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News Hongkong-Proteste: Spieler und Angestellte distanzieren sich von Blizzard

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Cpt.Yesterday schrieb:
Blizzard verhielt sich völlig korrekt. Es ist keine politische Plattform sondern ein international agierendes Unternehmen, dass völlig unabhängig vom politischen System digitale Waren und Dienstleistungen anbietet. Ein Politisierung bedeutet einen kurzzeitigen Hype aber dauerhaften Verlust. Im übrigen wird dies von faktisch allen international agierenden Unternehmen in gleicherweise gehandhabt.

Politische und gesellschaftliche Systeme kommen und gehen, Profite erwirtschaften langfristig nur diejenigen, die sich nicht an solche Systeme klammern.

Menschen kommen und gehen auch. Sind dann Unternehmen auch wichtiger als Menschen? Sag mal was ist das denn für eine BWL Grundkurs Einstellung? Wieso können denn dann Unternehmen nicht ganz frei mit Nordkorea Handel treiben? Eben.

Verteidigst du auch das Pharmafirmen in den USA den Penezilinpreis um das 100fache angehoben haben? Ist halt ein Unternehmen, das muss Gewinn erwirtschaften. Und zwar den maximalen. Unter Ausnutzung aller Marktbeherrschender Stellungen.
 
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Cpt.Yesterday schrieb:
Politische und gesellschaftliche Systeme kommen und gehen, Profite erwirtschaften langfristig nur diejenigen, die sich nicht an solche Systeme klammern.

Achso.
Gott sei Dank gibt es hier ja keine Firmen, die nur so groß sind, weil sie sich von einem totalitären Regime haben billige Zwangsarbeiter liefern lassen. Die haben die auch nur bekommen, weil sie sich nicht an das System geklammert haben.

Glaubt ihr 2, was ihr da schreibt?
 
Hardware-Fan schrieb:
Verteidigst du auch das Pharmafirmen in den USA den Penezilinpreis um das 100fache angehoben haben?

Ach komm, das sind jetzt aber Äpfel und Birnen... :rolleyes:

PS: Bin auch gerade nicht ganz sicher, ob Du Peniszilin oder Penicillin meintest. :p
 
Corros1on schrieb:
Ganz ehrlich war das politische Statement wirklich nötig von dem Spieler.

Politik und Sport (ja für mich ist E-Sport ein ein Sport egal was ahnungslose Funktionäre sagen) gehören nicht zusammen meiner Meinung nach.

Wenn man ignorant nur nach dem ökonomischen Aspekt geht, ja stimmt. So eine Einstellung finde ich aber heuchlerisch und ignorant. Wenn man in der Öffentlichkeit steht und die Möglichkeit hat was zu ändern, dann kann man diese auch nutzen. Es geht hier um die Demokratie, eine Sache die auch im unseren Land als höchstes Gut gehandelt wird, wobei ich mir nicht anmaßen will das als einzige oder beste Staatsform zu betiteln.

Google und Co haben sich auch schon oft in die "Weltpolitik" eingemischt oder sich gegen homophobe Äußerungen gestellt, Blizzard hätte auch einfach "Eier in der Hose" haben können und verlauten können, dass sie als Unternehmen sich von dem Zitat distanzieren, aber menschlich gesehen voll dahinter stehen.
Ein Unternehmen in unserer heutigen Zeit darf ruhig ein Gesicht haben bzw. die Menschen dahinter zeigen.

Globalisierung heißt heutzutage nicht nur das Arbeitskraft und Produkte outgesourced werden, sondern auch das die "Probleme", wie Unterdrückung, Ausbeutung und Gewalt nicht bei der Ländergrenze halt machen und davor sollte sich eine internationale Firma nicht drücken, in dem sie stillschweigend alles akzeptieren um den Profit zu maximieren.
Ich finde den Shitstorm gut, wobei weniger Blizzard als solches die Bösen sind, sondern generell die Politik und Machenschaften Multinationaler Firmen, was aber schon "immer" so war.
Wenn man aber die Klappe nicht auf macht und Diskussionen anstösst, wird sich nie was ändern.
 
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Ich find die Reaktion von Blizzard okay. Hab mir den Livestream angeschaut, was eine peinliche Aktion! Hab das Gefühl 10jährigen zuzuschauen. Kam auch sehr künstlich und kindisch rüber.
 
