Beelzebot
Lt. Commander
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TausendWatt schrieb:D.h. du müsstest erstmal beweisen dass der Großteil der negativen Wertungen keine Meinung und persönlicher Erfahrungswert darstellen, sondern zielgerichtet als ein Werkzeug zum schädigen des Rufes missbraucht wurden.
Ersteres ist übernicht gegeben, weil Grundrechte in Deutschland nur eine mittelbare Drittwirkung gegen Private entfalten. Entscheidend ist, ob die schlechten Reviews kausal und zurechenbar zu einem Schaden geführt haben. Wenn das übermäßig und koordiniert auftritt, dann lässt sich das durchaus als Mittel der Manipulation vertreten. Und es gibt mittlerweile ganze Communitys, die sich gezielt gegen bestimmte Inhalte richten. Wenn Valve dann ein Produkt vor solchen Kampagnen nicht schützt, müssen sie sich das zurechnen lassen.
TausendWatt schrieb:Die Auswirkungen auf Google Bewertungen, Amazon, Onlineshops, Social MEdia etc. wären dann auch massivst!
Alphanerd schrieb:Ist Twitter jetzt verantwortlich, weil die Vorstellung des Spiels und auch das Spiel selber verrissen wurde?
Exakt. Ich denke, das negative Rezensionen auf bestimmten Plattformen inzwischen eine Reichweite erreichen, um Produkten nachhaltig zu schaden. Die Frage ist also, wie damit verantwortungsvoll umgegangen werden kann. Sprich: Keine negativen Rezensionen mehr, sondern bloß noch positive oder garkeine. Das könnte in Zukunft so kommen.