Hochwertige Kompakte bis 700€

Tyler_D

Lieutenant
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März 2007
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Hallo,

suche eine hochwertige Kompaktkamera bis ca. 500 €
Mein Favorit ist momentan die Olympus XZ-1, wegen des besten Gesamtpakets.
Alternativen wären (sind jetzt auch Kameras mit austauschbaren Objektiven dabei):
Sony NEX 5
Sigma DP2/DP1
Nikon 1
Olympus PEN (Momentaner Favorit: PEN EP2 mit 14-45mm Kit)

Ich würde mich nicht als Amateur, sondern eher als Anfänger bezeichnen, aber ich würde gerne mehr machen können als nur "einfach drauflos knipsen". D.h. auch bei wenig Licht gute Bilder ohne Blitz (und ohne Stativ) machen. Ich brauche auch keinen extremen Zoom oder sonstigen Schnickschnack.
Was gibt es denn noch zur Auswahl oder kann man die XZ-1 empfehlen?
Dicht dahinter steht für mich die PEN EP2, ist die _viel besser_ (vor allem was die Empfindlichkeit angeht) als die XZ-1?

Preislich liegen ja alle bis auf die Sony bei 350-400 €, die Sony wäre mit 600-700 € je nach Objektiv schon deutlich teurer. Ich glaube nicht, dass sich das für mich lohnt...
Momentan knipse ich mit einer Outdoor-Kamera von Olympus, mit entsprechendem Objektiv...
Ich wollte halt keine DSLR, sondern eine Kompakte mit DSLR-ähnlicher Qualität, vor allem bei wenig Licht.
Ich hoffe mein Post ist aussagekräftig und jemand hat Tipps und Anregungen für mich!

Gruß!
 
Zuletzt bearbeitet:
@.Dome

Kennst Du die S100? Hast Du die schonmal ausprobiert? Ich hatte mal ins Auge gefasst, mir die als Ergänzung zuzulegen.
 
Ich würde noch die fuji x10 angucken/ mit den anderen Kameras vergleichen.

Ich hatte sie mal selbst in der Hand:
#1 Sie wiegt halt ein bisschen mehr als so manch andere Kamera (x10=330g > s100=198g)
#2 hat einen optischen Sucher, den man aber leider nur manuell scharf stellen kann
#3 nur 28mm Anfangsbrennweite (ich weiß nicht, ob das für dich wichtig ist)


Andererseits fand ich, dass sie schnell einsatzbereit war (Objektivdeckel abnehmen+ objektiv drehen), im Dunkeln gute Bilder machen konnte und der Blitz ist relativ stark (im Vergleich zu meiner TZ7)
 
Hattest du schon eine der genannten Kameras in der Hand? Die unterscheiden sich doch arg in Handling und Größe. Die PENs und die NEX sind nämlich in natura deutlich größer als die in den Produktbildern wirken. Mit Kompaktkamera haben die meiner Meinung nach nicht mehr viel zu tun.

Gerade die NEX sind im Hinblick auf Haptik etwas speziell. Deren Body ist recht klein, was ich nicht so komfortabel fand, da einfach die Grifffläche zu klein ist. Deren Menüführung habe ich als recht umständlich in Erinnnerung. Aber das sind meine persönlichen Eindrücke, rein technisch ist die eine gute Kamera.

Bei den echten Kompaktkameras ist die Olympus XZ-1 nett, aber ich würde eher die S95 vorziehen. Die hat eine schöne Größe, ein gutes Handling und momentan ist die als Auslaufmodell auch ziemlich günstig.

Wenn's um Fotografie bei wenig Licht geht, dann würde ich aber doch eher zu den Systemkameras greifen. Diese haben größere und damit rauschärmere Sensoren. Das ganze mit den lichtstarken Pancake-Objektiven (z.B. Panasonic 20mm F1.7 für PEN oder 16mm F2.8 für NEX) gibt eine nette Kombination, allerdings halt dann ohne Zoom. Allerdings können die auch nicht zaubern, also glaube ich kaum, dass du komplett ohne Blitz bzw. Stativ auskommen wirst.
 
Ich stand jetzt auch vor der Qual der Wahl weil meine Sony Cybershot das zeitliche gesegnet hat.

