Keine Ahnung, aber mit den Steam-Bewertungen bin ich bisher eigentlich ganz gut gefahren. Von der sogenannten Fachpresse kann ich das ehrlich gesagt nicht behaupten.
Die haben da teilweise Redakteure (Gamestar z.B.), die sich als Experten verkaufen, aber wenn du denen gegenüber mal kurz Half-Life, System Shock 2, Baldur’s Gate 1, 2 oder C&C Red Alert fallen lässt, merkst du sofort: blank. Und das ist kein Flexen mit Nostalgie, das sind die Fundamente. Wer nicht versteht, was Valve mit Half-Life narrativ gemacht hat, oder warum StarCraft 1 bis heute in Südkorea als Nationalsport gilt, der hat schlicht keinen Referenzrahmen für gutes Game-Design.
Von echten LAN-Partys ganz zu schweigen. Drei Tage in einer Turnhalle, Kabel quer durch den Raum, 2 Uhr nachts Counter-Strike auf einem Rechner der kaum die Texturen lädt, wer das erlebt hat, weiß was Gaming als soziales Erlebnis wirklich bedeutet. Das vermittelt dir kein Review-Embargo-Wochenende mit Catering.
Das Problem ist nicht, dass die Leute jung sind. Das Problem ist, dass sie Spieler sind ohne Tiefe. Die kennen Metascores, aber keine Meilensteine. Und das merkt man den Texten an und Steam Bewertung spiegelt mehr old school gamer Mentalität.
Ich sage nur Fachpresse:
- Concord (keiner wollte so einen Mist spielen, nicht mal die Leute die es hier komischerweise verteidigen)
- Dragon Age: The Veilguard (Die Community der Serie wurde einfach komplett ignoriert und inhaltlich beleidigt mit diesem Spiel)
- Assassin’s Creed Shadows (von den letzten 5 Assassin’s Creed Spiele verkauft sich Shadows am schlechtesten)
Die Spiele wurden von der Presse gelobt, und die Kritik der Community einfach ignoriert, die angeblich Fachexperten sind nur noch eine PR-Abteilung einer Agenda die mit Gaming nichts zu tun hat.