Homeserver: i5 2500K (heruntergetaktet) oder i3 2125

Will mir sowas ähnliches jetzt zusammenstellen allerding i3 und miniITX da ich bereits ein Gehäuse habe :)
 
Ich hab jetzt einen i5-2300 (neu für 115€ ;-)) und das Asus-ITX-Board.

Zusätzlich werde ich eine CoolIT ECO ALC verbauen, falls sie reinpasst. Ist leider sehr eng.

Leider warte ich noch auf das Mainboard, danach werde ich berichten.
 
Das war ein Dienstagsnachmittagsschnäppchen bei ebay. Der Verkäufer behauptet zumindest, dass er noch eingeschweißt und von 12/2011 ist.

Soweit ich das im Internet gesehen hab kann das UEFI undervolten.

Onboard-Sound kann ich gerne für dich testen, allerdings mit zwei Einschränkungen:
1. Hab ich nur AKG K530 Kopfhörer in der Nähe
2. Hab ich mangels freiem PCI-Slot für meine X-Fi (Fatal1ty) nur den Onboard-Sound meines Crosshair IV bzw. vom MacBook Pro als Referenz.


Was ich schonmal im Vorraus am Mainboard bemängele, ist der PS/2-Port ganz oben, denn der versaut mir glaube ich meine CoolIT-Träume :mad: Das wär so cool gewesen.
 
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Ja, ein Anschluss am Radiator sitzt ziemlich blöd, das wird echt eng.

Edit:

Es ist zu eng. Jetzt muss ich entweder auf einen Luftkühler umsatteln, oder es muss ein wesentlich kleineres Netzteil her.

Kannst du mir ein SFX/Flex-Netzteil empfehlen?
 
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Also als Neugerät ist wohl das Xilence eines der günstigsten besten.
Entweder als 200W oder 250W Version. Beide haben wohl 80+.
Sie sollen auch leise sein, nur wenige Leute hatten Probleme mit einem ratternden Lüfter.

Ansonsten ist wohl auch das BeQuiet SFX 300W ganz gut.

Sollten alle zwischen 30 und 40€ kosten.

Du könntest auch das FSP 150 FLEX ATX Netzteil (55€ passiv) nehmen, aber dann auch nur mit interner Grafik - ist das der Fall ?
https://www.computerbase.de/forum/threads/5-netzteile-unter-200w-im-test.928990/
 
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Ist da gleich ein Adapter auf ATX dabei oder muss ich den extra kaufen?

Ich muss jetzt erstmal nachmessen, ob so ein Netzteil etwas bringen würde, notfalls bastel ich mir den Adapter selber.
 
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Hallo, du könntest auch schauen ob eine Picu PSU für dich was wäre. z.B. die hier: http://www.mini-box.com/picoPSU-150-XT . 150W, 24 Pin ATX Stecker und P4 Stecker. Gibts bei ebay als bundle mit einem externen netzteil relativ günstig. vielleicht wäre für dich, statt der internen Festplatten (die immer mit laufen) eine externe Speicherlösung gut wie zum Beispiel die Sharkoon 5 Bay Raid Box. Erfahrungsbericht zum Beispiel hier: http://www.hardwareluxx.de/community/f51/sharkoon-5-raid-bay-esata-usb3-804428.html da Hat jemand ein ähnliches System und hat einen sehr geringen verbrauch. Wenn ich mal Zitieren darf:
Gesamtverbrauch

Zur Zeit nimmt das Konglomerat 38W im Idle mit 17 laufenden Platten (ca. 25TB Brutto). Im normalen Gebrauch sind es um die 50W. Arbeiten tatsächlich alle Platten etwa 70W. Sind alle Stapel runtergefahren komme ich wieder unter 30W.
 
Danke für den Tipp.
Hab im Moment ein Standard-ATX-Netzteil und den Boxed-Kühler eingebaut, das ist nicht wirklich leise.