Ich hab mich jetzt für eine DSLR Kamera entschieden. Die günstigsten gehen bei 400 € los (im Kit mit Objektiv) und habe den Schritt nicht bereut. Die Bildqualität im Automodus ist überragend und vor allem kann man mal den Blitz lange weglassen der alles einfach nur überleuchtet.

Ich fotografiere eine gute Woche mit der neuen Kamera und habe jetzt schon einige gut (wie ich finde) Fotos geschossen, wenn du willst kann ich mal was reinstellen.
 
NEX-5N Kit 18-55 mm aktuell für 620 Euro inkl. Versand

Ich habe lange wie du gesucht und verglichen, aber diese Kamera ist das non-plus Ultra :). Die Bildqualität ist exzellent, die beste bei den Systemkameras. Die Bedienung sowohl über Touch als auch über Knöpfe nach kurzer Eingewöhnung genial. Das Display super ablesbar auch bei sehr viel Sonne.

Die Verarbeitung der Kamera ist makellos. Das Kit Objektiv ist gut für diesen Preis.
 
Das 18-55mm Kit Objektiv wird der NEX 5N absolut nicht gerecht. Ist ein absolut durchschnittliches Objektiv.

Wenn man irgendwann gehobene Ansprüche hat, oder auch etwas mehr Zoom will (was du aber anscheinend nicht brauchst, aber vielleicht ändern sich deine Anforderungen irgendwann mal) dann wird man das Teil wohl ersetzen wollen. Und genau da ist das Problem. Die Objektivauswahl ist nicht sonderlich groß. Die Objektive, die vorhanden sind, vor allem von Sony, kosten dann teilweise nochmal deutlich mehr als die Kamera selbst.

Muss es dann unbedingt so Kompakt sein? Eine Systemkamera mit einem entsprechenden Zoom Objektiv ist jetzt auch nicht mehr soo platzsparend.

Bei 700€ könntest du dir eine potente DSLR zulegen und wärst am besten bedient.
 
Naja es kommen immer mehr Objektive und Hersteller dazu. Die Tamron sind nicht schlecht.

Und ich gebe dir Recht bei dem Sony 18-55mm Objektiv. Aber ALLE Kitobjektive sind durchschnittlich, denn sie müssen günstig sein. Das ändert aber nichts daran, dass die Sony damit schon exzellente Bilder macht.

Mehr brauche ich aktuell nicht, irgendwann hol ich mir noch ein Zoomobjektiv dazu, aber das hat Zeit, erstmal so mit der Kamera beschäftigen.

Für private ambitionierte Hobbyfotografen werden die DSLR durch Systemkameras ersetzt werden. DSLR wird in Zukunft wohl nur noch den Profibereich abdecken.

Ich würde dir keine DSLR empfehlen, zu globig, zu schwer, zu unhandlich.
 
Bookstar schrieb:
Für private ambitionierte Hobbyfotografen werden die DSLR durch Systemkameras ersetzt werden. DSLR wird in Zukunft wohl nur noch den Profibereich abdecken.
Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Die Auswahl an Systemkameras und teilweise an deren Objektiven (speziell bei Sony), ist einfach sehr stark beschränkt. Kann sich in Zukunft sicherlich ändern. Da wird man abwarten müssen.

Nur:

Ich würde dir keine DSLR empfehlen, zu globig, zu schwer, zu unhandlich.
Geschmackssache. Eine Systemkamera der Größe NEX 5N mit einem Teleobjektiv ist alles, aber nicht handlich.
 
Begrenzte Auswahl? Bei mFT ballern die Hersteller doch eine Kamera nach der anderen auf den Markt. Insgesamt wurde seit Vorstellung des mFT-Systems 18 Kameras vorgestellt. Für diese Kameras bieten Olympus/Panasonic bisher 32 Objektive im wichtigen Mainstreambereich bis 1000€ an. Canon hat im gleichem Preisbereich 40 Objektive zur Auswahl. Das EF-Bajonett ist jetzt 25 Jahre alt, das mFT-Bajonett 3 Jahre..... ;)
 
