News Hohe Bildung führt zu gesteigertem Spielekonsum

Bedenkt, dass die Erhebung bei 14-29 Jährigen durchgeführt wurde, und im Text auch von Absolventen nicht nur von Schülern die Rede ist!

Sprich der Großteil der Hauptschüler, kann/könnte schon ihr eigenes Geld verdienen ;)
 
Glaube nie einer Statistik die du nicht selber gefälscht hast.

Ein Computer/eine Konsole bekommt man heute doch zu jedem Handyvertrag dazu und die endsprechenden Spiele besorgt man sich eben notfalls über andere Quellen (dabei spielt es auch keine rolle, wie die Familie Finanziell aufgestellt ist).

Die umfrage ist in etwa so Repräsentativ, wie die Meldung, das CDU und FDP die Wahl gewinnen würden, weil sie ja soviel % Wählerstimmen hätten. Das ist einfach nur mal wieder ein gegeneinander ausspielen der "Gruppen" (dumm gegen schlau).
 
Das hier viele das Bildungsniveau mit der Sozialen Schicht vergleichen ist vielleicht richtig. Wenn ich aber sowas lese wie" Ich kann es mir nicht leisten das meine Kinder Abitur machen und Studieren" dann hört bei mir eigentlich das Verständniss auf. Wenn die Eltern wirklich nicht genug Geld verdienen dann bekommt man in Deutschland in der Regel Bafög man muss nur den Antrag dafür stellen. Es gibt in Deutschland auch ne Menge unbesetzter Stipendien ( nicht nur für 1,0er Schüler) man muss sich nur darauf bewerben. Wenn man es mit dem Studium wirklich ernst meint und kein Bafög oder Stipendium bekommt, dann kann man immer noch nen Zinsgünstigen Kredit aufnehmen , den gibts extra für Studenten und den bekommt man eigentlich auch immer bewilligt. Sicher kann man dann vielleicht nicht an der teuersten Privatuni in München studieren, ne Studnentenbude in der teuersten Gegend der Stadt bekommen und jeden Tag für 10 € bei McDonalds Mittag Essen gehen aber studieren kann JEDER in Deutschland der es auch wirklich will und den nötigen Geist dazu besitzt.
( Das ist meine persönliche Meinung) Das weniger Leute aus sozial schwächeren Familien studieren ist nur ne Auswirkung des Umfelds ( Man will doch kein neunmalkluger Studentenstreber sein, das ist voll uncool)
 
Interessante Studie... und nix gegen Kiffer. ;) Die machen wenigstens keinen Stress. :D
 
schonmal dran gedacht, dass jemand mit abi eher zu dem nötigen kleingeld für ne spielekonsole oder nem aktuellen pc kommt? (bzw. dessen eltern eher selten hartz4-empfänger sind?)

Ich weiß ja nicht, wies bei euch so aussieht, aber bei uns in Bayern gibt es genügend Leute in der Schule, deren Eltern leider arbeitslos sind, oder die an der Armutsgrenze leben. Es wird keinem verwehrt, auf ein gymnasium zu gehen...

Und da eine gewisse "intelligenz" nunmal auch vererbt wird haben es kinder von studierten deutlich leichter aus die höheren Schulen zu gehen. ich würde sogar soweit gehen, dass "wenige Geld" oder die Arbeitslosigkeit auf den schlechten Schulischen leistungen der Leute beruhen und diese wird leider weitervererbt.
 
xberne schrieb:
Das hier viele das Bildungsniveau mit der Sozialen Schicht vergleichen ist vielleicht richtig. Wenn ich aber sowas lese wie" Ich kann es mir nicht leisten das meine Kinder Abitur machen und Studieren" dann hört bei mir eigentlich das Verständniss auf. Wenn die Eltern wirklich nicht genug Geld verdienen dann bekommt man in Deutschland in der Regel Bafög man muss nur den Antrag dafür stellen. Es gibt in Deutschland auch ne Menge unbesetzter Stipendien ( nicht nur für 1,0er Schüler) man muss sich nur darauf bewerben. Wenn man es mit dem Studium wirklich ernst meint und kein Bafög oder Stipendium bekommt, dann kann man immer noch nen Zinsgünstigen Kredit aufnehmen , den gibts extra für Studenten und den bekommt man eigentlich auch immer bewilligt. Sicher kann man dann vielleicht nicht an der teuersten Privatuni in München studieren, ne Studnentenbude in der teuersten Gegend der Stadt bekommen und jeden Tag für 10 € bei McDonalds Mittag Essen gehen aber studieren kann JEDER in Deutschland der es auch wirklich will und den nötigen Geist dazu besitzt.
( Das ist meine persönliche Meinung) Das weniger Leute aus sozial schwächeren Familien studieren ist nur ne Auswirkung des Umfelds ( Man will doch kein neunmalkluger Studentenstreber sein, das ist voll uncool)

Ich war früher auch mal der Meinung, aber das stimmt nicht. Deutschland ist wirklich eines der Länder in Europa, wo das Bildungsniveau und sozialer Stand der Eltern den der Kinder am meisten prägen und das obwohl wir die wahrscheinlich "günstigste" Bildung haben (staatliche Unterstützung, keine Studiengebühren). Das ist in Ländern wie Dänemark oder Schweden ganz anders, dort ist wirklich jeder seines Glückes Schmied.

