HD 598Cs oder DT770/990?

Faizy

Commander
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Hey,

ich besitze zurzeit ein Hyper X Cloud II und möchte gerne aufrüsten. Ich habe den 770/990 im Kopf(aktuell eher 770, da mein aktueller auch geschlossen ist). Nun ist heute der Sennheiser HD598Cs für 99€ zu haben, daher meine Frage: welchen würdet ihr nehmen?

Preislich möchte ich unter 150€ bleiben. Der Kopfhörer soll zum Headset umgebaut werden und wird vor allem für CS:GO genutzt, d.h. Ortung ist sehr wichtig.

Macht es in diesem Zusammenhang Sinn, sich Gedanken über eine Soundkarte(~50€) zu machen oder wäre das Verschwendung?

LG
 
Bei dem Preis würde ich den Sennheiser auf jedenfall ausprobieren. Was mich angeht, sind die auch deutlich besser für normale Soundkarten usw. geeignet, als so ein 250 Ohm Beyer. Auch das Hörerlebnis würde ich als allgemeintauglicher bezeichnen. Wobei ich mich da nur den offenen HD598 beziehen kann. Denke aber die Unterschiede werden sich hauptsächlich in einer etwas (druck)volleren Basswiedergabe äußern. Dahingehend vermutlich sogar einige Schwächen der offenen Version ausbügeln.

Soundkarte kann was bringen, am besten ausprobieren. Vorschlagen würde ich dazu eine Soundblaster Omni oder Z. Mit einer Xonar DGX oder U7 machst du auch nichts falsch. Wenn es puristisch sein soll, passt auch etwas wie der Fiio E10k oder vergleichbar.
 
Bin auch gerade stark am überlegen den HD 598Cs zu kaufen. Habe zurzeit den HD681 Evo von Superlux in betrieb und bin auf der Suche nach einem Upgrade. Der Superlux hat mir zu wenig bass und fängt bei lauter bassiger Musik zu knistern an. Hat der Sennheiser da mehr basspower? Und wofür steht das Cs bei HD598 Cs?
 
Würde ich auch sagen, CS = Closed System

@Error
Ob der auch der Richtige ist, wenn man sich damit auch mal den Schmmalz aus den Ohren massieren will, kann ich schlecht beurteilen, ohne den aufgehabt zu haben. Von dem was ich vom Offenen kenne, wird aber auch der deutlich vor deinem Gehör schlapp machen und anfangen zu verzerren. Ein HD650 ist da schon eher der richtige Ansprechpartner, wenns dabei auch noch gescheit klingen soll. Ohne gescheiten AMP wird das aber auch nichts. In dem Fall evtl. mal im Sony-Lager umschauen, wenn das ganze auch noch ohne potenten KHV realisierbar sein soll. Oder auch im DJ-Segment von Sennheiser oder AKG.
 
@A d00d das klingt nach ner ganzen Menge. Wollte eigentlich so im 100€ Bereich bleiben. Also so wie ich das verstanden habe wird der Unterschied zu dem Superlux nicht allzu groß sein?
 
@Error
Ich kenne den zwar selber nicht, aber der hier z.Zt von ein paar Leuten hier empfohlene UE6000 könnte das Richtige für dich sein. Müsste mal jemand der den hat sich melden, ob der ordentlich Druck machen kann. Vorallem wenn du nur Onboard-Sound hast, denn der Amp ist integriert. Der Nachteil widerum, dass du den mit Batterien füttern musst- Bei dem Preis kann man da soviel aber nicht verkehrt machen.

DT770/80 Ohm kann da auch wohl was. Dann sollte es aber schon eine Xonar DG, Fiio E10k oder sowas dazu sein. Sollte es aber besser generell, grade wenn wenn es schön knackig rumsen soll. Audiotechnica M50 könnte auch was sein. In Kombination mit Amp/Soundkarte ist das natürlich auch schon recht deutlich über dem Buget. Um das am Onboard zu erreichen, würde ich am ehesten auf InEars setzen. Oder eben aktive Kopfhörer wie den UE6000.


*edit
Grade mal auf Amazon geguckt. Direkt im ersten Kommentar:
Amazon-Kunde schrieb:
Sobald man ihn einschaltet hört man ein gewisses Grundrauschen.

Das würde ich jetzt zwar nicht überbewerten, denn im Altag fällt das vermutlich wenig bis gar nicht auf. Aber an der Stelle muss ich dann doch schmunzeln, wenn sowas mit einem Beyer auf eine Stufe gehoben wird. Nichts für ungut, aber sowas bekomme ich in Form eines InEars auch schon für'n 10er frei Haus aus Asien. Ich bin grade schon fast geneigt, den UE6000 zu bestellen um festzustellen, dass der 10€ Rock Zircon da mithält oder den sogar abfrühstückt. :D
Der UE6000 wird out of the box aber den ausgeglicheneren Frequenzgang haben.
 