Das Sharkoon-Gehäuse besitze ich bereits, das ist bis auf den Krach fast perfekt. Allerdings unterstützt es maximal 3TB-Festplatten. Ich wollte aber eigentlich zukünftig schon noch größere verbauen. Ich weiß, das hört sich bei den derzeitigen Preisen verrückt an, ist aber so.
 
Hier wird wohl von der TDP auf den Stromverbrauch geschlossen, was aber falsch ist,vor allem bei Sandy Bridge. Der i3-2100T ist auch nicht etwa der sparsamste Sandy, sondern im Gegenteil. Am sparsamsten ist (man höre und staune) ein übertakteter i7-2700K. Der ist nämlich schneller fertig. Sandy verliert mit mehr Leistung nicht an Effizienz - sogar im Gegenteil! Für die Berechnung einer Aufgabe würde ein i3-2100T mehr verbrauchen als ein übertateter i7-2700K ... aber da der i7 auch noch schneller fertig ist, kann auch der Rest des Systems früher Stromsparzustände einnehmen oder gar ganz ausgeschaltet werden, woduch das Ding nochmals sparsamer wird. Es steigt also auch die Energieeffizienz des Gesamtsystems - bei Sandy Bridge wohlgemerkt.

Also am besten die CPU wählen, die man leistungsmäßig braucht und zur Kühlleistung passt anstatt extra Geld für eine vermeintliche Stromspar-CPU auszugeben, die keine ist. Sandy Bridge hat nämlich keine Stromsparvarianten - oder besser gesagt, die schnellen Dinger sind die Stromsparer, die "langsamen" die Schluckspechte. Die TDP-Angabe gibt lediglich an, wie leistungsstark der Kühler sein muss. Diese Angabe ist auch gesetzlich vorgeschrieben. Die S- und T-Varianten sind für Systeme mit beschränkten Kühlmöglichkeiten gedacht (Beispiel mini-ITX), sonst nix.

Ansonsten empfiehlt sich ein MSI- oder Intel-Board, die sind in der Regel die sparsamsten, wobei ich wegen guter Lüftersteuerungen MSI bevorzuge.

Beim Netzteil ist Vorsicht angesagt. Festplatten erzeugen einen relativ hohen Peak beim Einschalten. Bei mehreren Festplatten läuft man also Gefahr, dass ein zu klein dimensioniertes Netzteil (z.B. Picu) durchbrennt. Außerdem haben sich hochwertige Netzteile mittlerweile so entwickelt, dass man auch im Niedriglastbereich sehr gute Werte erzielt. Ein hochwertiges 400W Gold dürfte hier sparsamer sein als ein 150W 80+ - und auch eine Picu wird letztlich nicht groß besser abschneiden. Seasonic steht darüber hinaus mit der neuen Netzteilserie in den Startlöchern - dann gibt es 80+Gold ab 300W (semi-passiv). Das dürfte interessant werden - ggf. also eher noch ein altes Netzteil einsetzen und dann erst kaufen.

Dass das Sharkoon laut wird, ist kein Wunder. Da werden Festplatten weder gedämmt noch entkoppelt.
 
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1Hz, ganz stimmt das auch nicht. Ein System mit 2100T verbraucht unter Vollast etwa 40W, wenn es effizient aufgebaut ist. Und selbst wenn die Effizienz des Systems als ganzes eventuell besser ist, wenn man die Zeit mit reinrechnet, dann stimmt das auch nur wenn man das System in genau zwei Zuständen betreibt: Vollast oder aus.

Übertaktung ruiniert beim Sandy die Effizienz. Schon bei 4 GHz musst du mit etwa 50W Mehrverbrauch rechnen, bei 15% Mehrleistung. Das rentiert sich nicht.

