Bericht HDD, SSD und RAM teurer: Ein „historischer“ Speicher­engpass bahnt sich an

pabu.roar schrieb:
Wer in ca. einem Jahr einen braucht, wird sich über günstigen RAM freuen

Wir werden sehen. Der DDR5 RAM der hier im Einsatz ist, dürfte von der Garantie sowieso gecovert sein.

Bin nur am überlegen ob ich ein älteres AM4 Bundle (3600, 16GB, B450) veräußern soll oder lieber für den Fall der Fälle behalten. Ist Win11 tauglich.
 
SSDs, die DRAM OnBoard haben müssten ja prozentual mehr im Preis zulegen, richtig?
z.B. die SAMSUNGs 980 und 990 Pros?
 
Wollte mir eigentlich noch eine große SSD kaufen, aber dann warte ich eben, notfalls auch ein paar Jahre.
 
pabu.roar schrieb:
Alle fahren die Produktionen hoch, weil die Preise so hoch sind und man viel verdienen will. Am Ende führt das zu einem Überangebot und der Verbraucher freut sich.
Nope. Was gerade passiert, gehört nicht zum üblichen Schweinezyklus. Es ist außer der Reihe.

Die Speicherhersteller produzieren bereits seit einiger Zeit am Maximum und die Lager sind trotzdem leer. Der aktuelle Bedarf kann erst im Laufe des kommenden Jahres bedient werden und das, was nächstes Jahr bestellt wird, wird frühstens 2027 produziert.
Ich spekuliere, dass jetzt mindestens 2 Jahre mit erhöhten Speicherpreisen kommen werden. Und auch danach werden die Preise nicht schlagartig fallen, sondern eher gemächlich sinken.
 
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pabu.roar schrieb:
Bleibt alle mal entspannt. Wer jetzt keinen PC braucht, hat kein Problem. Wer in ca. einem Jahr einen braucht, wird sich über günstigen RAM freuen.
Statement vom Adata CEO nicht gelesen ? Da geht man von min. 4 Jahren aus - eher mehr.
 
Cris-Cros schrieb:
Ein großer Teil im Forum nutzt auch seinen privaten Rechner genau dafür, was auch die Sonntagsumfragen betätigen.
Ich nutze meine Rechner seit Jahren nur noch zum Surfen, Banken und für Office. Zocken geschieht bei mir seit Jahren über PS4, PS5, Ps5 Pro und Xbox Series X. Damit stehe ich sicher nicht so ganz einsam da in Anbetracht der exoribtant hohen GraKa-Preise seit Jahren. Und wenn dann auch noch RAM und FLASH unbezahlbar werden, kauft man erst recht Konsolen, die mit ihrer Hardware besser haushalten können als Gaming-PCs.
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0.Skill 2GB Gay schrieb:
Leute sprechen schon davon 2 GB RAM Rechner als Gaymer PC zu klassifizieren :D
Gibt es wirklich schwule PCs?
 
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Das große Problem bei solchen Engpässen mit Preissteigerungen ist am Ende auch, das die Unternehmen jetzt davon leben werden, was weiter bedeutet 0 Entwicklung in was neues, weil wozu soll man neu entwickeln, wenn man mit dem fertig entwickelten zeug so viel geld verdient, wie noch nie.
erst wenn der druck durch preisverfall wieder da ist, werden neue dinge entwickelt und wieder voran gebracht, solange werden wir jetzt auf dem alten zeug sitzen bleiben.
 
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Tr8or schrieb:
Ich frage mich, wieso die M.2 WD SN770 so explodiert sind.
Für die KI-Rechenzentren wird auch massenhaft Festspeicher benötigt. Die HDD-Hersteller sind aktuell nicht in der Lage, diesen Bedarf zu bedienen. Daher werden auch massenhaft SSDs gekauft.
Oben drauf kommt noch, dass offenbar auch ein oder zwei Hersteller ein paar Fertigungsstraßen von NAND (für SSDs) auf DRAM (für RAM und HBM) umstellen.
 
pabu.roar schrieb:
Bleibt alle mal entspannt. Wer jetzt keinen PC braucht, hat kein Problem. Wer in ca. einem Jahr einen braucht, wird sich über günstigen RAM freuen. Jetzt passiert nämlich folgendes: Alle fahren die Produktionen hoch, weil die Preise so hoch sind und man viel verdienen will. Am Ende führt das zu einem Überangebot und der Verbraucher freut sich.

