Heimnetzwerk richtig erden / Potentialausgleich

Sei mir nicht böse, aber wenn man so wenig Ahnung von der Materie hat, sollte man keine Tipps zu potentiell lebensgefährlichen Installationen geben.

Früher mal diente die Erdung tatsächlich dazu, den Leitungsschutzschalter auslösen zu lassen, aber mit einem Fehlerstromschutzschalter geht das anders. Der löst sogar ohne eine Installation der Erdung aus, wenn Du direkt an eine spannungsführende Leitung fassen würdest. Wie gesagt da muss keine Leitung wieder zurück zum Stromkasten oder dem FI führen.
 
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Mittlerweile bin ich total verwirrt und ratlos... :confused_alt:
 
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Das kann ich verstehen. Internetforen sind halt auch nicht immer der ideale Weg sich zu informieren, vor allem, wenn es um potentiell gefährliche Dinge geht, für die man die passende Ausbildung benötigt.
Vielleicht fragst Du doch besser eine Fachkraft vor Ort.
 
@Incanus
Was du schreibst, ist nicht falsch, aber wie du das hier interpretierst, ist absolut irrsinnig. Ich weiß nicht, wieso man hier immer so herumdiskutieren muss. Stelle es doch einfach richtig und hilf damit dem TS gezielt auf seine Frage.
 
Was bitte ist an meinen Ausführungen ‚irrsinnig‘? Ich habe zu all Deinen falschen Behauptungen Quellen verlinkt, die es korrigieren. Das muss ich hier nicht alles selber schreiben. Deine Behauptungen haben auch keine Auswirkungen auf seine Installationen. Die Leitung liegt, er kann sie anschließen, wobei es mich wundert, dass die Potentialausgleichsschiene 20 Meter vom Installationsort entfernt ist. Meist laufen ja alle Netzwerkleitungen im Keller eines Hauses nahe der Zuführung von außen zusammen, da wo eben auch diese Schiene ist.
 
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Kreacher schrieb:
Mittlerweile bin ich total verwirrt und ratlos... :confused_alt:
Incanus schrieb:
Vielleicht fragst Du doch besser eine Fachkraft vor Ort.
Habe ich letztens auch gemacht, weil ich einen defekten Connector an meiner Festplatte hatte. Hier hatte ich sogar eine Spenderplatine, exakt wie meine Festplatte, gefunden und im Grunde musste nur der SMD‑BiosChip von meiner Platine zu der Spenderplatine umgelötet werden.

Ein Fachmann (Elektroreparaturen von Handy usw.) hat für diese Reparatur 179 Euro haben wollen. Eine Diagnose hätte 39 Euro gekostet. Die Festplatte hätte neu 195 Euro gekostet. Ich habe das mit meinem Lötkolben selbst erledigt und so hat es mich nur 25 Euro für die Spenderplatine gekostet.

Nur so viel, dass ich mich nicht auskennen soll.
Natürlich bin ich kein Elektriker oder Elektroinstallateur.
Ergänzung ()

Incanus schrieb:
Was bitte ist an meinen Ausführungen ‚irrsinnig‘? Ich habe zu all Deinen falschen Behauptungen Quellen verlinkt, die es korrigieren. Das muss ich hier nicht alles selber schreiben. Deine Behauptungen haben auch keine Auswirkungen auf seine Installationen. Die Leitung liegt, er kann sie anschließen, wobei es mich wundert, dass die Potentialausgleichsschiene 20 Meter vom Installationsort entfernt ist. Meist laufen ja alle Netzwerkleitungen im Keller eines Hauses nahe der Zuführung von außen zusammen, da wo eben auch diese Schiene ist.
Mein Gott, nun mach es nicht so kompliziert! Es geht nur um eine lümmelige Erdung eines Gehäuses und nicht um die Installation von Starkstrom oder dergleichen!
 
Incanus schrieb:
wobei es mich wundert, dass die Potentialausgleichsschiene 20 Meter vom Installationsort entfernt ist. Meist laufen ja alle Netzwerkleitungen im Keller eines Hauses nahe der Zuführung von außen zusammen, da wo eben auch diese Schiene ist.

