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Ja.Kreacher schrieb:Kann man Erdung überdimensionieren
Nein, überhaupt nicht. Bei Erdung darf man gerne übertreiben, nur tut man das aus wirtschaftlichen Gründen meistens nicht.Kreacher schrieb:kann dies Nachteile haben, wenn ich einen zu großen Querschnitt wähle
Niemals flexible Leitungen bzw. Litzenleiter ohne Aderendhülsen verschrauben. Du brauchst eine 6mm² Aderendhülse und eine Crimpzange. Für deinen Zweck reicht auch was günstiges oder du leihst dir es von jemandem.Kreacher schrieb:verlegt und auch schon an dieser Potential-Ausgleichschiene mittels Abisolierung und Festschrauben angebrach
Der FI hat einen Summenstromwandler, durch den Phase (L) und Neutralleiter (N) geführt werden (bei dreiphasigem FI entsprechend alle Phasen) und in einem gesunden Stromkreis, der sich hinter dem FI schließt, ist der Strom durch Phase und Neutralleiter gleich hoch. Der FI löst dann aus, wenn es hierbei zu einer ausreichenden Differenz kommt (z.B. 30 mA) und das i.d.R. dann der Fall, wenn hinter dem FI etwas über Erde fließt. Ein Erdschluss vor dem FI löst den FI nicht aus. Ein zwei- oder dreipoliger Kurzschluss hinter dem FI löst auch den FI nicht aus, weil durch den Summenstromwandler gleichhohe Ströme fließen. Der reine FI interessiert sich nicht für die Stromhöhe, sondern nur für die Stromdifferenz. Edrake23 schrieb:Der FI löst doch aus, wenn er merkt, es geht weniger Strom raus aus als reingekommen ist.
Das ist nicht richtig. Auch an einem geerdeten Gerät kannst du einen Stromschlag bekommen, es ist eine Frage des Fehlerzustandes, der Impedanzen und dem Zustand der Schutztechnik.drake23 schrieb:Dazu muss das Gerät, was dem Menschen den Schlag versetzt, natürlich nicht geerdet sein (denn das macht ja der, der den Schlag abbekommt dann^^)
Leitende Gegenstände werden geerdet, damit es bei einem Isolationsfehler der spannungsführenden Leiter und Kontakt mit dem Gegenstand einen niederohmigen Strompfad für den Fehlerstrom geben kann, damit die Sicherung auslöst.drake23 schrieb:Erdung macht man, damit die Geräte (mit Metallgehäuse), keine Spannung aufbauen (bei Fehlfunktion), was zu einem Schlag führen könnte bei Berührung (oder zu Brand usw).
Daran ist nichts falsch. Die PAS ist in den meisten Fällen nicht so leicht erreichbar in Hausinstallationen, doch wenn du an diese rankommst, spricht absolut nichts dagegen bzw. gar alles dafür, weil es dir eine niederohmigere Erdung ermöglicht.Kreacher schrieb:Was genau ist jetzt also falsch daran, wenn ich das Patchpanel direkt mit der Potential-Ausgleichschiene der Hauserdung verbunden habe?
Das Patchpanel besitzt ein metallisches Gehäuse und jedes Metallgehäuse ist idealerweise geerdet. Deine späteren RJ-45 Stecker mit ihren metallischen Außenhüllen sind mit der Schirmung des Netzwerkkabels verbunden und durch die Installation hat die Außenhülle kontakt mit dem metallischen Part des Patchpanels. Wäre das Panel nicht geerdet, hätte die Schirmung keine ableitende Funktion, zumindest nicht panelseitig.