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News Highguard eingestellt: F2P-Flop ist nach fünf Wochen Geschichte

TausendWatt schrieb:
D.h. du müsstest erstmal beweisen dass der Großteil der negativen Wertungen keine Meinung und persönlicher Erfahrungswert darstellen, sondern zielgerichtet als ein Werkzeug zum schädigen des Rufes missbraucht wurden.

Ersteres ist übernicht gegeben, weil Grundrechte in Deutschland nur eine mittelbare Drittwirkung gegen Private entfalten. Entscheidend ist, ob die schlechten Reviews kausal und zurechenbar zu einem Schaden geführt haben. Wenn das übermäßig und koordiniert auftritt, dann lässt sich das durchaus als Mittel der Manipulation vertreten. Und es gibt mittlerweile ganze Communitys, die sich gezielt gegen bestimmte Inhalte richten. Wenn Valve dann ein Produkt vor solchen Kampagnen nicht schützt, müssen sie sich das zurechnen lassen.

TausendWatt schrieb:
Die Auswirkungen auf Google Bewertungen, Amazon, Onlineshops, Social MEdia etc. wären dann auch massivst!
Alphanerd schrieb:
Ist Twitter jetzt verantwortlich, weil die Vorstellung des Spiels und auch das Spiel selber verrissen wurde?

Exakt. Ich denke, das negative Rezensionen auf bestimmten Plattformen inzwischen eine Reichweite erreichen, um Produkten nachhaltig zu schaden. Die Frage ist also, wie damit verantwortungsvoll umgegangen werden kann. Sprich: Keine negativen Rezensionen mehr, sondern bloß noch positive oder garkeine. Das könnte in Zukunft so kommen.
 
Andreas10000 schrieb:
Ich finde es sogar eher komisch wenn jemand ka. 50 Stunden das Spiel spielt und dann die schlechteste Wertung vergibt.
Das finde ich auch kurios. Ich hab bei Steam (bei anderen Spielen) schon Leute gesehen, die haben ein Spiel über 200 Stunden gespielt und geben dann einen fetten, roten Daumen nach unten. Das muss doch offensichtlich Spaß gemacht haben. :)
 
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scuba2k3 schrieb:
lol dein Ernst? Mich hat noch nie ein Tutorial begeistert. Aufgezwungene Tutorials sind eine Qual
Integriert ins Spiel, sodass man nicht mal merkt, dass es sich hierbei um ein Tutorial handelt, gibt es zur Genüge. Portal, Portal 2, die Mehrheit der 1st Party Nintendospiele.
Beelzebot schrieb:
Denn letztlich geht es nicht darum, ob ein Produkt gut oder schlecht ist (das ist ja auch Valve egal), sondern darum, dass der Rubel rollt.
Ich nehme 1000 Mal in Kauf, dass die geschriebenen Reviews auch durch Bots entstanden sein können, wenn sich mir aber auch die Möglichkeit ergibt, in jenen zu stöbern und ausführliche Textkritik zu lesen. Insbesondere ausführliche Rezensionen von Personen, die auch abseits der medialen Branche (welche verseucht ist mit schier gekauften und suspekten "Spiele"journalisten) eine Meinung haben und für die Zocken eine Passion und kein Beruf ist.

Davon ab sind aktuelle Momentaufnahmen von Reviews häufig interessanter als die Releasereviews in unser sich ständig wandelnden Game- und Softwarezeit. "Reviewbombs" kommen ja nicht von ungefähr ; und sie haben mich schon so manches Mal vor einem Fehlkauf bewahrt. (Update hat Spiel kaputt gemacht. Neuestes Update nur noch mit Epic Account etc. pp.).
Versuch mal auf die schnelle ein neues professionelles Review eines kürzlich erschienen Updates eines kleinen Nischengames zu finden. Oder die ehrliche Meinung von Spielejournalisten zu einem aktuellen Spiel zu erhaschen. Da musst du
1. Glück haben, dass die Person das Spiel selbst auch in der Freizeit spielt und sich somit mit der Materie auskennt und du seiner/ihrer Meinung Vertrauen schenken kannst,
2. Das Spiel groß genug ist, dass es in den Spielemagazinen überhaupt Erwähnung findet und
3. wenn 2. eintrifft, die eigentliche Problematik und das Problem so beschrieben wird, dass man es richtig wahr nimmt.
 
