News Hohe Bildung führt zu gesteigertem Spielekonsum

Ich denke, mit einer höheren Bildung auch geht ein höheres Interesse und Bewusstsein für aktuelle Themen und das Zeitgeschehen einher, was eben auch Möglichkeiten der Freizeitgestaltung einschließt. Ich wäre nicht überrascht, wenn weitere Umfrage nicht nur ergeben würden, dass Abiturienten und Studenten öfter ins Kino gehen oder eher dazu neigen, in Vereinen aktiv zu sein.
 
makus schrieb:
Nein es gilt der Umkehrschluss,
gesteigerter Spielkonsum führt zu höherer Bildung.

Sehe ich auch so, ist aber nicht wirklich etwas neues für mich.

Aber ne alles Quark, Computerspiele verdummen nur und bilden jeden Menschen zu einem Amokläufer aus ... :freak:

Und man brauch heute keine 1000€ für nen spielefähigen PC ... :rolleyes:
 
Ich habe bisher nur in RLP, NRW und BW unterrichtet und kann daher nur sagen, es kommt nicht auf das Bundesland alleine an, sondern auf den einzelnen Lehrer. Klar gibt es andere Notenverordnungen in den einzelnen Bundesländern, aber da war es bisher in NRW am strengsten ausgelegt, aber am einfachsten gehandhabt.

Beispiele:
In NRW darf ich "Klassenarbeiten" (eigentlich heißen die Arbeiten, welche ich meine Kurztests, welche aber nicht im zeitlichen Rahmen über den Umfang und der Bearbeitungszeit beschränkt sind) unangekündigt schreiben. Meistens werden diese aber angekündigt und über die letzten 2h innerhalb einer Bearbeitungszeit von 20min geschrieben.

Damit das Abitur überall gleich ist, gibt es eine KMK (Kultusministerkonferenz). Daher sollten eigentlich alle Abschlüsse innerhalb von Deutschland anerkannt werden. Leider glaubt das eine oder andere Land, dass es das ohne weitere Überprüfung nicht akzeptieren muss.

Nochmals, alleine der einzelne Lehrer sagt etwas darüber aus, wie schwer ein Abitur ist. Klar gibt es ein Zentralabitur in 15 Bundesländern, aber das ist doch auch nicht jedes Jahr gleich schwer! Nur weil ich denke, dass die Aufgabe schwer ist, müssen meine Schüler ja nicht auch meinen, dass es schwer ist.

Als Diplom-Mathematiker nervt es mich aber schon, welche Schlüsse immer aus solch netten Umfragen gefolgert werden. Warum hat man nicht einfach 1000 PC Spieler gefragt, welchen Abschluss sie haben? Dann könnte man zumindest behaupten, dass ein Spieler nicht unbedingt jemand ungebildetes ist. Ich habe seit 1988 einen PC besessen und behauptet mal ganz dreist, dass unter meine bisher 600 Kollegen an 4 Schulen keiner dabei ist, der in Bezug auf jeglichen Umgang mit dem PC mir das Wasser reichen kann. Bereits in der Grundschule habe ich meine ersten Schleifen programmiert. Immerhin musste Tie-Fighter mit 596kB Ram starten und das war nicht so einfach das alles mit den nötigen Treibern auf einer Bootdisk hinzubekommen. Ohne erweiterten EMS-Speicher wäre es wohl nicht gegangen. Wenn man als kleines Kind mit dem Umgang am PC bereits spielerisch umgeht, dann ist es auch kein Problem mehr mit irgendwelchen CAS Programmen oder anderen Programmiersprachen als Basic umzugehen.
 
Zitat von Arcturus:
@ xberne : Die 1000 Euro Studiengebühren im Jahr kann deiner Meinung nach also auch jemand aufbringen dessen Eltern für 5 Euro die Stunde arbeiten ?
Wer nebenbei arbeiten muss, studiert meist länger, weil die Zeit zum Lernen fehlt, wenn er dann irgendwo durchfällt wird schnell BaFög gestrichen und das wars dann.
Sowas kann nur wer schreiben, der alles in den A**** gesteckt kriegt.

Also das ist so jetzt aber auch falsch!
Es gibt noch genug Bundesländer ohne Studiengebühren und das BaFög wird in den meisten Fällen völlig ausreichend bemessen, sodass man nebenbei nicht arbeiten muss.
Wer umbedingt in irgendwelchen teuren Städten studieren muss ist da selbst Schuld.
Höchstens ein Medizinstudium könnte eng werden, aber das kann man eh nur mit einem ziemlich guten Abiturdurchschnitt studieren und dann bekommt man meist auch ein Stipendium.

Die meisten die ich kenne die BaFög kassieren kommen damit absolut zurecht.
Ich dagegen bekomme kein BaFög und bin auf das Wohlwollen meiner Eltern angewiesen und von diesen abhängig, sonst könnte ich nicht studieren.
 
