Homeserver Marke Eigenbau

blacky1985

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Hallo liebe Freunde...

auch bei mir wird es endlich Zeit mir einen Homeserver zuzulegen. Da ich recht unerfahren in dieser Hinsicht bin, bin ich auf dieses Forum gestoßen und hoffe, dass ihr mir hier etwas weiter helfen könnt einen preisgünstigen und doch sehr guten Homeserver zusammen zu stellen.

Vielleichtr Vorab ein paar Eckdate:
- Maiboard sollte wenn möglich 4 SATA Festplattenanschlüsse beinhalten,
- Komplettsystem sollte einen RAID-Controller besitzen, um die Datenplatte 1:1 auf eine parallele Platte abzusichern.
- Festplattenkapzilität sollte 2x2 TB sein, also Platte 1 als Datenpartition und die 2. als Backup-Platte
- 1x160GB SATA Platte ist bereits vorhanden für das Betriebssytem.


Vorhandene Alt-Komponenten, die eventuell falls möglich und nicht zu veraltet für einen neuen Homeserver bereits vorhanden sind:

- DualCore Intel Pentium D 830, 3000 MHz (15 x 200) (= Eventuell noch verwendbar da DualCore ?)
- 4xKingston 1 GB DDR2-667 (= Wohl zu langsam denk ich und nicht mehr brauchbar für den Homeserver, da heutzutage RAM ja nicht mehr die Welt kostet)
- Radeon X1600 Series Secondary (256 MB) (= wohl auch nicht mehr verwendbar)

Als Betriebssystem hätte ich an Windows Home Server gedacht.


Allgemein würde ich als Laie dazu sagen, dass wohl am besten ein anständiges Mainboard her muss mit OnBoard Grafik, sollte hier ja wohl ausreichend sein, dann dazu entsprechender Arbeitsspeicher und 2x2 TB Festplatten.

Danke im Voraus für eure Bemühungen und Rückantworte.
 
Es fehlen leider ein paar Informationen. Was ist denn das Budget?
Den Pentium D würde ich nicht mehr verwenden, wenn der Server 24h laufen soll, dafür genehmigt sich der Kollege entschieden zu viel Strom. Alles andere ist kein Problem, 4 SATA-Stecker hat heute jedes Mainboard, und Raid1 kann de fakto auch jedes.
 
Kauf dir einen kleinen i3 der reicht völlig aus, hat mehr Leistung als der Pentium D und benötigt deutlich weniger Strom.

Thema RAID, das ist kein Backup, für dein Szenario, Daten und Backuplatte benötigt man kein RAID. Da reicht eine Software die nach Zeitplan die Daten der einen Platte auf die andere Platte synchronisiert, natürlich nur in eine Richtung! Möchtest du trotzdem die Redundanz von RAID1 haben benötigst du drei Platten. Da solltest du dann auf einen externen Raidcontroller von Adaptec oder einer vergleichbaren Firma setzen. Die internen Fake-RAID-Controller würde ich nicht nehmen. Das kann auch böse Probleme geben solltest du das Board mal tauschen müssen. Oft wird das Array dann vom neuen Board nicht erkannt und ist verloren! Hast du empfindliche oder sehr wichtige Daten sollte der Controller zusätzlich gepuffert sein, eine USV ist kein Must have, aber eine sinnvolle Investition, auch bei einem Homeserver.

Welches Betriebsystem soll zum Einsatz kommen? Wird ein Exchange-Server drauf laufen und welche Dienste sollen noch zur Verfügung stehen? Danach richtet sich die Größe des Arbeitsspeichers. Wieviele Clients werden zeitgleich auf den Server zugreifen?
 