Die Frage ist, woran liegt das? Ich denke, es hängt weniger mit den realen Kosten der Ausbildung zusammen. Bei uns gibt es kaum "Vermischung" verschiedener sozialer Klassen, in jeder Stadt gibt es Ghetto, Platte und Einfamilienhäuser-Stadtteil. Und auf deine Schulen gehen von Beginn an nur "deine" Leute, d.h. du bekommst nie andere Meinungen und Ansichten mit, wirst immer auf das soziale Bild deiner Umgebung geprägt. Dazu kommt das sicherlich vorhandene Lehrerniveau in den Schulen. Welcher gute Lehrer hat denn Bock in einer Ghetto-Grundschule mit 90% Ausländeranteil wirklich am Fortkommen der Kinder interessiert zu sein, wenn man kaum was positives zurück bekommt? Das kann man nicht verallgemeinern, aber wenn ich Direktor einer Schule in nem schönen Mittelstandsvorort bin, würde ich mir die "guten" und netten Lehrer raussuchen, dort habe ich auch die Wahl.

btt:
Ich glaube solchen Studien auch nicht, zumal hier ja schon einige Argumente angesprochen wurden, wie Hauptschüler verdienen eher Geld und haben auch eher ne volle Arbeitswoche als Studenten. Ich fand den Beitrag mit der Meinung Studenten hätten ja eigentlich weniger Zeit zum Spielen witzig, studierst du 3 Fächer gleichzeitig?

Außerdem Bildungsniveau ist nicht gleich Intelligenz, weil viele hier immer sagen Hauptschüler wären dümmer.

EDIT:
Faranor schrieb:
Und da eine gewisse "intelligenz" nunmal auch vererbt wird haben es kinder von studierten deutlich leichter aus die höheren Schulen zu gehen. ich würde sogar soweit gehen, dass "wenige Geld" oder die Arbeitslosigkeit auf den schlechten Schulischen leistungen der Leute beruhen und diese wird leider weitervererbt.

Was ein Schwachsinn, klar dein sozialer Stand wird weitervererbt oO Willkommen im Mittelalter bzw. Indien. Das beste Beispiel um zu sehen, dass Bildung von mehr abhängt als von direkten Kosten.
 
Zuletzt bearbeitet:
60-70 Prozent der Intelligenz sind i.DR. vererbt.

De Rest ist erworben.

Also es kann auch vergleichsweise intelligente Hauptschüler geben.

Und vergleichsweise dumme Uni-Absolventen. ;-)
 
Es gibt auch genügend Hauptschüler, deren 60%-70% vererbte Intelligenz (wobei hier andauernd andere Zahlen genannt werden - die 60% sind also nicht sehr gut fundiert) für eine Realschule oder ein Gymnasium ausreichen würden.

@LepCot: Du weisst aber schon, dass es in Deutschland Studiengebühren gibt?

Und nur, weil jeder die Möglichkeit hat zu studieren usw. heist es noch lange nicht, dass das System gerecht ist. Die Vorraussetzungen sind je nach Einkommen halt anders. Wer wird wohl eher zu nem Diplom kommen? Ein Wohlhabender, der sich aufs Studieren konzentrieren kann und ohne Probleme auch mal ein Semester wiederhohlen kann, oder jemand der genau weiß, dass er neben dem Studium arbeiten gehen muss, sich sehr wenig leisten kann und dann ins Berufsleben nicht nur spät einsteigt, sondern auch mit nem guten Haufen Schulden?
 
Was ein Schwachsinn, klar dein sozialer Stand wird weitervererbt oO Willkommen im Mittelalter bzw. Indien. Das beste Beispiel um zu sehen, dass Bildung von mehr abhängt als von direkten Kosten.

der soziale Stand nicht, aber die "intelligenz", welche dann beim durchschnittskind wieder zu einem ähnlichen sozialen Stand führt... Klar, eigentlich kann es auch fast jeder Schaffen mit viel Fleiß auf weiterführende Schulen zu kommen, aber leider haben die besagten Eltern manchmal wenig Interesse daran, zumal die eigenen Eltern auch oft _die_ Vorbilder für die eigenen Kinder sind.