Als das Haus vor 32 Jahren gebaut wurde, hat noch keiner an Netzwerkleitungen gedacht. Der Ort, wo das Patchpanel an der Wand hängt und nun alle CAT7-Leitungen durch die Wand kommen, ist dort, wo auch die 1. TAE reinverlegt wurde. Aber auch die hat einige Meter Kabelstrecke auf sich. Der HÜP / Kabel- & Telefonübergabepunkt ist nämlich in der Garage, direkt neben der Stelle, wo das Hauptstromkabel aus der Erde/Straße kommt.

Die Potentialausgleich-Schiene mit der Erdungsstange auf den Bildern oben ist aber ein paar Meter weiter im Heizungsraum. Dort, wo auch die Hauptwasserleitungen ankommen.

Die Wasserleitung und der Hauserder sind also nicht an derselben Stelle wie TV/Telefon & Hauptstromkabel aus der Straße. Und die 1. TAE ist eben auch nochmal vom HÜP durch einige Meter Telefonkabel entfernt und dort wo die 1. TAE ist, ist auch der Hauptrouter und folglich auch das Patchpanel mit den ganzen CAT-7-Kabeln.
Ergänzung ()

Incanus schrieb:
Potentialausgleichsschiene 20 Meter vom Installationsort entfernt ist.

Die 20m ergeben sich aufgrund der Kabelführung durch Kabelschächte und diverse Räume im Keller vom Hauptrouter / Patchpanel zum Heizraum, in welchem die Potential-Ausgleichschiene aus dem Boden kommt. Der direkte Weg / Luftlinie wären sicherlich keine 20m.
Ergänzung ()

LiniXXus schrieb:
Natürlich bin ich kein Elektriker oder Elektroinstallateur.

Vielleicht findet sich hier im Forum ja noch ein genau solcher, der hier mal seine Absegnung drunter setzen kann, ob das Ganze nun passt oder nicht?
 
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LiniXXus schrieb:
Mein Gott, nun mach es nicht so kompliziert! Es geht nur um eine lümmelige Erdung eines Gehäuses und nicht um die Installation von Starkstrom oder dergleichen!
Du hast doch mit Deinen Ausführungen, das Thema erst dahin gebracht. Ich habe nur die groben Falschaussagen darin korrigiert,
 
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Ist mir egal, macht ohne mich weiter.

Unseren Herd mit Starkstrom habe ich selbst ausgetauscht. Meine Wortfassung mag ggf. nicht fachmännisch sein, aber ich weiß schon, was ich tue oder meine. Zumindest weiß ich auch, ob ich selbst was machen kann oder ich doch lieber einen Fachmann zu mir holen muss.
Ergänzung ()

Als ich an meinem Netzwerkschrank die Erdung verbunden habe, konnte ich über eine andere Steckdosenleiste an der Erdung, einen Durchgang zu meinem Gehäuse des Netzwerkschrankes messen … Ziel erreicht und dazu muss ich nicht zuvor studiert haben. :D

Würde ich nun Strom an das Gehäuse führen, dann würde die Sicherung im Sicherungskasten abschalten. Mehr muss ich nicht haben und ich muss dazu auch keinen Elektriker zu mir holen, denn fürs A... abwischen brauche ich auch keine Fachperson. Zumindest solange nicht, ich selbst noch da dran komme. :evillol:
 
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Mal für mich als Laie:


Der FI löst doch aus, wenn er merkt, es geht weniger Strom raus aus als reingekommen ist. Das kann z.B. passieren, wenn man mit dem Föhn baden geht. Damit der Mensch einigermaßen geschützt ist, löst dann der FI aus. Dazu muss das Gerät, was dem Menschen den Schlag versetzt, natürlich nicht geerdet sein (denn das macht ja der, der den Schlag abbekommt dann^^)

Erdung macht man, damit die Geräte (mit Metallgehäuse), keine Spannung aufbauen (bei Fehlfunktion), was zu einem Schlag führen könnte bei Berührung (oder zu Brand usw).
Aber auch hier: geht der Strom (aufgrund welchen Defekts auch immer) über die Erdung weg, löst der FI aus.