Es ist doch verrückt, was sich Entwickler und Publisher bzw. Geldgeber beim geplanten Shadow Drop gedacht haben müssen. Wie viele Spieler sollten sich denn bitte ab dem ersten Tag und nach Wochen noch einloggen UND Geld ausgeben? Da scheint von Anfang außerhalb der Software selbst nichts geplant worden zu sein.
Bei der Investition ist das schon fast fahrlässig weggeschmissenes Geld.
 
Azeron schrieb:
Ob das dann ne Millionen oder nur 3 spielen ist dem Publisher völlig egal solange die Konsumenten Zeug im Shop kaufen.
Aber damit wer Geld ausgibt, ist es wichtig, dass es viele spielen. Haben schon viele Spiele bewiesen. Wenn ich niemanden meine shiny Rüstung zeigen kann brauche ich sie auch nicht. Es gibt eine Zahl (3 oder 5 meine ich) in Prozent, die investieren. Je höher die Spielerzahl, desto mehr Käufer.
 
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Beelzebot schrieb:
Entscheidend ist, ob die schlechten Reviews kausal und zurechenbar zu einem Schaden geführt haben.
Es ist anzunehmen, dass ein negatives Feedback bzw. Review immer zu einem gewissen Schaden führt , umso häufiger ein Produkt davon betroffen ist, umso wahrscheinlicher der "Schaden" (Verkaufsausfälle). Zurechenbar definitiv und einen kausaulen Zusammenhang auch, allerdings entscheidet das nicht über eine juristische Relevanz in Bezug auf ein Verfahren. Erst wenn ein Review unrechtmäßig verfasst und unwahrheitsgemäß ist, wird dieses in so einem Fall u.U. juristisch von Bedeutung. Und das wissen wir alle ohne rhetorisch hochtrabend zu argumentieren, dass wird kaum möglich sein. Was meinst du was das für Folgen hätte bzw. schon gehabt hätte. Auf der Welt gibt es so viele Produkte die negativ bewertet werden und definitiv nicht verkauft werden weil sie einen schlechten ruf haben...
Beelzebot schrieb:
Wenn das übermäßig und koordiniert auftritt, dann lässt sich das durchaus als Mittel der Manipulation vertreten.
Sagte ich doch schon, beweise es, wenn du das aknnst wird dir auch jemand zuhören ...
Beelzebot schrieb:
Und es gibt mittlerweile ganze Communitys, die sich gezielt gegen bestimmte Inhalte richten. Wenn Valve dann ein Produkt vor solchen Kampagnen nicht schützt, müssen sie sich das zurechnen lassen.
Auch das ist nicht abschließend geklärt. Social Media ist ein generelles gutes Beispiel... Allerdings musst du erstmal Beweisen, dass sich eine große Gruppe zusammen tat und sich koordinierte um das Ziel "Schädigung" des Produktes umzusetzen. Das wird schwierig und Review Bombing ist nicht immer automatisch koodiniert/geplant von einer Community. Oft einfach ein Ausdruck von Unmut, dass sich so äußert, aber hinter dem keiner mit i-welchen Zielen steht und diese geplant herbeiführt.
Beelzebot schrieb:
Sprich: Keine negativen Rezensionen mehr, sondern bloß noch positive oder garkeine. Das könnte in Zukunft so kommen.
Das wäre dann für den Konsumenten eine Tragödie und würde einer Manipulation gleich kommen... Ich würde soweit gehen, dass falls sowas kommt , es nicht lang dauern würde bis ein höheres Gericht dass wieder aufheben würde...
 
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Alphanerd schrieb:
Aber damit wer Geld ausgibt, ist es wichtig, dass es viele spielen.
Klar. Aber wenn die 500 Hardcorefans das Spiel jetzt noch retten wollen, reicht es erstmal viel Geld reinzubuttern, spielen kann man dann ja noch immer. Vielleicht ist ja ein Scheich dabei der großer Fan von dem Spiel ist. Soll mal paar Skins ausgeben der gute 😂
 
Beelzebot schrieb:
Exakt. Ich denke, das negative Rezensionen auf bestimmten Plattformen inzwischen eine Reichweite erreichen, um Produkten nachhaltig zu schaden. Die Frage ist also, wie damit verantwortungsvoll umgegangen werden kann. Sprich: Keine negativen Rezensionen mehr, sondern bloß noch positive oder garkeine. Das könnte in Zukunft so kommen.

Also eine Art globaler Safespace für Konzerne, in dem Kritikverbot herrscht, da eine negative Kritik, ob konstruktiv oder nicht, naturgemäß einen wirtschaftlichen Schaden nach sich ziehen kann.

