Heimnetzwerk 130m via PowerLan?

Da hast du Recht, Einbrüche um 20-30% sind möglich. Aber entscheidend ist nicht der Rückgang, sondern die dann noch verbleibende Datenrate !
Deswegen hilft eben nur ausprobieren !
 
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Thuri schrieb:
Da hast du Recht, Einbrüche um 20-30% sind möglich. Aber entscheidend ist nicht der Rückgang, sondern die dann noch verbleibende Datenrate !
Deswegen hilft eben nur ausprobieren !

20-30% aus welcher Studie?
Nee, das kann schon sein, dass dein Adapter am nächsten Morgen beim Betreten des Klassenzimmers im Altbau plötzlich auf Standby geschaltet hat, weil in der Nacht die Verbindung komplett abgebrochen ist wegen Interferenzen auf der Stromleitung. Diese zu messen und zu identifizieren woher sie kamen, kann kein gewöhnlicher Elektriker. Daher ist Powerline wirklich nur eine Notlösung wo es nicht anders geht (wie bei uns leider).
Es ist besser als gar keine Verbindung, aber man muss sich bewusst sein, dass sie deutlich unbeständiger (da von vielen Faktoren abhängig) ist als eine verlegte LAN-Strippe. Bei Richtfunk gilt ähnliches. Wedelt ein Ast oder ein starker Regen zwischen den Antennen, geht es schon bergab. Verdreht ein Sturm die Ausrichtung um ein paar Grad, war es das schon.
 
Naddel,
du gehörst wahrscheinlich zu den Nutzern, die besonderes negative Erfahrungen mit DLAN gemacht haben. Vielleicht liegt das aber auch an den besonders ungünstigen Bedingungen in deinem Netz !

Es gibt aber sehr viel mehr Nutzer, die durchaus gute Erfahrungen mit DLAN gemacht haben. Natürlich ist jede LAN-Kabelverbindung besser, aber wenn man kein Kabel legen kann, ist DLAN eine brauchbare Alternative.

Die erwähnten 20-30% sind meine eigenen Messwerte aus einer 5jährigen Nutzung von DLAN (insgesamt 6 Stck. Adapter, davon 5 Stck. Devolo 650+ und 2 Stck. Devolo 1200+). In diesen 5 Jahren habe ich 2x einen kompletten Abbruch gehabt, der aber durch ziehen des Adapters aus der Steckdose und nach 5s wieder einstecken gelöst wurde.

Da jedes Stromnetz andere Bedingungen aufweist, nützt eben nur probieren !
 
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Wie haben hier verschiedenste Geräte im Einsatz seit 2012. Immer wieder muss mal ein Client vom Netz getrennt werden, weil er einen erneuten Handshake nicht hinbekommt. Sind andere Störquellen auf dem Weg, kann es gut sein, dass die Benutzbarkeit auf unter 1 MBit/s fällt und damit zu Time-Out-Fehlermeldungen führt bei bestimmten zeitkritischen Anwendungen.
Es hängt also stark vom Netz ab und daher immer vor dem Kauf testen (14 Tage Rückgaberecht nutzen).
Auch dass du seit 5 Jahren Devolo 650+ nutzt, halte ich für eine gewagte These. Wenn du also nicht gerade in der Entwicklungsabteilung von Devolo eingebrochen bist, können es höchstens knappe 3 Jahre sein, denn die Dinger gibt es erst seit Ende 2013.

btw: sind es nicht ings. 7 Adapter mit 5 650+ und 2 1200+?
 
"1.Versuch: Es ist bereits eine Telekomleitung von A nach B verlegt. An beiden Enden ein RJ45 Stecker montiert. Es kam keine Verbindung zustande. LAN geht nur bis 100m....stammt daher das Problem?"

Sicherlich!
Aber so einfach einen RJ45 Stecker an ein Telefon-Erdkabel anschließen geht halt nicht.

1. Haben alle Erdkabel eine Alu-Schirmung die man anschließen sollte. Erdkabel mit einem Vierer gibt es nicht.
2. Wenn 2 Vierer vorhanden sind, sollte man die Pin1+3 TX-RX- und Pin 3+5 TX+RX+ Adern in verschiedene Vierer legen, also an die roten Adern 1+3 an die grünen 2+6 anschließen. Ebenso verfahren falls 3 (grün ) oder 4 (grau) vierer vorhanden sind. Dann jede Ader der LAN Verbindung in einzelnen Vierer legen.
3. Restliche nicht angeschlossene Adern als Schirmung auflegen auf einer Seite.
Hier wird erklärt wie Telefon-Kabel ausgezählt werden:
http://www.tocker.de/telekom-kabel/telekom-kabel.html
http://www.tocker.de/installationskabel/installationskabel.html
 
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