In die Vergangenheit reisen

muzaffe schrieb:
fast vergessen:

Das All wird immer dunkler, sprich dehnt sich immer weiter aus (Sterne und Galaxien). Also gab es eine Art Urknall. Könnte echt sein dass wir die letzten Überlebenden sind. Das bedeutet auch, dass wir keine Chance haben in andere Galaxien zu gelangen denn die entfernen sich immer mehr von uns.

Ein unendliches Weltall ohne Leben, kannst du dir das vorstellen? Gute Nacht!

Also zunächst einmal sollte unsere Milchstraße groß genug sein, um innerhalb der eigenen Galaxie genügend Zivilisationen zu finden. Da benötigen wir nicht zwangsläufig andere Galaxien zu. Und wem das noch nicht reicht, der muss lediglich 3 Milliarden Jahre warten, dann wird nämlich unsere Galaxie mit dem Andromedanebel verschmelzen und wir haben genügend neue Objekte, die wir auf Zivilisationen erforschen können ;)
Ergänzung ()

Rocklight schrieb:
jop es endet nicht

Da wäre ich mir nicht so sicher. Bei einem unendlichen Universum müsste die Nacht hell erleuchtet sein, da unendlich viel Licht von unendlich vielen Sternen ankommt ;)
Ergänzung ()

honkright schrieb:
ODER aber es hat niemals jemand Interesse daran, in unsere Zeit zu reisen.

Denn wenn das irgendwann mal möglich wäre, wärs ja schon passiert. Aber so sieht es mehr danach aus, als wenn niemals jemand in unsere Zeit reisen könnte. Ääh.. versteht ihr was ich meine. :D

Guter Gedankengang.
Wenn also sowohl das Universum unendlich als auch Zeitreisen in die Vergangenheit möglich sind, so wäre es doch anzunehmen, dass man schonmal einem der unendlichen Zeitreisenden begegnet ist.

Die selbe Überlegung gibt es übrigens auch im Zusammenhang mit Von-Neumann-Sonden bzw beim Fermi-Paradoxon im Bezug auf ausserirdisches Leben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vieleicht befinden wir uns ja schon in/an/bei einem schwarzen Loch?

Daher die Expansion unseres "Universums" durch die Anziehhungskräfte und die vermeintliche Leer drumherum?

Oder doch eher der schwarze Murmelsack?
Glaub nicht das die Menschheit dieses Rätzel jemals lösen wird. ;)
 
Schau dir mal an was für Rätsel die Menschen schon gelöst haben. Jedes Rätsel kann gelöst werden. Es ist alles nur eine Frage der Zeit.
 
Chilldown schrieb:
Es ist alles nur eine Frage der Zeit.

Da geb ich dir Recht. Schade nur, dass die Menschheit nicht mehr allzu lange Zeit haben wird, da wir in ein paar Jahre nicht mehr existieren. (betrachtet am Lebenszyklus der Erde). ;)
 
Chilldown schrieb:
Schau dir mal an was für Rätsel die Menschen schon gelöst haben. Jedes Rätsel kann gelöst werden. Es ist alles nur eine Frage der Zeit.

Dem ist leider nicht so. Wir sind "gefangen" in unserem Universum, einem geschlossenen System, und werden deshalb z.B. nie herausfinden wo hinein das Universum expandiert und wo es herkommt. Wir laufen dabei unweigerlich in ein Problem: Kausalität vs. den "unbewegten Erstbeweger". Oder warum herrschen gerade die physikalischen Regeln, die wir kennen? Wodurch wurden die Regeln festgelegt, z.B. ob Reisen in die Vergangenheit möglich sind oder nicht?
Die Menschheit bzw. unsere Wissenschaften können nur Fragen beantworten, die irgendwie "messbar" sind. Für alles andere ist die Philosophie oder die Religion zuständig. ;)

Angenommen wir schaffen es eine KI zu entwickeln, die ein eigenes Bewusstsein hat und sich Gedanken über ihre Umwelt machen kann. Ihr würden aber jegliche Sensoren fehlen. Würde die KI (ohne unsere Hilfe) jemals herausfinden können, wer sie geschaffen hat? Lückenfüller "Gott" lässt grüßen :D
Man kann sich das vielleicht so vorstellen, als wären wir alle blind und wollten herausfinden was Farbe ist.