Lächerliche News. 1002 Menschen auf 20 Millionen hochgrechnet. Bravo!
Das ist genauso aussagend, wie, der Bekannte von dem Bekannten meiner Oma hat mal gesagt, dass ...


Was kommt als nächstes. 5 von 10 Rentern spielen Counterstrike im Altersheim, auf 40 Millionen Renter hochgrechnet, spielen demnach 20 Millionen CS in Altersheimen?
 
Bei Internetnutzung ist es genau das gleiche. Computer und Internet sind Technologien, die man aktiv nutzen muss. Niedrig gebildete Menschen sind eher selten besonders aktiv.
 
Der Umfrage nach haben Politker die etwas gegen Computerspiele haben keine hohe Bildung :D
 
Solche Umfragen sind eh nur Müll ,was soll die beweisen?der Staat soll sich mal mehr um die Jugend kümmern damit sie auch ne Perspektive in ihrem Leben sieht.in der Jugendpolitik hat dieser Staat doch total versagt!
 
Flying Witch schrieb:
Diese "Umfrage" hat keinerlei Aussagekraft!!!
Befragt man auf einer Rauchermesse die Besucher wird man feststellen, dass der prozentuale Anteil der Nichtraucher extrem gering ist....
Bitte erläutern, hier wurden zufällig Leute angerufen, mehr als die Tatsache dass die Teilnehmer offenbar ein Telefon haben weißt du somit nicht:
Im Auftrag des Bitkom befragte dabei das Institut Aris Umfrageforschung 1.002 Personen in einem Alter von über 14 Jahren telefonisch.

mrpellepelle schrieb:
Bedenkt, dass die Erhebung bei 14-29 Jährigen durchgeführt wurde, und im Text auch von Absolventen nicht nur von Schülern die Rede ist!
Die Umfrage wurde bei Leuten ab 14 und nach oben offen durchgeführt, nicht zwisch 14 und 29. Somit sind da auch Teilnehmer drin die 80 Jahre alt sind.
Da der Anteil der Hauptschüler früher höher war und die alten Generationen vermutlich weniger am PC spielen, könnte man das auch darauf zurückführen.

Arcturus schrieb:
@ xberne : Die 1000 Euro Studiengebühren im Jahr kann deiner Meinung nach also auch jemand aufbringen dessen Eltern für 5 Euro die Stunde arbeiten ?
Fürs Abitur zahlst du keine Gebühren, vom Studium ist im Artikel soweit ich sehe nicht die Rede. Auch ohne Studium und mit Abitur ist man in der Regel den meisten Hauptschülern vorraus, sowohl was die Bildung als auch das zu erwartende Einkommen angeht.

Andi Macht schrieb:
Lächerliche News. 1002 Menschen auf 20 Millionen hochgrechnet. Bravo!
Das nennt man Statistik und sowas funktioniert, auch wenn du es nicht verstehen kannst.
Selbst auf 80 Mio (hier wird nicht auf 20Mio hochgerecht, versuchs nochmal mit Lesen) ist die Zahl aussagekräftig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich gehe davon aus, das beide Seiten ihren Teil dazu beitragen.

Spieler werden häufiger auf Lernmöglichkeiten der Medien Computer und Internet zurückgreifen und Leute die mit dem Computer und Internet lernen, werden eher auch mit dem Computer spielen.
 
@ Blutschlumpf

Was Statistik heißt, brauchst mir nicht zu erklären, denn wie das hochgerechnet wird, verstehe ich auch ohne deine nicht vorhanden Erklärungen und deine blöden Poöbelein kannst du bei deiner Frau auslassen.
Die geringe Anzahl der Befragten ändert nichts an der Tatsache, dass die Aussagekraft solch einer Statistik lächerlich ist und bleibt.

Vielleicht weißt ja was Roosevelt zur Statistik gesagt, das Zitat passt sehr gut an dieser Stelle.
"Ich stehe Statistiken etwas skeptisch gegenüber. Denn laut Statistik haben ein Millionär und ein armer Kerl jeder eine halbe Million."

PS: Achja lesen kann ich wohl besser als du. Sry, aber bei solchen hochnäsigen Posts kann man nur so antworten.
"Dabei wurde durch Hochrechnung festgestellt, dass mit etwa 21 Millionen Bundesbürgern rund 30 Prozent der Bevölkerung in der Altersklasse ab 14 Jahren digital spielen."
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja ich warne eigentlich immer davor, Korrelation und Kausalzusammenhang durcheinander zu bringen.

Die Studie hat anscheinend gezeigt, dass es eine positive Korrelation zwischen der Zahl der Jugendlichen mit höherer Bildung und dem Spielekonsum gibt.

Aber könnte der Grund nicht einfach daran liegen, das die meisten Abiturienten aus der Mittel- und Oberschicht stammen und somit viel mehr Geld für PCs, Konsolen und Spiele ausgeben können?

Nur so ein Gedanke....
 