Die NEX5 mag ja ein sehr interessantes Angebot sein, aber ich glaube nicht, dass ich sowas brauche. Ich dachte für meine bescheidenen Verhältnisse reicht eine Olympus XZ-1.
Oder halt eine PEN E-PL1, da kann man zumindest noch andere Objektive draufschrauben - ich dachte an das 1,7er Pancake von Panasonic... Zusammen mit der E-PL1 sollte man damit hervorragende Aufnahmen im Innenraumbereich bei wenig Licht machen können. Preislich wäre ich dann bei 320 € fürs Objektiv und 170 € für den Kamera-Body. Das wäre imho doch eine gute Sache.
Mein Hauptbedenken ist halt, dass ich noch nie mit Festbrennweite fotografiert hab und daher nicht abschätzen kann wie und ob ich damit zurecht komme.
Ganz konkret stehen nämlich zwei Hochzeiten im Sommer an, auf denen ich ansehnliche Fotos (möglichst ohne Blitz, Stativ und DSLR) machen will.

Eine weitaus günstige Alternative wäre dann eine Sigma DP1/DP2, die haben ja auch Festbrennweiten und brillieren bei wenig Licht...

Was meint ihr?
 
Da ist eine Systemkamera ganz klar vorzuziehen. Wobei ich nicht nur mit einem Objektiv arbeiten wurde. Zum 20 1.7 könntest du noch das 45 1.8 dazunehmen.
Die Sigma DPs ist ehr suboptimal bei wenig Licht, da deren Objektive lichtschwach sind und der Foveon schon ab Iso400 anfängt sichtbar zu rauschen.
 
@baXus1

Die kommen aber an keine DSLR ran. Die 5N schon eher, eben wegen der Sensorgröße.

@Tyler_D

Für Fotos bei schweren Lichtverhältnissen sind ein großer Sensor und ein lichtstarkes Objektiv sicher von Vorteil. Eine Kompaktkamera würde ich da direkt ausschließen. Gibt zwar ein paar Kandidaten, die durchaus ok sind (Nikon P300/310, Canon S95/S100, Olympus XZ-1, Samsung EX1). Aber Wunderleistungen sollte man da auch nicht erwarten.
Irgendwo sind da einfach schnell die Grenzen gesetzt.

Je nach Ansprüch können sie aber auch ausreichen. Schau dir die Samsung mal genauer an, vielleicht ist sie was für dich.
 
Natürlich erwarte ich nicht, dass eine Kompakte mit Zoom - auch wenn sie ein gutes Objektiv und einen großen Sensor hat - an eine DSLR heran kommt. Es sollten halt "ansehnliche" Fotos herauskommen. Die Kamera muss auch nicht "ultrakompakt" sein, aber eine DSLR ist zu groß. Von daher sieht die E-PL1 schon ganz gut aus.
Was sind eigentlich die Unterschiede der ganzen PENs von Olympus? Worin unterscheidet sich z.B. eine PL1 zu einer P3 oder PM1?
Ich recherchier noch, hab noch bis Juni Zeit... :)
 
Die E-PL1 hat aber keine hohe Displayauflösung und keinen Sucher (kann man sich zum Aufstecken dazu kaufen, kostet aber halt auch extra). Wären für mich KO Kriterien, beide in Kombination.
Sie wird aber wohl die besten Bilder machen, im Vergleich zu den Kompaktkameras. Wenn dich die Nachteile der E-PL1 nicht stören, dann greif zu. Bildlich machst du da absolut nichts falsch.
 
Also die Displayauflösung und der fehlende Sucher sind mir rel. egal, was ist denn der Unterschied zwischen der PL1 und der P1?
Mit dem 1,7er Pancake von Panasonic hätte man dann ja eine ganz gute Kombo für den Einstieg, bei MFT kann man sich ja noch viel Geld für weitere Objektive lassen... ;)

Ich denke es wird wohl die PL1, die Frage ist jetzt gleich ein Kit kaufen (mit 14-42er Zuiko) und das Pancake (später) separat dazu oder den nackten Body+Pancake direkt kaufen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Sony NEX5 hat halt einen sehr guten, lichtstarken Sensor. Ich habe mir kürzlich die NEX-C3 gekauft, die hat den selben Sensor - der braucht sich vor dem Sensor meiner Canon EOS 7D nicht zu verstecken. Bilder mit ISO 3200 sind noch gut verwendbar, selbst, wenn man direkt JPEGs aus der Kamera nimmt.