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Hi! Also ich denke wichtig wäre zuerst einmal, dass ein RAID kein Backup darstellt. Wenn es Dir also darum geht, Daten *sicher* vorzuhalten, dann bitte nicht (nur) auf RAID bauen! Der Windows Home Server 2011 hat eine integrierte Serverbackup-Funktion. Damit kannst Du sicherstellen, den Server jederzeit (ggfs. auch auf anderer Hardware) wieder hochziehen zu können. Bei RAID hättest Du sonst ggfs. das Problem, dass es sich nicht mehr einlesen lässt (anderer controller etc.). Außerdem sind bei RAID gelöschte Daten natürlich sofort futsch..

Ich würde Dir zu einem fertigen Komplettsystem raten, die sind sehr stromsparend und so viele Komponenten hast Du ja eh noch nicht zusammen. Vielleicht lohnt ein Blick bei geizhals.at zum Acer AC100. Ein Core i3 ist sehr empfehlenswert, wg. des DLNA-Streaming..

Achja ein Tipp bzgl. zusätzlicher Software: Unbedingt Lights-Out und Cloudberry Backup for WHS anschauen! S3 Speicherplatz kostet echt nicht die Welt.
 
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Lies dir mal mein FAQ in meiner Signatur durch. Da bekommst du vielleicht noch ein paar Ideen und eine Vorstellung, wie viel Hardware ein Home Server wirklich benötigt.
 
Netmal nen i3, fuer nen Fileserver reicht nen H67 Board und ein Celeron G530. Noch 4 GB Ram und nen Markennetzteil dazu und du hast was feines fuer ~200 Euro.
 
Hallo,

du könntest auch noch einen anderen Weg einschlagen. Hast du schon mal über ein NAS nachgedacht? Einfach zu bedienen und kann quasi alles. Man braucht nicht lange zu fummeln und es ist stromsparend, außerdem ist es ein kleines Gerät.

Beispiel QNAP:
http://geizhals.at/deutschland/612614

Da kommen dann natürlich noch die Platten drauf.
 
Ein NAS bietet viel weniger Möglichkeiten als ein Windows Home Server System und so ein Acer AC100 ist auch nicht viel größer... Überleg Dir einfach, was Du wirklich damit machen willst.

Festplatten sind im Moment leider immer noch sehr teuer, vielleicht noch bisl abwarten?
 
blacky1985 schrieb:
Komplettsystem sollte einen RAID-Controller besitzen, um die Datenplatte 1:1 auf eine parallele Platte abzusichern.

Rate ich von ab. Nimm lieber eine Software dafür. Denn wenn auf deiner Hauptplatte plötzlich Dateien beschädigt sind werden diese dann auch automatisch als Backup gespeichert, bzw. die noch heilen Dateien auf deiner Backup Platte ebenfals zerstört. ;)

Ich selber hab einen Windows Home Server 2011 auf Basis eines AMD E-350 aufgebaut. Ist stromsparend und leise. Dazu hat er genug Power.

Und eine Grafikkarte brauchst du nicht für einen Server. Ist nur ein unnützer Stromverbraucher. ;)
 
Natürlich VPN, dein Acer kostet auch einen batzen mehr Geld. Das Gerät selbst ist schon teurer, dazu kommt das OS. Klar hat ein I3 mehr Power als ein so kleines NAS, kostet aber auch viel mehr Strom und man muss viel selbst konfigurieren.

Aber wie VPN schon schreibt, du musst dir klar werden was du damit machen willst. Wenn es einfach eine Datenablage und DNLA Server ist, reicht ein NAS meiner Meinung nach völlig, alles andere wäre rausgeschmissenes Geld.

Hier nochmal ein paar mehr Details.
http://www.qnap.com/de/pro_detail_software.asp?p_id=211
 
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atomrofler schrieb:
Natürlich VPN, dein Acer kostet auch einen batzen mehr Geld. Das Gerät selbst ist schon teurer, dazu kommt das OS. Klar hat ein I3 mehr Power als ein so kleines NAS, kostet aber auch viel mehr Strom und man muss viel selbst konfigurieren.