Passt das so für alle Experten?
 
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Das ist genau das, was ich ununterbrochen schreibe, auch wenn meine Aussprache nicht auf "Elektrisch" ist. Denn wenn ich jetzt mit zwei losen Kabeln, die unter Spannung stehen, an meinem Netzwerkschrank herumfuchtle, dann schaltet der Schutzschalter direkt aus und dann passiert schon gar nichts mehr, wenn ich das Teil anfasse. Denn hierzu muss nur Spannung über die Erdung zurückfließen.

Die Messung, ob ich unter Strom am Zappeln bin, wird ja über die Phase und den Nullleiter gemessen. Denn wenn ich am Zappeln bin, dann kommt weniger Strom zurück und das Teil im Sicherungskasten mag es nicht, wenn weniger Strom zurückkommt. Denn in diesem Fall würde ich direkt an die Phase meinen Finger halten... :D

In diesem Szenario kann die Erdung nichts bewirken, weil ich das stromführende Kabel direkt berühre. Das sind zwei vollkommen unterschiedliche Szenarien. Aber jetzt nicht ernst nehmen, ich habe ja keine Ahnung... :evillol:
 
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@LiniXXus

Was genau ist jetzt also falsch daran, wenn ich das Patchpanel direkt mit der Potential-Ausgleichschiene der Hauserdung verbunden habe? Ich lese diese Empfehlung immer wieder, insb. wenn man CAT7-Netzwerkkabel verwendet, die eine Schirmung haben. Bei ungeschirmten Netzwerkkabeln bräuchte man keine Erdung.
 
Du hast ja sicherlich auch eine Waschmaschine. Wenn sich vom Motor eines der Kabel löst und das Metall berührt und über die Erdung kein Strom zurückgehen würde, könnte der Schutzschalter in deinem Sicherungskasten nicht auslösen. Dann würdest du Lambada tanzen, sobald du die Waschmaschine berühren würdest.
(Irgendwann, sofern man der Technik vertraut, würde der Schutzschalter trotzdem auslösen, weil weniger Strom zurückkommt.)

Hier geht es einfach nur darum: Weil dein Patchpanel aus Metall ist, sollte dort mal Spannung anliegen, damit der Schutzschalter auslösen kann. Im Prinzip nichts anderes als mit dem Beispiel der Waschmaschine. In meinem Netzwerkschrank sind bis auf einen Switch alle anderen mit Netzteilen ausgestattet und ich habe gar keine Möglichkeit zur Erdung. Als ich meinen Netzwerkschrank aufgebaut habe, musste ich keine Erdung setzen, weil ich gar keine Geräte darin stehen hatte mit 230V. Aber weil ich darin auch einige Mehrfachsteckdosen mit drin stehen habe, habe ich es vorgezogen, die Erdung zu setzen.

Meine Switch, die auch geerdet werden kann, kam erst später dazu. Aber wie man aus meinen Bildern sehen kann, wird diese Switch selbst über das Stromkabel geerdet. Hier dahinter noch eine Erdung anzuschließen, führt letztendlich zur selben Steckdosenleiste.
Ergänzung ()

Kreacher schrieb:
Was genau ist jetzt also falsch daran, wenn ich das Patchpanel direkt mit der Potential-Ausgleichschiene der Hauserdung verbunden habe?
Einen Blitz kannst du nicht aufhalten, daher wird dieser in die Erde umgeleitet. Habe auch im Umspannwerk mit meinem Lkw und einem Kran gearbeitet und dort musste ich meinen Lkw immer erden. Hierzu sind überall auf dem Gelände Anschlüsse vorhanden gewesen. So ein dickes Erdungskabel hatte ich auch mit dabei. Hier ging es darum, die Spannung, sollte ich mit dem Kran eine der Oberleitungen berühren, in den Boden abzuführen. Damit die Spannung in einem bestimmten Bereich umgeleitet wird und nicht auf die Personen überspringen kann. Denn Strom nimmt immer den geringsten Weg.