Es gibt wird so schnell aber kein Überangebot geben. Vor 2027 wird nichts günstiger.
 
ich glaube der speicherengpass wird noch effekte haben welche wir garnicht abschätzen können.
ich könnte mir z.b. vorstellen dass durch ausbleibende upgrades vor allem mainboardhersteller ein wesentlich schlechteres geschäfft machen werden.
und irgendwann ist auch der cpu-upgradepfad für die meisten ausgereizt wenn sie nicht in die komplette plattform samt teuerem ram investieren wollen.
d.h. ich könnte mir vorstellen dass irgendwann preise bei boards und cpus (zumindest etwas) nachgeben..
 
ich denke auch dass die preise erst in 2 jahren sinken werden

gut dass ich jetzt nichts brauche habe ende 23 mein system aufgerüstet
aber müsste es nicht auch bald engpässe bei grafikkarten geben? die verbauen dort ja auch speicher
 
anexX schrieb:
Statement vom Adata CEO nicht gelesen ? Da geht man von min. 4 Jahren aus - eher mehr.
Ich frage mich bei solchen Prognosen immer, warum die Hersteller dann die Entwicklung von diesem Herbst nicht vorhergesehen haben? Ich meine noch 2025 Meldungen gelesen zu haben, dass von DRAM auf HBM umgeschichtet wird, weil der durch die hohe Nachfrage nach Datacenter-GPUs viel mehr abwirft. Warum wurde der RAM bis in den Spätsommer hinein zu Niedrigpreisen verkauft? Ja, es gab warnende Stimmen aber warum die Hersteller oder Vertreiber dann nicht im Sommer ihre Lager voll gemacht, um jetzt teurer zu verkaufen? Oder warum haben Samsung und Hynix so einen Megadeal mit OpenAI gemacht, wenn sie wussten, dass die Preise so nach oben schießen würden und sie woanders jetzt viel mehr für den Speicher bekämen? Auch wenn das jetzt nach Hopium klingt, aber ich glaube Marktdynamiken sind einfach zu schwer unberechenbar als dass man jetzt bereits auf 3 oder 4 Jahre irgendwelche Prognosen machen kann. Dass wir so schnell keine 3€/GB sehen werden, ist schon klar, aber dadurch müssen 14/GB nicht automatisch das neue Normal sein.
cypeak schrieb:
ich glaube der speicherengpass wird noch effekte haben welche wir garnicht abschätzen können.
ich könnte mir z.b. vorstellen dass durch ausbleibende upgrades vor allem mainboardhersteller ein wesentlich schlechteres geschäfft machen werden.
und irgendwann ist auch der cpu-upgradepfad für die meisten ausgereizt wenn sie nicht in die komplette plattform samt teuerem ram investieren wollen.
d.h. ich könnte mir vorstellen dass irgendwann preise bei boards und cpus (zumindest etwas) nachgeben..
Das glaube ich auch. Bei den Selbstbauern werden die Speicherpreise in den nächsten Monaten zu einer massiven Kaufzurückhaltung führen. In einer parallelen News hat CB schon berichtet, dass OEMs aktuell noch von längerfristigen Lieferverträgen zehren und Fertig-Systeme damit nur moderat teurer werden, aber auch hier werden die Preise schon vor Ablauf der billigen Verträge ansteigen. Selbst fürs Server-Geschäft könnte es bspw. bei AMD Probleme geben. Wenn der RAM vorher 1/3 des Kaufpreises ausgemacht hat und sich jetzt im Preis vervierfacht, kostet die ganze Kiste doppelt so viel. Da Unternehmen aber nicht plötzlich doppelt so viel Geld übrig haben, wird auch hier entweder auf Zeit gespielt oder eben nur halb so viel gekauft - zu Lasten von CPU- und Board-Herstellern, weil die deutlich weniger vom Kuchen abkriegen. Vielleicht verschiebt sich am Ende sogar Zen 6 wegen der ganzen Geschichte bzw. es wird gar nicht erst viel produziert (für Consumer).
 
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pabu.roar schrieb:
Bleibt alle mal entspannt. Wer jetzt keinen PC braucht, hat kein Problem. Wer in ca. einem Jahr einen braucht, wird sich über günstigen RAM freuen. Jetzt passiert nämlich folgendes: Alle fahren die Produktionen hoch, weil die Preise so hoch sind und man viel verdienen will. Am Ende führt das zu einem Überangebot und der Verbraucher freut sich.
Keiner der drei Hersteller fährt Kapazitäten hoch, denn die vorhandenen Anlagen sind ausgelastet und niemand stellt sich für einen Trend mal soeben neue Anlagen hin die Millionen kosten.

Die 3 sahnen jetzt schön ab... offene Preisabsprachen, weil jeder von denen öffentlich verkündet, dass sie teurer werden und alle drei schätzen den Engpass mindestens bis ins Jahr 2028 voraus.

Also nix mit "Verbraucher freut sich".
 
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