Homeserver mit externen USB Disks?

HasleRuegsau

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Hi Leute

Ich werd bald nicht mehr genügend Speicherplatz haben und spiele mit dem Gedanken, einen kleinen Homeserver in den einen Schrank zu bauen. Ich habe diverse Lösungen angeschaut (u.a. NAS, EigenbauPC) und bevorzuge aktuell folgende Lösung:

-Intel NUC (klein, wenig Abwärme)
-USB Hub
-4 externe Disks via USB anschliessen

Verwendungszweck sind: Datengrab und Plex Casting, mehr nicht.

Ist das eine taugliche Lösung oder seht ihr bezüglich den externen Disks ein Problem für diesen Verwendungszweck?
 

rocketworm

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Über USB, vorallem über nen HUB wäre jetzt nicht mein ding, aber kann man machen. Wenn man da viele Daten zwischen den USB Platten schaufelt oder alle Platten in Action sind, bremst USB das schon ordentlich aus.

Wenn du da Daten drauf ablegen willst die dir wichtig sind, solltest du dir auch über eine Backuplösung Gedanken machen.
Ergänzung ()

Achso, wenn du ein RAID Planst, würde ich das mit USB lassen. Insbesondere wenn es um einen RAID Level geht bei dem die Daten auf mehreren Platten verteilt werden. Da zerballert man sich zu schnell das Array.
 

wern001

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Wenn es nur ein Datengrab werden soll. Nimm halt eine NAS.
Die kann man über eine WEB-Oberfläche bedienen und sind recht klein.
viele dieser NAS haben auch einen DLNA-Server für TV schon eingebaut oder läst sich leicht nachinstallieren. Gibt auch welche wo man direkt HDMI und 4k wiedergabe machen kann.
 

TechX

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-Intel NUC (klein, wenig Abwärme)
-USB Hub
-4 externe Disks via USB anschliessen
Mit dem fliegenden Aufbau reisst der Platzbedarf eines NUCs auch nicht mehr die Wurst vom Brot.
Weshalb 4 externe Disk - welche Intention steckt dahinter?
Welches OS hättest Du da so im Auge?
Evtl. wäre da ja schon ein RPi4 günstiger, wenn man eh USB im Auge hat.

Wenn DIY sein muss, dann könnte man z.b. im Asrock Deskmini 2x2,5" einbauen u. das System auf einer M2 laufen lassen - nette kleine Schachtel u. alles aufgeräumt.

Ansonsten einfach z.B. ne DS218 - Platten rein, einrichten, fertig
 

HasleRuegsau

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Danke für den Input. Kurze Erläuterungen:
-Gedacht ist 12+10TB im Verbund mal 2 fürs Backup, deshalb 4 Disks. Werde evtl 10GB pro Tag da drauf kopieren, meistens grössere Dateien.
-Es bestehen weitere Backups (Offsite, kleine USB Disks, Bluray...)
-Ich mag die Syno Dinger nicht, hatte bereits welche in der Vergangenheit. Die CPUs waren/sind einfach zu kastriert, Plex war mühsam, Remote Zugriff war mühsam, Downloadspeed von ausserhalb war unterirdisch. Zudem mag ich als Windows User meine Daten nicht auf btrfs Disks haben, rein aus Prinzip. Wenn das Gerät kaputt geht, habe ich keinen sicheren Zugriff mehr.
-Win 10 ist geplant als OS. Ggf mit Stablebit Drivepool falls ich wirklich einen Pool brauchen sollte
-Von Raid halte ich nicht viel. Werde bestenfalls Drivepool brauchen im JBOD Setting und die Disks dann eben 'spiegeln' auf die anderen beiden Disks. Wie gesagt, Backup sind genügend vorhanden

Falls es nun DYI sein sollte, könntet ihr ggf. kompakte Gehäuse empfehlen für mind. 4 Disks?
 

martinallnet

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Linux-Dateisysteme sind oft sogar zuverlässiger als NTFS.
Z. T. können diese Systeme dann auch Online-Komprimierung, Deduplizierung, Caching, Snapshots, Checksums zur Fehlererkennung und ggf. Korrektur, usw.
Alles Vorteile, die mit NTFS so nicht gehen, deshalt nutze ich ein FreeNAS mit ZFS.
Davon abegesehen hat Windows auf Servern bei mir nichts zu suchen, dort gehört ein angepasstes Linux hin.
Auch lässt sich btrfs im Zweifel mit so ziemlich jedem Live-Linux öffnen.
 

TechX

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Gedacht ist 12+10TB im Verbund mal 2 fürs Backup, deshalb 4 Disks
Am selben Gerät die Disks für das Backup aktiv zu halten - da kann man es gleich bleiben lassen.

Synology hat nicht nur die lahmen Billigheimer, die man max. als Datengrab gebrauchen kann (z.B. j-Serie oder schlimmer die SE), aber gut.

Zudem mag ich als Windows User meine Daten nicht auf btrfs Disks haben, rein aus Prinzip.
Standard ist ext4 u. nicht Btrfs
Wäre jetzt absolut nicht meine 1.Wahl.

Als Gehäuse wäre Fractal Design Node keine schlechte Wahl - geht aber auch günstiger.
 

martinallnet

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Nimm lieber ein Openmediavault oder gleich ein FreeNAS.
Für speziellere Anwendungen für Windows oder ein Debian-basiertes Linux kann FreeNAS auch virtualisieren.
Plex gibt es als Plugin für FreeNAS und (vermutlich/bin mir nicht sicher gibt es) auch für OMV.
Wegen der deutlich angenehmeren Dateisystemfeatures von ZFS würde ich aber zu FreeNAS raten.
 
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