Also, wenn du das an deinem Blitzableiter anschließt und dein Patchpanel steht unter Strom, wird kein Schutzschalter ausgelöst, sondern die Spannung wird in dein Fundament umgeleitet. Würdest du jetzt eine Glühbirne vergraben, könnte sie ggf. jetzt leuchten … aber auch du, wenn du dein Patchpanel anfassen würdest … :D
(Irgendwann, sofern man der Technik vertraut, würde der Schutzschalter trotzdem auslösen, weil weniger Strom zurückkommt.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber das ist doch nicht der Blitzableiter, sondern der HES / Fundamenterder mit der Potential-Ausgleichschiene? Dort ist doch das Patchpanel aktuell mit dem 6mm²-Kabel verbunden?
 
warum sollte der FI nicht auslösen, wenn der Strom über den Blitzableiter weggeht??
 
Davon abgesehen, handelt es sich bei meinem Aufputz-Patchpanel um ein passives, es hat keine eigene Stromanbindung:

FrageFalls JABei meinem Heimnetz
Hat das Patchpanel selbst einen 230-V-Anschluss?Schutzmaßnahmen können erforderlich werdenNein
Befinden sich im Patchpanel netzspannungsführende Teile?Schutzleiter/Fehlerschutz kann relevant seinNein
Kann das Metallgehäuse durch einen Isolationsfehler eines 230-V-Stromkreises Spannung annehmen?Schutzfunktion kann erforderlich seinnormalerweise Nein
Ist das Patchpanel ein berührbares leitfähiges Gehäuse eines Schutzklasse-I-Geräts?PE erforderlichNein, es ist ein passives Patchpanel
Führt eine metallische Verbindung von außerhalb des Gebäudes ein fremdes Erdpotential hinein?Schutz-/Blitzschutzpotentialausgleich kann erforderlich werdenes ist eine rein hausinterne LAN-Verkabelung, daher Nein
Ist ein äußeres Blitzschutzsystem bzw. gebäudeübergreifende Kupferverkabelung beteiligt?zusätzliche Anforderungen möglichNein
Fordert METZ für das Gehäuse ausdrücklich einen PE-/Schutzleiteranschluss?dann Schutzfunktion beachtenHersteller spricht bei meinem Gehäuse nur von „Potentialausgleich“
 
Kreacher schrieb:
Aber das ist doch nicht der Blitzableiter, sondern der HES / Fundamenterder mit der Potential-Ausgleichschiene? Dort ist doch das Patchpanel aktuell mit dem 6mm²-Kabel verbunden?
Mach doch einfach eine Durchgangsmessung. Verbinde von einer Steckdose die Erdung mit deinem Multimeter.
Ashampoo_Snap_Samstag, 22. August 2026_22h34m14s.png

Das andere Kabel deines Multimeters hältst du an deinem Patchpanel dran. Wenn dein Multimeter dabei mit der Ohm Messung piept, ist alles in Ordnung.
Ergänzung ()

Kreacher schrieb:
Davon abgesehen, handelt es sich bei meinem Aufputz-Patchpanel um ein passives, es hat keine eigene Stromanbindung:
Es geht immer darum, was darin verbaut wird. Mein Netzwerkschrank hat auch keine eigene Stromanbindung. Aber darin habe ich einige Mehrfachsteckdosen mit drin stehen und dann könnte mit einem Defekt auch Strom auf den Netzwerkschrank übergehen, der ja auch aus Metall besteht.
 
Ja gut, dann musst du warten, bis sich hier ein Eletriker dazu meldet oder musst einen Elektriker zur prüfung beauftragen.
 
LiniXXus schrieb:
Es geht immer darum, was darin verbaut wird.

Gar nix. Wenn man es genau betrachtet, besteht es aus einem Stück Stahlblech, das 16 Löcher hat, in die man die Keystone-Module mit den CAT-7-LAN-Kabeln reinknipst.

Strenggenommen beinhaltet es am Ende diverse LAN-Label bzw. ist eigentlich nur die Halterung / der Träger für die LAN-Kabel.
 
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