Hochwertige Ausbildung

Wenn man das Abitur hat, auch genannt als allgemeine Hochschulreife, dann hat man die Zulassung für eine hochwertige Ausbildung erworben, man darf studieren. Für Lehrberufe brauch man kein Abitur, da reicht der Hauptschulabschluss.

Ob es hochwertige Lehren gibt? Ich glaube nicht, man sollte sich halt was aussuchen, wo man auch später noch lange Spaß daran hat, sei es handwerklich, Büro, IT usw. usw. aber hochwertig?
 
Also ich habe damals eine Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration gemacht da diese Ausbildung im Konzern eine Hochschulreife voraussetzte.
Der schulische Teil war jedoch klar auf Hauptschule ausgelegt mit allgemeinem Abitur wirst du dich so dermaßen langweilen.... den praktischen Teil konnte man hingegen selbst mitgestalten, da bestimmte hauptsächlich die Eigeninitiative letztendlich die Qualität. "Seminare" gab es hauptsächlich von Azubis für Azubis... Die Linux-Freaks haben zwei Wochen Linux-Kurs angeboten, andere 2 Wochen Datenbank-Seminar,... Erkenntnis dabei war hauptsächlich: Quake 3 lief auch unter Linux...
Jedoch gehören die Ausbildungen in den Konzernen (z.B. Daimler, Siemens, Telekom,..) mit zu den Top-Ausbildungen die du bekommen kannst. Willst du mehr, dann solltest du studieren.
 
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Die Zeiten, in denen man das Abitur wie eine Monstranz vor sich hertragen konnte, sind lange vorbei. Etwa 50% aller Schüler machen mittlerweile den höchsten Abschluss, es kann sich ja mal jeder so seine Gedanken machen, ob die Schüler heute alle so viel intelligenter geworden sind oder ob das Niveau des Abiturs stark nachgelassen hat. Aber zurück zum eigentlichen Thema, wenn ich im Duden nach dem Wort „hochwertig “ suche, steht da unter dem Punkt Bedeutung „eine hohe Qualität“. Warum soll es keine betriebliche Ausbildung geben welche eine hohe Qualität bietet? Oder mal andersherum gefragt: Ist jedes Studium zwangsläufig immer von einer hohen Qualität? In beiden Fällen kommt es immer auch auf Eigeninitiative an, Qualität bekommt man nicht einfach irgendwo in den Kopf geprügelt, man muss auch selbst seinen Teil dazu beitragen.

Und selbstverständlich gibt es betriebliche Ausbildungen, die qualitativ hochwertig sind. Die großen Konzerne wurden ja schon genannt, es gibt aber auch viele mittelständische Unternehmen, die viel in die Ausbildung ihrer Azubis investieren. Es muss ja dann nicht bei diesem Abschluss bleiben, es könnte z.B. die Weiterbildung zum Meister / Fachwirt, Techniker oder Betriebswirt folgen. Eine Abhandlung über Standesdünkel hätte ich jetzt noch gerne geschrieben, passt aber leider nicht zum Thema.
 
Sven 2.0 schrieb:
... steht da unter dem Punkt Bedeutung „eine hohe Qualität“. Warum soll es keine betriebliche Ausbildung geben welche eine hohe Qualität bietet? Oder mal andersherum gefragt: Ist jedes Studium zwangsläufig immer von einer hohen Qualität? In beiden Fällen kommt es immer auch auf Eigeninitiative an, Qualität bekommt man nicht einfach irgendwo in den Kopf geprügelt, man muss auch selbst seinen Teil dazu beitragen.....

Und man frage sich darüber hinaus was Qualität eigentlich ist: nämlich die Erreichung von Zielen die vorher festgelegt werden. Wenn also ein Produkt bestimmte Merkmale hat dann ist das Qualität. Wenn eine Ausbildung bestimmte Merkmale hat die vorher als Ziel festgelegt wurden dann ist das die Qualität.
"Die Qualität gibt damit an, in welchem Maße ein Produkt (Ware oder Dienstleistung) den bestehenden Anforderungen entspricht. "

So kann wirklich jedes Studium von hoher Qualität sein wenn die Uni ihr eigenes Ziel erfüllt hat.

So kann auch ein Dacia von sich behaupten hohe Qualität zu haben, wenn sie die (selbst) gesetzten Anforderungen erfüllen. Man sollte hier zum Anspruchsniveau abgrenzen, inhaltlich, fachlich usw, das meinen viele eher i.S.v. Qualität. So werden viele Leute ihr Anspruchsniveau eher bei BMW oder Audi sehen.

Die Frage für den TE sollte also eher sein: welchen Anspruch hat er an die Ausbildung und dann erst, ob das Bildungsinstitut diesen erfüllen kann (Qualität).
 
Wie wäre es mit einem Wirtschaftsinformatik Studium?
Ich fange im herbst mit einem Elektrotechnik Studium an. :)
 
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pcseeker schrieb:
Ich möchte auf keinen Fall jemanden beleidigen, aber ich habe nicht umsonst die 3 Jahre mehr gemacht für mein Abitur, verstehst du worauf ich hinaus möchte?

:rolleyes:

Noch so klein und schon so hoch zu Ross?
 
Marvin_X schrieb:
Wenn man das Abitur hat, auch genannt als allgemeine Hochschulreife, dann hat man die Zulassung für eine hochwertige Ausbildung erworben, man darf studieren. Für Lehrberufe brauch man kein Abitur, da reicht der Hauptschulabschluss.

Ob es hochwertige Lehren gibt? Ich glaube nicht, man sollte sich halt was aussuchen, wo man auch später noch lange Spaß daran hat, sei es handwerklich, Büro, IT usw. usw. aber hochwertig?

Und du bist ein Paradebeispiel für Unwissenheit.
Mit einem Hauptschulabschluss hast du heutzutage kaum noch reelle Chancen. Das liegt mitunter daran, dass die Qualität der Schulausbildung im Gegensatz zu früher nachgelassen hat.
Wenn du halbwegs eine gute Vergütung oder Lohn bekommen möchtest, dir Türen offen halten möchtest für spätere Fortbildungen, dann kommst du mit einem Hauptschulabschluss nicht weit.

In der Firma, in der ich tätig bin, werden auch div. Lehrberufe mit der Mindestanforderung "Hauptschullabschluss" ausgeschrieben. In den letzten 5 Jahren hat es aber nicht ein einziger Hauptschüler geschafft in den engeren Auswahlkreis zu kommen. Selbst die meisten Realschüler waren zu verblödet.

Das führte nun dazu, dass wir einen relativ hohen Anteil an Abiturienten in den Lehrberufen haben - auch für den Bürokaufmann.

Ob eine Lehre gewisse Qualitätsansprüche erfüllt, hängt in erster Linie von dir selbst und des Weiteren vom Betrieb selbst ab.
Es ist ein Unterschied ob du eine Lehre in einem 5 Mann Betrieb absolvierst oder aber in einem Unternehmen beschäftigst bist, dass global agiert und z.B. 1500 Mitarbeiter hat. Im ersten Fall hättest du nicht mal einen Betriebsrat, geschweige denn eine JAV für Azubis.
 
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