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NewsHBM4 mit 11 Gbps: Nvidia will von Partnern immer schnelleren AI-Speicher
An dem Tag an dem die AI bubble platzt und es auf einmal massiv HBM auf dem Markt gibt den niemand haben will.
HBM hat eigentlich nur Vorteile, schneller, sparsamer, kompakter, etc... Das ist eine reine Preisfrage. Und damit der Preis runterkommt muss die Nachfrage nach AI GPUs massiv einbrechen
@Boulettendieb Langfristig, sicher. Kurzfristig ist eine Schwemme aber möglich, wenn die Lager entsprechend voll sind. Darüber hinaus können absolut Investitionen in spezialisierte Produktionslinien getätigt worden sein, die sich noch nicht amortisiert haben und auch nicht Hals über Kopf umzustellen sind. In so einem Szenario wäre weniger oder zu einem geringeren Preis abgenommener Speicher für weniger margenträchtige Produkte nicht unmöglich.
Trotzdem denke ich persönlich auch, dass es für Gaming-Grafikkarten bei GDDR bleiben wird. Die Entwicklung dort rollt schließlich auch nach wie vor und die Geschwindigkeiten steigen.
Kommen hier also die Ü60-Wähler raus, mit der "nach mir die Sintflut" Haltung.
Aber so abwegig ist das ja gar nicht; Allein dass Samsung bis heute sein Zeug nicht los wird, das man auf Halde produziert hat, sollte Hoffnung machen, dass es mit reduzierten Specs den Weg in Consumer-Hardware finden wird.
Nur wer solls verbauen? Man braucht ja auf der anderen Seite auch Chips, die HBM-Controller verbaut haben. Die entwickelt aber niemand, außer für Anwendungen die eh schon HBM brauchen.
HBM Produktionslinien lassen sich aber nicht auf andere Dinge so einfach umstellen.
Man sieht es ja bei DRAM ganz gut. Selbst mit dem Versuch Produktion zu drosseln sind die Hersteller regelmäßig im Schweinezyklus gefangen und verscherbeln den RAM
Ok..
Aber sie werden nicht ewig weiter produzieren, wenn es sich nicht lohnt.
Hatten wir ja vor ein paar Jahren auch bei SSDs, weil die den Herstellern zu billig wurden.
Und AMD/Nvidia werden wohl nicht wegen ein "paar" Chips auf Halde irgendwelche Consumerexperimente machen.
jegliche Spitzenforschung und Weiterentwicklung ist für mich gut, sie wird sich bei Bedarf auf Consumer übertragen. Auch Forschungen zu Formel 1 und Weltraumflügen haben zu Revolutionen im Consumersektor geführt.
Vielleicht nicht heute aber sie entwickeln Technik weiter, reizen Grenzen aus.
Weiter gedacht heißt das doch, ohne schnelleren Speicher werden unsere (NVIDIA) Produkte, keine Leistungssprünge mehr machen.
Gilt natürlich auch für alle anderen, aber NVIDIA benennt das Problem durch die Blume.
Gilt im Übrigen auch für CPU's, dort bremsen die Latenzen beim Zugriff auf den Arbeitsspeicher maßgeblich, nicht die "geringe" Anzahl an CPU Kernen.
Volker sollte mal aufhören immer auf Samsung einzuhämmern, denn das Problem mit HBM3 /3E scheint Geschichte zu sein. NVidias CEO hat kürzlich gesagt, dass Samsung sich auf HBM4 konzentrieren sollte und das sieht nicht schlecht aus, zumal SK Hynix immer noch nicht zu einem Kontrakt mit NVidia kommen konnte. Die Preisvorstellung scheint für NVidia zu hoch zu sein. Samsung hat außerdem noch ein Ass in der Hand: Die Core Die von Samsung basiert auf 1c während die Mitbewerber noch mit 1b arbeiten. Dass Huang vor wenigen Wochen den Samsung-Gruppenchef Lee herzlich umarmt hat, zeigt, dass NVidia noch an Samsung glaubt. Die letzten Benchmarks von Exynos 2600 zeigen, dass auch die Chipentwicklungssparte von Samsung große Fortschritte gemacht hat. Wenn Samsung noch das Problem mit der Ausbeute hinbekommt, dann könnte das Unternehmen das langersehnte Comeback feiern.
AUf Samsung kann man nie genug einhämmern. Irgend jemand muss der Hof Berichterstattung etwas entgegensetzen. Ich kann gar nicht mehr zählen wie oft die Falschmeldung Samsung habe die Validierung von Nvidia für HBM 3e erhalten durchs Netz waberte.
Bei Samsung kann man alle positiven Meldungen in die Tonne treten. Samsung hat sich mit seinen Lügen jegliches Vertrauen verscherzt. Es zählen nur noch die Produkte die Samsung liefert. Falls die was taugen, ...
Es ist ein Denkfehler, aus den steigenden Kosten für ein absolutes High-End-Produkt für den Datacenter-Bereich Preise für den Consumer-Markt ableiten zu wollen.
Hier wird auf Deibel-komm-raus versucht das letzte Quäntchen Performance rauszuquetschen. Das sieht man ja schon an den Ambitionen, jetzt von 8 über 9...9,2 ... 10 hin zu 11 Gbps zu tunen. Der Sprung von 10 auf 11 Gbps bringt maximal 10% Performance, treibt aber die Kosten enorm.
Hypothetischer Consumer-HBM würde von Anfang an mit Augenmerk auf die Kosten spezifiziert werden, dürfte eher bei 7 Gbps liegen bei weniger Kapazität. Da sehen die Kosten dann ganz anders aus.
Ich glaube kaum, dass sich HBM wirklich für Consumer- GPUs eignen wird. Er ist halt auf Leistung getrimmt und nicht auf Kosteneffizienz, wie etwa GDDR. Ich sehe es so, dass man es als eine Art Werkzeug sehen sollte: Wenn man viel Leistung braucht und einem die Kosten egal sind nimmt man HBM, wenn die Leistung weniger wichtig ist aber dafür die Kosteneffizienz eine Rolle spielt, dann nimmt man GDDR.
Sollte man irgendwann mal eine vergleichbare Bandbreite und Schnelligkeit bei GPUs brauchen wird man eine Lösung entwickeln, die sich mehr an den Kosten orientiert und sich nicht eines (dann) veralteten Instruments bedienen, das dies nicht beherzigt.