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News Highguard eingestellt: F2P-Flop ist nach fünf Wochen Geschichte

Ich verstehe die Arbeitsweise in diesen Projekten nicht, dass die so krachend scheitern, dass man nach nem Monat schon aufgibt.
Hat man da nie eine Marktbewertung gemacht, ggf mit geschlossenen Tests für Feedback? Oder kam dann wirklich raus, dass man das Risiko eingeht das zuende zu entwickeln, weil man die Chance, dass es ein Mega-Erfolg wird als realistischer eingeschätzt hat als den mega Fail?

Mir tut's da immer sehr um die Entwickler und Designer leid, die bei solchen Projekten viel Energie und Jahre ihres Lebens reingesteckt haben und schöne Welten und Grafiken erstellt haben; letztendlich für nichts. Dann lieber das Projekt 1-2 Jahre früher canceln.
 
hahaqp schrieb:
Auf X lese ich immer wieder Beiträge, dass die vielen frühen negativen Steambewertungen das Spiel beerdigt hätte. Wenn ich mir die Steam Reviews anschaue scheint da zumindest teilweise was dran zu sein, viele negative Bewertungen die nicht mal 1 oder 2 Stunden gespielt haben.

Spannend an der Sache ist, inwiefern Valve tatsächlich juristisch für den Misserfolg verantwortlich gemacht werden könnte: Stellt Review-Bombing schon eine sittenwidrige Schädigung dar? Immerhin handelt es sich um eine nicht unerhebliche Manipulation, mit dem Zweck, die Verkäufe des Produktes vorsätzlich zu erschweren. Und trotz besseren Wissens, unternimmt die Plattform nichts dagegen. Wenn ich in einer Rechtsabteilung eines betroffenen Publishers sitzen würde, drängte sich mir der Gedanke an Schadensersatz auf. Und wenn mir dieser Gedanke kommt, dann auch anderen. Ich vermute mal, dass sich bald Druck seitens der Entwickler und Publisher formieren wird und negative Rezensionen künftig eingeschränkt werden könnten (ähnlich wie bei Youtube). Denn letztlich geht es nicht darum, ob ein Produkt gut oder schlecht ist (das ist ja auch Valve egal), sondern darum, dass der Rubel rollt.
 
Wallwatcher schrieb:
Was heutzutage scheinbar schon zu lang ist, weil jeder Instant Gratification braucht,
nee das hat damit nichts zu tun ein guter Titel Greift dich sofort und du willst nicht aufhören wenn ich mich erst 4 stunden zwingen muss damit damit es ganz gut wird ist es Zeitverschwendung.

Das ist wie die Serien die nach der 14ten Folge gut werden.
 
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aid0nex schrieb:
Warum genau sollte ich ein Buch weiter lesen, einen Film weiter schauen oder ein Spiel weiter spielen, wenn es mir nach den ersten 50 Seiten bzw. der ersten Stunde nicht gefallen hat? 🤔 Nur weil es theoretisch sein könnte, dass es später noch besser wird?
Bis auf Bücher, würde ich zustimmen!
Die ersten 90 Seiten von Stormlight Archive waren nicht der einfachste Start, aber eine geniale Geschichte, die sich lohnt!
 
thehintsch schrieb:
Ich verstehe die Arbeitsweise in diesen Projekten nicht, dass die so krachend scheitern, dass man nach nem Monat schon aufgibt.
Hat man da nie eine Marktbewertung gemacht, ggf mit geschlossenen Tests für Feedback?
Man hat das Spiel nur intern und in einem künstlichen Szenario (Premades mit Headsets) getestet, wo es gut abschnitt. Auf einen Test durch externe Spieler wurde absichtlich verzichtet, da man das wie bei Apex Legends machen wollte.

Dass das Spiel eingestellt wird, liegt daran, dass Tencent den Geldhahn komplett zugedreht hat.