Zum Thema "Reisen in die Vergangenheit":
Meiner Meinung nach nicht möglich. Es gibt zu viel, das dagegen spricht: Großvaterparadoxon + Wenns möglich wäre, hätte es wahrscheinlich schon jemand in der Zukunft gemacht und uns "besucht" (es sei denn, die Menschheit stirbt schon vorher aus).

Reisen in die Zukunft sind problemlos möglich. So banal es klingt, jeder macht es gerade jetzt in diesem Moment (der mittlerweile schon wieder vergangen ist :D). Wenn Zukunftsreisen unmöglich wären, gäbe es keinen Zeitstrahl sondern nur einen Zeitpunkt. Und der Zeitstrahl führt, so wie es aussieht, nur in eine Richtung: in die Zukunft.

Eine Frage habe ich aber noch: Vergeht für einen Lichtstrahl Zeit aus der Sicht des Lichts?
Wenn ja: Warum und wie langsam, verglichen mit der Zeit, die wir erleben?
Wenn nein: müsste der Lichtstrahl dann (aus seiner Sicht) nicht an allen Orten gleichzeitig auf seiner Bahn sein?
 
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Styx schrieb:
Zum Thema "Reisen in die Vergangenheit":
Meiner Meinung nach nicht möglich. Es gibt zu viel, das dagegen spricht: Großvaterparadoxon + Wenns möglich wäre, hätte es wahrscheinlich schon jemand in der Zukunft gemacht und uns "besucht" (es sei denn, die Menschheit stirbt schon vorher aus).

Ich habe zwar oben noch geschrieben, dass es ein guter Gedankengang wäre (was ich auch jetzt noch denke, ich selbst hab diese Erkenntnis irgendwie noch nie gehabt) aber es gibt eine Erklärung, warum, selbst wenn Zeitreisen in die Vergangenheit möglich wären, es keine Zeitreisenden in unserer Zeit und kein Großvaterparadoxon gibt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Vielwelten-Theorie
 
Mit diesem Thema habe ich mich auch schon öfters auseinandergesetzt, das Universum kann sehr faszinierend sein, auch wenn man nicht Astrophysik studiert hat.

Ich habe etwas interessantes gefunden, das hier vielleicht einige noch zum Staunen bringen kann: http://www.newgrounds.com/portal/view/525347

Sehr interessant mMn, endlich kann ich mir vorstellen, wie lange ein Lichtjahr ist.
Ist zwar ein wenig OffTopic, aber vielleicht kennt es jemand noch nicht.

Ps: Jetzt hab ich mich nun auch angemeldet... war lange nur als Leser unterwegs, finde
das Forum klasse!
 
Zu dem Aspekt kann ich auch einen Teil beisteuern. Folgendes Bild finde ich sehr faszinierend, auch (oder grade) wenn es nur einen winzigen Teil des bekannten Universums zeigt.

Star-sizes.jpg
 
gerade in der letzten Futuramafolge gehabt:





eine Zeitmaschine, mit der man nur in die Zukunft reisen kann. Doch was macht man in der Zukunft? Ja, man sucht nach einer Zeitmaschine, mit der man wieder in die Vergangenheit kommt. ----- oder man reist solange in die Zukunft, bis man wieder am Anfang anbelangt und die Chance erhält, Hitler zu töten ;-)
 
Das Video finde ich ganz gut: http://www.youtube.com/watch?v=17jymDn0W6U


Afaik soll es wohl theoretisch möglich sein, in der Zeit rückwärts zu reisen.

Wenn man davon ausgeht, dass für Materie, die nahe Lichtgeschwindigkeit beschleunigt wird, die Zeit
langsamer vergeht,
und dass für Materie, die sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegt, die Zeit stillsteht,
dann kann man daraus schließen, dass Materie im Überlichtgeschwindigkeitsbereich sich in der Zeit zurück bewegt. Diese überlichtschnellen Teilchen nennt man Tachyonen.