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PrinceCharming schrieb:
...Abgrenzungen zu zeigen, wie zB dass die AFD-Nazis außerhalb der respektablen Zone sind...
Lass das aber nicht die Opferpatrouille hören ;)
Ich bin da eh erstaunt, das so viele immer noch glauben, rechts außen wäre demokratisch.
Aber genug OT
 
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Unnu schrieb:
Doch! Warum sollte es das nicht sein?
Ergänzung ()
Funktioniert einfach nicht. Sportler sind wie andere Berühmtheiten Personen öffentlichen Interesses.
Die haben Vorbildfunktionen und müssten sich neutral verhalten. Aber diese Personen sind eben auch Privatpersonen und das ist schwierig bis garnicht zu trennen. Wir sind alles Menschen und in diesem Zusammenhang machen wir auch Fehler.

Tatsache bleibt aber auch, dass die Strafmaßnahmen durch Blizzard überzogen sind. Ein Souveränes Auftreten wäre möglich gewesen, schaffen seit Jahren auch andere, mit solchen Problemen.
Das riecht einfach viel zu stark nach Bauernopfer, denn wenn die wirklich das durchziehen würden in der Härte, würde es bei Blizzard ziemlich leer werden.
 
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Nicop schrieb:
Was sollen sie denn machen? Entweder das durchgehen lassen und den riesigen Markt in China verlieren, oder kurzzeitig diese negative PR aushalten. Letztlich muss sich eine Firma wie Blizzard für das Geld entscheiden. Sie konnten eben in diesem Fall nur verlieren. Siehe die NBA.
Die NBA hat gewonnen.
 
R00tMaster schrieb:
Wenn der "blitzchung" Wai Chung ein Rechter wäre, würde sich niemand über dessen Account-Sperrung aufregen. Doppelmoral halt...

Willst du sagen Blitzchung ist ein Linker? Demokratie ist weder extrem Links noch extrem Rechts. - Hast deinen Post gelöscht? finde ihn nicht mehr...

Rockstar85 schrieb:
Lass das aber nicht die Opferpatrouille hören ;)
Ich bin da eh erstaunt, das so viele immer noch glauben, rechts außen wäre demokratisch.
Aber genug OT

Manche Leitsätze der AfD hätten unter der CDU Roland Kochs oder der CSU in der Vergangenheit noch Platz gehabt. Die AfD hat durchaus in einigen Punkten recht. Wenn man Zuwanderung kritisiert ist man kein NAZI. Das Problem der AfD ist, sie fischt teilweise am rechten Rand.

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Back to Topic. Blizzard war doch sonst auch immer dazu geneigt die progressive Flagge zu hissen. Mal sind Chars plötzlich Gay, weil gerade LTBG im Trend ist. Dann machen sie einen auf Charity, wenn es ihnen monetär passt. SJW Twitter hat es gefreut.
Blizzard haben viele Leute, mich eingeschlossen, immer als eine besondere Firma betrachtet. Es ist aber eigentlich seit spätestens der letzten Blizzcon klar, dass diese Bude nicht besser ist als alle anderen Konzerne.
 
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"Wir sind zutiefst empört darüber, was am Wochenende bei Hearthstones Asia-Pacific-Wettkampf passiert ist, und verurteilen es scharf. Wir lehnen das Verbreiten von politischen Ideen individueller Personen bei Wettkämpfen entschieden ab. Der beteiligte Spieler wurde gesperrt und jegliche offizielle Zusammenarbeit mit den beteiligten Castern mit sofortiger Wirkung beendet. Wir werden weiterhin, wie auch schon in der Vergangenheit, die nationale Würde schützen."

Vielleicht sollte Blizzard einfach der kommunistischen Partei beitreten. Ihre Werte scheinen sie ja daheimgelassen zu haben.
 
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Floppes schrieb:
...rate ich dir auszuwandern. Du passt offenbar nicht in unsere freiheitliche Gesellschaft.

Solche "Ratschläge" sollten bitte generell unterlassen werden. Egal ob sie jetzt vom rechten Rand kommen (da wäre jetzt schon ein Shitstorm losgegangen) oder von einem anderen Spektrum.
 
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Grundsätzlich würde ich auch eher zu tendieren dass Sport und Politik getrennt werden sollten.

Wenn es aber um den Kampf um fundamentale Menschenrechte geht dann ist das immer und überall erlaubt!
Das Blizzard so hart reagiert hätte ich nicht erwartet, der Shitstorm absolut gerechtfertigt!
 
M@tze schrieb:
Ach komm, das sind jetzt aber Äpfel und Birnen... :rolleyes:

PS: Bin auch gerade nicht ganz sicher, ob Du Peniszilin oder Penicillin meintest. :p

War mir gerade nicht wichtig nach der korrekten Schreibweise zu googeln da ich davon ausgehe das hier bei CB nicht solche billigen Aussagen kommen wie "deine Schreibweise ist falsch, dein Argument ist falsch".