Quelle: https://www.bloomberg.com/news/newsletters/2026-02-26/the-story-behind-the-failure-of-highguard
 
Beelzebot schrieb:
Spannend an der Sache ist, inwiefern Valve tatsächlich juristisch für den Misserfolg verantwortlich gemacht werden könnte: Stellt Review-Bombing schon eine sittenwidrige Schädigung dar?
Nein, es ist in aller erster Linie anzunehmen, dass die Reviews rechtmäßig sind (Kauf und/oder Installation) und so gemeint sind wie sie verfasst wurden. D.h. du müsstest erstmal beweisen dass der Großteil der negativen Wertungen keine Meinung und persönlicher Erfahrungswert darstellen, sondern zielgerichtet als ein Werkzeug zum schädigen des Rufes missbraucht wurden. Wenn du das nicht beweisen kannst, wird auch kein Gericht in D zuhören.
Dann erst müsste jemand juristisch klären ob Valve überhaupt in dem Sinne mitverantwortlich ist und zur Verantwortung genommen werden kann.
Die Auswirkungen auf Google Bewertungen, Amazon, Onlineshops, Social MEdia etc. wären dann auch massivst!
Denn, was glaubst du auf was die ganzen Hersteller/Shops und Anbieter plädieren werden bei negativen Feedback?
 
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SSD960 schrieb:
Erstaunlich das immer wieder Spiele so schnell eingestellt werden. Wird das nicht ausführlich gecheckt?
Doch wird es aber das ist ein Branchenproblem aktuell.
Da fängt die Entwicklung, sagen wir mal vor 3 Jahren an, was war vor 3 Jahren der heiße Scheiß im Gaming Markt? Ja es waren extraction shooter, Battle Royal und natürlich alles kompetitiv. Und genau hier fängt das Problem an, die Branche rennt hinterher aber setzt selbst kaum noch eigene Innovationen um.
Genau das fällt denen jetzt immer mehr auf die Füße. Ich kann dir dazu nur den Podcast empfehlen (vorheriger Post von mir) da wird das ganze gut thematisiert.
 
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scuba2k3 schrieb:
Ja, und begeistern steht absichtlich in Anführungsstrichen. Es muss mir ein Gefühl vom Spiel geben und Lust auf mehr machen. Scheitert ein Spiel schon an so einer simplen Aufgabe, dann kann der Rest nicht gut sein.
 
Beelzebot schrieb:
Spannend an der Sache ist, inwiefern Valve tatsächlich juristisch für den Misserfolg verantwortlich gemacht werden könnte: Stellt Review-Bombing schon eine sittenwidrige Schädigung dar
Aber nicht Steam reviewbombed. Auch war es nicht die erste Plattform. Ist Twitter jetzt verantwortlich, weil die Vorstellung des Spiels und auch das Spiel selber verrissen wurde?
Ergänzung ()

Iron Plague schrieb:
dann können sich sämtliche Hater ja jetzt ganz offiziell ins Fäustchen lachen.
Was haben die damit zu tun? Die Fans hätten das Spiel ja einfach retten können. Installieren (ist kostenlos) und spielen. Hat aber scheinbar keiner gemacht.
 
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hahaqp schrieb:
Auf X lese ich immer wieder Beiträge, dass die vielen frühen negativen Steambewertungen das Spiel beerdigt hätte.

Wenn ich mir die Steam Reviews anschaue scheint da zumindest teilweise was dran zu sein, viele negative Bewertungen die nicht mal 1 oder 2 Stunden gespielt haben. Ich mag Steam, aber hier wäre es schön wenn sie mal nachbesseren würden und ein Review nicht möglich ist bevor nicht X Spielstunden absolviert wurden - negative Bewertungen die technische Probleme ansprechen ausgenommen.

Da bin ich etwas zwiegespalten.

Wenn ein Spiel nach 1-2 Stunden keinen Spaß macht, dann sollte man das mMn auch mitteilen dürfen.
Ich finde es sogar eher komisch wenn jemand ka. 50 Stunden das Spiel spielt und dann die schlechteste Wertung vergibt.

Nach 1 Stunde gibt es auch schon eine vielzahl an Dinge die man relativ gut bewerten kann, Musik, Steuerung, Atmosphäre, Grafik, GUI, Synchro...
Und wie du bereits selber angemerkt hast diverse technische Probleme.

mMn sollte man sich aber sowieso nicht auf die Durchnittsbewertung versteifen, sondern Bewertungen lesen, denn Geschmäcker sind verschieden.
 