EDIT:
Das ist weniger Klischeé als Realität. Wer keine Kohle hat kann sich weder Hardware/Softeware leisten noch höhere Bildung.
naja man sollte sich ja nur mal ansehen, wie viele Hauptschüler nen Fernseher im Zimmer haben... der ließe sich ja auch dazu benützen, sich manchmal dokus rienzuziehen eventuell auch mal nachrichten zu sehen, oder einfach gute Filme... nur dazu wird er halt meistens nciht verwendet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Faranor schrieb:
Ich weiß ja nicht, wies bei euch so aussieht, aber bei uns in Bayern gibt es genügend Leute in der Schule, deren Eltern leider arbeitslos sind, oder die an der Armutsgrenze leben. Es wird keinem verwehrt, auf ein gymnasium zu gehen...

Und da eine gewisse "intelligenz" nunmal auch vererbt wird haben es kinder von studierten deutlich leichter aus die höheren Schulen zu gehen. ich würde sogar soweit gehen, dass "wenige Geld" oder die Arbeitslosigkeit auf den schlechten Schulischen leistungen der Leute beruhen und diese wird leider weitervererbt.

GrambleX schrieb:
Es gibt auch genügend Hauptschüler, deren 60%-70% vererbte Intelligenz (wobei hier andauernd andere Zahlen genannt werden - die 60% sind also nicht sehr gut fundiert) für eine Realschule oder ein Gymnasium ausreichen würden.

@LepCot: Du weisst aber schon, dass es in Deutschland Studiengebühren gibt?

Und nur, weil jeder die Möglichkeit hat zu studieren usw. heist es noch lange nicht, dass das System gerecht ist. Die Vorraussetzungen sind je nach Einkommen halt anders. Wer wird wohl eher zu nem Diplom kommen? Ein Wohlhabender, der sich aufs Studieren konzentrieren kann und ohne Probleme auch mal ein Semester wiederhohlen kann, oder jemand der genau weiß, dass er neben dem Studium arbeiten gehen muss, sich sehr wenig leisten kann und dann ins Berufsleben nicht nur spät einsteigt, sondern auch mit nem guten Haufen Schulden?

Ja ich weiß, dass es in einigen Bundesländern Studiengebühren gibt, aber da die noch relativ neu sind und es hier mehr ums allgemeine ging hab ich das so formuliert. Außerdem rudern da ja auch immer mehr Länder zurück, bzw. kann man unsere Studiengebühren ja nicht wirklich mit denen anderer Länder (USA, Australien, Spanien) vergleichen.
Desweiteren, fast alle Studenten die ich kenne, gehen nebenbei arbeiten und kommen selbst mit BAfÖG relativ knapp über die Runden, also das Bild vom reichen, entspannten Studenten trifft nur auf eine Minderheit zu.
 
@ xberne : Die 1000 Euro Studiengebühren im Jahr kann deiner Meinung nach also auch jemand aufbringen dessen Eltern für 5 Euro die Stunde arbeiten ?
Wer nebenbei arbeiten muss, studiert meist länger, weil die Zeit zum Lernen fehlt, wenn er dann irgendwo durchfällt wird schnell BaFög gestrichen und das wars dann.
Sowas kann nur wer schreiben, der alles in den A**** gesteckt kriegt.
 
Mit dem Begriff Schichten sollte man sehr vorsichtig sein,gerade heute wo der kapitalismus am Ende ist bricht ein großer Teil der Mittelschicht weg und wird zur unterschicht.die ganzen Gelegeschenke der kurupten Regierung sind eh nur beruigungspillen vor der wahl.die kriese wird sich im nächsten Jahr noch deutlich verstärken, sodas auch das sozialsystem an seine Grenzen kommt.die soziale ungleicheit wird sich verstärken aber damit auch der Wille dieses kranke System zu überwinden!
 
casul schrieb:
Mit dem Begriff Schichten sollte man sehr vorsichtig sein,gerade heute wo der kapitalismus am Ende ist bricht ein großer Teil der Mittelschicht weg und wird zur unterschicht.die ganzen Gelegeschenke der kurupten Regierung sind eh nur beruigungspillen vor der wahl.die kriese wird sich im nächsten Jahr noch deutlich verstärken, sodas auch das sozialsystem an seine Grenzen kommt.die soziale ungleicheit wird sich verstärken aber damit auch der Wille dieses kranke System zu überwinden!

Du solltest mit deinen Formulierungen vorsichtiger umgehen.

Das die Schere zwischen Arm und Reich größer wird ist Fakt. Hat nur leider nichts mit dem Topic zu tun.

Die gesamte Regierung als korrupt zu bezeichnen ist auch nicht der richtige Weg (hat auch nichts mit dem Topic gemein).