Also ich muss jetzt dazu sagen das ich nicht alle Commis hier gelesen habe aber ich habe gemerkt das viele genug übertreiben^^.
Nicht alle die auf einer Oberschule gehen sind gleich seit ihrer Kindheit trinker oder idioten
also es gibst auch genug sehr viele Intelligente die auf so einer Schule gehen entweder weil Sie zu faul sind oder mit der Schule nicht klar kommen wie auch immer es gibt genug gründe warum die in der Schule nicht gut sind zu mal das deusche Schulsystem echt be******en ist. Na ja auf alle fälle kann ich mir gut vorstellen das viele Intelligente Spielen.
Aber eins ist auf alle fälle Sicher zuviel Spielen ist nicht gut das ist mit allen Sachen so daher ist es auch gut mal auf Party's zu gehen oder anderes.
:cool_alt:
 
Was mich wundert ist, dass keiner von den Testern drauf kommt, dass der verringerte Konsum mit dem finanziellen Aspekten zusammen hängt. Ein Hauptschüler kommt idR aus eher ärmlichen Verhältnissen (ist zwar schade aber ist nunmal so) und daraus kann man schlussfolgern, dass diese Personen oft keinen wirklich spieletauglichen PC haben und wenn doch mal eine Konsole, dann eher eine PS2 oder Gamecube, wo es keine/kaum noch aktuelle Spiele gibt. Ich komme selber aus recht ärmlichen Verhältnissen, habe grade so meinen Realschulabschluss geschafft (trotz recht hohem IQ ~150, habe mich halt nicht bemüht mit der Schule) und hatte in meiner ganzen Laufzeit in der Schule keinen PC, gegen Ende einen 486 DX 2. Was solls auch, die Schule war damals mit Apple E2 und 286 DX 20 (30Mhz Turbo) ausgestattet. Das war damals 1999, wo ich abgegangen bin.

P.S.: Wäre eh mal dafür, wenn die Schüler heute mehr in Computerwissenschaften geschult werden. Viele wissen nichtmal, aus welchen Komponenten sich der PC zusammensetzt.
 
SethDiabolos schrieb:
Was mich wundert ist, dass keiner von den Testern drauf kommt, dass der verringerte Konsum mit dem finanziellen Aspekten zusammen hängt.
Evtl. haben die es ja sogar bedacht aber es ist vielleicht einfach nicht so bzw. bei weitem nicht so audgeprägt wie manch einer glaubt.
Ich war auf nem Gymnasium und da gabs auch Kinder von armen Leuten, ich kenne auch Spezialisten deren Eltern locker ne Privatschule finanzieren können die trotzdem nur auf die Hauptschule gekommen sind weils am Grips fehlte.
Imo klingt das mit dem arm = Hauptschule nach ner faulen Ausrede a la "Ich kann nichts dafür, dass ich faul/dumm bin, hab das vom Papa so gelernt weil der H4 bekommt".
 
tzzz.. das hängt wohl eher vom sozialen Stand ab und zeigt mal wieder ganz deutlich wer die oberen Schulen besuchen darf.. armes Deutschland -.-

@Blutschlumpf
du sagst es selbst "gab es auch", ich kann mich als ein solch Glücklicher schätzen und das verdanke ich meinen Eltern die immerwieder auf
meine Noten gepocht haben.

Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:
Top!! :)


Eine gelungenes Kontra zu der leidigen Killerspiel Diskussion.

Davon aussgehend das "hohe Bildung" was "gutes" ist;)

Mfg
 
Was ich hier nicht verstehe, dass in diesem Thread Bildung gleich mit dem Abitur festgesetzt ist! Meint ihr nur weil jemand Abitur hat ist er auch Gebildet? Oder wollt ihr euch gegenseitig mit Lob überhäufen? Also ich kenne viele Hauptschüler und Realschüler, die so manchen Abiturienten in die Tasche stecken!



Und meiner Meinung nach kommt so ein Ergebnis eher durch die finanziellen Mittel zustande! Prozentual gehen mehr Kinder aus Wohlhabenden Familien auf die Mittelstufe bzw. Oberstufe. Die bekommen dann von Mama oder Papa halt ohne wenn und aber nen PC oder Konsole ect!

Ein Kind aus einer Hartz 4 Familie oder dessen Eltern für 5€ die Stunde buckeln, bekommt mit Sicherheit nicht das was es denn haben will ausser vieleicht einer Tracht Prügel vom Alkoholkranken Vater!

Also mal langsam mit eurem Selbstlob! So gebildet seit ihr mit Sicherheit auch nicht, die meisten hatten wohl eher das glück in einer glücklichen und finanziell gut gestellten Familie groß zu werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Obergeil dann muss ich ja mal hochbegabt gewesen sein. Ich hab mal ne Zeitlang aufm PC gezockt bis der Arzt kam ^^.
PC ist vor allem nicht nur Spieleplattform sondern Werkzeug deshalb überrascht mich die Studie nicht. Je gebildeter desto eher arbeitet man Digital und spielt auch mal ein ründchen.
 
Zurück
Oben