Ist das deine Wunschvorstellung ( "verantwortungsvoller Umgang" mit negativen Ansichten/ablehnenden Haltungen ist die Unterdrückung derselben), oder deine Befürchtung?

Für mich klingt das nach absoluter Dystopie.
 
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Kuristina schrieb:
Ich hab bei Steam (bei anderen Spielen) schon Leute gesehen, die haben ein Spiel über 200 Stunden gespielt und geben dann einen fetten, roten Daumen nach unten. Das muss doch offensichtlich Spaß gemacht haben. :)
Es gibt ja auch Fälle wo mit späteren Updates grundlegende Spielmechaniken geändert wurden, störende Bugs rein kamen, nichts gegen immer häufiger anzutreffende Cheater und Griefer unternommen wird oder die Monetarisierungssysteme (für die Spieler benachteiligend) geändert wurden.
Abseits davon stimme ich dir aber natürlich zu: Wenn man sich nach 300h an einem Spiel sattgesehen hat, ist das nicht zwingend ein Problem des Spiels. :)

Was ich mir hingegen wünschen würde wäre eine (optional auf Wunsch vom Autor deaktivierbare) Option die Hardwarespecs der Leute einzusehen, die dort eine Bewertung da lassen.
Ich habe es jetzt schon in beide Richtungen erlebt, dass einerseits die Performance gelobt wird, das Spiel aber bei mir mies läuft und andererseits sich Leute über die Performance beschwert haben, wenn das Game trotz hoher Auflösung + hohen Einstellungen bei mir mühelos dreistellige Frameraten erreicht.
-> Das würde den Aussagen etwas Kontext verleihen und ich muss mir ggf. weniger Sorgen machen ob ein Spiel eventuell mies optimiert sein könnte, nur weil xXxEliteGamer1337xXx mit seinem i3-2100 + GTX 1050Ti keine 100fps in 4K erreicht. Genauso muss ein Spiel nicht unbedingt super optimiert sein, nur weil es bei iAmRich$$$ mit seinem wassergekühlten extrem oc 9950X3D, 256GB RAM und RTX Pro Blackwell 6000 in FullHD flüssig läuft... :D
 
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milliardo schrieb:
Ist das deine Wunschvorstellung ( "verantwortungsvollen Umgang" mit negativen Ansichten/ablehnenden Haltungen ist die Unterdrückung derselben), oder deine Befürchtung?

Für mich klingt das nach absoluter Dystopie.
Ich glaube er meint das hemmungslose und unsachliche Kritik den Produkten (Spiele) nachhaltig schaden. Da hat er schon recht, Kritik ist wichtig aber die Form der Kritik ist noch wichtiger in dem Punkt.
Wenn ein Produkt schlecht ist, dann sollte man das auch sagen dürfen aber bitte im normalen Ton und nicht wie das Internet heute nunmal ist, nämlich „an der emotionalen Kernschmelze“.
 
Crifty schrieb:
Das es gescheitert ist, ist zwar schade für die Mitarbeiter aber es bestätigt nur was hier thematisiert worden ist:
Die Branche wird halt irgendwann wieder Niesche werden so wie es mal war.
DIe fetten Jahre sind vorbei. Die meisten menschen werden sich wieder anderen Dingen zuwenden. Also genau das war ich vor Jahren schon vermutet hab. Dafür muss man auch nicht besonders schlau sein um das zu checken.
Denn mittlerweile ist es jetzt schon so dass sich die Spiele alle immer mehr ähneln.

Früher war nicht alles besser, aber früher war alles noch neu und aufregend.
 
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Ich glaube das viele sich heute auch zu leicht einer negativen Bewertung hinreißen lassen. Man sieht dann die Folgen daraus
 
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Xes schrieb:
Was ich mir hingegen wünschen würde wäre eine (optional auf Wunsch vom Autor deaktivierbare) Option die Hardwarespecs der Leute einzusehen, die dort eine Bewertung da lassen.
Diese Option soll ja tatsächlich kommen für Steambewertungen. Keine Ahnung mehr wo ich das gelesen hab aber ist noch nicht so lange her.
Ergänzung ()

Crifty schrieb:
Ich glaube er meint das hemmungslose und unsachliche Kritik den Produkten (Spiele) nachhaltig schaden.
Und wer definiert was hemmungslos und unsachlich ist? Das ist so wie mit dem ominösen "Hasssprech" im Internet. Wer definiert denn ab wann etwas Hass ist? Gibt Leute für die ist es schon Hass wenn man sowas sagt wie "Die sind seit Wochen nicht in der Lage die Bugs zu fixen und dafür hab ich 80€ gezahlt." oder ähnliches.