Tachyonen sind bisher nur rein mathematisch ermittelt worden. Ob es sie wirklich gibt, ist unbekannt. Die meisten Wissenschaftler gehen aber davon aus, dass sie nicht existieren.
 
e-Laurin
dann hast du zwar evtl. tachyonen die sich evtl. tatsächlich rückwärts durch die zeit bewegen, aber dass lässt ja keinen Rückschlus auf die Möglichkeit zu etwas Größeres als Tachyonen rückwärts durch die Zeit zu bewegen :D
 
Genauso wenig kann man sagen, dass es unmöglich ist, mittels Tachyonen doch noch irgendwie in der Zeit zurück zu reisen. ;)
 
Wenn man Wikipedia glauben schenken darf, dann bewegen sich Tachyonen aber ständig mit Überlichtgeschwindigkeit und können nicht auf Unterlichtgeschwindigkeit abgebremst werden. Genauso ist die Überschreitung der Lichtgeschwindigkeit nicht möglich, wenn man sich mit Unterlichtgeschwindigkeit bewegt.

Das bedeutet also entweder man ist ein Tachyon oder man hat Pech gehabt mit den Reisen in die Vergangenheit. Die Kommunikation in die Vergangenheit wäre aber möglich, falls Tachyonen existieren. Interessant finde ich die Beobachtung, dass beim Tunneln von Photonen anscheinend Überlichtgeschwindigkeiten auftreteten. Wurde leider aber auch noch nicht nachgewiesen.
 
Oh man... Was hier wieder für Halbwissen rumkullert... Zeitreisen in die Vergangenheit sind nicht möglich, zumindest nicht im aktuellen Stand der Physik. Genausowenig gibt es keine Zeitreisen in die Zukunft (nein, eine Zeitdilitation ist keine Zeitreise :rolleyes:). Tachyonen sind auch noch nicht nachgewiesen worden und ich schätze mal, dass sie es auch nicht gibt.

Bitte vergesst nicht, dass die physikalischen Modelle zur Beschreibung der Natur nur dann angepasst sind, wenn man den entsprechenden Nachweis bringt. Falsche Modelle (z.B. ein geozentrisches Weltbild ;) ) können auch Sachverhalte und beobachtungen erklären, sind dadurch aber dennoch nicht richtig. Erst der Gegenbeweis zeigt auf, dass sie doch nicht genug angepasst sind. Ein hypothetisches Teilchen macht noch nicht die Zeitreise möglich ;)

Ach ja, Tunnelung gibt es. Das ist ja ein bedeutendes Problem bei den Mikrostrukturen. Also nix mit nutzbarer Überlichtgeschwindigkeit dank Tunneleffekt. Desweiteren läuft da alles auf "quantemechanischer Größenordnung". Normalerweise sollte auch die Phase zwischen den Teilchen verloren gehen.
 
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Götterwind schrieb:
Genausowenig gibt es keine Zeitreisen in die Zukunft (nein, eine Zeitdilitation ist keine Zeitreise :rolleyes:).

Und was ist dann deiner Meinung nach eine Zeitreise? Die genaue Definition bist du uns jetzt aber schuldig ;) Was unterscheidet die Zeitdilatation von der Zeitreise und inwiefern ist der Effekt anders?
Für mich ist Reise = Fortbewegung. Also das Gegenteil vom Stillstand. Solange die Zeit also nicht stillsteht, reist man durch die Zeit (abhängig vom Bezugspunkt). Die Frage ist hier nun, wie schnell man durch die Zeit reist und in welche Richtung. Also wo liegt der Denkfehler?

Götterwind schrieb:
Ach ja, Tunnelung gibt es. Das ist ja ein bedeutendes Problem bei den Mikrostrukturen. Also nix mit nutzbarer Überlichtgeschwindigkeit dank Tunneleffekt. Desweiteren läuft da alles auf "quantemechanischer Größenordnung". Normalerweise sollte auch die Phase zwischen den Teilchen verloren gehen.

Es ging auch nicht um die Frage, ob der Tunneleffekt existiert, sondern ob dabei Überlichtgeschwindigkeiten erreicht werden. Und dies ist soweit ich weiss noch nicht nachgewiesen worden.
Es ist außerdem erstmal ganz egal, ob das nutzbar ist oder nicht. Die Möglichkeit ist von Interesse. Bei der Kernspaltung wollte man auch nicht gleich Reaktoren und Bomben bauen.
 
