ich ein Kabel (aus dem Keller) in den Switch und ein Kabel in einen WLAN Access Point.

Somit habe ich einen WLAN Sender im Keller und einem auf dem Dachboden. Ich habe überall im Haus wunderbaren Empfang und sogar hinten im Garten kein Thema.

Alle LAN-Anschlüsse (14 insgesamt) liegen voll an mit 110MB/s bei einem Ping von 0 bis 1.

CAT7 1200Mhz Kabel und CAT6a Dosen und Patchfeld/kabel.
 
Bisher ist die TAE Dose für das Telefon im Mitten im EG wo vom Keller aus ein Leerrohr hinführt aber nicht weiter, daher muß ich mir wohl was überlegen.

Für die Verkabelung für das EG muß ich über den Dacboden gehen, da von Keller zu EG keine passenden Leerrohr vorhanden sind.

Irgendwas hast du da durcheinander gebracht. Ich denke eins davon soll das OG sein und DG ist der Dachboden oder hast du nochmal ein Dachgeschoss unter dem Dachboden/Speicher?
 
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speltach schrieb:
Was ist der Unterschied zwischem einem Switch bzw. Patchfeld?

Ein Patchfeld ist nichts anderes wie eine "große Steckdose..." nur halt mit 8 oder 12 etc. Anschlüssen und nicht mit zwei.

Das Kabel was du an die Dose im Zimmer anschliesst, muss auch noch mit dem Switch verbunden werden.
Dazwischen baut man dann das Patchfeld um die Verlegekabel anzuschließen. Verlegekabel werden nicht direkt in den Switch gesteckt. Die Stecker dafür wären auch viel zu teuer.

IMG_20171109_194343.jpg
 
KCX schrieb:
Ein Patchfeld ist nichts anderes wie eine "große Steckdose..." nur halt mit 8 oder 12 etc. Anschlüssen und nicht mit zwei.

Das Kabel was du an die Dose im Zimmer anschliesst, muss auch noch mit dem Switch verbunden werden.
Dazwischen baut man dann das Patchfeld um die Verlegekabel anzuschließen. Verlegekabel werden nicht direkt in den Switch gesteckt. Die Stecker dafür wären auch viel zu teuer.

Anhang anzeigen 660898

Das heißt Router => Patchfeld => Switch => LAN Dose
Wird dann vom Router ins Patchfeld eine Leitung gelegt oder auch mehrere?
 
speltach schrieb:
Das heißt Router => Patchfeld => Switch => LAN Dose

Quasi. Genau ist es aber Router => LAN Dose => Patchfeld => Switch=> Patchfeld => LAN Dose

speltach schrieb:
Wird dann vom Router ins Patchfeld eine Leitung gelegt oder auch mehrere?

Ja wie du magst. Aber die wenigsten Router können einen VLAN-Trunk (aus zwei Leitungen eine machen),
sodass ein zweites Kabel vom Router in einen Switch nicht funktioniert. Die beiden Leitungen die ich vom Keller in den Dachboden gezogen habe enden natürlich im Patchfeld. Diese sind aber nicht beide im Switch sondern eins im Access Point und eins im Switch.


Port 1 Router => Switch
Port 2 Router => Access Point
Port 3 Router => Wohnzimmer
Port 4 Router => Wohnzimmer


Denk drank... Verlegekabel enden immer an Dosen oder Patchfeldern.

IMG_20180111_230931.jpg
 
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Voerst dachte ich an ca. 5 Doppeldosen(Erdgeschoss: Wohnzimmer und Arbeitszimmer je eine Doppeldose, DG: Wohnzimmer 2x Doppeldose, Schlafzimmer Doppeldose)

Aber fangen wir am besten von vorne an
- Verbinde ich den Konverter mit dem Router direkt mit einem Kabel? Oder über 2 Anschlussdosen ? CAT7 Verlegekabel verwenden?
- Router zu Patchfeld: Router => Anschlussdose => Patchfeld?
- Patchfeld zu Switch per Patchkabel?
- Patchfeld => Anschlussdosen?