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Das Grundrauschen beim UE6000 ist zwar da, aber wirklich ziemlich leise. Selbst, wenn man bei Zimmerlautstärke hört, reicht die Zeit zwischen 2 Songs nicht, um es wahrzunehmen.
Außerdem muss man ihn auch nicht unbedingt einschalten, allerdings erscheint mir dann je nach Quelle der Bass etwas weniger präzise.
Batterien halten aber auch recht lang und man kann ja Akkus verwenden.
ob der ordentlich Druck machen kann.
Ja, schon :D
Im Vergleich zu meinem DT880 ein ziemlicher Bassbomber.
 
Die Zircon kenne ich jetzt ausnahmsweise mal nicht, aber um den UE zu verfrühstücken, braucht es schon einiges.

Wie sind die verglichen mit den Piston hybrids? Die habe ich gerade hier
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Caedus
Jo, das mit dem Rauschen darf man keinesfalls überbewerten, sagte ich ja. Wobei es aber auch Leute gibt, die da extrem empfindlich sind. Daher sollte man das zumindest erwähnen.



Spellbound schrieb:
um den UE zu verfrühstücken, braucht es schon einiges.
Sorry, ich wollte deinen Geheimtipp nicht madig machen. ;)
So oder so wird der out of the Box den ausgeglicheneren aber trotzdem spaßigen Frequnzgang haben. Der Zircon übertreibts halt ziemlich mit dem Bass für meinen Geschmack und hat einen seltsamen Peak bei 2-5kHz etwa, wobei sich das alles auch je nach Quelle etwas unterscheidet, da der recht Impedanzsensibel ist.

Verglichen mit dem Hybrid hat der erstmal ein deutlicher wahrnehmbares Grundrauschen. (Jetzt sag bitte nicht der Hybrid hat keins, denn das sagen die Leute denen ich den Zircon in die Ohren stopfe i.d.R. auch :D )

Der Bass ist deutlich presenter, tiefer und kontrollierter. Aber wenn man den nicht zähmt eben schon so stark, dass die Kontur im Klangbild deutlich leidet und auch die Mitten überlagert werden. (Wobei der Hybrid da schon ähnliche Probleme hat) Der komische Peak kann anfangen zu 'päpen'. Wenn man den und den Bass dann aber entschärft, öffnet sich ein sauber getrenntes, differenziertes Klangbild, das man in der Preisklasse so schnell kein zweites mal antreffen wird, und auch oft weit darüber nicht. Der Bass ist abgrundtief, räumlich, konturiert und schiebt dir mit einem müden Lächeln das Trommelfell aus der Fassung. Die Stimmwiedergabe ist dabei klar und ebenso räumlich frei. Dazu gibts tatsächlich noch sowas wie spritzigen Hochton. Und spätestens bei dem, trennt sich dann nebst Grundrauschen auch etwas die Spreu vom HiFi wenn ich ehrlich bin. Da, und wenns dann mal richtig stressig wird, mit schnellen Kickdrums und subbasslines. Dann fängt der halt schonmal an zu matschen. Aber hey... wird reden hier von ~10€ und wenn man es nicht besser kennt/gewohnt ist.... vorallem wenn man auf der Suche nach ordentlich Bass am Onboardsound ist, kann man sich den ruhig mal angucken.

Der Hybrid ist ausgeglichener und authentischer im Hochton. Aber insgesamt matschiger und kommt nicht soweit runter. Beim Zircon darf man sich halt nicht zu fein für den EQ sein. Wobei viele auch so zufrieden sind. Gegenfrage, wie findest du, hält der Hybrid beim UE mit? ;)
 
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hmm,schwer zu sagen, der UE hat sehr unterschiedlchen Charakter je ob passiv oder aktiv. Aber ich kann dir sagen, dass die Beyer mit "sowas" nur deswegen nicht auf einer Stufe sind, weil der UE besser ist als er 770 :-) Ich hatte die 770 und den Custom Pro geordert, weil ich dachte, haha, die sind sicher noch besser... tja... nicht wirklich, und bei der Preisdifferenz war das so gar keine Frage mehr, ob die Beyer return to sender gingen ;-)

Die Piston klingen matschiger , würde ich sagen. habe die nur am Handy, muss gleich mal die Piston an den Speaka anschließen

Der Hybrid ist aber insgesamt würde ich sagen unterlegen. Die Zircon bekomme ich wo? Mein lieber Sohn hat einen irren Verschleiß, da wäre sowas für 10 ja ne gute Option

also, am DAC klingen die UE deutlich besser für meine Ohrenn, am S5 ist das schwerer zu sagen, das Grundrauschen ist aber deutlich stärker bei den Xiaomi