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@Styx:

ACHTUNG: ICH hab keine Ahnung, schreibe nur meine Gedanken dazu...

Ich mal gezeichnet, was ich denke, das das Problem mit der Zeitdilitation ist. Bei der Dilitation wird die Zeitachse des sich bewegenden Objekts gedehnt oder gestaucht, d.h. die vermeindliche Zeitreise ist letzten Endes nur eine Zeitrafferbetrachtung eines alternativen Systems, das eine andere Zeitbasis hat (aufgrund anderer Geschwindigkeit). (Siehe A und B). Wenn man eine 3., absolute Zeitachse hinzufügen würden, könnte man sagen, beide System erfahren die Zeit unterschiedlich schnell, aber sie erfahren sie komplett...

C und D sind das System, wie es meiner Meinung nach sein müsste, dass man von echter Zeitreise sprechen kann: die Zeitachsen an sich bleiben konstant, nur würde ein System einen bestimmten Zeitraum überspringen (oder zurückspringen). ... und das ist imho nicht möglich...
 

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Dann müsste die Zeitreise als Zeitsprung definiert sein. Also mit einer Art Zeitmaschine/De Lorean ;). Es spricht aber nichts dagegen, eine Zeitreise auch durch Dilatation zu erzeugen, zumal es mit dieser Methode definitiv funktioniert. Das Ergebnis ist dasselbe. In jedem Artikel, in dem es um Zeitreisen in die Zukunft geht, wird von der Dilatation gesprochen. Ob es jetzt "Reise" heissen soll ist reinste Wortklauberei.

Dass man Sprünge in der Zeit machen kann, halte ich allerdings auch für unwahrscheinlich.
 
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Nun, Zeitsprung bedeutet an sich, dass man die Zeitdimension durchbricht bzw. sie modifiziert. Aktuell für die nächsten 500 Jahre halte ich es für uns unmöglich, derartiges zu ermöglichen.


Ich finde den Gedanken des Hyperraums da schon besser.
Hier ein Beispiel, was ich irgendwo aufgespannt habe:
Der Mensch lebt auf der Erdoberfläche. An sich ist das eine zweidimensionale Oberfläche. Würden wir nun vom Nordpol zum Südpol reisen, müssten wir ~20.000 km reisen. Angenommen, dafür braucht man mit dem Flugzeug einen Tag.
Wenn wir aber jetzt die dritte Dimension hinzunehmen, eröffnet sich uns ein weiterer Weg - und zwar einmal quer durch die Erde. Das sind dann nur noch ~12.000 km. Mit dem Flugzeug würde die Reise dann nur noch ca. 15 Stunden dauern.

Das Beispiel wirft eine Reihe von interessanten Fakten auf.
Aus der 3D-Sicht bewegt sich das Flugzeug nie schneller als 800 km/h.
Aus der 2D-Sicht fliegt das Flug über 1.300 km/h, eine technische Unmöglichkeit!

Daraus schließe ich: Falls es noch mehr Dimensionen gibt und wir irgendwann die Möglichkeiten entwickeln, in diesen zusätzlichen Dimensionen zu reisen, dann werden auch Zeitreisen möglich. Durch die höheren Dimensionen könnte man quasi "Wege" durch niedere Dimensionen abkürzen und trotzdem noch innerhalb der Naturgesetze agieren.

Laut der Stringtheorie und deren Interpretationen gibt es 10 bis 32 Dimensionen nach aktuellem Stand. Genug Spielraum, um mal ne Abkürzung zu nehmen :D


Der Hyperraum hat nichts mit Wurmlöchern am Hut. Während der Hyperraum zusätzliche Dimensionen zur Hilfe nimmt, wird bei Wurmlöchern das Raum-Zeit-Gefüge verändert. Das ist ein fundamentaler Unterschied.
 
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Passend zum Thema ein aktueller Artikel bei Heise über Zeitreisen. Der Autor spricht hier auch das Großvaterparadoxon an und sagt auch, das schon ein einzelnes Teilchen ausreicht, um die Zukunft zu ändern.