Wenn ich schreibe "Wiedermal ein schlecht optimiertes UE5 Spiel das ruckelt wie Sau mit Highend-Specs XY", ist das dann schon unsachlich oder noch im Rahmen? Von den Einzeilern wie "Elendiges Drecksgame" und dergleichen brauchen wir nicht drüber diskutieren aber wo ist die Grenze bzw. wer bestimmt die?

In meinen Augen ist das sehr subjektiv. Wo andere Hass sehen denke ich mir oft nur "Jo, ist zwar etwas unsachlich und derbe geschrieben aber im Kern hat er recht.". Kann oder will sich halt nicht jeder so ausdrücken wie ein studierter Linguistiker. Ich bin auch eher mit ner proletarischen Sprache unterwegs aber ist meine Kritik dann weniger wert oder gar Hass?
 
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milliardo schrieb:
Also eine Art globaler Safespace für Konzerne, in dem Kritikverbot herrscht, da eine negative Kritik, ob konstruktiv oder nicht, naturgemäß einen wirtschaftlichen Schaden nach sich ziehen kann.
Das hat man ja mehr oder weniger schon auf Google Maps. Ich hab da schon ein paar reviews von mir, die gelöscht wurden, weil der Inhaber sich beschwert hat. Und das waren nicht mal wirklich schlimme Bewertungen, eher sowas wie 3 Sterne mit konstruktiver Kritik.
zombie schrieb:
Ich glaube das viele sich heute auch zu leicht einer negativen Bewertung hinreißen lassen.
Ich zum Beispiel bin jemand, der eher wenig Reviews schreibt. Ich hab auf steam ganze 17 Stück und die sind alle positiv bis auf Skate, weil EA das so dermaßen verbockt hat, dass ich da wirklich sauer war. Ich schreibe lieber positive Reviews Und ich denke so ticken viele. Vielleicht nicht der Großteil, aber ich denke schon einige.
 
Buffetfräse schrieb:
Ich finde den teilweisen Missbrauch der Bewertungen auf Steam aber auch schwierig. Irgendeine Lösung wäre schon gut.
Die Lösung ist keine Zensur zu betreiben.
Völlig egal, ob man das Bewertungssystem für das Spiel nach Veröffentlichung oder nach einem Update oder vor einem angekündigten Update oder die Entwickler dahinter verwendet.
Alles hat seine Berechtigung.

Eine Zensur würde garantiert nicht fair ablaufen, denn schlechte Bewertungen würden zensiert und gute Bewertungen nicht. So ist es bereits viele Male gewesen.
 
Wallwatcher schrieb:
Aber nicht jede Spielmechanik erschließt sich einem sofort in der ersten Runde.
In meinem Fall lief es technisch sauber, aber nach dem Tutorial und den ersten beiden Runden war ich immer noch recht verwirrt. Ja, da hätte einen das Spiel besser an die Hand nehmen können, das geb ich zu. Aber tatsächlich habe ich dann noch ein paar weitere Runden gespielt und nach ner Weile ziemlich Spaß gehabt, weil ich die Phasen besser kapiert habe. Ich sag ja nicht dass man jedes Spiel 50 Stunden austesten muss, aber tausende miese Hate-Bewertungen nach nichtmal ner Stunde Spielzeit find ich schon... etwas vorschnell.
Ist zwar schön znd gut nicht vorschnell zu sein, aber wer nach 1-2 Stunden noch nicht weiß, ob einem das Spiel gefällt, kann sich vielleicht auch nur schwer entscheiden. Man muß auch nicht jede Spielmechanik erfassen, un ein Spiel einzuschätzen. 1-2 Stunden reichten vielen aus um zu sagen, ich gebe das Spiel zurück oder spiele es nicht weiter. Das ist auch eine klare Sache. Warum sollte man darüber nicht schreiben dürfen? Ich finde, Du machst es Dir zu leicht mit Deiner Verurteilung der Bewertungen. Und der Frznd sieht stark danach aus, weil es Dir gefällt und Du durch das Abschalten betroffen bist. Dein gutea Recht, aber werte die negativen Bewertungen nicht ab.
 
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