Dein QNAP ist vom Preis her aber auch nicht von schlechten Eltern ;) . Dazu kann er den nicht aufrüsten und muss bei Bedarf noch mehr kaufen. Ich ziehe den Selbstbau auch vor. Hab vor 2 Jahren mit einem kleinen ITX Case und FreeNAS angefangen. Nach dem ich mich ins System reingefuchst hatte sind die Bedürfnisse schlagartig gestiegen.
 
http://geizhals.at/deutschland/?cat=WL-132857

Nur ein Beispiel von vielen. Die Spiegelung der Platten würde ich auch auf jeden Fall in Software machen, das kostet im Falle eines Raid 1 oder 0 keine Performance. Günstiger als ein fertiges NAS ist es auf jeden Fall, dazu flexibler sowohl was die Software als auch die Hardware angeht.

Auch von mir nochmal der Hinweis: Das Raid ersetzt kein Backup! Dafür solltest du dir noch eine externe Platte zulegen auf die die Daten in regelmäßigen Abständen kopiert werden.
 
Ich würde keines der vorhandenen Hardware weiterverwenden.

Stattdessen solltest Du überlegen, ein System aus

- Core I3
- Mainboard
- DDR3 Ram mit 1333er Standard

zusammenzubauen.

Kostet nicht die Welt, und spart gegenüber Deinen alten Komponenten viel Energie.

Die Frage die sich mir, und vielen anderen hier stellt ist eher die des Verwendungszwecks.

- Was soll der Homeserver machen?
- Reicht dafür nicht evtl auch die "Billiglösung" einer externen HDD über USB oder die erweiterte Geschichte, über die USB HDD am Router, wie z.B. einer Fritz!Box?

Bedenke bei Dienem Server, sollte er Daten im Web bereitstellen, dass Dein Upload ins Web evtl weit geringer ist, als Deine Downloadrate.

Ich hatte hier auch einen Linux-Home Server aus "Altkomponenten" am Start. - Irgendwann ging das Mainboard den Bach runter, und ich habe mir ein externes SATA USB3 Gehäuse gekauft, und mache dort meine Backups von dem 4 Rechnern drauf. - Ist vielleicht nicht ganz so konfortabel, hat aber dennnoch meiner Meinung nach mehr Vor- als Nachteile:

- Stromverbrauch (die externe HDD hängt nur am Saft, wenn ich sie brauche)
- spart Platz im Vergleich zum Server
- Die Fehlersuche ist viel kleiner, sollte die Externe HDD einmal nicht dunktionieren. - Entweder das Gehäuse, und der "Mini-Controller", oder die HDD hat n Rad ab.
 
Ich würde dir den HP N40L MicroServer empfehlen http://geizhals.at/deutschland/688449

hier gibt es noch viele Infos zum N40L nicht verwirren lassen der N36L war der Vorgänger mit 100 MHz weniger Takfrequenz und etwas weniger RAM.
http://www.hardwareluxx.de/community/f101/hp-proliant-n36l-microserver-752079.html

Vorteile:
. sehr günstig
- geringer Stromverbrauch
- du musst nichts selber zusammenbauen
- eine 250 GB HDD schon dabei
- 4 Rahmen für Festplatten

Nur den RAM solltest du eventuell noch erweiteren, der kostet aber fast nichts mehr.
 
So dann mal ein paar weitere Informationen von meiner Seite.

BIn nun auch zu dem Ergebnis gekommen keine der Alt-Komponenten einzusetzen mehr für das neue System, also kompletten Neubau sozusagen.

Möchte gerne den Homeserver so von der Hardware gestalten, dass es auch möglich ist später ihn vom Arbeitsspeicher in den nächsten Jahren nachzurüsten unkompliziert und ihn auch später vielleicht mal als VM-Server nutzen zu können.

Kurz gesagt:
# Anschaffungsgrund: File-Ablage, Hosting Webdienst (Z.b. PHP, Homepage, eventuell weitere Netzwerkdienste im Homenetz, ...)