Dann bleibt noch der Punkt, dass die Intel SB T-CPUs wirklich extrem sparsam sind:
http://ht4u.net/reviews/2011/intel_sandy_bridge_core_i3_2120/index5.php
http://ht4u.net/reviews/2011/intel_sandy_bridge_core_i3_2120/index6.php
Der 2600er braucht schon 62% Mehr Energie (IM GESAMTSYSTEM!) als der i3-2120 - noch keine Stromspar-CPU. Dem stehen im Durchschnitt nur etwa 50% Mehrleistung gegenüber, da die wenigsten Anwendungen vier Kerne mit Hyperthreading voll ausnutzen können.

Und wenn man für einen Homeserver eine derart fette CPU verbaut, dann kann das garnicht mehr effizient sein - da geht es nicht um die Rechenleistung, sondern um einen niedrigen Stromverbrauch. Ein Übertakteter i7 braucht mindestens eine P67 Plattform, den 2130t kann ich auf einen H61 Board genauso betreiben. Und das braucht 25-30W weniger als die P67 Mainboards. Womit der kleine i3 im Leerlauf 50% des Stromes vom i7 braucht; ein Vorteil den er im Homeserver nie wieder einholen kann. Nichteinmal, wenn sein Wirkungsgrad doppelt so hoch wäre. Weil "Vollast" nie gefahren wird. Eine H61 Plattform mit 2100T kann man wohl um die 60W Vollast betreiben; der i7 braucht (vor allem wenn man so was stupides wie OC betreiben will) jenseits 150W.

mfg
 
Man sollte die CPU so kaufen wie man Leistung braucht.
Der i3-2100T hat ja nur 2,5 Ghz, der normale i3-2100 3,1Ghz.

Ähnliches Thema hier: https://www.computerbase.de/forum/t...fuer-lian-li-q07.1013835/page-2#post-11412394

Hab mir auch bewusst einen normalen i3 zugelegt und nehme mir Undervolting vor.
So hat man immerhin Mehrleistung bei ähnlichem Verbrauch.
Der Taktunterschied beträgt ja schon 24% (i3 2100T zu i3 2100). Zum i3 2120 sind es gar 32%.
In Anwendungen kommt auch fast dieser Unterschied heraus: https://www.computerbase.de/artikel...2100t-test.1481/seite-4#abschnitt_anwendungen

Die größeren i5 sind wie schon erwähnt ebenso effizient wenn nicht noch effizienter.
Wobei effizienter meiner Ansicht nach nur rauskommt, wenn man ohne merkliche Spannungszugabe oc'ed.
Man also die Herstellertoleranzen ausnutzt. Nichts anderes macht ein i3 2100T, deswegen denke ich liegen die Sandys da eher auf einem sehr guten Niveau.
Bei THG gab es oft Test, welche CPU in der Summe effizienter ist, die Unterschiede waren aber doch gering.
Man sollte eben bei Standard VCore übertakten solange stabil oder den Standardtakt belassen und undervolten.
http://www.tomshardware.de/sandy-bridge-overclocking-effizienz,testberichte-240723-13.html
Das Ergebnis sollte auch Skeptiker überzeugen. Der Effizienzwert ist ein berechneter Index, der Performance zur aufgenommenen Leistung in Watt-Stunden ins Verhältnis setzt. Es ist ganz offensichtlich, dass Sandy Bridge in Form des Core i7-2600K bei unterschiedlichen Taktraten fast gleichermaßen effizient ist. Das bedeutet, dass die Performance hervorragend mit den Taktraten skaliert. Die Ergebnisse würden lediglich dann anfangen zu schwanken, wenn man die Spannung ans obere Ende der von uns getesteten Taktratenspanne bewegt.

Mein Fazit: Einen normalen i3 oder i5 kaufen, jenachdem wieviel Leistung man benötigt und dann übertakten oder für einen Server undervolten.

Wichtig für Undervolting ist das passende Board.
Hab gestern selber mein erstes S1155 Board bestellt http://geizhals.de/624718, und nach meinem Wissen kann man mit Asus, Asrock und Gigabyte Boards undervolten.