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Hatte das nicht über 100k Wishlist auf Steam gehabt laut Twitter?
Wo sind denn alle die das gewishlistet hatten? Ach, wenn es um
das eigene Geld geht, dann ist das nicht mehr so interessant was?

Edit:
@Alphanerd
Das ist KOSTENLOS?!?
Und hat TROTZDEM so eine niedrige Spielerzahl nach den 100k+ Wishlistings bei Steam?
OK, Sorry, aber da muss dann wirklich was richtig nicht stimmen mit dem Spiel . .
 
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Kenne das Game und die Hintergründe nicht aber hat man denn heute gar keine Ausdauer mehr ein Game am Markt zu etablieren ? Nach 5 Wochen beenden, nachdem man vermutlich Jahre daran gearbeitet hat ? Nach 5 Monaten oder 1 Jahr ok aber so schnell, da muss ja nix dahinter gestanden haben
 
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Soviel Geld und Ressourcen für nichts verschwendet.
 
Werden die Entwickler/Studios immer noch von so Vereinen wie SBI bezahlt, wenn die bestimmte Checkboxen in ihren Spielen ticken können?
Das würde es erklären. Geld ist gemacht, keine weiteren Ausgaben . . @zombie
 
Beelzebot schrieb:
Ich vermute mal, dass sich bald Druck seitens der Entwickler und Publisher formieren wird und negative Rezensionen künftig eingeschränkt werden könnten (ähnlich wie bei Youtube). Denn letztlich geht es nicht darum, ob ein Produkt gut oder schlecht ist (das ist ja auch Valve egal), sondern darum, dass der Rubel rollt
Sollen sie ruhig machen. Dann müssen sich die Hersteller schlechter Spiele dann eben andere Ausreden einfallen lassen warum ihre Müllprodukte niemand kauft und spielt.

Bitte dann gleich als nächstes Google/Youtube, Reddit und Twitter verklagen weil die auch nichts gegen den grundlosen Hass gegen ihre Müllprodukte unternehmen.

Das Internet muss ja eine Zuckerwattewelt sein damit sich die Schneeflöckchen wohl fühlen. Nur noch Lob ist erlaubt, alles andere ist nur Hass und gehört weg.

Ne, die Publisher/Entwickler sollten endlich mal in der Lage sein sich auch mal selber zu reflektieren und Rückgrat zeigen indem sie sich auch einfach mal eingestehen dass sie Fehler gemacht haben und es allein ihre Schuld ist wenn ihr Produkt nicht so ankommt wie sie sich das erträumt haben. Sie können sich ja auch auf die Schulter für ihre Leistung klopfen wenn sie was produzieren das den Leuten gefällt.
 
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hahaqp schrieb:
Wenn ich mir die Steam Reviews anschaue scheint da zumindest teilweise was dran zu sein, viele negative Bewertungen die nicht mal 1 oder 2 Stunden gespielt haben.
Alles positive Bewertungen unterhalb von 2h Spielzeit insgesamt! Sollen die auch nicht zugelassen werden? Muss so gut gewesen sein, dass sie in 5 Wochen es geschafft haben zwischen 6-90 Min zu spielen. Und wenn man die Bewertungen ganz genau anschaut, sehe ich keinen massives Review bombing, da sind einige dabei die mehr als 1h gespielt haben und konkret ihre Meinung dazu äußern, trotzdem Neagtiv Bewerten. Ich bleib dabei, das Game ist an sich selbst gescheitert, nicht an iwelchen Reviews.
Mein Favorit mit 6 Minuten Spielzeit:
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Die anderen
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Alphanerd schrieb:
Die Fans hatten das Spiel ja einfach retten können. Installieren (ist kostenlos) und spielen.
Spielen muss das keiner. Die Fans hätten das machen sollen was sich der Publisher von so nem Spiel wünscht und erwartet: Geld im In-Game Shop lassen.

Ob das dann ne Millionen oder nur 3 spielen ist dem Publisher völlig egal solange die Konsumenten Zeug im Shop kaufen.

Wäre sogar besser wenn es dann keiner spielt solang trotzdem durch den Shop Geld reinkommt, dann kostet das dem Publisher weniger Ressourcen das Spiel am laufen zu halten.
 
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