# Spätere Erweitung / Umgestaltungh zum VM-Server eventuell und Ausbau von Anfangs 2X4 GB RAM auf bis zu 4x4GB RAM

Daher dachte ich mir nun folgendes:

- Verwundung eines i3 oder i5 Prozessors
- Mainboard mit 4 Ram Steckplätzen (welches Mainboard wäre hier gut ? Bevorzuge eigentlich selber als Marke bisher immer ASUS)
- Grafikkarte (OnBoard mit Mainboard?)
- Erstmals nur 2x4 GB 1333 Ram (welcher is hier empfehlenswert ?)
- 2x2 TB Festplatten (hätte hier an die Samsung Spinpoint F3 HD103SJ 1TB SATA(7200RPM, 32MB Cache)
- Netzteil von beQuite (welches ?)
 
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Wann ist bei dir später? Eventuell lohnt es sich, erst mal eine kleine, billige CPU zu holen und sie später dann gegen eine stärkere zu tauschen.

Für einen Datei- und kleinen Webserver braucht es nicht viel Rechenkraft, für einen VM-Server aber schon. Gerade für letzteren sollte man schon einen Kern pro VM abstellen, sonst kann das Ganze recht träge werden. Ein 2,7 GHz Dualcore, der drei VMs gleichzeitig starten soll, rödelt schon eine Weile vor sich hin, bis was passiert. Es kann sogar passieren, dass während dessen fast keine Netzdienste des Server erreichbar sind.
 
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Was meinst du mit VM-Server? Meinst du damit einen ESXi Host oder eine VWware Workstation die verschiedene VMs im Netzwerk freigibt? Eigentlich ist das auch egal, denn für beides benötigst du richtig viel Leistung. Gerade an den Festplatten darfst und kannst du dann nicht sparen. Ich hab das durch, ich hatte zwei HP ML115 mit je 8GB RAM und je einer Doppelkern Opteron CPU als ESXi-Cluster. Dazu einen HP Micro Server mit 5GB RAM als externe Speichergruppe mit 4 1,5TB Seagate Platten im RAID 10 (5900 U/min.). Die CPUs waren nicht das Problem, sondern die Platten. Du benötigst eine ungeheure Menge an IOPs um zügig arbeiten zu können. Ich hatte 1 XP-Client, 1 Windows 7-Client, 1 SBS2k3, 1 SBS2k11 und ein Linux mit IP-Fire als Firewall und Gateway zeitgleich laufen. Als ist dann noch angefangen habe einen zusätzlichen SBS2k3 für den Test einer Swing-Migration zu installieren hab ich 6h gesessen bis die Installation abgeschlossen war. Das ist normalerweise eine Sache von knapp 1h. Es müssen nicht gleich SSDs sein, das wäre viel zu teuer für den Heimgebrauch, aber schnelle Platten mit 10.000 U/min. wären schon nicht verkehrt.
 
Was meinst du mit VM-Server? Meinst du damit einen ESXi Host oder eine VWware Workstation die verschiedene VMs im Netzwerk freigibt? Eigentlich ist das auch egal, denn für beides benötigst du richtig viel Leistung

Aber dann Windows Home Server. Das passt irgendwie nicht zusammen finde ich. Sowas ist doch auch eh nix für zuhause, sondern eher für Firmen in meinen Augen
 
Er könnte Hyper-V nachinstallieren (oder ist das gar schon dabei? - weiß grad nicht). Aber da braucht er gleich noch mal ne extra Portion Leistung. Meinem Eindruck nach ist Hyper-V der langsamste frei verfügbare Hypervisor.
Alternativ gleich das (kostenlose) Hyper-V Server 2008 R2 installieren. Das ist ein Server 2008 R2, der nur in der Core-Installation mit Hyper-V als einzige Rolle kommt. Das wird aber für einen Anfänger schwer zu administrieren sein.

Naja, warten wir mal ab, was er dazu sagen wird.
 
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