Heimnetzwerk für IPTV/ Streaming fit machen

AwesomSTUFF

Rear Admiral
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Moin,

in meinem Osterurlaub wollte ich mal scheuen, ob ich mein Heimnetzwerk irgendwie "fitter" bekommen kann.

Problem:
Trotz 100MBit Leitung (idR liegen 80-115 MBits an laut Speedtest und Fritzbox).
Dennoch habe ich das Problem, dass sobald irgendwo im Haus ein Download gestartet wird, das IPTV (Magenta TV FullHD) ins stocken gerät. Sollte ja eigentlich nach meinem Verständnis nicht der Fall sein, da ein FullHD Stream ~8MBits braucht.
Ich habe mir vor einigen Monaten auch ein managed Switch geholt, welches quasi direkt hinter dei Fritzbox geschaltet ist.
Dazu kurz ein Schema:
1586508050269.png


Mein Verständnis war, dass das managed Switch in der Lage ist zu erkennen wo ich konstant Rate benötige (MediaReceiver) und diesen dann quasi stabil im Netzwerk bereitstellt, während die restlichen Clients sich den "Rest" der Bandbreite teilen können.
Scheinbar funktioniert dies aber nicht so, wie ich mir das vorstelle.

Leider kann ich nur in der Fritzbox alle Clients sehen - jedoch nicht deren Bandbreite irgendwie beeinflussen.
Im Switch habe ich dafür leider keine Übersicht über die einzelnen Clients im Netzwerk, kann aber je Port QoS einstellen und Bandbreiten. Das Problem ist halt, im Wohnzimmer gehen XBOX, TV, IPTV Receiver auf den Port (Port 1) über einen unmanaged Switch
Müsste ich dort jetzt etwas noch einen managed Switch stellen?
Leider hab ich von dem ganzen Netzwerkkram nicht das Detailwissen, welches über die Grundbegriffe und des Verständnis eines "dummen" Netzwerkes hinausgehen.
Somit hoffe ich auf einige fundierte, versierte Hinweise und Erleuchtungen aus den Reihen der CB Community, an welchen Rädchen ich drehen muss/kann oder ob der Aufbau grundsätzlich Murks ist.

VG Dave
 
Zuletzt bearbeitet:
Erste Frage, wie ist die ganze Sache verkabelt?
 
Der Switch steht doch im Bild, Netgear! ;)

Ok, Bild wurde bearbeitet, dann meine Antwort bitte überlesen.
 
@xdave78
Schon diese Hilfe auf der AVM Seite gesehen / gelesen? Hier Punkt 5 und 6.
Das war dann auch beim Link (Beitrag 11) unter #4 der Grund für die Aussetzer.
 
Für die Zukunft: Beim Eingangspost schon angeben was du alles probiert hast sonst dreht sich die erste Seite, wie man hier als Paradebeispiel sieht, um die Standardlösungen und niemand hat etwas davon außer verschwendeter Zeit...
xdave78 schrieb:
Ich vermute mal nicht, ist son 0815 Gigabit Switch.
Ja... das hat nix zu bedeuten. Es gibt günstige unmanaged Switche die IGMP unterstützen oder nicht, genauso gibt es semi-professionelle Netzwerkhardware die IGMP unterstützen und es gibt auch solche semi-professionellen Anbieter, die dies nicht oder erst mit der Zeit gelernt haben.

Nach 10 Sekunden mit der Suchmaschine des geringsten Misstrauens u.a. exemplarisch diesen Thread gefunden: https://www.computerbase.de/forum/threads/gs108ev3-qos-problemchen.1641227/
Es gibt aber noch unzählige weitere Threads in diversen Foren, Blogs, etc die darauf hindeuten, dass dieser Switch eine unterdimensionierte CPU hat und die Leistung einbricht bei IPTV und parallelem Download.

Ein hart gesetztes statisches QoS im LAN auf 32 MBit/s (warum eigentlich genau dieser Wert?) ist Unfug. Angefangen beim ganz klein geraspeltem feinen Unfug bis hin zum einfach gehackten groben Unfug aber wenn die Teilnehmer, die an diesen Ports hängen damit klar kommen und keine Beeinträchtigungen verspüren lass es so. Wirst dir schon was dabei gedacht haben und für das eigentliche Problem auch nicht relevant. 🤷‍♂️
 
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Tausche den GS108Ev3 aus.
Ich habe 2 GS108Ev2 und später noch zusätzlich nacheinander 5 Stück GS108Ev3 in Betrieb.

Sobald bei der „v3“ an einem Port längere Zeit ein hoher Datendurchsatz erfolgte (z.B. PS4 Spiele-Download), stockte MagentaTV alle 5 bis 8 Minuten für eine gewisse Zeit und lief dann wieder für 5 bis 8 Minuten aussetzerfrei weiter. Und dann wieder von vorne.
Mit den beiden v2 mit gleicher Konfiguration an gleicher Stelle läuft MagentaTV beim PS4-Download komplett ohne Aussetzer.

Den ersten v3 hat Amazon gegen einen Neuen getauscht: Problem blieb.
Danach bei Netgear ein Ticket aufgemacht: Per telefonischen Support wurde der v3 noch drei mal getauscht (v2 war leider nicht mehr zu bekommen).

Essenz der Geschichte: Die „Green CPU“ im v3 wird beim längeren Download und CPU-Eingriffen in den Datenstrom (z.B. aktiviertes IGMP-Snooping) generell zu heiß und wird gethrottelt.
Ohne aktiviertes IGMP-Snooping fällt das nicht weiter in‘s Gewicht, da die CPU nicht in den Datenstrom eingreift (erzeugt dann aber eben eine höhere Netzwerklast durch den dann ungerichteten Multicast auf allen Ports) - mit aktiviertem IGMP-Snooping gibt es eben die zyklischen Throttle-Downs alle paar Minuten lang.

Als Abhhilfe habe ich dann ein GS108T (mit einer durchgängig performanteren CPU) bekommen, da ja eben die v2 des GS108E (mit der „nicht Green CPU“ ohne Throtteling) nicht mehr lieferbar war.
 
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