Und dann kommt richtig schlechte Wissenschaft: Wie erfindet man eine passende Theorie, um ein Ereignis in der Wirklichkeit geschehen zu lassen? Ich weiß nicht, ob dieses Physikerteam das ernst gemeint hat. Auf jeden Fall ging es darum, dass sie die Quantenmechanik so auslegen wollen, dass wenn man in die Vergangenheit reist, nichts ändern kann, was die Zukunft ändern würde.

Eine nach dieser Vorschrift durchgeführte Zeitreise hätte zur Folge, dass sich die Wahrscheinlichkeiten für bestimmte Ereignisse ändern müssten. Es wäre plötzlich, bildlich gesprochen, unendlich schwer, den Großvater zu erschießen. Vielleicht wären nur Blindgänger im Magazin, vielleicht würde auch eine sehr unwahrscheinliche plötzliche gemeinsame Bewegung aller Teilchen der Kugel in eine gemeinsame Richtung das Projektil an seinem Ziel vorbei lenken.
Ich halte Zeitreisen schon für theoretisch möglich, aber dann wird die Frage aufgeworfen, warum wir keine Folgen davon in der Gegenwart sehen. Einige sagen, das unsere Zeit interessant genug wär, dass wir genügend Zeitreisende aus allen möglichen Epochen anlocken müssten - aber sie sind offensichtlich nicht da. Oder doch? Vielleicht hat ja ein Kerl aus dem Jahr 2058 die Kuba-Krise zum guten gewendet, weiß man eben nicht ;)

Das ist auch alles gar nicht so prächtig. Viel besser finde ich, dass Zukunftsreisen viel einfacher sind - sie sind ja praktisch jetzt schon möglich. Alles was man braucht ist ein flottes Raumschiff und Platz zum Fliegen. Ich kann mir schon vorstellen, dass es genügend Leute gibt, die mal eben 10 Lichtjahre mit 0,6c in eine Richtung fliegen und zurück, nur um zu sehen wie die Welt bald aussieht. Ich würds machen.

Es gibt noch ein Haufen Leute, die Einstein gekannt haben. So jung ist der ganze Kram erst. Und unsere klügsten Köpfe wollen derzeit lieber Geld in der Wirtschaft verdienen, statt Hawking unter die Arme zu greifen. Es gibt also noch ein Haufen Potenzial, dass wir es Marty McFly nachmachen können.
 
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Also um nochmal genauer etwas bezüglich der Zeitdilatation klarzustellen (da war ein wenig Verwirrung auf Seite 3): Nicht die Geschwindigkeit allein ist verantwortlich dafür, dass der Raum gekrümmt wird und die Zeit sich relativ zu einem anderen Ort anderes bewegt, sondern die Energie. Einstein hat bewiesen, dass eine so genannte Masseen-Energie-Äquivalenz besteht (die berühmte Formel E = mc^2).

Der Grund also weshalb die Zeit auf der Erde oder in der Nähe eines schwarzen Loches langsamer vergeht, liegt also daran, weil wir uns in der Nähe von einer großen Ansammlung an Energie befinden, nämlich der Masse.

Von Zeitreisen in die Vergangenheit habe ich aus phyiskalisch theoretischer Sicht noch nichts gehört.
Aber wenn es möglich sein sollte, denke ich nicht, dass wir in unserem Universum zurückreisen können. Eher könnten Theorien, wie Paralleluniversen dabei hilfreich sein, d.h. also ein Sprung in die Vergangenheit ist keine Zeitreise in dem Sinne, sondern zu einem bestimmten Universum in dem sich gerade der angereiste Zeitpunkt mit den gleichen Bedingungen wie im Ursprungsuniversum befindet (im Idealfall :D ). D.h. würdest du in dieser Vergangenheit deinen Vater umbringen, hätte das keinen Effekt auf dein Universum und somit nicht auf deine Existenz, lediglich würdest du in diesem Universum nicht geboren werden.
Dieser letzte Absatz ist aber eher hypothetisch (schon fast philosophisch) und entspringt dem was ich bisher aufgeschnappt habe (im Prinzip ist das "Schrödingers-Katze" nur weiter gesponnen).
Und da kommen wir auch dazu, dass man aus meiner Sicht keine physikalisch wissenschaftlich adäquate Antwort auf die Frage abliefern kann (was hier dennoch einige versuchen).
 
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