Woher du die Weißheit nimmst das die Krise sich verschlimmert ist mir schleierhaft (hat auch nichts mit dem Topic gemein).

Welches System du als 'krank' bezeichnest ist mir nicht ganz klar. Hoffe du meinst nicht die Demokratie...


@Topic:
Das diese 'Umfrage' nicht repräsentativ ist steht außer Frage.
Mir stellt sich allerdings die Frage inwieweit eine solche Studie überhaupt sinnvoll ist.
Klar ist: höheres Bildungsniveau -> mehr Geld -> mehr materielle Dinge ála PC, PS3 etc.
 
Flying Witch schrieb:
Diese "Umfrage" hat keinerlei Aussagekraft!!!

Ausrufezeichen sind keine Rudeltiere :P

Befragt man auf einer Rauchermesse die Besucher wird man feststellen, dass der prozentuale Anteil der Nichtraucher extrem gering ist.
Auf dem Treffen der katholischen Landjugend wird man feststellen, dass es nur wenige Atheisten gibt.
Hier im Forum wird man feststellen, dass nur wenige Amokläufer angemeldet sind...

Weitere Beispiele gefällig?

Hier wurde eine Telefonumfrage gestartet, soweit ich weiß, macht die Bitkom das immer so.
Hier wurde wohl nicht auf einer Gamingseite gefragt oder ingame oder wo auch immer, sondern eine allgemeine Umfrage gemacht wie die Sache mit den 1000 Angerufenen, die nach ihrer politischen Meinung gefragt wurden (Welche Partei würden sie wählen...) und immerhin 58% die PP nicht kannten.


Wenn du im Internet fragst, weichen die Ergebnisse natürlich ab (Piraten: Mehr kennen sie / Topic: Größerer Anteil zocken), wenn du auf der Straße fragst, natürlich auch (Piraten: Weniger kennen sie / Topic: kleinerer Anteil zockt, weil der Anteil, der zockt, gerade zockt :P).

Telefonumfragen sind daher imho noch die beste Art und Weise, solche Statistiken zu erfassen.

Achja, nicht jeder, der nicht die finanziellen Möglichkeiten für's Abi hat, muss auf der Hauptschule enden. Es gibt ja noch die Realschule.

Und nach der Meinung vieler ist es wohl ein Wunder, dass ich das Abi geschafft habe und gerade studiere Oo

Achja und ich kenne viele Leute, die zocken, obwohl sie nicht 'reich' sind und auch studieren und eben damals das Abitur gemacht haben. Der Herr Robert Steinhäuser war ja auch auf dem Gymnasium :)
Und ich kenne viele Jugendliche relativ 'reicher' (Definitionssache) Eltern, die gar nicht zocken und auf der Real- oder Hauptschule sind.
 
cab.by schrieb:
Und ich kenne viele Jugendliche relativ 'reicher' (Definitionssache) Eltern, die gar nicht zocken und auf der Real- oder Hauptschule sind.

'Reiche' Eltern sind definitiv keine Garantie auf einen guten Bildungsstand. Es kann in vielen Fällen allerdings dazu beitragen.
 
Schnitz schrieb:
schonmal dran gedacht, dass jemand mit abi eher zu dem nötigen kleingeld für ne spielekonsole oder nem aktuellen pc kommt? (bzw. dessen eltern eher selten hartz4-empfänger sind?)

Nö, eher Gegenteiligereres ist der Fall:
Während ein 18 jähriger Gymnasiast noch zur Schule geht, hat ein 18 Jähriger Hauptschüler schon Ausgelernt und verdient seine 1.000€ im Monat, vermutlich sogar das Doppelte, je nach Ausbildung und der Möglichkeit, schwarz zu arbeiten.
 
Bildung sollte FREI für jedermann zugänglich sein! Leider sperrt die Elite sich immer noch dagegen...

... nicht nur in Deutschland! Auch in der Schweiz, in Österreich und auf der ganzen Welt!
 
@ brabe:

man darf aber auch nicht vergessen das abitur nicht gleich abitur ist... in bayern zum beispiel ist das abitur mitunter ziemlich schwer, schwerer als in anderen bundesländern. es kommt oft vor, das ein schüler in bayern das abitur nicht schafft und dann einfach die prüfung im anderen bundesland nachmacht. (teilweise merkt man schon nen riesen unterschied zwischen den einzelnen gymnasien)
genau so ist es auch mit dem lehramtsstudium in bayern. wenn du in bayern lehramt studierst, kannst du in jedem bundesland als lehrer arbeiten. wenn du aber von mir aus in berlin studiert hast, kannst du nicht ohne weiteres nach bayern gehn und da als lehrer arbeiten...

aber wie heist es oftmals so schön: irgendwann kommt die demokratie auch zu uns nach bayern^^
 
Zurück
Oben