Okay, ich will fair sein,die sind auf einem Level mit dem 770 und dem Custom pro. Es kommt da halt auf die Vorlieben an , aber der 770 hat meiner Meinung nach halt auch den Nachteil, dass der UE hat zwei Hörer in einem ist. Für Beyer spricht aber die Austauschbarkeit der Polster usw. Das hat der Ue halt alles nicht
 
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Wobei es aber auch Leute gibt, die da extrem empfindlich sind.
Normalerweise zähle ich mich zu diesen Leuten :D

Weil ich die Xiaomi Hybrid auch habe:
Die Hybrids sind in den Höhen verglichen mit dem UE6000 präziser und sind grundsätzlich deutlich heller abgestimmt.
Grundrauschen haben sie natürlich nicht, wie auch, sie sind passiv.
Im Bass sind die Hybrids tatsächlich etwas matschig, auch im Vergleich zum UE6000, aber das fällt mMn nicht wirklich negativ auf.
Ich muss sagen, dass ich die Hybrid vom Klangbild besser und natürlicher finde als den UE6000. Liegt denke ich zum einen am Musikgeschmack (Metal) und zum anderen, dass ich den DT880 gewohnt bin.
 
Den Zircon am besten hier bestellen: http://www.gearbest.com/iphone-headsets/pp_234355.html?wid=21
Lieferzeit etwa zwei Wochen.

Aber ganz ehrlich... ich weiß ja nicht wie alt dein Sohn ist, aber wäre es meiner, hätte ich bei dem Teil Angst, dass er sich einen Hörschaden zuzieht. Der Remax 610D kommt vielleicht nicht ganz so tief runter und kann kein derart sauberes Klangbild zeichnen, spielt aber trotzdem noch ziemlich differenziert und auf eine sehr ausgeglichene Weise spaßig und ist damit verdammt guter Allrounder. Ist auch unproblematischer zu tragen für das gemeine Ohr. Die Zircon Tips sind nicht so der Hit und nicht wenige haben probleme mit dem Halt.

Der Remax ist für mich sowas wie der Buget-Smartphone-Hörer und du musst keine Angst um das Gehör des Nachwuchses haben. Das heißt nicht, dass der nicht auch gut Dampf machen könnte.
Eigentlich ist der sogar so gut, dass ich behaupte, die Meisten die hier nach Headsets fragen, wären mit dem Teil restlos zufrieden. Mit Adapterkabel IMO also sogar als Headset am PC altagsfähig.


Spellbound, da kann ich nicht folgen. Der UE600 ist auf einem Level mit dem Custom One Pro und DT770? - Entschuldige bitte, aber der DT770 zieht Kreise um den COP. :p
Der COP ist für mich eher die Kategorie besseres Spielzeug, zusammen mit HD5xx, K2xx und wie die alle heißen. So ein DT770 oder HD600 ist da einfach mal eine komplett andere Liga. :confused_alt:
 
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hmm, siehst du, ich empfinde es genau anders herum, ich mag die UE lieber, aber ich höre auch selten Metal . Eher so Gary Moore , Jethro Tul, Prince, Live, und momentan wieder viel Klassik Ist sogar gelogen, ich höre Hörspiele von Mark Brandis :-)


Ja, mein Sohn ... da stimme ich zu, weswegen ich da auch oft schaue, dass er den Pegel auf einem halbwegs akzeptablen Level lässt

Wir haben im Wohnzimemr eine alte Linn-Anlage, die er mitunter echt martert. Die habe ich vor so 25 Jahren für damals so 5000 DM gekauft, über die Jahre kam halt noch nen neuer AVR dazu, klar, Blueray usw. aber der Bengel weiss die nicht zu schätzen... ist ja schon so alt, muss Mist sein . Von mir hat er das nicht :-(


werde mal einige davon ordern. Danke für den Tipp
Ergänzung ()

Ich bin jetzt echt dabei die ganze Riege durchzuhören. Aber ich denke, insgesamt mag ich meinen Avinity am liebsten. Aber der UE 6000 ist dennoch schon gut, vor allem für nur 40 Euro . Benutzt du den auch als Headset?
 
Also der Zircon hat seine Stärken defintiv bei elektronischen Sachen, da mag ich den jedenfalls besonders. Das du kein Rock hörst ist von daher gut, dass der ROCK Zircon für Rock eher nicht so toll ist. :D

Ob ich den Remax als Headset nutze?
Nee, meistens eigentlich meinen DT880 mit' nem ~70 cent Mikro. Wenn ich elektronisches Zeug höre, kommt der Zircon rein. Oder auch mal der Avinity z.Zt. je nach dem. ;)

Den Remax nutze eigentlich nur am Smartphone und sowas.
Ich würde allerdings mal anmerken wollen, dass es äußerst unhöflich ist, einen Thread dearart zu kapern. :p
Außerdem muss ich langsam inne Koje.^^
 
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