Die NEX-C3 ist nochmal günstiger und kleiner, als die NEX 5, dafür fehlen einige Funktionen. Schade finde ich unter anderem, dass man keinen Fernauslöser benutzen kann, auch Belichtungsreihen für HDR sind nur eingeschränkt machbar (mit max. 0.7 Abstand). Aber klar, irgendwo müssen die Unterschiede ja liegen - da werden heutzutage eben meist die Funktionen künstlich beschnitten.

Das mit der Größe der Systemkameras stimmt: die NEX-C3 ist mit dem 16mm Pancake Objektiv zwar extrem klein für eine APS-C Kamera, aber dennoch größer, als die meisten Kompakten. Packt man dann ein Zoomobjektiv drauf, ist die Kamera auch nicht mehr wirklich klein - da kann man dann auch gleich zu einer kleinen DSLR greifen.
Ich verwende die NEX-C3 ausschließlich als kleine Zweitkamera zum immer Mitnehmen, aber das funktioniert wirklich nur mit dem 16mm Pancake Objektiv - und selbst dann ist sie für die Jackentasche ziemlich klobig!
 
@Tyler_D

Die meisten Kameras die Du Dir da rausgesucht hast, sind keine Kompaktkameras sondern kompakte spiegellose Systemkameras.
Als beste Kompaktkamera im Bereich um 700,- bis 750,-€ kann man wohl zur Zeit die Canon G1X bezeichnen.
Darunter wäre dann die Fuji X10 und dann die Olympus XZ-1 zumindest für mich die nächst besseren Kompakten.

Was die spiegellosen Systemkameras betrifft kann ich mich nur wiederholen und die NEX "noch" nicht empfehlen wegen der schlechten Objektive und vorallem weil die guten Objektive oft richtig teuer sind.
Die Adapterlösung für die NEX macht es noch teurer und sperriger.

Wenn Du ernsthaft mit einer MFT Systemkamera liebäugelst, dann kann ich bedenkenlos die PENs und die Panasonic Lumix Reihe empfehlen.
Als Beispiel sei die Olympus PEN E-Pl3 mit dem sehr guten Kitobjektiv 14-42mm IIR erwähnt.
Die PENs P1-P3 unterscheiden sich von den PL1-3 vorallem in Sachen Ausstattung aber kaum in der Bildqualität.
Ob man sich für eine Olympus oder eine Panasonic MFt entscheidet ist Geschmackssache. Die Objektive beider Hersteller können untereinander an jeder MFT Kamera uneingeschränkt genutzt werden.
Für MFT gibt es eine gute Auswahl an teils sehr guten Objektiven mit sehr guten Preis/Leistungsverhältnis.

Persönlich würde ich keine Kamera mehr mit festverbauten Objektiv kaufen. Ein gutes Objektiv behält man in der Regel über Jahre und wechselt nur ab und zu den Body.
Die oben erwähnt Canon G1X hat eine sehr gute Bildqualität, setzt sich aber nicht entscheident gegenüber den preiswerteren Systemkameras ab. Auch eine Fuji x10 wäre mir zu teuer für das Gebotene.
Als gutes Startpaket würde ich eine Olympus PEN E-PM1 mit dem 14-42mmII + 40-150mm bezeichnen.
Kostet im Double-Zoom-Kit beim großen Fluss ca. 540,-€.
Eine PEN E-PL3 im Double-Zoom-Kit ca 620,- € dafür hat sie ein Klappdisplay wenn man es möchte.

Ob Du mit einer Festbrennweite ausreichend bestückt bist, musst Du selber entscheiden. Du kannst halt nicht zoomen. Ein FB Objektiv ist in der Regel besser in der optischen Leistung als ein Zoomobjektiv.
Mit einer Kompi Pana 20mm 1.7 und Olympus 45mm 1.8 wärst du von der Abbildungsleistung sehr gut bestückt wo dich mancher DSLR User beneiden würde, mich inbegriffen.
Besonders das 45er von Olympus gilt als Hammerobjektiv besonders für den Preis von unter 300,-€.
 
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