Kleine Ergänzung:
Die von Volker angesprochene Summe von ca. 400.000 US-Dollar wird nicht komplett Cash ausgezahlt, sondern überwiegend als Aktien ausgegeben. Das ist auch bei den großen US-Tech-Konzernen üblich. Zuvor hat ein Gericht der Gewerkschaft untersagt, die Produktionsstätte komplett lahmzulegen, denn so ähnlich wie in Stahlwerken, kann eine Chipfabrik nicht ein- und ausgeschaltet werden. Sie muss ständig weiterlaufen. Auch hätte die Regierung eingreifen können, wenn die Gewerkschaft sich komplett stur gestellt hätte. Dann hätte die Gewerkschaft für 30 Tage mit dem Arbeitgeber weiterverhandeln müssen - in dieser Zeit wäre ein Streik verboten gewesen. Wenn danach immer noch keine Einigung zustande gekommen wäre, hätte die Regierung einfach diktiert, was beide Seiten hätte akzeptieren müssen.
Vorbei ist die Sache dennoch nicht. Die Gewerkschaft will seine Mitglieder erst mit Urabstimmung absegnen lassen, ob sie damit einverstanden sind. Zudem sollte man auch erwähnen, dass nicht alle Belegschaft von Samsung Electronics mit der Forderung von NSEU (das ist die Gewerkschaft, die so viel für Aufsehen gesorgt hat und hauptsächlich Mitglieder aus der Chip-Sparte hat) einverstanden waren. Außerdem gibt es bei Samsung Electronics mehrere Gewerkschaften und viele Mitglieder von NSEU sind aus der Gewerkschaft ausgetreten - vor allem von anderen Sparten- nachdem es bekannt wurde, dass Daten von den Mitarbeitern entwendet wurden, um die Mitarbeiter zu erpressen, die nicht bei der Generalstreik mitmachen wollten. Das wird gerade polizeilich untersucht. Da ist noch die Interessengruppe der Aktionäre, die das Unternehmen verklagen will, denn es ist ein Novum, dass die Arbeiterschaft an regelmäßige Gewinnbeteiligung erzwingen will ohne, dass die Aktionäre das OK gegeben hätte.
Wegen der astronomischen Bonizahlungen bei SK Hynix und Samsung Electronics ist die Latte bei anderen Gewerkschaften hochgeklettert. Einige Analysten sehen dadurch die Beschleunigung von KI- und Robotereinsatz in Betrieben und Abbau von Arbeitsplätzen.
Die von Volker angesprochene Summe von ca. 400.000 US-Dollar wird nicht komplett Cash ausgezahlt, sondern überwiegend als Aktien ausgegeben. Das ist auch bei den großen US-Tech-Konzernen üblich. Zuvor hat ein Gericht der Gewerkschaft untersagt, die Produktionsstätte komplett lahmzulegen, denn so ähnlich wie in Stahlwerken, kann eine Chipfabrik nicht ein- und ausgeschaltet werden. Sie muss ständig weiterlaufen. Auch hätte die Regierung eingreifen können, wenn die Gewerkschaft sich komplett stur gestellt hätte. Dann hätte die Gewerkschaft für 30 Tage mit dem Arbeitgeber weiterverhandeln müssen - in dieser Zeit wäre ein Streik verboten gewesen. Wenn danach immer noch keine Einigung zustande gekommen wäre, hätte die Regierung einfach diktiert, was beide Seiten hätte akzeptieren müssen.
Vorbei ist die Sache dennoch nicht. Die Gewerkschaft will seine Mitglieder erst mit Urabstimmung absegnen lassen, ob sie damit einverstanden sind. Zudem sollte man auch erwähnen, dass nicht alle Belegschaft von Samsung Electronics mit der Forderung von NSEU (das ist die Gewerkschaft, die so viel für Aufsehen gesorgt hat und hauptsächlich Mitglieder aus der Chip-Sparte hat) einverstanden waren. Außerdem gibt es bei Samsung Electronics mehrere Gewerkschaften und viele Mitglieder von NSEU sind aus der Gewerkschaft ausgetreten - vor allem von anderen Sparten- nachdem es bekannt wurde, dass Daten von den Mitarbeitern entwendet wurden, um die Mitarbeiter zu erpressen, die nicht bei der Generalstreik mitmachen wollten. Das wird gerade polizeilich untersucht. Da ist noch die Interessengruppe der Aktionäre, die das Unternehmen verklagen will, denn es ist ein Novum, dass die Arbeiterschaft an regelmäßige Gewinnbeteiligung erzwingen will ohne, dass die Aktionäre das OK gegeben hätte.
Wegen der astronomischen Bonizahlungen bei SK Hynix und Samsung Electronics ist die Latte bei anderen Gewerkschaften hochgeklettert. Einige Analysten sehen dadurch die Beschleunigung von KI- und Robotereinsatz in Betrieben und Abbau von Arbeitsplätzen.