Edit: KainerM hat mit dem Punkt Recht, dass auch ein P67 mehr Strom braucht als der H61.
 
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Hallo,

wollte mich noch einmal kurz melden und berichten, wie es mir zwischenzeitlich so ergangen ist.

Die Wasserkühlung hat leider nicht reingepasst, aber die CPU bleibt auch mit dem Boxed-Kühler immer schön unter 30°C. Nur die Lautstärke des Billiglüfters stört mich etwas.
Ich habe auch ein wenig undervoltet, aber da ist bestimmt noch Luft. Ich wills auch nicht übertreiben, soll ja stabil und zuverlässig sein.
Leider ist mein Wattzähler noch mit der Post unterwegs.
Der i5-2300 hat sich als goldrichtig erwiesen, da ich ab und an doch länger 50-60% CPU-Auslastung habe, wenn FullHD-Filmchen gestreamt werden.

Als Betriebssystem verwende ich mittlerweile Windows 7, weil Server 2008 R2 doch etwas zu kompliziert und aufwendig für so einen kleinen Homeserver ist.

Was ich bisher damit alles angestellt habe:
Simple Dateifreigabe, PS3-Mediaserver, Airvideoserver fürs iPad, abholen von Sat-Receiver-Aufnahmen per FTP, Konvertierung von alten Aufnahmen und gesteuert und überwacht werden kann das ganze über RDP, was sich als sehr zuverlässig erwiesen hat.
Wake on Lan habe ich bei dem Board zuerst nicht gefunden und hatte einige Probleme, aber mittlerweile funktioniert es perfekt, Heruntergefahren wird derzeit über RDP, weil ich noch kein anständiges WOL-Tool gefunden habe, welches das erledigen kann.

Verbaut sind momentan eine 500GB 2,5"-Festplatte und zwei 3TB-Festplatten, denen hoffentlich bald noch zwei folgen werden.
Der Server läuft zur Zeit ca. 3h am Tag zum Streamen und Backupen.


To-Do-List:

- TimeMachine-Backups auf den Server einrichten
- Leiseren CPU-Kühler finden, der trotz Erweiterungskarte und übergroßen Ram-Heatspreadern reinpasst.
- Besseres WOL-Tool für OS-X finden
- Netzwerkgeschwindigkeit noch etwas optimieren, momentan sind nur 80MB/s drin, vllt. liegts an der FritzBox, vllt. auch an der Windows-Dateifreigabe.
- Kleineres Netzteil finden damit evtl. die Wasserkühlung doch reinpasst und der Stromverbrauch (welchen ich noch nicht gemessen habe) zurückgeht.
 
So, ich wollte nach fast einem Jahr Benutzung noch einmal eine Rückmeldung abgeben.


Time-Machine und WOL läuft perfekt.

Mit einem besseren Netgear-Switch erreiche ich Transferraten jenseits der 110MB/s, das ist auf jeden Fall ausreichend für mich.

An den lauten Boxed-Kühler hab ich mich gewöhnt, bzw. unter wenig last ist er eh relativ leise.

Ich steuere den Server bei Bedarf über RDP.

Ich habe mittlerweile 4x3TB Festplatten verbaut. Eine kleine SSD fürs OS wäre mittlerweile durchaus bezahlbar und kommt bestimmt noch.

Stromverbrauch ist kurz nach dem Hochfahren auf den Desktop bei 45W mit dem 500W-Uralt-Netzteil. Da sehe ich keinen Bedarf für ein kleineres, effizienteres Netzteil, das zahlt sich bei meinen 4h/Woche nie aus.

Und zu guter letzt bin ich froh einen Quadcore verbaut zu haben, da der Server mehr als nur ein Datengrab ist und die CPU-Auslastung bei einigen Anwendungen dauerhaft bis zu 70% erreicht.
 
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