Dann sind es z.B. in der Nähe des Routers 3 Anschlussdosen? (Von Konvertor, zu Patchfeld und ggfl. Anschlussdose für 2 Geräte?)

Switch, Konvertor und Router benötigen je einen Stromanschluss.
 
"Verbinde ich den Konverter mit dem Router direkt mit einem Kabel? Oder über 2 Anschlussdosen ? CAT7 Verlegekabel verwenden?"
ja sicher eine Dose im Keller eine Doppel Dose beim Router. Verlege-Kabel vom Keller direkt zur Dose beim Router
Kabel beliebig kann auch cat5e sein. Ist halt eine Kostenfrage. 5e kosten 100m ca. 20€ cat6 oder 7 kosten 100m über 60€ also das Dreifache und ist dicker. 5e ist 6mm cat7 8-9mm.
"- Router zu Patchfeld: Router => Anschlussdose => Patchfeld?"
Genau hier kommt der 2. Anschluss der Doppel-Dose beim Router im DG zum tragen.
"- Patchfeld zu Switch per Patchkabel?"
ja auf dem Dachboden
"- Patchfeld => Anschlussdosen?"
ja für die einzelnen Räume wo LAN Dosen gesetzt werden sollen.
Das Kabel mit WAN vom Keller über Dachboden zum Router durchlaufen lassen, nicht über Patchfeld. Schleife legen, damit man das ändern kann, falls mal umgebaut wird.
"Dann sind es z.B. in der Nähe des Routers 3 Anschlussdosen? (Von Konvertor, zu Patchfeld und ggfl. Anschlussdose für 2 Geräte?)"
nein eine Doppel-Dose. Am Router kann man ja in der Regel (z.B. bei Fritzbox 7490) 3 LAN Anschlüsse belegen. Ein LAN Anschluss wird ja WAN und fällt weg, 3 bleiben übrig. Einer geht zum Dachboden auf Patchfeld/Switch. Man kann also 2 Clients direkt am Router anschließen mit Patchkabel.
Du must also 7 Doppel-Dosen kaufen, 5 für Deine Endpunkte/Clients (2 EG 3 DG), 1 für Keller beim Modem, 1 für Router.
Auf dem Patchfeld liegen dann 11 Kabel (10 Clients, 1 Router Ausgang).

Wie gesagt an Verlege-Kabel Stecker zu crimpen schafft kaum jemand zuverlässig, bei Cat7 ist es unmöglich.
 
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Von solchen Steckern würde ich abraten. Ob die wohl ins Glasfaser-Modem passen? Teilweise nicht.
Habe das vor Weihnachten gerade eingerichtet. In dem Fall wäre für solch einen dicken Stecker nicht genügend Platz. Das Glasfaser-Modem von Northern Access ist 2cm dick und der LAN Port ist dicht an der Gehäuseunterseite an der Wand. Zwischen Stecker und Wand sind nur wenige mm. Da würde der nicht reinpassen. Besser und billiger Dose setzen.
 
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Servus,
ich habe mehrere solcher Stecker von Telegärtner mit cat7a Verlegekabel im Einsatz, da ich keinen Platz für ein zusätzliches Patchfeld hatte. U.a sind davon 4 Stück nebeneinander an einem Switch, Bedien- und platztechnisch gibt es da keine Probleme.
Meine Meinung ist, wenn man sauber arbeitet kann man auch solche Stecker nehmen, man steckt sie ja nicht täglich ein und aus.

Gruss
 
Evtl. mache ich das ganze Vorerst nur mit DLAN. Ich finde keinen Richtigen Platz für mein Switch und Patchpanel außer evtl. in dem kleinen Kämerchen unter der Dachschräge aber dort ist alles sehr beengt und muß auch erst noch Steckdosen setzten.
 
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