Und nein ist nicht Äpfel und Birnen. Wenn mir jemand erklären will das Firmen, egal was sie verkaufen, mit JEDEM Geschäfte machen können und dabei tun und lassen können was sie wollen, dann ist das genau das gleiche. Wo wird denn dann die Grenze gezogen und vom wem?

Spieler ausschließen und ihnen ihr schon zugesprochenes Preisgeld (14.000$ ist jetzt nicht wenig) vorenthalten wenn sie die chinesische HongKonk Politik kritisieren ist okay. Wenn die chinesische Regierung dann bei Turnieren in china die Regelung einführt das Blizzard die Pässe der Spieler einziehen muss wärend des Aufenthaltes (nur um sie zu prüfen und Betrug im Spiel zu vermeiden natürlich), dann ist das auch noch okay? Wenn diese Pässe dann in solchen Fällen wie hier nicht mehr zurückgegeben werden, ist DAS dann die Linie? Ich meine hey, Blizzard muss vorrangig an seine Aktionäre denken. Den Shitstorm das ein Spieler nicht mehr auftaucht, sorry. Passiert. Regierungen und Spieler kommen und gehen. Blizzard bleibt.
 
Sehr schön, die CB-Community und die Mods haben mit der Löschung meines Beitrags bewiesen: Alles was eine andere Meinung hat als die eigene Meinung (Links) wird von anderen offenbar gemeldet und von den Mods brav und folgsam gelöscht.

Es ist beschämend zu sehen wie die Meinungsfreihet für einige massiv eingeschränkt wird. Und IHR redet immer von Toleranz und Offenheit.....
 
M@tze schrieb:
Solche "Ratschläge" sollten bitte generell unterlassen werden. Egal ob sie jetzt vom rechten Rand kommen (da wäre jetzt schon ein Shitstorm losgegangen) oder von einem anderen Spektrum.
Jedem steht frei in sein gelobtes Land zu ziehen. Das schöne bei uns ist doch, man kann gehen wenn man möchte. Woher willst du eigentlich wissen, wo ich politisch stehe? Vll kam die Aussage von Rechts? Immerhin sind die Chinesen doch Kommunisten.... 🤣🤣🤣
 
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eRacoon schrieb:
Grundsätzlich würde ich auch eher zu tendieren dass Sport und Politik getrennt werden sollten.

Wenn es aber um den Kampf um fundamentale Menschenrechte geht dann ist das immer und überall erlaubt!
Das Blizzard so hart reagiert hätte ich nicht erwartet, der Shitstorm absolut gerechtfertigt!

Wurde hier schon mehrfach von anderen gesagt: Regierungen politiseren Sport DIE GANZE ZEIT. PERMANENT. Katar, Sotschi, etc.

Aber wenn dann ein Spieler, die doch immer VORBILDFUNKTION haben sollen, etwas zu sagen hat - hey MOoooooment: Das geht ja nun wirklich nicht. Nur Erdogan, Putin, Trump und Xu haben das Recht Spiele und Sport zu politisieren um ihre Nationen im besten Licht dazustellen. Spieler bitte nicht. Denn Spieler sind nur Menschen. Politiker sind Götter. Alter....
 
R00tMaster schrieb:
Sehr schön, die CB-Community und die Mods haben mit der Löschung meines Beitrags bewiesen: Alles was nicht eine andere Meinung hat als die eigene Meinung (Links) wird von anderen offenbar gemeldet und von den Mods brav und folgsam gelöscht.

Es ist beschämend zu sehen wie die Meinungsfreihet für einige massiv eingeschränkt wird.

Dein Post zeigt geradezu auf, dass du es nicht verstanden hast:

1. Dein Post wurde nicht gelöscht. Den kannst du hier nachlesen:

https://www.computerbase.de/forum/t...eren-sich-von-blizzard.1898764/#post-23220735

2. Nicht nur dein Post wurde verschoben sondern auch meiner. Und beide zu Recht.

War mir soo klar dass du gleich hier ankommst und von Zensur faselst und dass deine Meinung unterdrückt wird.

BTW: Die werden sicher auch gleich da unten landen ... wieder zu Recht.
 
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Dai6oro schrieb:
Was zählt ist, dass die schweigende Mehrheit nicht darauf hereinfällt.
Naja, es ist ja meist so, dass die Schreihälse den politischen Verlauf und Duktus prägen, wenn die Mehrheit weiter schweigt. Auch Aufklärung wird schwierig, wenn ich weiter brav die Klappe halte.
Also muss auch ich meine Meinung kundtun, denn sonst kann ich weder überzeugen, noch ggf. überzeugt werden. Denn ich bin ja auch fehlbar.
 
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